{"id":30795,"date":"2025-10-25T02:36:06","date_gmt":"2025-10-24T23:36:06","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hightech-statt-massenproduktion-china-setzt-zum-grosen-technologie-uberholmanover-an\/"},"modified":"2025-10-25T02:36:06","modified_gmt":"2025-10-24T23:36:06","slug":"hightech-statt-massenproduktion-china-setzt-zum-grosen-technologie-uberholmanover-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hightech-statt-massenproduktion-china-setzt-zum-grosen-technologie-uberholmanover-an\/","title":{"rendered":"Hightech statt Massenproduktion: China setzt zum gro\u00dfen Technologie-\u00dcberholman\u00f6ver an"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der Schwerpunkt auf technologischer Eigenst\u00e4ndigkeit und Binnenwachstum folgt einem wirtschaftspolitischen Kurs, den Peking bereits seit Jahren verfolgt. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26117620-1761302511000\/16-9\/750\/548184380.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der Schwerpunkt auf technologischer Eigenst\u00e4ndigkeit und Binnenwachstum folgt einem wirtschaftspolitischen Kurs, den Peking bereits seit Jahren verfolgt.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>China treibt seine Hightech-Offensive voran und will verst\u00e4rkt auf technologische Eigenst\u00e4ndigkeit setzen. Laut Experte Bartsch sind die Auswirkungen dieser Ausrichtung in Deutschland bereits deutlich sp\u00fcrbar. Um China das Feld nicht komplett zu \u00fcberlassen, d\u00fcrfe nicht nur auf De-Risking gesetzt werden.<\/strong><\/p>\n<p>Chinas Spitzenpolitiker haben sich im Rahmen ihres F\u00fcnf-Jahres-Plans vor allem ein Ziel gesetzt: Peking will k\u00fcnftig noch st\u00e4rker auf Innovation und technologische Eigenst\u00e4ndigkeit setzen. Gleichzeitig soll der Binnenmarkt gest\u00e4rkt und die inl\u00e4ndische Nachfrage erweitert werden, um die Wirtschaft st\u00e4rker auf den heimischen Konsum zu st\u00fctzen. Das geht aus dem Abschlusskommuniqu\u00e9 des vierten Plenums des 20. Zentralkomitees hervor, das vier Tage lang in Peking tagte.<\/p>\n<p>&quot;China will sein Entwicklungsmodell umstellen. Weg von Massenproduktion am unteren Ende der Wertsch\u00f6pfung hin zu einer Hochtechnologie-Produktion&quot;, sagt China-Experte Bernhard Bartsch, Leiter External Relations des Mercator-Instituts f\u00fcr China-Studien, ntv. Im Fokus st\u00fcnden deswegen Themen wie K\u00fcnstliche Intelligenz und Robotics. China wolle nicht nur im eigenen Land, sondern auch als Exportnation bei Spitzentechnologie ganz vorne mitspielen. &quot;Am besten sogar in bestimmten Zukunftstechnologien Weltmarktf\u00fchrer werden.&quot;<\/p>\n<p>Die Partei ruft in dem Abschlusskommuniqu\u00e9 nicht nur dazu auf, die technologische Selbstst\u00e4ndigkeit zu st\u00e4rken, sondern auch zu beschleunigen. Damit soll der Aufbau neuer, innovationsgetriebener Industrien vorangetrieben werden. China soll sich zu einer &quot;starken Industrienation&quot; entwickeln, neue Technologien und Zukunftsbranchen ausbauen und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit traditioneller Industrien steigern. Gleichzeitig plant die Volksrepublik, die High-End-Fertigung zu intensivieren. Auch diese Ma\u00dfnahme wird als Teil von Pekings Bem\u00fchungen angesehen, sich gegen\u00fcber den USA zu behaupten.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/BMW-Chefoekonom-China-bereitet-groessere-Sorgen-als-Trump-article26112952.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"KoelnNews_328414984_3082.