{"id":30808,"date":"2025-10-27T07:56:12","date_gmt":"2025-10-27T04:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/die-niederlande-vor-den-wahlen-wilders-setzt-jetzt-auf-den-tod-oder-die-gladiolen\/"},"modified":"2025-10-27T07:56:12","modified_gmt":"2025-10-27T04:56:12","slug":"die-niederlande-vor-den-wahlen-wilders-setzt-jetzt-auf-den-tod-oder-die-gladiolen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/die-niederlande-vor-den-wahlen-wilders-setzt-jetzt-auf-den-tod-oder-die-gladiolen\/","title":{"rendered":"Die Niederlande vor den Wahlen:  &#8220;Wilders setzt jetzt auf den &#8216;Tod oder die Gladiolen'&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Wilders wird wahrscheinlich wieder mit seiner PVV st\u00e4rkste Kraft bei den Wahlen in den Niederlanden - aber vermutlich wieder nicht Premierminister. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25809211-1748936426000\/16-9\/750\/528979247.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Wilders wird wahrscheinlich wieder mit seiner PVV st\u00e4rkste Kraft bei den Wahlen in den Niederlanden &#8211; aber vermutlich wieder nicht Premierminister.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Niederlande erleben wilde Zeiten. Nach dem Bruch der Viererkoalition stehen am Mittwoch Neuwahlen an. Der niederl\u00e4ndische Professor Jacco Pekelder gibt im Interview Antworten zu Geert Wilders, den Chancen der Mitte-Parteien und wie es eigentlich mit dem Stadtbild in den Niederlanden aussieht.<\/p>\n<p>ntv.de: Herr Pekelder, Sie sind Professor in M\u00fcnster, bringen den Studenten die Niederlande n\u00e4her. Bei der Geschichte, der Malerei, beim Fu\u00dfball und beim Essen ist das sicher ein Vergn\u00fcgen. Aber die Politik scheint komplizierter denn je. Verlieren Sie manchmal selbst den \u00dcberblick? <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26118171-1761313741000\/3-4\/750\/Jacco-pekelder.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Der Professor Jacco Pekelder leitet das Zentrum f\u00fcr Niederlande-Studien der Uni M\u00fcnster.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26118171-1761313741000\/3-4\/750\/Jacco-pekelder.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Der Professor Jacco Pekelder leitet das Zentrum f\u00fcr Niederlande-Studien der Uni M\u00fcnster.<\/p>\n<p>(Foto: ZNS \/ Uni M\u00fcnster)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jacco Pekelder: Das kann man schon sagen. Wir haben 17 Parteien im Parlament. An der Wahl nehmen sogar 27 Parteien teil. Es gibt allein zwei Tierschutzparteien. Das geht schon ins Skurrile. Man braucht nur etwa 70.000 Stimmen, um einen Sitz im Parlament zu bekommen, weil wir keine Sperrklausel wie die F\u00fcnfprozenth\u00fcrde haben. Da ist es manchmal schwierig, das zu vermitteln. Aber es macht auch Spa\u00df, weil die Unterschiede so gro\u00df sind. Auch wenn es im Bundestag mittlerweile mehr Parteien gibt als fr\u00fcher. <\/p>\n<p>N\u00e4chsten Mittwoch, am 29. Oktober, w\u00e4hlen die Niederl\u00e4nder ein neues Parlament. Wie w\u00fcrden Sie den Moment beschreiben, an dem sich die Niederlande gerade befinden?<\/p>\n<p>Ich neige nicht zum Dramatisieren, aber ich hoffe, dass wir an einem Wendepunkt stehen. Ich hoffe, dass die ernsthafteren Parteien, die in der Mitte, wieder mehr Zuspruch bekommen und wir die Schl\u00fcsselthemen endlich l\u00f6sen k\u00f6nnen. In den vergangenen vier Jahren ist die niederl\u00e4ndische Politik nicht zur Ruhe gekommen. Das muss sich \u00e4ndern. Wir verlieren in Europa sehr stark an Einfluss. Wir werden nicht mehr ernstgenommen. Wir bekommen es nicht auf die Reihe, Geld aus Br\u00fcssel abzurufen, das uns zusteht. Nicht einmal auf einen Plan, wie man diese Mittel bekommt, konnten die Parteien sich einigen. Das ist l\u00e4cherlich. <\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden Sie die Stimmung im Land beschreiben? Auch gegen\u00fcber der Politik?