{"id":30632,"date":"2025-09-28T09:55:56","date_gmt":"2025-09-28T06:55:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hybrider-krieg-an-nato-grenze-die-finnen-warnten-schon-merkel-vor-putin\/"},"modified":"2025-09-28T09:55:56","modified_gmt":"2025-09-28T06:55:56","slug":"hybrider-krieg-an-nato-grenze-die-finnen-warnten-schon-merkel-vor-putin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hybrider-krieg-an-nato-grenze-die-finnen-warnten-schon-merkel-vor-putin\/","title":{"rendered":"Hybrider Krieg an Nato-Grenze: Die Finnen warnten schon Merkel vor Putin"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Crew-Mitgliedern der Eagle S wird in Helsinki der Prozess gemacht, weil der \u00d6ltanker das Stromkabel Estlink 2 besch\u00e4digte.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061242-1758994456000\/16-9\/750\/AP25165311531287.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Crew-Mitgliedern der Eagle S wird in Helsinki der Prozess gemacht, weil der \u00d6ltanker das Stromkabel Estlink 2 besch\u00e4digte.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Gegen hybride Attacken des Kremls k\u00e4mpfen die Finnen seit Jahrzehnten. Ex-Pr\u00e4sident Niinist\u00f6 warnte die Bundesregierung fr\u00fch vor den Absichten des russischen Pr\u00e4sidenten. Finnland selbst r\u00fcstet sich &#8211; das zeigt ein Besuch an der Grenze zu Russland und auf einem Patrouillenschiff.<\/strong><\/p>\n<p>Verlassene Shopping-Malls s\u00e4umen die Europastra\u00dfe 18, die zum Grenz\u00fcbergang Vaalimaa im S\u00fcdosten Finnlands f\u00fchrt. Vor wenigen Jahren herrschte hier noch Trubel. Jeden Tag fuhren Tausende Russen f\u00fcr eine Shoppingtour \u00fcber die Grenze. An diesem verregneten Dienstag stehen jedoch kaum noch Wagen auf dem Lidl-Parkplatz, der mehrere Fu\u00dfballfelder gro\u00df ist. Beleuchtet wird der Asphalt nur noch von einer Reklame-Tafel, die Werbung f\u00fcr Autos zeigt. Nachdem Finnland seine Grenze zu Russland im November 2023 geschlossen hatte, wurde aus der belebten Gegend eine strukturschwache Region.<\/p>\n<p>Einige Meter von der Europastra\u00dfe entfernt, zwischen W\u00e4ldern und Wiesen, l\u00e4sst die Regierung in Helsinki einen Zaun mit High-Tech-\u00dcberwachungsanlagen aufbauen. 140 Kilometer soll er einmal lang werden, die H\u00e4lfte davon ist schon fertig. 400 Millionen Euro kostet das Projekt. Finnland sch\u00fctzt sich, weil Russland Fl\u00fcchtlinge \u00fcber die Grenze schickte, als sie noch offen war &#8211; im Sommer 2023 etwa 1500 von ihnen. Die finnische Regierung witterte dahinter eine Strategie der hybriden Kriegsf\u00fchrung. Die Verantwortlichen im Kreml setzten Migranten als Waffe ein, um den EU-Mitgliedstaat zu stabilisieren, lautete der Vorwurf.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061246-1758996301000\/16-9\/750\/finnland-1.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"An dem Zaun zur russischen Grenze sollen in den n\u00e4chsten Wochen \u00dcberwachungskameras installiert werden.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061246-1758996301000\/16-9\/750\/finnland-1.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>An dem Zaun zur russischen Grenze sollen in den n\u00e4chsten Wochen \u00dcberwachungskameras installiert werden.<\/p>\n<p>(Foto: privat)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>&quot;Der Zaun ist nur ein Werkzeug unserer \u00dcberwachung an der Grenze. Wir k\u00f6nnen illegale Einwanderung nicht vollst\u00e4ndig stoppen. Aber wir k\u00f6nnen sie zumindest verlangsamen und umleiten, damit wir besser reagieren k\u00f6nnen&quot;, sagt der stellvertretende Kommandant der Grenzstation, Antti Virta. Die Befestigungen werden nur an taktisch notwendigen Punkten hochgezogen. Ein gro\u00dfer Teil der 1300 Kilometer langen Grenze zu Russland ist nicht durch Absperrungen gesichert, weil das zu teuer w\u00e4re. <\/p>\n<p>Zum Werkzeugkasten des Grenzschutzes geh\u00f6ren viele weitere Ma\u00dfnahmen, von KI-Sensoren \u00fcber Patrouillen mit Sp\u00fcrhunden bis hin zu Luft\u00fcberwachungsdrohnen. Falls er und seine Kollegen die \u00dcberwachung einstellten, w\u00fcrde Russland sofort wieder Migranten \u00fcber die Grenze lotsen, sagt Virta. Die Instrumentalisierung von Fl\u00fcchtlingen sei nur ein Aspekt von Moskaus hybriden Attacken.