{"id":3051,"date":"2020-10-08T13:38:16","date_gmt":"2020-10-08T10:38:16","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-angela-merkel-will-lage-mit-burgermeistern-beraten\/"},"modified":"2020-10-08T13:38:16","modified_gmt":"2020-10-08T10:38:16","slug":"coronavirus-news-am-donnerstag-angela-merkel-will-lage-mit-burgermeistern-beraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-angela-merkel-will-lage-mit-burgermeistern-beraten\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Donnerstag: Angela Merkel will Lage mit B\u00fcrgermeistern beraten"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/aa1700fa-da2c-459a-b116-d246b688287d_w948_r1.77_fpx49.35_fpy44.98.jpg\" title=\"Angela Merkel: Krisengespr\u00e4ch zur Corona-Pandemie geplant\" alt=\"Angela Merkel: Krisengespr\u00e4ch zur Corona-Pandemie geplant\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Angela Merkel: Krisengespr\u00e4ch zur Corona-Pandemie geplant<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Pool \/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Zeitung berichtet von 37 Corona-F\u00e4llen im Bundestag<\/h3>\n<p><strong>12.29 Uhr:<\/strong> Seit dem Beginn der Coronakrise im M\u00e4rz hat es einem Medienbericht zufolge im Deutschen Bundestag insgesamt 37 Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Das schrieb die &quot;Saarbr\u00fccker Zeitung&quot; unter Berufung auf die Bundestagsverwaltung. Demnach sind in den Geb\u00e4uden des Bundestages etwa 10.000 Menschen t\u00e4tig &#8211; unter ihnen Abgeordnete, Fraktions- und Verwaltungsmitarbeiter sowie Handwerker und andere Dienstleister. Die 37 Infektionsf\u00e4lle stammten aus diesem Personenkreis, sagte eine Sprecherin der Verwaltung der Zeitung.<\/p>\n<p>Dies bedeute aber nicht, &quot;dass sich das Infektionsgeschehen im Bundestag abgespielt hat&quot;, sagte die Sprecherin. Die Ansteckungen k\u00f6nnten auch im Wahlkreis, im Urlaub oder in den Wohnorten staatgefunden haben. Seit Dienstag gilt in den Liegenschaften des Bundestages die von Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) erlassene Maskenpflicht.<\/p>\n<h3>Gericht hebt teilweisen Lockdown in Madrid auf<\/h3>\n<p><strong>12.25 Uhr:<\/strong> Das h\u00f6chste Gericht in Madrid hat den teilweisen Lockdown der spanischen Hauptstadt und weiteren Orte in der Region aufgehoben. Die Regionalregierung hatte Klage gegen die Anordnung der Zentralregierung eingereicht, derzufolge Bewohner des Gro\u00dfraums Madrid ihre H\u00e4user nur mit triftigem Grund verlassen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Merkel ber\u00e4t Corona-Lage mit B\u00fcrgermeistern der elf gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dte<\/h3>\n<p><strong>12.07 Uhr: <\/strong>Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen wird sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach SPIEGEL-Informationen am Freitag mit den Oberb\u00fcrgermeistern und Regierungschefs der elf gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dte und Stadtstaaten zum weiteren Vorgehen in der Coronakrise beraten. In der Runde dabei sein sollen Berlin, Hamburg und Bremen sowie M\u00fcnchen, Frankfurt am Main, K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart. Die Schalt-Konferenz ist f\u00fcr 12.30 Uhr angesetzt.<\/p>\n<p>Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut mehr als 4000 festgestellte Neuinfektionen. Am Mittwoch hatten sich die Staatskanzleichefs der L\u00e4nder mehrheitlich mit Kanzleramtsminister Helge Braun darauf verst\u00e4ndigt, dass die meisten Bundesl\u00e4nder k\u00fcnftig negative Corona-Tests von Reisenden verlangen, die aus innerdeutschen Risikogebieten kommen. Dies sind Gebiete, in denen es binnen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben hat.