<\/p>\n<p>Die Stimmung ist relativ mies. Es gibt eine gro\u00dfe Studie vom Sociaal en Cultureel Planbureau dazu. Demnach sind viele Menschen sehr desillusioniert von der Politik. Sie glauben nicht mehr daran, dass die Politiker das Beste f\u00fcr das Land wollen. Viele glauben, sie seien nur mit sich und den Gegnern besch\u00e4ftigt. Das ist nicht nachhaltig und da m\u00fcssen wir heraus. Das erkl\u00e4rt auch, warum eine ganz neue Partei, der Nieuw Sociaal Contract (&quot;Neuer Gesellschaftsvertrag&quot;), beim letzten Mal auf Anhieb 20 Sitze bekommen hat. Aber am Ende haben sie in der Viererkoalition viel zu wenig durchgesetzt, dieses Mal werden sie wom\u00f6glich keine Sitze mehr bekommen. Zwei Jahre Entt\u00e4uschung liegen hinter uns. <\/p>\n<p>Die Wahlen finden nur zwei Jahre nach der letzten Wahl statt, weil eine Vierer-Koalition mit der Partei von Geert Wilders&#039; PVV als st\u00e4rkster Kraft zerbrach. Wilders verlie\u00df die Regierung wegen Migrationsthemen. Fanden Sie das glaubw\u00fcrdig?<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Ausschreitungen-bei-Demonstration-fuer-schaerfere-Asylgesetze-in-Den-Haag-Rechtsradikale-greifen-Polizisten-an-article26046126.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"548242847.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26046133-1758438950000\/17-6\/1136\/548242847.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  21.09.25    Nach Demo zur Asylpolitik Rechtsradikale greifen Polizisten in Den Haag an    <\/p>\n<p>Nein. Die anderen Koalitionspartner hatten ihm und seiner Partei den Raum geboten, einen Gro\u00dfteil ihrer Pl\u00e4ne umzusetzen. Sie haben es aber nicht hinbekommen, das fachlich gut zu machen. Da fehlte Durchhaltewille und letztlich auch Kompetenz. Es gab viele Pannen und Skandale. Letzten Endes hat Wilders eine Koalitionskrise forciert. Er wollte die anderen Parteien einen Zehn-Punkte-Plan unterschreiben lassen. Die meinten, das stehe schon im Koalitionsvertrag. Dann lie\u00df er die Regierung platzen. <\/p>\n<p>Das wirkt von au\u00dfen so, als ob er sich einen schlanken Fu\u00df gemacht hat. Nach dem Motto: Opposition macht mehr Spa\u00df als Regieren. <\/p>\n<p>Ja, man kann aber auch fragen, ob er aus der Opposition heraus nicht mehr durchgesetzt hat. Gerade in Migrationsfragen hat er die Debatte gepr\u00e4gt und die anderen Parteien vor sich hergetrieben. Sein Problem war au\u00dferdem, dass er seinen eigenen Leuten nicht vertraut hat. Seine Partei hat ja au\u00dfer ihm selbst gar keine Mitglieder. Er hatte wohl Angst, dass die Minister der PVV auf Dauer zu viele Kompromisse eingehen. Das wollte er nicht. Dadurch, dass er selbst nicht Minister oder gar Premierminister werden durfte, hatte er auch keinen direkten Zugriff. <\/p>\n<p>Vor der letzten Wahl stimmte Wilders gem\u00e4\u00dfigtere T\u00f6ne an, wurde schon &quot;milder Wilders&quot; genannt. Wie ist es jetzt?<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Aussenminister-der-Niederlande-tritt-nach-Israel-Streit-zurueck-article25983159.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"542653751.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25983158-1755886800000\/17-6\/1136\/542653751.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  22.08.25    Veldkamp wollte mehr Sanktionen Au\u00dfenminister der Niederlande tritt nach Israel-Streit zur\u00fcck    <\/p>\n<p>Damals hatte die liberale VVD ihm die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und war damit von der Linie von Ex-Premier Mark Rutte abgewichen. Jetzt hat die VVD aber wie alle anderen Parteien der Mitte eine Koalition mit ihm ausgeschlossen. Wilders hofft nat\u00fcrlich darauf, dass die VVD doch noch weich wird, wenn seine Partei mit gro\u00dfem Abstand st\u00e4rkste Kraft wird. Danach sieht es aber im Moment nicht aus. Wilders setzt jetzt voll auf &quot;den Tod oder die Gladiolen&quot;, wie wir in den Niederlanden sagen: alles oder nichts. Er ist nicht mehr milde und setzt wieder voll auf seinen Anti-Migrations- und Anti-Islam-Kurs. Vers\u00f6hnungsgesten in die Mitte macht er nicht mehr. <\/p>\n<p>Trotz der gescheiterten Regierung steht seine PVV in den Umfragen stabil da und ist die st\u00e4rkste Kraft. Wie erkl\u00e4ren Sie sich das?