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061249-1758996282000\/16-9\/750\/finnland-2.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Kommondant Virtaa sagt, er habe Probleme mit schaulustige Touristen, die ohne Erlaubnis die Grenzzone betreten.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061249-1758996282000\/16-9\/750\/finnland-2.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Kommondant Virtaa sagt, er habe Probleme mit schaulustige Touristen, die ohne Erlaubnis die Grenzzone betreten.<\/p>\n<p>(Foto: privat)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Jeder sechste Finne in Reservisten-Armee<\/h2>\n<p>Finnland geh\u00f6rt zu jenen EU-Mitgliedstaaten, die lange vor der Invasion in die Ukraine vor der russischen Aggression gewarnt und sich dagegen ger\u00fcstet haben. Mit Russlands Versuchen, seine Nachbarstaaten zu destabilisieren, haben das Land \u00fcber Jahrzehnte Erfahrungen gesammelt. Bereits 1939 hatten finnische Truppen eine Invasion der Sowjetunion abgewehrt. Viele Finnen r\u00fchmen sich, sie h\u00e4tten den Kampf gegen die hybriden Attacken Russlands verinnerlicht &#8211; er geh\u00f6re zu ihrer DNA. Desinformationskampagnen fallen hier kaum auf fruchtbaren Boden; die Menschen haben die verschiedenen Variationen schon zu oft geh\u00f6rt. Ein Schwerpunkt in der Schulbildung liegt darauf, Kinder f\u00fcr die Propaganda aus Moskau zu sensibilisieren. <\/p>\n<p>Durch die Wehrpflicht f\u00fcr m\u00e4nnliche Staatsb\u00fcrger wurde eine Armee von 900.000 Reservisten aufgebaut &#8211; zu ihr geh\u00f6rt bei einer Einwohnerzahl von 5,6 Millionen also jeder sechste Finne. Verteidigung verstehen die Finnen im weitesten Sinne. Sie bauen nicht nur auf Waffen und Soldaten, sondern auf ein Konzept, das die Resilienz ihrer Zivilgesellschaft st\u00e4rkt &#8211; durch gemeinsame Sicherheits\u00fcbungen, funktionierende Infrastruktur und ein robustes Sozialsystem. Aufgrund von Putins Invasion in die Ukraine trat Finnland 2023 der Nato bei. Daraufhin versch\u00e4rfte sich die Rhetorik im Kreml. In den vergangenen Wochen \u00fcbten sich sowohl der ehemalige Kremlchef Dmitri Medwedew als auch der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow in Drohgeb\u00e4rden gegen\u00fcber Finnland. Die Provokationen sollen die Finnen einsch\u00fcchtern und die eigene Bev\u00f6lkerung aufstacheln &#8211; auch das ist Teil des hybriden Kriegs.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061251-1758996284000\/16-9\/750\/490505573.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"EU-Staaten sollten neue Gesetze immer auch auf ihre Vereinbarkeit mit der Sicherheitspolitik hin pr\u00fcfen, fordert Niinist\u00f6.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061251-1758996284000\/16-9\/750\/490505573.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>EU-Staaten sollten neue Gesetze immer auch auf ihre Vereinbarkeit mit der Sicherheitspolitik hin pr\u00fcfen, fordert Niinist\u00f6.