{"id":30266,"date":"2025-07-30T20:56:02","date_gmt":"2025-07-30T17:56:02","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/miese-zahlen-wie-geht-es-weiter-fur-deutschlands-autokonzerne\/"},"modified":"2025-07-30T20:56:02","modified_gmt":"2025-07-30T17:56:02","slug":"miese-zahlen-wie-geht-es-weiter-fur-deutschlands-autokonzerne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/miese-zahlen-wie-geht-es-weiter-fur-deutschlands-autokonzerne\/","title":{"rendered":"Miese Zahlen: Wie geht es weiter f\u00fcr Deutschlands Autokonzerne?"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Krise ist tief. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25935169-1753883283000\/16-9\/750\/2025-04-02T141823Z-2089952765-RC2NPDA3639A-RTRMADP-3-USA-TRUMP-TARIFFS-AUTOS.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Krise ist tief.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die deutsche Autoindustrie muss brutale Gewinneinbr\u00fcche verkraften. Die Branche steht vor gewaltigen Herausforderungen &#8211; Donald Trumps Z\u00f6lle sind nur eine von vielen.<\/strong><\/p>\n<p>Die deutschen Autokonzerne stehen unter erheblichem Druck. Das unterstreichen die j\u00fcngsten Gesch\u00e4ftszahlen eindrucksvoll: Bei Volkswagen, Mercedes, Audi und Porsche brechen die Gewinne massiv ein. Die Branche befindet sich in einer beispiellosen Umbruchphase &#8211; gepr\u00e4gt von Z\u00f6llen, immer st\u00e4rkerer chinesischer Konkurrenz, wachsendem Kostendruck und der Transformation hin zur Elektromobilit\u00e4t.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/VW-Chef-15-Prozent-US-Zoelle-sind-fuer-uns-zu-hoch-article25924421.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"blume.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25924502-1753431708000\/16-9\/1136\/blume.jpg\"\/>    11:23 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  25.07.25    Blume warnt VW-Chef: &quot;15 Prozent US-Z\u00f6lle sind f\u00fcr uns zu hoch&quot;    <\/p>\n<p> Die Konzerne reagieren auf die Krise mit einem Mix aus harten Sparma\u00dfnahmen, massiven Investitionen und einer strategischen Neuausrichtung. Hersteller und Zulieferer bauen zahlreiche Jobs ab. Allein Volkswagen will bis 2030 insgesamt 35.000 Arbeitspl\u00e4tze abbauen &#8211; das ist jede vierte Stelle. Die Ma\u00dfnahmen sollen k\u00fcnftig die Ergebnisse aufpolieren, belasten sie aber zun\u00e4chst, beispielsweise wegen Kosten f\u00fcr Abfindungen.<\/p>\n<p>Lange verdiente man gutes Geld mit deutschen Autos. Ingenieurskunst &quot;Made in Germany&quot; lieferte satte Gewinne. Das deutsche Auto als Statussymbol war auf der ganzen Welt gefragt &#8211; vor allem in China, dem gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Markt. <\/p>\n<p>Branchenkennern zufolge haben sich die deutschen Autokonzerne viel zu sehr auf ihren fr\u00fcheren Erfolgen ausgeruht. In den Verwaltungst\u00fcrmen der gro\u00dfen deutschen Hersteller sei man &quot;ein bisschen tr\u00e4ge und ein bisschen \u00fcberheblich&quot; geworden, sagte J\u00fcrgen Pieper im Gespr\u00e4ch mit ntv. So habe man auf dem wichtigen chinesischen Automarkt die heimischen Hersteller untersch\u00e4tzt. <\/p>\n<h2>&quot;Elende Zolldiskussion&quot;<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Mercedes-E-Autos-sind-absolutes-Totgeschaeft-article25934519.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"auto.