{"id":29839,"date":"2025-05-25T02:35:58","date_gmt":"2025-05-24T23:35:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/lattenknaller-dreimal-schock-in-16-minuten-implodiert-pokalschreck-bielefeld\/"},"modified":"2025-05-25T02:35:58","modified_gmt":"2025-05-24T23:35:58","slug":"lattenknaller-dreimal-schock-in-16-minuten-implodiert-pokalschreck-bielefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/lattenknaller-dreimal-schock-in-16-minuten-implodiert-pokalschreck-bielefeld\/","title":{"rendered":"Lattenknaller, dreimal Schock: In 16 Minuten implodiert Pokalschreck Bielefeld"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Fu\u00dfball         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Was w\u00e4re gewesen, wenn ...\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25791202-1748126590000\/16-9\/750\/imago1062372217.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Was w\u00e4re gewesen, wenn &#8230;<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Arminia Bielefeld, der Drittligist, der die Favoriten \u00e4rgert. Diesen Ruf erarbeitet sich der Klub in dieser Saison. Und schickt sich im DFB-Pokalfinale an, das auch mit dem VfB Stuttgart zu tun. Die erste Chance aber knallt an die Latte &#8211; und danach kommt es fast im Minutentakt ganz dicke.<\/strong><\/p>\n<p>Die Fans rund ums Marathontor waren schon aufgesprungen &#8211; und hielten dann entsetzt den Atem an. Es konnte nicht wahr sein: Der Ball war nicht im Tor. Blau-wei\u00dfes Entsetzen. Auf den Trib\u00fcnen und auf dem Platz. Statt ins Tor knallt der Ball an die Latte. Mit Schmackes. <\/p>\n<p>Noah Sarenren Bazee hatte die F\u00fchrung auf dem Fu\u00df. Er h\u00e4tte Arminia Bielefeld im Finale des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart in F\u00fchrung bringen k\u00f6nnen. Den Underdog wieder einmal als gef\u00fcrchteten Favoritenschreck dastehen lassen k\u00f6nnen. Er machte es nicht. Eigentlich unfassbar, was da in der 12. Minute passiert war. <\/p>\n<p>Joel Grodowski war auf dem linken Fl\u00fcgel den unsortierten Stuttgartern enteilt, passte flach hinein in den Strafraum. Louis Oppie traf den Ball nicht richtig, hatte aber Gl\u00fcck, dass der abgef\u00e4lscht zu Sarenren Bazee ging. Der 28-J\u00e4hrige stand v\u00f6llig frei vor Alexander N\u00fcbel. Doch der Jubel blieb aus &#8211; das Entsetzen breitete sich aus. Und kroch den Arminen in den folgenden Minuten so richtig in die Knochen.<\/p>\n<p> <strong>Arminia Bielefeld &#8211; VfB Stuttgart 2:4 (0:3)<\/strong> <\/p>\n<p>Tore: 0:1 Woltemade (15.), 0:2 Millot (22.), 0:3 Undav (28.), 0:4 Millot (66.), 1:4 Kania (82.), 2:4 Vagnoman (85., Eigentor)<br \/>Bielefeld: Kersken &#8211; Hagmann (46. Lannert), Gro\u00dfer, Schneider, Oppie &#8211; Russo &#8211; Schreck (46. Young), Corboz &#8211; Sarenren-Bazee (59. Felix), W\u00f6rl (83. Kunze) &#8211; Grodowski (80. Kania). &#8211; Trainer: Kniat<br \/>Stuttgart: N\u00fcbel &#8211; Vagnoman, Jaquez, Chabot (76. Jeltsch), Mittelst\u00e4dt &#8211; Karazor, Stiller (87. Nartey) &#8211; Millot (69. Demirovic), Undav, F\u00fchrich (69. Hendriks) &#8211; Woltemade. &#8211; Trainer: Hoene\u00df<br \/>Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksm\u00fchle)<br \/>Gelbe Karten: Sarenren-Bazee, Schneider, Felix &#8211; Vagnoman, Millot<br \/>Zuschauer: 