{"id":29901,"date":"2025-06-04T08:06:26","date_gmt":"2025-06-04T05:06:26","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/doppelpass-allein-vergiss-es-so-einen-wie-lukas-podolski-hat-deutschland-noch-nicht-erlebt\/"},"modified":"2025-06-04T08:06:26","modified_gmt":"2025-06-04T05:06:26","slug":"doppelpass-allein-vergiss-es-so-einen-wie-lukas-podolski-hat-deutschland-noch-nicht-erlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/doppelpass-allein-vergiss-es-so-einen-wie-lukas-podolski-hat-deutschland-noch-nicht-erlebt\/","title":{"rendered":"&#8220;Doppelpass allein? Vergiss es!&#8221;: So einen wie Lukas Podolski hat Deutschland noch nicht erlebt"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Redelings Nachspielzeit         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Olle Kamelle? Nicht mit Poldi!\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25809169-1748935176000\/16-9\/750\/imago7495062.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Olle Kamelle? Nicht mit Poldi!<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vor mehr als zwanzig Jahren startet Lukas Podolski beim 1. FC K\u00f6ln seine Fu\u00dfballkarriere. Mit seiner unbek\u00fcmmerten und herzlichen Art gewinnt er schnell die Sympathien von Fu\u00dfball-Deutschland. Heute feiert der beliebte Weltmeister und preisgekr\u00f6nte Sprachakrobat seinen 40. Geburtstag.<\/strong><\/p>\n<p>Die brasilianische Fu\u00dfball-Legende Pel\u00e9 hat Lukas Podolski einmal geadelt: &quot;Er ist neben Ballack der Einzige, der auch in der brasilianischen Nationalmannschaft spielen k\u00f6nnte.&quot; Und auch der ehemalige St\u00fcrmer und heutige Trainer-Pension\u00e4r Jupp Heynckes lobte den Liebling der Deutschen einst: &quot;Wenn ich so einen linken Fu\u00df gehabt h\u00e4tte wie Lukas Podolski, h\u00e4tte ich nicht 220 Bundesliga-Tore gemacht, sondern 500.&quot; Seine B\u00e4lle verwandelt der Nationalspieler \u00fcbrigens auch heute noch stets nach seinem Lieblingsmotto: &quot;Fu\u00dfball ist einfach: rein das Ding &#8211; und ab nach Hause.&quot;<\/p>\n<p>Am 16. Spieltag der Saison 2003\/2004 wurde der junge Nachwuchsspieler des 1. FC K\u00f6ln erstmals einer gr\u00f6\u00dferen \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Nach der Partie gegen Hansa Rostock gab Podolski dem Premiere-Reporter Christian Sprenger ein bemerkenswertes Interview: &quot;Das erste Tor von dem jungen Mann neben mir. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch daf\u00fcr, im vierten Spiel kann man eigentlich nicht meckern?!&quot; Podolski: &quot;Ja, aber, nat\u00fcrlich, der Sieg hat gefehlt, ne! Wenn man so knapp davorsteht, dann will man auch schon gewinnen, ne!&quot; Sprenger: &quot;Warum hat es dann letztlich nicht geklappt? Durch den Elfmeter? Ist da ein bisschen Unruhe entstanden?&quot; Podolski: &quot;Ja, ich glaub&#039;, erst hat man den Elfmeter und dann kriegen wir das Gegentor &#8211; das ist nat\u00fcrlich schei\u00dfe, ne! Muss man drauf aufpassen.&quot;<\/p>\n<p>   ANZEIGE   <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/3730707337?tag=ntvde0f-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m.media-amazon.com\/images\/I\/51P7BbKz7oL._SL500_.jpg\"\/><\/a>   Ein Tor w\u00fcrde dem Spiel guttun: Das ultimative Buch der Fussball-Wahrheiten     2  16,90 \u20ac   Zum Angebot bei amazon.de      <\/p>\n<h2>Lattek witzelt \u00fcber Podolski<\/h2>\n<p>Nur drei Tage nach dem TV-Interview schaute der damalige Stra\u00dfenbahnfahrer Podolski einen Reporter gelassen an, der mit ihm zusammen beobachtet hatte, wie nach dem Training des 1. FC K\u00f6ln die Spieler in ihren luxuri\u00f6sen Dienstfahrzeugen einer lokalen Automarke mit Gro\u00dffabrik in K\u00f6ln das Gel\u00e4nde verlie\u00dfen. Zur\u00fcck blieb der Jung-Torsch\u00fctze der Bundesliga und l\u00e4chelte: &quot;Eines Tages bekomme ich vielleicht auch so einen Schlitten.&quot; Dass dieser Tag nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen sollte, wusste damals jeder am Gei\u00dfbockheim.