{"id":30249,"date":"2025-07-28T11:26:06","date_gmt":"2025-07-28T08:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/eu-kapituliert-im-zoll-zoff-trump-triumphiert\/"},"modified":"2025-07-28T11:26:06","modified_gmt":"2025-07-28T08:26:06","slug":"eu-kapituliert-im-zoll-zoff-trump-triumphiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/eu-kapituliert-im-zoll-zoff-trump-triumphiert\/","title":{"rendered":"EU kapituliert im Zoll-Zoff: Trump triumphiert"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Donald Trump setzt sich durch.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25594307-1740659616000\/16-9\/750\/AP25045740701305.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Donald Trump setzt sich durch.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die EU und die USA einigen sich auf ein neues Zollabkommen. Was Donald Trump einen Deal nennt, ist in Wahrheit ein sehr einseitiges Gesch\u00e4ft. Aber das ist der Preis, den Europa bezahlen muss f\u00fcr die gro\u00dfe Abh\u00e4ngigkeit, in die sich der alte Kontinent begeben hat.<\/strong><\/p>\n<p>Da ist er nun, der gro\u00dfe Deal. Die Einigung, auf die die Welt so lange und bangend gewartet hat &#8211; also zumindest der hiesige Teil der Welt. Die USA und die EU, vertreten durch US-Pr\u00e4sident Donald Trump und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, haben sich am Rande von Trumps kleiner Golf-Visite in Schottland auf die Grundz\u00fcge eines weitreichenden Handelsabkommens verst\u00e4ndigt. &quot;Es wird der gr\u00f6\u00dfte aller Deals&quot;, erkl\u00e4rte Trump anschlie\u00dfend sichtlich zufrieden &#8211; ein Satz, der die Essenz dieses Abkommens ganz gut zusammenfasst.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Was-die-Zolleinigung-fuer-Europa-bedeutet-article25928682.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Unbenannt.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25928715-1753681107000\/16-9\/1136\/Zoll.jpg\"\/>    01:22 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  28.07.25    Industrieverband \u00e4u\u00dfert Unmut Was die Zolleinigung f\u00fcr Europa bedeutet    <\/p>\n<p> Ab dem 1. August werden auf alle Waren, die aus EU-Staaten in den USA eintreffen, 15 Prozent Einfuhrzoll f\u00e4llig, ausgenommen sind nur Stahl und Aluminium, hier gelten weiter 50 Prozent Zollaufschlag bei der Einfuhr. Zus\u00e4tzlich verspricht die EU, k\u00fcnftig im gro\u00dfen Stil Energierohstoffe wie \u00d6l und Gas aus den USA zu beziehen und au\u00dferdem auch noch kr\u00e4ftig zu investieren.<\/p>\n<p>Es ist ein Abkommen, mit dem beide Seiten leben k\u00f6nnen &#8211; Donald Trump aber sehr viel besser als die EU. Die Vorteile dieses &quot;gr\u00f6\u00dften aller Deals&quot; liegen klar auf seiner Seite: 15 Prozent auf alles sind 50 Prozent mehr als die 10 Prozent Einfuhrzoll, die er ohnehin seit einigen Monaten an der Grenze verlangt. Und schon diese 10 Prozent (plus die h\u00f6heren China-Z\u00f6lle) sp\u00fclen Trumps Regierung hunderte Milliarden Dollar in diesem Jahr zus\u00e4tzlich an Einnahmen in die Kassen. Offiziell wollte Trump mit den Importz\u00f6llen Industrieproduktion und -jobs wieder in die USA zur\u00fcckbringen &#8211; doch in Wahrheit ging es ihm vor allem um zus\u00e4tzliche Einnahmen f\u00fcr den hochdefizit\u00e4ren US-Staatshaushalt. Die bekommt Trump nun, und sie werden mit dem EU-Deal (und dem Japan-Deal aus der vergangenen Woche) sogar noch weiter steigen.<\/p>\n<h2>Trump bekommt, was er will<\/h2>\n<p>Was aus den anderen Teilen des Abkommens wird, ist da fast schon egal. 750 Mrd. Dollar in den kommenden drei Jahren f\u00fcr \u00d6l und Gas klingen viel, aber hier ist Europa ohnehin auf Importe angewiesen. Und was bei den 600 Mrd. Dollar f\u00fcr Investitionen wirklich zus\u00e4tzlich ist oder was eh schon geplant war, aber noch nicht so gro\u00df kommuniziert wurde, wird sich wie immer nicht wirklich \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Und Trump wird sich ohnehin kaum die M\u00fche machen, noch mal nachzurechnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die EU-Staaten ist der Deal besser als jede andere Option: Die Welt des regelbasierten Freihandels, das Ideal, von dem Europa nun einige Jahrzehnte gut gelebt hat, war mit Trumps Wiederwahl ohnehin verloren. Diese Alternative, die Europa sich gerne noch zur\u00fcckw\u00fcnscht, gibt es seit dem 6. November 2024 nicht mehr. Die Alternative von 30 Prozent Importz\u00f6llen ab dem 1. August, die Trump bereits offen auf den Tisch gelegt hatte, w\u00e4re erkennbar schwieriger geworden f\u00fcr hiesige Unternehmen. Mit den 15 Prozent werden Europas Unternehmen arbeiten k\u00f6nnen &#8211; den Gro\u00dfteil von Trumps Z\u00f6llen werden sie den US-Konsumenten aufbrummen und kaum selbst tragen.<\/p>\n<p>Trump wird auch das egal sein. Er hat bekommen, was er wollte. Einen gro\u00dfen Deal, den er zu Hause als gro\u00dfen Triumph verkaufen kann. Wer daf\u00fcr die Kosten tragen muss und was sonst noch f\u00fcr die USA dabei rausspringt, wird man erst in einigen Monaten oder Jahren sehen k\u00f6nnen &#8211; wenn Trump entweder Geschichte ist, oder wenn er l\u00e4ngst wieder ganz andere Themen hat. <\/p>\n<p>Dieser Text erschien zuerst bei capital.de<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Donald Trump setzt sich durch. Die EU und die USA einigen sich auf ein neues Zollabkommen. 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