74.036 (ausverkauft)<\/p>\n<p>Das alte Motto: Machste ihn vorne nicht, kriegste ihn hinten, es gilt auch an diesem Samstagabend. Denn nur drei Minuten sp\u00e4ter war es der VfB, der jubelte. Der Platzwahl bedingt vor der Bielefelder Kurve. Es traf Nick Woltemade. Der St\u00fcrmer, der gerade einfach immer trifft &#8211; und sich so einen arbeitsreichen Sommer verschafft, weil er erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann f\u00fcr das Final Four der Nations League eingeladen ist und anschlie\u00dfend auch noch die U21-EM spielen soll.<\/p>\n<p>0:1 also aus Bielefelder Sicht &#8211; dank ihrer unfreiwilligen Mithilfe. Mael Corboz hatte den Ball unkontrolliert in die F\u00fc\u00dfe des zum Finale blitzgenesenen Angelo Stiller gespielt. Der schaltete schnell und gab den Ball sofort weiter auf halblinks zu Woltemade. Der Mann, der die Wandlung von &quot;Stolpermade&quot; zu &quot;Woltemessi&quot; schaffte, lief allein auf Torh\u00fcter Jonas Kersken zu. Der bekam zwar noch eine Hand an den Ball, konnte ihn aber nicht mehr aufhalten. <\/p>\n<h2>Bielefeld patzt, Stuttgart nutzt es eiskalt<\/h2>\n<p>Als w\u00e4re das nicht schon D\u00e4mpfer genug, ging es f\u00fcr Bielefeld direkt ganz bitter weiter. In der 22. Minute vollendete Enzo Millot zum 0:2 &#8211; und das nach einer Ecke f\u00fcr die Arminia. Wieder war es Stiller, der sich entscheidend einmischte, nach seinem Befreiungsschlag behinderten sich Schreck und W\u00f6rl gegenseitig, was den Ball zu Millot brachte. Der passte den Ball sofort zum mitsprintenden Deniz Undav, lief aber weiter mit. Zu zweit preschten sie auf das Arminia-Tor zu. Kersken machte sich m\u00f6glichst breit, doch Undav gab auf Millot ab und der musste nur noch ins verwaiste Tor einschieben. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich also die VfB-besetzte Ostkurve anschickte, die Party weiter eskalieren zu lassen, wurde es gegen\u00fcber langsam stiller. Und nur sechs Minuten sp\u00e4ter war der Stecker endg\u00fcltig gezogen. 0:3, diesmal machte es Undav selbst. Wieder war es ein Bielefelder Individualfehler: Maximilian Gro\u00dfer verlor im Aufbauspiel den Ball an Stiller &#8211; nat\u00fcrlich wieder Stiller, der wohlgemerkt vor zwei Wochen eine Sprunggelenksverletzung erlitten hatte -, der schickte sofort Undav tief und der Nationalspieler konnte vor den Augen von Nagelsmann zum endg\u00fcltigen Tiefschlag f\u00fcr den Underdog vollenden.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/VfB-Stuttgart-zerstoert-Arminia-Bielefelds-DFB-Pokaltraum-article25790926.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"54cd4a89b895791304d3f2235343e965.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25791156-1748117508000\/17-6\/1136\/54cd4a89b895791304d3f2235343e965.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Fu\u00dfball  24.05.25    Auf Riesenchance folgt Kollaps VfB Stuttgart zerst\u00f6rt Arminia Bielefelds DFB-Pokaltraum    <\/p>\n<p>W\u00e4hrend N\u00fcbel aus seinem Tor an die Seitenlinie eilte und freudig alle seines Teams umarmte, die irgendwie in der N\u00e4he waren, griff die Schockstarre bei den Blau-Wei\u00dfen. Die Fans waren wie gel\u00e4hmt, die Fahnen hingen nur noch schlaff herum. Gerade einmal 28 Minuten gespielt, aber doch alles entschieden. Der Glaube, der die Arminia