{"id":3040,"date":"2020-10-08T01:09:20","date_gmt":"2020-10-07T22:09:20","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/us-wahl-2020-die-wichtigsten-umfragen-im-rennen-donald-trump-vs-joe-biden\/"},"modified":"2020-10-08T01:09:20","modified_gmt":"2020-10-07T22:09:20","slug":"us-wahl-2020-die-wichtigsten-umfragen-im-rennen-donald-trump-vs-joe-biden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/us-wahl-2020-die-wichtigsten-umfragen-im-rennen-donald-trump-vs-joe-biden\/","title":{"rendered":"US-Wahl 2020: Die wichtigsten Umfragen im Rennen Donald Trump vs. Joe Biden"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Menschen in den USA w\u00e4hlen am 3. November einen neuen Pr\u00e4sidenten. Amtsinhaber Donald Trump von den Republikanern bewirbt sich f\u00fcr eine zweite Amtszeit; herausgefordert wird er vom ehemaligen Vize-Pr\u00e4sidenten Joe Biden von den Demokraten.<\/p>\n<p>Seit Wochen f\u00fchrt Biden die landesweiten Umfragen an. Die Datenanalysten der US-Website FiveThirtyEight sammeln die Ergebnisse der zahlreichen Umfrageinstitute und gewichten sie anhand ihrer statistischen Qualit\u00e4t. Demnach liegt Bidens Vorsprung gegen\u00fcber Trump seit Monaten bei mindestens rund sechs Prozentpunkten.<\/p>\n<p>Allerdings verraten diese nationalen Umfragen weniger \u00fcber den voraussichtlichen Wahlausgang, als es auf den ersten Blick scheint. Denn die Amerikanerinnen und Amerikaner w\u00e4hlen ihren Pr\u00e4sidenten nicht direkt, sondern sie entscheiden \u00fcber die Zusammensetzung des sogenannten Electoral College. Dieses Gremium, bestehend aus 538 Wahlleuten, wird Mitte Dezember \u00fcber den Pr\u00e4sidenten abstimmen.<\/p>\n<p>Jeder Bundesstaat entsendet \u2013 je nach Einwohnerzahl \u2013 zwischen drei und 55 Wahlleute. Fast \u00fcberall entscheidet das Winner-takes-all-Prinzip: Die Wahlleute stimmen jeweils f\u00fcr den Kandidaten, der in ihrem Bundesstaat die meisten Stimmen bekommen hat. Ob die Mehrheit im Staat riesig ist oder hauchd\u00fcnn, spielt dabei keine Rolle.<\/p>\n<p>Wer wissen will, wie es im Rennen zwischen Trump und Biden wirklich steht, muss sich also die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse in den Bundesstaaten ansehen.<\/p>\n<p>In vielen Bundesstaaten gilt die Wahl als praktisch entschieden: Die Menschen dort stimmen traditionell mit deutlicher Mehrheit f\u00fcr den Kandidaten der einen oder der anderen Partei. So f\u00fchrt Biden etwa in den bev\u00f6lkerungsreichen Staaten Kalifornien (55 Wahlleute) und New York (29), wo die Demokraten regelm\u00e4\u00dfig Wahlen gewinnen. Trump liegt unter anderem in den republikanisch gepr\u00e4gten Staaten Tennessee (11), Alabama (9) und Kentucky (9) mit Abstand vorn.<\/p>\n<p>In einem Teil der Bundesstaaten sind die Rennen knapper. Die Wahlergebnisse dort entscheiden ma\u00dfgeblich \u00fcber das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis im Electoral College. Mancherorts ist der Wahlausgang v\u00f6llig offen.<\/p>\n<p>Zu den besonders umk\u00e4mpften Bundesstaaten z\u00e4hlen diese:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Florida (29 Wahlleute) und Ohio (18) sind klassische &quot;Swing States&quot;. Bei den vergangenen sechs Pr\u00e4sidentschaftswahlen siegte hier jeweils dreimal der demokratische und dreimal der republikanische Bewerber. Auch 2020 lassen die Umfragen ein knappes Rennen erwarten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Texas (38 Wahlleute), Georgia (16), North Carolina (15) und Arizona (11) sind seit langer Zeit republikanisch dominiert (zum Teil mit Ausnahmen bei einzelnen Wahlen). Diesmal ist ein Sieg Bidens nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In den drei industriell gepr\u00e4gten Staaten Pennsylvania (20), Michigan (16) und Wisconsin (10) holte Trump 2016 den ersten republikanischen Sieg seit den Achtzigerjahren und damit die entscheidenden Wahlleute. Diesmal sehen die Umfragen einen Vorsprung f\u00fcr Biden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschen in den USA w\u00e4hlen am 3. November einen neuen Pr\u00e4sidenten. 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