{"id":29826,"date":"2025-05-23T09:25:57","date_gmt":"2025-05-23T06:25:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/breaking-news-deutsche-wirtschaft-wachst-im-ersten-quartal-starker-als-angenommen\/"},"modified":"2025-05-23T09:25:57","modified_gmt":"2025-05-23T06:25:57","slug":"breaking-news-deutsche-wirtschaft-wachst-im-ersten-quartal-starker-als-angenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/breaking-news-deutsche-wirtschaft-wachst-im-ersten-quartal-starker-als-angenommen\/","title":{"rendered":"Breaking News: Deutsche Wirtschaft w\u00e4chst im ersten Quartal st\u00e4rker als angenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Container werden im Hamburger Hafen gelagert und verladen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25787803-1747980487000\/16-9\/750\/526870718.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Container werden im Hamburger Hafen gelagert und verladen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>In einer fr\u00fcheren Sch\u00e4tzung geht das Statistische Bundesamt (Destatis) von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,2 Prozent aus. Jetzt korrigiert Wiesbaden seine Sch\u00e4tzung nach oben. Als Grund nennt Destatis-Chefin Brand die \u00fcberraschend gute konjunkturelle Entwicklung. <\/strong><\/p>\n<p>Unerwarteter R\u00fcckenwind inmitten der Konjunkturflaute: Die kriselnde deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 0,4 Prozent doppelt so stark gewachsen wie zun\u00e4chst gesch\u00e4tzt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Steigende Exporte und h\u00f6here Konsumausgaben der Verbraucher sorgten f\u00fcr Auftrieb beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr das h\u00f6here Wachstum sei die &quot;\u00fcberraschend gute konjunkturelle Entwicklung im M\u00e4rz&quot;, erl\u00e4uterte die Pr\u00e4sidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand. In einer ersten Sch\u00e4tzung war die Wiesbadener Beh\u00f6rde noch von einem Plus von 0,2 Prozent ausgegangen. &quot;Vor allem die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sowie die Exporte entwickelten sich besser als zun\u00e4chst angenommen&quot;, sagte Brand.<\/p>\n<p>Besonders die Exporte, etwa von Autos und Arzneien, st\u00fctzten im ersten Quartal die Wirtschaft. &quot;Vorzieheffekte im schwelenden Handelskonflikt mit den USA d\u00fcrften daher zu der positiven Entwicklung beigetragen haben&quot;, schrieben die Statistiker.<\/p>\n<p>Die privaten Konsumausgaben stiegen zudem um 0,5 Prozent zum Vorquartal. Mit der abflauenden Inflation und deutlich gestiegenen L\u00f6hnen in einigen Branchen haben viele Menschen mehr Geld in der Tasche. Auch wuchsen die Investitionen sowohl in Bauten (plus 0,5 Prozent) als auch in Ausr\u00fcstungen (plus 0,7 Prozent).<\/p>\n<h2>Droht dennoch drittes Rezessionsjahr in Folge? <\/h2>\n<p>Zuletzt hatten sich die positiven Nachrichten zur deutschen Wirtschaft gemehrt. In der Industrie sorgen steigende Auftragszahlen f\u00fcr etwas mehr Zuversicht und die Stimmung in der Wirtschaft hellt sich auf: Im Mai stieg der Ifo-Index den f\u00fcnften Monat in Folge. Nach Einsch\u00e4tzung von Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest fasst die deutsche Wirtschaft langsam wieder Tritt.<\/p>\n<p>Den zarten Aufschwung zu Jahresbeginn hatten viele \u00d6konomen erwartet. Mit der sprunghaften Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben sich die Aussichten f\u00fcr die exportstarke deutsche Industrie jedoch deutlich verschlechtert. Trotz des Hoffnungsschimmers zum Jahresbeginn droht der deutschen Wirtschaft 2025 somit das dritte Jahr ohne Wachstum in Folge &#8211; das gab es noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik.<\/p>\n<p>Zwar hat Trump manche Aufschl\u00e4ge auf Importe in die USA vorerst ausgesetzt. Doch mit dem allgemeinen Basiszoll von zehn Prozent bleibt das Niveau hoch, zudem haben die USA Einfuhren etwa von Autos und Stahl verteuert.<\/p>\n<h2>2025 allenfalls Stagnation erwartet<\/h2>\n<p>Die Prognosen f\u00fcr die deutsche Wirtschaft wurden zuletzt reihenweise gesenkt. Der Sachverst\u00e4ndigenrat (&quot;Wirtschaftsweise&quot;) erwartet 2025 nur noch eine Stagnation der heimischen Wirtschaft &#8211; ebenso wie der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) und die EU-Kommission.<\/p>\n<p>2026 k\u00f6nnte wieder etwas Wachstum bringen: Der Sachverst\u00e4ndigenrat rechnet dann mit einem Plus von 1,0 Prozent. Die geplanten Milliardenausgaben des Bundes f\u00fcr Verteidigung und Infrastruktur d\u00fcrften nach Einsch\u00e4tzung von \u00d6konomen die Wirtschaft ankurbeln.<\/p>\n<h2>Hoffnung auf Reformen und L\u00f6sung im Zollstreit <\/h2>\n<p>Eine Entspannung im Zollstreit mit den USA und Reformen k\u00f6nnte die Wirtschaft zudem in Schwung bringen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sah zuletzt nach Gespr\u00e4chen im Kreis der sieben gro\u00dfen Industriestaaten (G7) positive Signale im Zollstreit.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft setzt dar\u00fcber hinaus auf Reformen der neuen Bundesregierung. Das Bundeskabinett wird nach Worten von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bis Mitte Juli ein erstes Entlastungspaket f\u00fcr Unternehmen auf den Weg bringen. Enthalten sein sollen demnach eine Senkung der Stromsteuer und erste Arbeitsmarktreformen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, gut\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Container werden im Hamburger Hafen gelagert und verladen. In einer fr\u00fcheren Sch\u00e4tzung geht das Statistische Bundesamt (Destatis) von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,2 Prozent aus. 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