<\/p>\n<h3>Kellner bedient ohne Maske und greift Polizisten an<\/h3>\n<p><strong>11.44 Uhr: <\/strong>In Stralsund ist die Polizei in ein Restaurant in der Innenstadt gerufen worden, weil ein Kellner dort ohne Mund-Nasen-Schutz servierte. Zudem habe der 29-J\u00e4hrige die G\u00e4ste aufgefordert, ihre Masken abzulegen, teilte die Polizei mit. Darauf h\u00e4tten am Mittwochabend G\u00e4ste aus Hamburg hingewiesen. Zudem seien in dem Restaurant die pers\u00f6nlichen Daten der G\u00e4ste nicht erfasst worden, um eine Nachverfolgung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Der in Stralsund wohnende Mann \u00e4u\u00dferte den Angaben zufolge der Polizei gegen\u00fcber sein Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen der Landesregierung und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Schlie\u00dflich beleidigte er die Beamten und versuchte, zwei von ihnen mit der Faust zu schlagen. Die Polizisten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam.<\/p>\n<p>Gegen den Kellner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der versuchten K\u00f6rperverletzung eingeleitet. Dar\u00fcber hinaus nahmen sie den Versto\u00df gegen die entsprechende Corona-Verordnung des Landes auf.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich hat mehr neue F\u00e4lle an einem Tag als je zuvor<\/h3>\n<p><strong>11.39 Uhr: <\/strong>Die Zahl neu gemeldeter F\u00e4lle in \u00d6sterreich hat erstmals die Spitzenwerte aus der Hochphase der Pandemie im Fr\u00fchjahr \u00fcberstiegen. Beh\u00f6rden z\u00e4hlten am Donnerstag 1209 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, 613 davon allein in Wien. Acht neue Todesf\u00e4lle wurden seit dem Vortag gemeldet. Im Krankenhaus liegen 506 Covid-19-Patienten, 107 davon auf der Intensivstation.<\/p>\n<p>Die Zahlen seien mit dem Fr\u00fchjahr nicht vergleichbar, weil mehr getestet werde, betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Gr\u00fcne). Er nannte die Situation dennoch schwierig. Etwa 10.000 Menschen galten am Donnerstag \u00f6sterreichweit als aktiv erkrankt, mehr als doppelt so viele wie vor einem Monat.<\/p>\n<h3>SPD-Generalsekret\u00e4r Klingbeil zu S\u00f6der-Aussagen: &quot;Es ist einfach unanst\u00e4nig&quot;<\/h3>\n<p><strong>11.39 Uhr:<\/strong> SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil hat mit scharfen Worten auf die \u00c4u\u00dferungen von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CDU) reagiert. &quot;Niemand hat politisch die hohen Infektionszahlen in Bayern und NRW instrumentalisiert&quot;, schrieb Klingbeil auf Twitter. &quot;Was S\u00f6der motiviert hier den Mini-Trump zu machen und das Land zu spalten ist mir unbegreiflich. Es ist einfach unanst\u00e4ndig.&quot;<\/p>\n<p>S\u00f6der hatte am Morgen die Corona-Politik in den sogenannten Hotspots angegriffen. Einige Gro\u00dfst\u00e4dte wie Berlin st\u00fcnden kurz davor, die Kontrolle \u00fcber die Infektionszahlen zu verlieren, sagte der CDU-Politiker im ZDF.<\/p>\n<h3>Forschungsministerin bleibt bei Prognose: Impfung ab Mitte 2021<\/h3>\n<p><strong>11.26 Uhr:<\/strong> Bundesforschungsministerin Anja Karliczek bleibt bei ihrer Einsch\u00e4tzung, dass Impfstoffe f\u00fcr viele Menschen bis Mitte 2021 zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnten. &quot;Die Forschung ist im Moment gigantisch schnell&quot;, sagte die CDU-Politikerin. Aktuell gehe das Forschungsministerium davon aus, dass Mitte n\u00e4chsten Jahres breite Teile der Bev\u00f6lkerung geimpft werden k\u00f6nnten. Offen sind nach Angaben Karliczeks noch einige Fragen, etwa wie lange der Impfschutz anhalten werde oder wie h\u00e4ufig man geimpft werden m\u00fcsse, um einen wirklichen Schutz zu bekommen.