{"id":30570,"date":"2025-09-19T08:45:59","date_gmt":"2025-09-19T05:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/lieber-zu-dick-als-zu-dunn-untergewicht-ist-laut-studie-todlicher-als-ubergewicht\/"},"modified":"2025-09-19T08:45:59","modified_gmt":"2025-09-19T05:45:59","slug":"lieber-zu-dick-als-zu-dunn-untergewicht-ist-laut-studie-todlicher-als-ubergewicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/lieber-zu-dick-als-zu-dunn-untergewicht-ist-laut-studie-todlicher-als-ubergewicht\/","title":{"rendered":"Lieber zu dick als zu d\u00fcnn?: Untergewicht ist laut Studie t\u00f6dlicher als \u00dcbergewicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wissen         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Untergewicht kann mit Mangelern\u00e4hrung, schwachem Immunsystem und N\u00e4hrstoffm\u00e4ngeln einhergehen - Faktoren, die die Lebenserwartung negativ beeinflussen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26041067-1758189017000\/16-9\/750\/imago806216681.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Untergewicht kann mit Mangelern\u00e4hrung, schwachem Immunsystem und N\u00e4hrstoffm\u00e4ngeln einhergehen &#8211; Faktoren, die die Lebenserwartung negativ beeinflussen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>D\u00fcnn zu sein, bedeutet f\u00fcr viele Menschen auch, gesund zu sein. Doch eine neue Studie zeigt: Zu wenig Gewicht kann sogar gesundheitssch\u00e4dlicher sein als zu viel. Warum ist das so?<\/strong><\/p>\n<p>Eine neue d\u00e4nische Studie stellt einen weit verbreiteten Glauben infrage: Nicht nur \u00dcbergewicht, sondern auch ein niedriges K\u00f6rpergewicht k\u00f6nnen das Sterberisiko deutlich erh\u00f6hen. In vielen F\u00e4llen ist es demnach sogar gef\u00e4hrlicher als moderates \u00dcbergewicht oder leichte Fettleibigkeit. Die Forschungsergebnisse pr\u00e4sentierte das Team um Sigrid Bjerge Gribsholt vom Universit\u00e4tsklinikum Aarhus beim Jahrestreffen der European Association for the Study of Diabetes.<\/p>\n<p>Die Studie umfasste rund 85.700 Erwachsene in D\u00e4nemark mit einem Medianalter von etwa 66 Jahren. \u00dcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren verglichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die erfassten Todesf\u00e4lle mit dem zuvor festgestellten Body-Mass-Index (BMI).<\/p>\n<p> <strong>BMI-Kategorien nach WHO<\/strong> <\/p>\n<p>Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Formel, um das Verh\u00e4ltnis von K\u00f6rpergewicht zu -gr\u00f6\u00dfe zu bestimmen. Er wird berechnet, indem das K\u00f6rpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe in Metern geteilt wird (kg\/m\u00b2) und dient als grober Richtwert zur Einordnung des Gewichts.<\/p>\n<p>Untergewicht: unter 18,5<br \/>Normalgewicht: 18,5 &#8211; 24,9<br \/>\u00dcbergewicht: 25 &#8211; 29,9<br \/>Adipositas Grad I: 30 &#8211; 34,9<br \/>Adipositas Grad II: 35 &#8211; 39,9<br \/>Adipositas Grad III: ab 40<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Menschen mit Untergewicht (BMI unter 18,5) hatten ein fast dreifach h\u00f6heres Risiko, in den folgenden f\u00fcnf Jahren zu sterben, als Menschen im oberen Bereich des Normalgewichts (BMI 22,5 bis 25). Doch auch Menschen im unteren Bereich des sogenannten &quot;gesunden&quot; BMI (18,5 bis 20) wiesen ein doppelt so hohes Sterberisiko auf. Im mittleren Bereich (20 bis 22,5) lag das Risiko immerhin noch 27 Prozent h\u00f6her als bei Menschen mit einem BMI zwischen 22,5 und 25.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend ist vor allem, dass \u00dcbergewichtige und m\u00e4\u00dfig adip\u00f6se Personen bis zu einem BMI von etwa 35 dagegen kein signifikant erh\u00f6htes Risiko aufwiesen. Erst ab einem BMI von 35 bis 40 stieg das Sterberisiko wieder, schreiben die Forschenden.<\/p>\n<h2>&quot;Gro\u00dfe globale Gesundheitsprobleme&quot;<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Abnehmen-mit-Wegovy-funktioniert-aber-Haelfte-bricht-ab-article26032668.