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26113026-1761141262000\/16-9\/1136\/KoelnNews-328414984-3082.jpg\"\/>    02:52 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  22.10.25    Sorgen in der Autoindustrie BMW-Chef\u00f6konom: China bereitet gr\u00f6\u00dfere Sorgen als Trump    <\/p>\n<p>Die Auswirkungen sind in Deutschland laut Bartsch schon jetzt sp\u00fcrbar, denn China sei zu einem wirklich ernstzunehmenden Wettbewerber geworden. &quot;Unser Maschinenbau merkt bereits, dass China nicht nur als Absatzmarkt weniger deutsche Produkte kauft, sondern inzwischen auch in Drittm\u00e4rkten enorm wettbewerbsf\u00e4hig ist. Und unsere Automobilindustrie sieht, dass chinesische Hersteller mittlerweile technologisch f\u00fchrend sind.&quot; F\u00fcr Deutschland sei das eine enorme Herausforderung. Gerade auch deswegen, weil China sich geopolitisch zunehmend im Widerspruch zum Westen positioniert, etwa durch die Unterst\u00fctzung Russlands.<\/p>\n<p>Um China das Feld nicht komplett zu \u00fcberlassen, sei es wichtig, durch das sogenannte De-Risking die Abh\u00e4ngigkeit von China weiter zu reduzieren, sagt Bartsch. Ein noch entscheidenderer Punkt ist f\u00fcr ihn allerdings: Deutschland und Europa m\u00fcssen selbst wieder wettbewerbsf\u00e4hig werden &#8211; mit einem starken europ\u00e4ischen Binnenmarkt, der fortschrittliche Unternehmen f\u00f6rdert und international mithalten kann. &quot;Nur wenn wir unsere eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken, werden wir langfristig auf Augenh\u00f6he mit China bestehen k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<h2>Technologie als Schl\u00fcssel zur nationalen Sicherheit<\/h2>\n<p>Weitere wichtige Ziele des neuen F\u00fcnf-Jahres-Plans sind die Schaffung eines einheitlichen nationalen Marktes, die Verbesserung des sozialen Wohlstands und die Modernisierung der Streitkr\u00e4fte. Ein detaillierter Aktionsplan wird erst im M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht, nach der formellen Verabschiedung durch die chinesischen Parlamentarier.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Trump-befeuert-Zoff-mit-China-Treffen-mit-Xi-auf-Kippe-article26089778.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"551737910.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26089826-1760168185000\/16-9\/1136\/551737910.jpg\"\/>    01:58 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  11.10.25    100 Prozent Zoll auf Importe Trump befeuert Zoff mit China, Treffen mit Xi auf Kippe       <\/p>\n<p>Der Schwerpunkt auf technologischer Eigenst\u00e4ndigkeit und Binnenwachstum folgt einem wirtschaftspolitischen Kurs, den Peking bereits seit Jahren verfolgt. Da Chinas Bev\u00f6lkerung schrumpft und altert, setzt Peking auf technologischen Fortschritt und Innovation, um die Produktivit\u00e4t zu steigern. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen sehen die politischen Entscheidungstr\u00e4ger technologische F\u00e4higkeiten zunehmend als Schl\u00fcssel zur nationalen Sicherheit an.<\/p>\n<p>Auch die internationalen Handels- und Technologiebeschr\u00e4nkungen, insbesondere durch die USA, spielen in Chinas Pl\u00e4nen eine Rolle. &quot;Sowohl die USA als auch China sehen sich gegenseitig als die gr\u00f6\u00dften Konkurrenten&quot;, sagt Bartsch. Beide h\u00e4tten eigentlich kein klares Bild davon, wie sie langfristig ihre internationalen Kerninteressen durchsetzen k\u00f6nnten, wenn der andere ebenfalls erfolgreich ist. &quot;Deshalb versuchen sie, sich gegenseitig zu schaden und einander zu \u00fcbertrumpfen &#8211; milit\u00e4risch, technologisch und wirtschaftlich.&quot; Der Einfluss von Deutschland und Europa sei gering, die Auswirkungen aber enorm. &quot;Mittelfristig wird dieser Konflikt die kommenden Jahre auch f\u00fcr uns entscheidend mitpr\u00e4gen.&quot;<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mit DJ\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Der Schwerpunkt auf technologischer Eigenst\u00e4ndigkeit und Binnenwachstum folgt einem wirtschaftspolitischen Kurs, den Peking bereits seit Jahren verfolgt. 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