<\/p>\n<h3><strong>Easyjets erster Jahresverlust f\u00e4llt massiv aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.51 Uhr:<\/strong> Erstmals in der 25-j\u00e4hrigen Unternehmensgeschichte schreibt der Billigflieger Easyjet rote Zahlen: rund 900 Millionen Euro. Wie es weitergeht, wagt Konzernchef Lundgren nicht vorherzusagen.<\/p>\n<h3>Sachsen-Anhalt untersagt bis Februar Klassenfahrten ins Ausland<\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr:<\/strong> In Sachsen-Anhalt sind bis zum Ende des Schulhalbjahres im Februar keine Klassenfahrten ins Ausland erlaubt. Die Schulleitungen sollen alle bereits geschlossenen Vertr\u00e4ge f\u00fcr Auslandsfahrten umgehend stornieren, teilte das Landesbildungsministerium mit. Diese Regelung gilt den Angaben zufolge auch f\u00fcr Studienfahrten ins Ausland und f\u00fcr internationale Sch\u00fcleraustausche. Anfallende Stornierungskosten werden vom Land \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Einschr\u00e4nkungen soll es auch f\u00fcr Klassenfahrten innerhalb Deutschlands geben. Details nannte das Ministerium nicht. F\u00fcr innerdeutsche Fahrten wollen die Regierungschefs und Gesundheitsressorts der L\u00e4nder in den kommenden Tagen weitere Verfahren vereinbaren.<\/p>\n<h3>Wie viel bringt das L\u00fcften im Klassenzimmer?<\/h3>\n<p>Reicht Sto\u00dfl\u00fcften in Klassen, um das Ansteckungsrisiko deutlich zu verringern? Ja, sagen die Kultusminister. Doch die Kritik an ihrem Konzept rei\u00dft nicht ab. Lesen Sie hier mehr zu Unterricht in der Coronakrise.<\/p>\n<h3>RKI warnt vor &quot;unkontrollierter Verbreitung&quot;<\/h3>\n<p><strong>9.35 Uhr:<\/strong> Gesundheitsminister Spahn zeigt sich &quot;sehr besorgt&quot; angesichts des sprunghaften Anstiegs der Neuinfektionen. Es sei &quot;m\u00f6glich, dass wir mehr als zehntausend neue F\u00e4lle pro Tag sehen&quot;, erg\u00e4nzte RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler.<\/p>\n<h3>Niedersachsen will doch Beherbungsverbot f\u00fcr Urlauber aus Hotspots<\/h3>\n<p><strong>9.30 Uhr: <\/strong>Niedersachsen will nun doch ein Beherbungsverbot f\u00fcr Urlauber aus Risikogebieten. Eine entsprechende Landesverordnung werde auf den Weg gebracht, sagte Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD). Man habe sich dar\u00fcber innerhalb der Landesregierung abgestimmt. Viele andere Bundesl\u00e4nder wollen ebenfalls keine Touristen aus Risikogebieten mehr in ihren Hotels und Ferienwohnungen \u00fcbernachten lassen. Darauf hatten sie sich am Mittwoch verst\u00e4ndigt. Niedersachsen hatte sich dem zun\u00e4chst nicht angeschlossen.<\/p>\n<p>Greifen soll dies f\u00fcr Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Ma\u00dfgeblich sei das Datum der Einreise nach Niedersachsen, sagte Weil. Es solle vermieden werden, dass kurzfristig Aufenthalte abgebrochen werden m\u00fcssen. Zudem k\u00f6nnten Touristen mit einem negativen Test doch in Niedersachsen Urlaub machen.<\/p>\n<h3>S\u00f6der: Einige Gro\u00dfst\u00e4dte drohen Kontrolle zu verlieren<\/h3>\n<p><strong>9.17 Uhr: <\/strong>Einige Gro\u00dfst\u00e4dte wie Berlin stehen nach Ansicht von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) kurz davor, die Kontrolle \u00fcber die Infektionszahlen zu verlieren. Deswegen solle man &quot;auf keinen Fall&quot; Vorsicht, die zur Bew\u00e4ltigung der Pandemie entscheidend sei, aufgeben. &quot;Um uns herum in Europa explodieren die Zahlen&quot;, betonte S\u00f6der im ZDF-&quot;Morgenmagazin&quot;. Dort wachse das Problem auch in die Krankenh\u00e4user hinein.<\/p>\n<p>&quot;Mehr Maske, weniger Alkohol und nat\u00fcrlich auch kleinere Partys&quot;, seien die richtigen Ma\u00dfnahmen bei erh\u00f6hten Infektionszahlen. Zudem verteidigte S\u00f6der ein am Mittwoch beschlossenes Beherbergungsverbot f\u00fcr Menschen aus innerdeutschen Risikogebieten. Dabei gehe es vor allem um die Sicherheit der Menschen und Sicherheit f\u00fcr die Tourismusbranche.