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"546180932.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26032726-1757921673000\/17-6\/1136\/546180932.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  15.09.25    &quot;Quote ist besorgniserregend&quot; Abnehmen mit Wegovy funktioniert &#8211; aber H\u00e4lfte bricht ab    <\/p>\n<p>&quot;Sowohl Untergewicht als auch Fettleibigkeit sind gro\u00dfe globale Gesundheitsprobleme&quot;, sagt Studienautorin Gribsholt. Die Gefahren von Fettleibigkeit scheinen der \u00d6ffentlichkeit allerdings deutlich bewusster zu sein: Stoffwechselst\u00f6rungen, Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein erh\u00f6htes Krebsrisiko. Doch auch Untergewicht schadet massiv der Gesundheit: &quot;Es kann mit Mangelern\u00e4hrung, schwachem Immunsystem und N\u00e4hrstoffm\u00e4ngeln einhergehen &#8211; alles Faktoren, die die Lebenserwartung negativ beeinflussen&quot;, so Gribsholt.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise seien auch versteckte Krankheiten f\u00fcr das niedrige Gewicht verantwortlich, etwa Krebs oder chronische Erkrankungen, die erst sp\u00e4ter erkannt werden. In solchen F\u00e4llen erh\u00f6he nicht das niedrigere Gewicht selbst das Risiko an sich, sondern die zugrunde liegende Erkrankung.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wissen\/Studie-zu-Fettleibigkeitsrate-in-Deutschland-alarmiert-article25608061.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"adipositas .jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25608436-1741180823000\/16-9\/1136\/adipositas-.jpg\"\/>    02:11 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  05.03.25    US-Forscher: Weltweiter Trend Studie zu Fettleibigkeitsrate in Deutschland alarmiert    <\/p>\n<h2>Es kommt auf die Fettverteilung an<\/h2>\n<p>Gribsholt und ihr Team fordern, BMI-Werte nicht als alleinigen Indikator daf\u00fcr zu betrachten, ob eine Person einen ungesunden Fettanteil hat. Es komme auch auf Muskelmasse, Ern\u00e4hrungsstatus, Begleiterkrankungen und Fettverteilung an. Vor allem viszerales Fett, das tief im Bauchraum gespeichert ist und die Organe umgibt, wirke sich negativ auf die Gesundheit aus. Im Gegensatz dazu sei ein bisschen zu viel Fett an Oberschenkeln und H\u00fcfte in der Regel kein Problem.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Grenzen-des-BMI-Hoher-Body-Mass-Index-bedeutet-nicht-unbedingt-Ubergewicht-article25222938.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"98147574.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25223149-1726141200000\/17-6\/1136\/98147574.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  15.09.24    Was sagt der Gewichts-Index aus? Hoher BMI hei\u00dft nicht automatisch \u00dcbergewicht    <\/p>\n<p>Laut Studie scheint etwas mehr K\u00f6rpergewicht nicht automatisch gesundheitssch\u00e4dlich zu sein. Die Forschenden sprechen von einem &quot;metabolisch gesunden \u00dcbergewicht&quot;. Sie fordern daher, dass Pr\u00e4ventionsprogramme und Richtlinien, die auf Gewichtsreduktion abzielen, differenzierter sein sollten. Statt das Gewicht allein zu fokussieren, sei es wichtig, Unter- und Mangelern\u00e4hrung ebenso ernst zu nehmen wie Adipositas. Wer sehr schlank ist oder stark Gewicht verloren hat, sollte zudem unbedingt \u00e4rztlich abkl\u00e4ren lassen, ob daf\u00fcr gesundheitliche Gr\u00fcnde vorliegen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, hny<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissen Untergewicht kann mit Mangelern\u00e4hrung, schwachem Immunsystem und N\u00e4hrstoffm\u00e4ngeln einhergehen &#8211; Faktoren, die die Lebenserwartung negativ beeinflussen. D\u00fcnn zu sein, bedeutet f\u00fcr viele Menschen auch, gesund zu sein. 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