<\/p>\n<p>&quot;Der FC ist immer mein Verein und wird es immer bleiben&quot;, hat &quot;Prinz Poldi&quot;, wie die Boulevardpresse ihn direkt zum Karrierebeginn getauft hatte, damals gesagt, als er zum FC Bayern M\u00fcnchen ging. Als er schlie\u00dflich zur\u00fcckkehrte, meinte Franz Beckenbauer: &quot;Er muss nun nur aufpassen, dass sie in K\u00f6ln die Stadt nicht einrei\u00dfen, wobei, die H\u00e4user st\u00fcrzen bereits ein \u2026&quot;. Damals war gerade das Historische Stadtarchiv unter ungl\u00fccklichen Umst\u00e4nden zusammengebrochen.<\/p>\n<p>In der Domstadt genoss Podolski stets alle Sonderrechte, die ein Star f\u00fcr sich einfordern kann. Das brachte den fr\u00fcheren Meistertrainer und damaligen TV-Talker Udo Lattek zu folgendem humorigen Ausspruch: &quot;Wie merkt man, dass in K\u00f6ln Donnerstag ist? Lukas Podolski kommt zum ersten Mal in der Woche zum Training.&quot;<\/p>\n<h2>Provokation gegen Argentinien<\/h2>\n<p>Doch Podolski war ohnehin schon fr\u00fch daran gew\u00f6hnt, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein in seiner Karriere ist. Er wusste sich allerdings auch immer gegen das Leben und sogar gegen seine eigenen Mitspieler zu wehren. So watschte er 2009 seinen Kapit\u00e4n in der Nationalmannschaft, Michael Ballack, vor laufenden Kameras w\u00e4hrend eines L\u00e4nderspiels ab. Und auch verbal verstand es Podolski stets, dem Gegner selbstbewusst entgegenzutreten. W\u00e4hrend sich die halbe Mannschaft bei der WM 2006 nach dem Sieg im Viertelfinale auf dem Platz noch mit den geschlagenen Argentiniern in die Haare kriegte, l\u00e4chelte der K\u00f6lner bereits am Spielfeldrand: &quot;Mir ist egal, ob die schlechte Verlierer sind. Die fahren jetzt nach Hause.&quot;<\/p>\n<p> <strong>Zum Autor<\/strong> <\/p>\n<ul>\n<li>Ben Redelings ist ein Bestseller-Autor und Kom\u00f6diant aus dem Ruhrgebiet.<\/li>\n<li>\n<p>J\u00fcngst ist das Buch &quot;Ein Tor w\u00fcrde dem Spiel guttun. Das ultimative Buch der Fu\u00dfball-Wahrheiten&quot; frisch in einer aktualisierten und erweiterten Neuauflage erschienen!<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mit seinen Fu\u00dfballprogrammen ist er deutschlandweit unterwegs. Infos &amp; Termine auf www.scudetto.de.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vier Jahre sp\u00e4ter wollte es Podolski nach einem anderen Spiel gegen Argentinien allerdings nicht nur bei Worten belassen. Er hatte sich nach der Niederlage mit einem Journalisten angelegt und wollte die Sache vor der T\u00fcr austragen. Immer wieder rief Podolski: &quot;Komm! Komm! Komm raus!&quot; Gott sei Dank gab es gen\u00fcgend helfende H\u00e4nde, die den Nationalspieler aus der Gefahrenzone brachten. Denn dass Lukas Podolski ein echter Hitzkopf sein kann, hatte auch schon Harald Strutz, der Pr\u00e4sident von Mainz 05, erkannt und bem\u00e4ngelt: &quot;Poldi erinnert mich an Boris Becker zu seinen schlechtesten Zeiten. Becker hat sich auch immer aus dem Rhythmus gebracht, wenn er zu viel gemeckert und seinen Schl\u00e4ger geschmissen hat. Dann hat er auch immer verloren.&quot;<\/p>\n<h2>&quot;Ich komm&#039; aus Polen, die klauen alles&quot;<\/h2>\n<p>Ansonsten kennt die Republik Lukas Podolski aber eher als lebenslustigen Strahlemann, der gerne einmal einen Streich spielt und lustige Sachen sagt. Als er damals nach seinem letzten Spiel in M\u00fcnchen ein fast lebensgro\u00dfes Action-Foto von sich von der Wand im Kabinengang nahm und es einsteckte, sagte Podolski l\u00e4chelnd: &quot;Ich komm&#039; aus Polen, die klauen alles.&quot; Vielleicht war das Foto aber auch einfach nur eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr einen der skurrilsten Momente, die Podolski je erleben musste. Bei einem Gespr\u00e4ch in der Saison 2006\/07 soll ihm der damalige Bayern-Trainer Felix Magath gesagt haben: &quot;Lukas, du l\u00e4ufst falsch.&quot; Dann habe der Coach angestrengt in seiner Teetasse ger\u00fchrt und minutenlang geschwiegen. Schlie\u00dflich habe er noch einmal nachdenklich gemeint: &quot;Lukas, du l\u00e4ufst falsch.