<\/p>\n<h3>Auch Spahn besorgt \u00fcber Anstieg Infektionszahlen<\/h3>\n<p><strong>9.15 Uhr:<\/strong> Gesundheitsminister Jens Spahn \u00e4u\u00dfert sich &quot;sehr besorgt&quot; \u00fcber die stark gestiegenen Infektionszahlen. Es gebe etwa in Berlin teilweise ein &quot;sorgloses, ignorantes Verhalten&quot; von Menschen, weshalb er die neuen Ma\u00dfnahmen des Berliner Senats begr\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Insgesamt sei Deutschland bisher aber im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern noch gut durch die Pandemie gekommen. &quot;Das Gesundheitssystem kann sehr gut damit umgehen.&quot; Deshalb k\u00f6nne man zuversichtlich sein. Es gebe inzwischen mehr Wissen und Instrumente f\u00fcr den Kampf gegen das Virus.<\/p>\n<p>Um die Entwicklung im Griff zu halten, gehe es um die richtige Balance aus Zuversicht wegen der bisher gut gemeisterten Krise, aber auch aus Wachsamkeit und Achtsamkeit. Es komme weiterhin auf Abstand, Hygieneregeln und Masken an &#8211; nun in der kalten Jahreszeit erg\u00e4nzt um L\u00fcften und ein m\u00f6glichst breites Nutzen der Warn-App.<\/p>\n<h3><strong>Infektiologin warnt vor neuen Engp\u00e4ssen in deutschen Krankenh\u00e4usern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.15 Uhr: <\/strong>An Deutschlands Krankenh\u00e4usern steigt angesichts der immer zahlreicheren Infektionen aus Expertenansicht die Gefahr von Engp\u00e4ssen. Zwar w\u00fcrden die leichten Verl\u00e4ufe \u00fcberwiegen, man bereite sich aber vor &quot;auf eine neue Welle an Patienten, die schwer erkrankt sind&quot;, sagte die Leiterin der Abteilung Infektiologie des Uniklinikums Gie\u00dfen, Susanne Herold, bei der Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).<\/p>\n<p>Derzeit w\u00fcrden 470 Covid-19-Patienten in Deutschland auf Intensivstationen behandelt. Die \u00c4rzte erwarteten einen deutlichen Anstieg dieser Zahl, denn die Mediziner bef\u00fcrchteten, dass die Infektionszahlen insgesamt auch in der n\u00e4chsten Zeit deutlich ansteigen, sagte Herold.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kliniken gelte: R\u00e4ume f\u00fcr neue Patienten m\u00fcssten geschaffen werden. Vielleicht m\u00fcssten elektive Operationen, also Eingriffe, die nicht so dringend sind, m\u00f6glicherweise auch wieder abgesagt werden. Herold hofft, dass die Menschen die Gefahr ernst nehmen, &quot;sodass wir nicht in diese Situation kommen&quot;. Herold erl\u00e4uterte ferner, dass im Vergleich zu Beginn der Pandemie mehrere wirksame Therapiem\u00f6glichkeiten hinzugekommen seien, die den Krankheitsverlauf abmildern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung seien derzeit 8500 Betten f\u00fcr Intensivpatienten frei und damit mehr als die Gesamtkapazit\u00e4t von Italien und Spanien. Zudem gebe es eine Notfallreserve von etwa 12.000 Betten, die eingesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Kanzleramtschef Braun sieht klassischen Beginn einer zweiten Welle<\/h3>\n<p><strong>9.10 Uhr: <\/strong>Kanzleramtsminister Helge Braun spricht angesichts der deutlich gestiegenen Infektionszahlen vom Beginn einer zweiten Infektionswelle. In einigen Gro\u00dfst\u00e4dten sehe man nicht nur, dass die Inzidenz von 50 \u00fcberschritten werde, &quot;sondern wir sehen auch, dass die Zahlen sehr, sehr schnell ansteigen&quot;, sagte er bei RTL\/ntv. &quot;Das hei\u00dft, dass die Kontaktnachverfolgung in den Gesundheits\u00e4mtern m\u00f6glicherweise an einigen Stellen nicht mehr funktioniert, und das ist der klassische Beginn einer zweiten Welle.&quot; Wenn die Zahlen weiter rasch anstiegen, &quot;dann verlieren wir die Kontrolle \u00fcber die Infektionszahlen und dann k\u00f6nnen wir es nur noch durch sehr einschneidende Ma\u00dfnahmen aufhalten.