<\/p>\n<p>Ein Teil der W\u00e4hler sucht vor allem einen Vork\u00e4mpfer, ein Sprachrohr &#8211; jemanden, der die eigenen Interessen ausspricht und f\u00fcr sie k\u00e4mpft. Ob diese Person dann in der Regierung viel erreicht, scheint zweitrangig zu sein. Das ist auch in anderen L\u00e4ndern so, Trump ist auch so jemand. Diese Rolle erf\u00fcllt Wilders noch sehr gut und auch wieder mehr als vor zwei Jahren. Er versteht es, sich die Aufmerksamkeit der Medien zu sichern, zum Beispiel durch kleine, gezielte Provokationen. Mittlerweile strahlt er auch eine gewisse Seniorit\u00e4t aus. Er ist mittlerweile der dienst\u00e4lteste Abgeordnete. Er schwebt mehr \u00fcber den Dingen, fast pr\u00e4sidial. Das gef\u00e4llt vielen. <\/p>\n<p>Bei den anderen Parteien k\u00f6nnte nach dieser Wahl wieder einmal alles anders sein als beim letzten Mal. Die Christdemokraten vom CDA erleben mit Spitzenkandidat Henri Bontenbal ein unglaubliches Comeback. Was kann Friedrich Merz von ihm lernen?<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnten zweitst\u00e4rkste Kraft werden, nachdem sie vor zwei Jahren am Ende schienen. Bontenbal wird als authentisch wahrgenommen, als einer, der sich um die Menschen k\u00fcmmern will. Er verwendet eine klare Sprache, vereinfacht aber nicht zu sehr. Gelegentlich gesteht er auch Fehler ein. Das macht ihn vielen sympathisch und nahbar. Anders als Merz verfolgt er einen klaren Mitte-Kurs. Das ist eine R\u00fcckbesinnung. In den vergangenen f\u00fcnfzehn bis zwanzig Jahren hat der CDA eher nach rechts geschielt und auch anti-islamische Dinge gesagt. Bontenbal macht das nicht mehr. <\/p>\n<p>Glaubt in den Niederlanden noch jemand daran, die PVV von Wilders wieder kleinzukriegen, so wie die Parteien in Deutschland die AfD wieder kleinkriegen wollen?<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Niederlande-stimmen-fuer-verschaerftes-Asylgesetz-article25878312.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"534420728.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25878319-1751604619000\/17-6\/1136\/534420728.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  04.07.25    Rechtliche Zweifel Niederlande stimmen f\u00fcr versch\u00e4rftes Asylgesetz    <\/p>\n<p>Wir hoffen es nat\u00fcrlich alle, das sage ich als B\u00fcrger, aber ich glaube nicht daran. Das liegt auch daran, dass das alte Rechts-Links-Schema in den Niederlanden nicht mehr passt. Politikwissenschaftler sehen eher drei Bl\u00f6cke: Rechtsau\u00dfen\/Rechts gegen\u00fcber Mitte-Rechts gegen\u00fcber Mitte-Links\/Linksau\u00dfen. Innerhalb dieser Bl\u00f6cke wechseln die W\u00e4hler durchaus zwischen den Parteien. F\u00fcr sich genommen sind diese Bl\u00f6cke aber sehr stabil. Auch das ist ein Grund, warum die PVV nicht abgestraft wird, trotz ihrer schwachen Regierungsbilanz. <\/p>\n<p>Als die Bauernpartei BBB bei den Provinzwahlen 20 Prozent holte, wurde das auch in Deutschland registriert. Bei dieser Wahl erscheint sie aber in Umfragen ganz schwach. Wie passt das zusammen?<\/p>\n<p>Die Bauernpartei haben viele gew\u00e4hlt, die vorher bei den Christdemokraten heimisch waren. In den letzten Monaten hat sie sich aber sehr aggressiv in die Wilders-Richtung bewegt. Dieser Rechtskurs hat viele urspr\u00fcnglich christdemokratisch gesinnte W\u00e4hler verschreckt. Zugleich ist die Christdemokratie wieder da und f\u00fcr vielen zeitweiligen BBB-W\u00e4hlern wieder attraktiv geworden. <\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte eine Koalition ohne Wilders aussehen? Die Gr\u00e4ben zwischen dem vom Ex-EU-Kommissar Frans Timmermanns gef\u00fchrten rot-gr\u00fcnen B\u00fcndnis und den Mitte-Rechts-Parteien wie VVD scheinen sehr tief zu sein. <\/p>\n<p>Die eher liberale VVD sagt, sie wolle derzeit