<\/p>\n<p>(Foto: picture alliance \/ Anadolu)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>&quot;Wir Europ\u00e4er haben Putin gute Gr\u00fcnde gegeben, zu denken, der Westen sei schwach, da wir nach dem Ende des Kalten Kriegs die Aufr\u00fcstung aufgegeben haben. Die meisten von uns haben gelernt, in einem Rosengarten zu leben, in dem Sicherheit und Frieden herrschen&quot;, sagt der finnische Ex-Pr\u00e4sident Sauli Niinist\u00f6. Er sei sich noch immer nicht sicher, ob jeder in Europa den Weckruf geh\u00f6rt habe. \u00dcber Putins Absichten war sich Niinist\u00f6 schon fr\u00fch bewusst. Putin habe in Gespr\u00e4chen immer wieder vom Wiederaufbau Gro\u00dfrusslands fantasiert. Zudem stellte Niinist\u00f6 beim russischen Pr\u00e4sidenten \u00fcber die Jahre eine zunehmende Frustration in Bezug auf die Situation in der Ukraine fest. Das habe er auch gegen\u00fcber der fr\u00fcheren Bundeskanzlerin zum Ausdruck gebracht. &quot;Wir hatten die Angewohnheit, dass ich Angela Merkel vor und nach einem Telefonat mit Putin angerufen hatte. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass Putin von der Ukraine besessen war. Und nichts h\u00e4tte ihn aufgehalten&quot;, sagt Niinist\u00f6.<\/p>\n<h2>Patrouillenschiff Turva half beim Entern der Eagle S<\/h2>\n<p>Alle europ\u00e4ischen L\u00e4nder sollten sich dar\u00fcber bewusst sein: Die nationale Sicherheit sei nicht Gott gegeben, sondern harte Arbeit. Finnland sei wehrhaft gegen hybride Angriffe, weil es den sozialen Zusammenhalt st\u00e4rke, sagt Niinist\u00f6. Das gegenseitige Vertrauen der B\u00fcrger wachse etwa durch drei Kurse, die das finnische Milit\u00e4r jedes Jahr durchf\u00fchrt, mit Menschen aus der freien Wirtschaft, den Universit\u00e4ten und der Verwaltung. Eine besondere Rolle bei der Vertrauensbildung spielt aus Niinist\u00f6s Sicht die Wehrpflicht, die in Finnland eine hohe Akzeptanz hat. Junge Menschen lernten dadurch, wie notwendig die Kooperation im Krisenfall sei. &quot;Bei der hybriden Kriegsf\u00fchrung m\u00fcssen wir in der Lage sein, den Feind zu \u00fcberlisten&quot;, sagt Niinist\u00f6.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Finnlands-Verteidigungsminister-sieht-in-Moskaus-Drohnenattacken-Ablenkungsmanoever-article26058155.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"548785448.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26058156-1758837715000\/17-6\/1136\/548785448.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  26.09.25    &quot;Nato muss klare Antwort haben&quot; Finnlands Verteidigungsminister sieht in Moskaus Drohnenattacken Ablenkungsman\u00f6ver    <\/p>\n<p>Russlands hybride Attacken halten die finnische Grenzschutzbeh\u00f6rde nicht nur an der Landesgrenze auf Trab. Ihre Einheiten m\u00fcssen auch mit Argusaugen den Finnischen Meerbusen \u00fcberwachen, der sich bis nach Estland und Russland erstreckt. Die Mannschaft des Patrouillenschiffes Turva hatte am ersten Weihnachtsfeiertag vergangenen Jahres alle H\u00e4nde voll zu tun. Die Turva wurde als erstes Schiff vor Ort beordert, als der Netzbetreiber Fingrid am 25. Dezember einen Ausfall meldete beim Stromkabel Estlink 2, das Finnland mit Estland verbindet. Der russische \u00d6ltanker Eagel S hatte das Kabel besch\u00e4digt, indem er seinen Anker \u00fcber eine Strecke von etwa 90 Kilometern \u00fcber den Meeresboden schleifen lie\u00df.<\/p>\n<p>Der Tanker wurde von finnischen Spezialeinheiten geentert und die Besatzung verhaftet. In Helsinki wird dem Kapit\u00e4n und drei Besatzungsmitgliedern der Eagle S momentan der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen wegen &quot;schwerer Sachbesch\u00e4digung und schwerer Behinderung von Kommunikation&quot;. Der Crew des \u00d6ltankers wird vorgeworfen, das Kabel auf Weisung aus dem Kreml hin absichtlich sabotiert zu haben. Die Eagle S ist Teil der Schattenflotte, die Russland nutzt, um trotz des Embargos der G7-Staaten weiter \u00d6l zu verschiffen. Der Vorfall an Estlink 2 zeigt, dass der Kreml die Flotte mutma\u00dflich auch f\u00fcr Sabotageakte nutzt, um die Energie- und Kommunikationsinfrastruktur westlicher L\u00e4nder zu besch\u00e4digen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Anklage-fordert-Haft-fuer-Oltanker-Crew-wegen-Sabotage-an-Ostsee-Kabeln-article26029631.