&quot;<\/p>\n<h3>Infektionskennziffer in Hagen und Wuppertal \u00fcber 50<\/h3>\n<p><strong>8.30 Uhr: <\/strong>Auch in Hagen und Wuppertal ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche \u00fcber die entscheidende Schwelle von 50 gestiegen. Nach der j\u00fcngsten \u00dcbersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) betr\u00e4gt der Wert im etwa 190.000 Einwohner z\u00e4hlenden Hagen 56,2. In der RKI-\u00dcbersicht werden weiterhin Hamm (77,8) und Remscheid (59,3) mit Werten von \u00fcber 50 ausgewiesen. Bei Werten \u00fcber 50 m\u00fcssen die Beh\u00f6rden in NRW zwingend weitergehende Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr das \u00f6ffentliche Leben erlassen.<\/p>\n<p>Die \u00fcber 360.000 Einwohner z\u00e4hlende Stadt Wuppertal teilte zudem auf ihrer Internetseite mit, dass mit Stand Mittwochabend der Wert von 50 \u00fcberschritten wurde. Ein Stadtsprecher berichtete am Morgen, dass der Wert der sogenannten 7-Tage-Inzidenz bei 53,24 liege. Der Krisenstab berate \u00fcber weitere Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Seit Ende September seien die Zahlen in Wuppertal wieder gestiegen. Als ein zentrales Ereignis werde dabei eine Garagenparty von Studenten gesehen, bei der \u00fcber 50 Personen gefeiert h\u00e4tten, sagte der Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Generell stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Tagen. Am Mittwoch meldete das Landeszentrum Gesundheit landesweit 25,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen &#8211; so viele wie zuletzt Mitte April. Damit stand NRW nach Zahlen des RKI am Mittwoch an der Spitze aller deutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n<h3>Einbruch bei deutscher Tourismusbranche ebbt im August etwas ab<\/h3>\n<p><strong>8.30 Uhr: <\/strong>Die Einbr\u00fcche im deutschen Tourismus sind im Ferienmonat August deutlich geringer ausgefallen als zuletzt. Es gab 49,6 Millionen \u00dcbernachtungen und damit 14,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Juni hatte es noch ein Minus von rund 42 Prozent gegeben und im Juli von etwa 23 Prozent. Im August sank die Zahl der ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste zwar noch um 56 Prozent auf 4,7 Millionen. Allerdings lag die Zahl der \u00dcbernachtungen einheimischer G\u00e4ste mit knapp 45 Millionen nur noch 4,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.<\/p>\n<p>In den ersten acht Monaten des Jahres mussten die Hoteliers, Pensionen und sonstigen Beherbergungsbetriebe insgesamt einen R\u00fcckgang von gut 37 Prozent wegstecken. Allein die Zahl der ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste brach wegen der Reisebeschr\u00e4nkungen rund um die Pandemie um fast 60 Prozent ein.<\/p>\n<h3>Mehr als 36,15 Millionen Menschen weltweit infiziert<\/h3>\n<p><strong>8.08 Uhr<\/strong>: Weltweit sind mehr als 36,15 Millionen Menschen nachweislich infiziert. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Danach starben mit oder an dem Virus 1.052.602 Menschen. Das Virus hat sich in mehr als 210 L\u00e4nder und Territorien ausgebreitet, seit die ersten F\u00e4lle im Dezember in China bekannt wurden.<\/p>\n<h3>4058 neue F\u00e4lle in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>8.00 Uhr: <\/strong>Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 4058 neue F\u00e4lle in Deutschland. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten liegt laut RKI damit bei 310.144. Die Zahl der Todesf\u00e4lle steigt nach Angaben des Instituts um 16 auf 9.578.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Angela Merkel: Krisengespr\u00e4ch zur Corona-Pandemie geplant Foto:\u2002Pool \/ Getty Images Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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