bis ins Pokalfinale getragen hatte, er war verpufft. Untergegangen im Jubel des Gegners. <\/p>\n<h2>&quot;Aber ist auch schei\u00dfe&quot;<\/h2>\n<p>&quot;Es waren so 10, 15 Minuten, in denen wir nicht da waren. Die hat der Gegner eiskalt genutzt&quot;, sagte Trainer Mitch Kniat nach dem Spiel beim ZDF. Vier Bundesligisten hatte der Drittligist, der den Aufstieg in die 2. Liga geschafft hat, aus dem Wettbewerb gekegelt. Den 1. FC Union, den SC Freiburg, Werder Bremen und im Halbfinale schlie\u00dflich Titelverteidiger Bayer Leverkusen. Dem f\u00fcnften machte erst Sarenren Bazee ein Geschenk, dann erwies sich der VfB als zu gierig und Fehler ausnutzend. &quot;Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht, die bestraft wurden&quot;, so Christopher Lannert. <\/p>\n<p>Immerhin, zumindest in der Kurve gingen die K\u00f6pfe irgendwann wieder hoch, auf dem Rasen waren sie ohnehin nie ganz unten. Trotz griff um sich. Und der Stolz, es \u00fcberhaupt bis nach Berlin geschafft zu haben. <\/p>\n<p>Beinahe w\u00e4re in der Schlussphase sogar die Euphorie wieder richtig hochgekocht. Ein Spiel zwischen zehn und 140 Dezibel. Denn pl\u00f6tzlich fiel das 1:4, der zwei Minuten zuvor eingewechselte Julian Kania erzielte es in der 82. Minute. Er ist jetzt der erste Drittliga-Spieler, der ein Tor in einem Pokalfinale schoss. Ein Ehrentreffer, so schien es zumindest, nett, aber nutzlos. Oder? Denn pl\u00f6tzlich lie\u00df das 2:4 in der 85. Minute einige blau-wei\u00dfe Herzen wieder schneller schlagen. Josha Vagnoman sorgte mit seinem Eigentor f\u00fcr Schnappatmung &#8211; auf beiden Seiten. W\u00fcrde es das irrste Comeback aller Zeiten geben? <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Arger-vor-Pokal-Finale-VfB-Stuttgart-wirft-Sponsor-vom-Trikot-article25790872.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"b1d096677517892914fadc5fabae4c94.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25790869-1748094613000\/17-6\/1136\/b1d096677517892914fadc5fabae4c94.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Fu\u00dfball  24.05.25    Wettanbieter sch\u00e4umt vor Wut \u00c4rger vor Pokal-Finale: VfB Stuttgart wirft Sponsor vom Trikot    <\/p>\n<p>Ein Spiel zwischen Resignation und unrealistischer Hoffnung, die um 21.58 Uhr endg\u00fcltig beendet war. Abpfiff. 2:4. Verloren. &quot;Ich sag immer, ein 4:0 sieht schei\u00dfe aus, ein 4:2 ist ein bisschen sch\u00f6ner, aber ist auch schei\u00dfe&quot;, so Lannert. <\/p>\n<p>Und doch waren die &quot;Bielefeld, Bielefeld&quot;-Rufe fast genauso laut wie zu Beginn des Abends. &quot;Ich trage die Medaille mit stolz und ich bin ganz, ganz stolz auf meine Mannschaft. Das sind die zwei Dinge, die f\u00fcr die Ewigkeit bleiben&quot;, so Kniat. Noch dazu gibt es ja trotzdem was zu feiern. <\/p>\n<p>Sie waren in Berlin, das Team und um die 100.000 Fans. Sie sind in die 2. Liga aufgestiegen. Und es war auch das Einsingen f\u00fcr die morgige Meisterfeier und den Donnerstag. Dann steht die Arminia schon wieder in einem Pokalfinale. Gegen die Sportfreunde Lotte geht es um den Westfalenpokal.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fu\u00dfball Was w\u00e4re gewesen, wenn &#8230; Arminia Bielefeld, der Drittligist, der die Favoriten \u00e4rgert. 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