&quot; Auf Podolskis Nachfrage, was er denn besser machen k\u00f6nne, schickte er den Nationalspieler aus dem Raum. Magath rief ihm dabei noch hinterher: &quot;Lukas, du l\u00e4ufst halt einfach falsch.&quot; Gelaufen ist Podolski danach einfach wie immer. Und geschadet hat es ihm nicht.<\/p>\n<p>Das kann man auch an einer bis heute einmaligen Sache sehen: Mit gerade einmal 20 Jahren hatte Podolski schon einen unglaublichen Rekord inne. Achtmal hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits das &quot;Tor des Monats&quot; erzielt. Als Jahre sp\u00e4ter sein K\u00f6lner Teamkollege Christian Clemens f\u00fcr einen Treffer ebenfalls die Auszeichnung einheimste, sagte Podolski schelmisch grinsend zu Clemens: &quot;Ich habe ihm schon mal zu seinem ersten Tor des Monats gratuliert. Jetzt braucht er nur noch zehn, um mich einzuholen.&quot; Doch auch dieser Spruch alterte schnell.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Brutaler-Spielfeld-Schlaeger-Lukas-Podolski-sorgt-fuer-riesigen-Arger-article25386466.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago1054218851h.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25386463-1732616321000\/17-6\/1136\/imago1054218851h.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Fu\u00dfball  25.11.24    &quot;Gr\u00fc\u00dfe, der Idiot aus Zabrze&quot; Brutaler &quot;Spielfeld-Schl\u00e4ger&quot; Lukas Podolski sorgt f\u00fcr riesigen \u00c4rger    <\/p>\n<h2>Fabel-Rekord f\u00fcr Podolski<\/h2>\n<p>Denn im Dezember 2022 hat Lukas Podolski als 37-J\u00e4hriger f\u00fcr einen Treffer aus mehr als f\u00fcnfzig Metern Entfernung f\u00fcr seinen Klub Gornik Zabrze zum 13. Mal die Auszeichnung &quot;Tor des Monats&quot; gewonnen. Ein Fabel-Rekord &#8211; denn der Zweitplatzierte in dieser Rangliste, J\u00fcrgen Klinsmann, kommt nur auf sieben ausgezeichnete Treffer. Und: Es k\u00f6nnen ja immer noch weitere Tore hinzukommen. Denn erst vor ein paar Tagen verl\u00e4ngerte Podolski seinen Vertrag in Polen bis zum Juni 2026 (&quot;Ich werde meine Karriere hier beenden&quot;). Dann hat der Weltmeister von 2014 knapp dreiundzwanzig Jahre als Fu\u00dfballprofi auf dem Buckel. Eine unglaubliche und einfach nur imponierende Zahl!<\/p>\n<p>Und so wird es wohl auch noch einige Zeit dauern, bis der alte Spruch von Reiner Calmund tats\u00e4chlich einmal genauer auf die Probe gestellt werden kann: &quot;Lukas Podolski ist ein Muskelpaket mit einem Schuss wie ein Pferd, dazu ein lieber, gem\u00fctlicher Typ, der Harmonie und Ruhe mag. Lukas wird kein dicker Brummer, aber vielleicht so ein kleiner, gem\u00fctlicher Dicker. Die wunderbare K\u00fcche seiner schlesischen Heimat k\u00f6nnte da einiges beitragen.&quot; Mal schauen, ob die Prophezeiung des fr\u00fcheren Bundesliga-Managers einmal Wirklichkeit werden wird. Irgendwie kann man sich das bei diesem stets aktiven und agilen Lukas Podolski nur schwer vorstellen.<\/p>\n<p>Genau wie eine andere Sache. Denn was viele an Lukas Podolski bis heute verkennen: Er hat einige sehr interessante und bemerkenswerte Standards\u00e4tze \u00fcber den runden Ledersport ge\u00e4u\u00dfert. Seine geniale Sentenz: &quot;So ist Fu\u00dfball. Manchmal gewinnt der Bessere&quot;, wurde im Jahr 2006 sogar von der &quot;Deutschen Akademie f\u00fcr Fu\u00dfballkultur&quot; als &quot;Fu\u00dfballspruch des Jahres&quot; ausgezeichnet. Zudem sind, &quot;Ich denke nicht vor dem Tor &#8211; das mache ich nie&quot; und &quot;Doppelpass alleine? Vergiss es!&quot;, mittlerweile in den Sprachschatz vieler Freizeitkicker \u00fcbergegangen. Und Podolskis Lebensmotto auf dem Fu\u00dfballplatz wird ebenfalls die Ewigkeit \u00fcberleben: &quot;Ich muss nicht bl\u00f6de rumlabern. Ich mach das Ding rein und fertig.&quot; In diesem Sinne alles Gute und Gl\u00fcck auf, lieber Lukas Podolski, zum 40. Geburtstag!<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Redelings Nachspielzeit Olle Kamelle? Nicht mit Poldi! Vor mehr als zwanzig Jahren startet Lukas Podolski beim 1. FC K\u00f6ln seine Fu\u00dfballkarriere. 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