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26029635-1757696321000\/17-6\/1136\/AFP-20250113-36TM73G-v2-HighRes-FinlandEstoniaPowerCablesSabotage.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  12.09.25    Prozess in Helsinki Anklage fordert Haft f\u00fcr \u00d6ltanker-Crew wegen Sabotage an Ostsee-Kabeln    <\/p>\n<h2>Russischer \u00d6ltransport vor Finnlands K\u00fcste stabil<\/h2>\n<p>Als die Verbindung von Estlink 2 unterbrochen wurde, war Kommandant Mikko Simola der Befehlshabende. Simola ist Leiter der Abteilung f\u00fcr Seeverkehrssicherheit im Hauptquartier der finnischen Grenzschutzbeh\u00f6rde. Er steht im Kommandoraum der Turva, die gerade vor Helsinki angelegt hat. Rund um ihn herum zeigen Bildschirme Informationen, die Radarger\u00e4te \u00fcbermitteln. Die Turva \u00fcberwacht auf See ein Gebiet, das sich \u00fcber 300 Kilometer erstreckt.<\/p>\n<p>Simola beschreibt die ersten Stunden auf der Turva nach der Meldung des Ausfalls an Estlink 2. Als das Patrouillenschiff am Kabel ankam, sah der Kapit\u00e4n direkt, dass die Ankerkette von Eagle S noch immer im Wasser liegt. Mithilfe verschiedener High-Tech-Systeme und dem Einsatz von Tauchern wurden anschlie\u00dfend Daten \u00fcber den \u00d6ltanker und die Sch\u00e4den am Kabel gesammelt. Das Schiff ist unter anderem mit Sidescan-Sonar ausgestattet. Das System sendet Schallwellen aus, um den Meeresboden und die Gegenst\u00e4nde dort zu kartieren und anschlie\u00dfend detaillierte Bilder zu erstellen. &quot;Als die Entscheidung getroffen wurde, an Bord der Eagle S zu gehen, waren wir vom finnischen Grenzschutz gemeinsam mit der Polizei und Spezialeinheit in einer Kommandozentrale&quot;, sagt Simola. Schlie\u00dflich wurde eine Spezialeinheit der Polizei zum Entern des \u00d6ltankers ausgesendet.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061255-1758996288000\/16-9\/750\/finnland-3.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Kommandant Simola bereitet seine Einheiten unter anderem auf Eins\u00e4tze vor, um nach einem \u00d6lleck die Umwelt zu sch\u00fctzen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26061255-1758996288000\/16-9\/750\/finnland-3.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Kommandant Simola bereitet seine Einheiten unter anderem auf Eins\u00e4tze vor, um nach einem \u00d6lleck die Umwelt zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>(Foto: privat)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde der \u00d6ltanker in einem koordinierten Vorgehen von Grenzschutz und Polizei mehr als zwei Monate lang beschlagnahmt und \u00fcberwacht. &quot;Ich wei\u00df nicht, wie es um den aktuellen Zustand des Schiffes bestellt ist. Ich wei\u00df nur, dass wir es aus den Gew\u00e4ssern der finnischen Wirtschaftszone herausgef\u00fchrt haben, nachdem das Schiff alle Kriterien der Hafenstaatskontrolle durch die finnische Agentur f\u00fcr Verkehr und Kommunikation erf\u00fcllt hatte&quot;, so Simola. Das war am 2. M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Aus dem Vorfall habe der Grenzschutz gelernt, k\u00fcnftig noch schneller zu reagieren, falls ein Schiff vom Kurs abkommt oder anderweitig auff\u00e4llt. Gut m\u00f6glich, dass die Turva bald wieder ausr\u00fccken muss. Trotz des Embargos sind die russischen \u00d6ltransports \u00fcber den Finnischen Meerbusen seit 2022 stabil, sagt Simola. Putins Schattenflotte laufe weiter auf Hochtouren: &quot;Jetzt gibt es noch mehr alte Schiffe. Wir kennen weder ihre Besitzer noch den m\u00f6glichen Versicherungsschutz.&quot; Beim Katz-und-Maus-Spiel im hybriden Krieg gegen Russland ist also kein Ende abzusehen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Crew-Mitgliedern der Eagle S wird in Helsinki der Prozess gemacht, weil der \u00d6ltanker das Stromkabel Estlink 2 besch\u00e4digte. Gegen hybride Attacken des Kremls k\u00e4mpfen die Finnen seit Jahrzehnten. 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