nicht mit dem rot-gr\u00fcnen B\u00fcndnis aus GroenLinks und der Partij van de Arbeid koalieren, weil es unter den Gr\u00fcnen angeblich einige Antifa-Extremisten gibt. Genau das w\u00e4re aber wichtig f\u00fcr eine arbeitsf\u00e4hige Koalition der Mitte. Sollten die Christdemokraten vom CDA st\u00e4rkste Kraft werden, w\u00e4re es vielleicht f\u00fcr die VVD vertretbar, unter deren F\u00fchrung gemeinsam mit den Linken zu regieren. Aber das wird sicher zwei Monate dauern, bis die sich einigen. Statt VVD k\u00f6nnte auch die neue konservative Partei JA21 mitregieren. Die m\u00f6gen die Linken aber auch nicht. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Niederlande-Liberale-wollen-nicht-mit-Rechtspopulisten-Wilders-zusammenarbeiten-article25825360.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"3c86891ca8baee6655c25282482f285b.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25825359-1749573964000\/17-6\/1136\/3c86891ca8baee6655c25282482f285b.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Kurznachrichten  10.06.25    Nach Koalitionsbruch Niederlande: Liberale wollen nicht mit Rechtspopulisten Wilders zusammenarbeiten    <\/p>\n<p>Deutschland diskutiert seit Tagen \u00fcber Merz&#039; &quot;Stadtbild&quot;-Aussage. Auch in den Niederlanden ist Migration ein Top-Thema. Dabei kommt mir zumindest in Amsterdam das Stadtbild noch bunter vor als in deutschen St\u00e4dten. W\u00e4re so eine &quot;Stadtbild&quot;-Debatte in den Niederlanden auch vorstellbar? <\/p>\n<p>Wenn man beispielsweise \u00fcber Bahnhofsvorpl\u00e4tze reden w\u00fcrde, w\u00e4re das in den Niederlanden auch ein Thema. In Utrecht und anderen St\u00e4dten gibt es ein Problem. Dort gibt es mehrere Dutzend gefl\u00fcchtete junge M\u00e4nner, die in Bahnhofsn\u00e4he f\u00fcr Unruhe und Kriminalit\u00e4t sorgen. Das k\u00f6nnte auch in den Niederlanden eine gr\u00f6\u00dfere Debatte werden. <\/p>\n<p>Top-Thema im Wahlkampf ist aber der Wohnungsbau. In Deutschland ist die B\u00fcrokratie eines der gr\u00f6\u00dften Probleme. Sind die Niederl\u00e4nder etwa noch b\u00fcrokratischer als die Deutschen?<\/p>\n<p>Kern des Problems ist Stickstoff und richterliche Beschl\u00fcsse, dass der Aussto\u00df reduziert werden soll. Weil die bisherige Koalition mit der BBB die Viehhaltung nicht verringern wollte, wurden andere Sektoren getroffen, an erster Stelle die Bauwirtschaft. Es darf weniger gebaut werden, was die Preise im Wohnungsbau nach oben treibt. Das ist eine der Blockaden, die die neue Regierung durchbrechen muss. Seit kurzem ist auch Gesundheit und Pflege ein Top-Thema. Da punktet das rot-gr\u00fcne B\u00fcndnis, weil sie daf\u00fcr mehr Geld ausgeben w\u00fcrden. Das k\u00f6nnte noch wichtiger als der Wohnungsbau werden.<\/p>\n<p>Manchmal wirkt es so: Blickt man in die Niederlande, sieht man auch die Zukunft Deutschlands &#8211; ein zersplittertes Parteiensystem, starke Rechtspopulisten sind nur zwei Beispiele. Ist da was dran? <\/p>\n<p>Die Niederlande waren immer ein Handelsland und dadurch sehr weltoffen. So kommen kulturelle und politische Trends bei uns schneller an. In den Niederlanden hatten wir auch nie eine Diktatur. Daher hat das politische System weniger Puffer eingebaut, denken Sie an die F\u00fcnfprozenth\u00fcrde. Das Parteiengesetz ist regelrecht naiv. Dass Wilders mit seiner Ein-Mann-Partei so viel Macht organisieren kann, ist f\u00fcr eine Demokratie eigentlich verheerend. Aber Deutschland ist heute auch moderner und weltoffener als vor zwanzig Jahren. Da brauchen manche Trends nicht mehr die \u00dcbersetzung durch die Niederlande, bevor sie in Deutschland landen. <\/p>\n<p>Mit Jacco Pekelder sprach Volker Petersen<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Wilders wird wahrscheinlich wieder mit seiner PVV st\u00e4rkste Kraft bei den Wahlen in den Niederlanden &#8211; aber vermutlich wieder nicht Premierminister. Die Niederlande erleben wilde Zeiten. 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