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25934629-1753874720000\/16-9\/1136\/auto.jpg\"\/>    01:35 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  30.07.25    Deutsche Autoindustrie bricht ein Mercedes&#039; E-Autos sind &quot;absolutes Totgesch\u00e4ft&quot;    <\/p>\n<p> Nach Ansicht von Autoexperte Ferdinand Dudenh\u00f6ffer ist es den Herstellern bislang nicht gelungen, den kontinuierlichen R\u00fcckgang der Verk\u00e4ufe in China zu stoppen. &quot;Hauptgrund sind die Elektroautos der deutschen Autobauer, die bei den chinesischen Kunden nicht gut ankommen&quot;, so Dudenh\u00f6ffer. Sie seien zu teuer und zu wenig digital. <\/p>\n<p>Die Situation sei wesentlich kritischer geworden, sagte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach. Er beobachte seit Jahren, wie in China einheimische Premium-Hersteller auf den Markt k\u00e4men und dort die Deutschen angriffen. Sie seien nicht nur innovativer, sondern auch g\u00fcnstiger. Die Deutschen k\u00f6nnten daher nicht mehr ihre hohen Preise durchsetzen.<\/p>\n<p>Hinzu kommen die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6lle. Die seien ein &quot;externer Schock&quot;, gegen den die Hersteller nicht viel machen konnten, so Pieper. Trotz des von den USA und der EU vereinbarten Rahmenabkommens herrsche allerdings noch keine hundertprozentige Klarheit &#8211; die &quot;elende Zolldiskussion&quot; h\u00f6re nicht auf. <\/p>\n<p>Die massiven Zollerh\u00f6hungen der USA hatten die Autobauer zusammen mit der Stahl- und Aluminiumindustrie als erstes getroffen. Seit April galt statt 2,5 Prozent ein Aufschlag von 27,5 Prozent. Nun wurde der auf die H\u00f6he des neuen generellen Einfuhrzolls von 15 Prozent gesenkt. Das sei ein &quot;kleiner Lichtblick&quot;, sagte Beatrix Keim vom Center Automotive Research (CAR) im Gespr\u00e4ch mit ntv.de. &quot;Mit den etwas geringeren Z\u00f6llen kann es hier etwas besser vorangehen &#8211; gerade auch im SUV-Gesch\u00e4ft&quot;. <\/p>\n<h2>Die Krise als Chance <\/h2>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Belastung durch USA und China Gewinn bei Mercedes-Benz bricht um die H\u00e4lfte ein       Luxusmarke unter Druck Porsche k\u00fcndigt weitere Einschnitte und versch\u00e4rften Sparkurs an    <\/p>\n<p>Dudenh\u00f6ffer geht davon aus, dass dennoch mittelfristig bis zu zehn Prozent der Jobs in der deutschen Autoindustrie in die USA verlagert werden, wenn in dem Rahmenabkommen zwischen USA und EU nicht noch Sonderkonditionen f\u00fcr die Branche ausgehandelt werden. Das w\u00e4ren bis zu 70.000 Arbeitspl\u00e4tze bei Herstellern und Zulieferern.<\/p>\n<p>Auch Bratzel zufolge verst\u00e4rkt sich durch Trumps Z\u00f6lle die Entwicklung, dass Wertsch\u00f6pfung in die USA abwandert. Der Trend, dort zu produzieren, wo die Hersteller verkaufen, werde sich grunds\u00e4tzlich fortsetzen. Der Branchenexperte sieht langfristig aber zugleich eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr die deutschen Autobauer. &quot;Die 15 Prozent Zoll treffen die deutschen, stark exportorientierten Hersteller zwar massiv&quot;, sagte er im Gespr\u00e4ch mit ntv.de. &quot;Die steigenden Preise in den USA werden zu einer sinkenden Nachfrage f\u00fchren.&quot; Dies k\u00f6nnte jedoch &#8211; endlich &#8211; genug Ansporn f\u00fcr die deutschen Hersteller sein, wieder so &quot;begehrenswerte&quot; Autos zu bauen, dass Kunden bereit sind, f\u00fcr &quot;Made in Germany&quot; h\u00f6here Preise zu zahlen, vor allem im Premiumbereich.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Die Krise ist tief. Die deutsche Autoindustrie muss brutale Gewinneinbr\u00fcche verkraften. Die Branche steht vor gewaltigen Herausforderungen &#8211; Donald Trumps Z\u00f6lle sind nur eine von vielen. 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