{"id":29488,"date":"2025-03-29T15:05:57","date_gmt":"2025-03-29T12:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/gruner-job-boom-alte-probleme-einstellungen-aufgrund-von-kompetenz-sind-in-deutschland-selten\/"},"modified":"2025-03-29T15:05:57","modified_gmt":"2025-03-29T12:05:57","slug":"gruner-job-boom-alte-probleme-einstellungen-aufgrund-von-kompetenz-sind-in-deutschland-selten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/gruner-job-boom-alte-probleme-einstellungen-aufgrund-von-kompetenz-sind-in-deutschland-selten\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Job-Boom, alte Probleme: &#8220;Einstellungen aufgrund von Kompetenz sind in Deutschland selten&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Dachdecker haben derzeit exzellente Jobaussichten.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25659942-1743072087000\/16-9\/750\/456929500.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Dachdecker haben derzeit exzellente Jobaussichten.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tausende Menschen in der freien Wirtschaft verlieren derzeit ihren Job. Eine Branche widersetzt sich dem Trend: Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien suchen Dachdecker, Installateure, Elektriker, Projektmanager und mehr. &quot;Die Zahl der Stellenanzeigen hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt&quot;, sagt Jana Fingerhut von der Bertelsmann-Stiftung im &quot;Klima-Labor&quot;. Ihr zufolge ben\u00f6tigt die Branche Hunderttausende Fachkr\u00e4fte. Ausbildungsberufe sind genauso gefragt wie h\u00f6here Abschl\u00fcsse. Auch f\u00fcr Quereinsteiger sind die Aussichten vielversprechend, dennoch erhalten speziell ausl\u00e4ndische Spezialisten nach wie vor reihenweise Absagen, denn es bleibt ein typisch deutsches Problem.<\/p>\n<p>ntv.de: Derzeit verlieren viele Menschen in Deutschland ihren Job. Kann man denen sagen, dass sie sich keine Sorgen machen m\u00fcssen, weil die Energiewende immer mehr neue schafft?<\/p>\n<p>Jana Fingerhut: Im Bereich der erneuerbaren Energien findet man derzeit auf jeden Fall etwas. In unseren Studien sehen wir, dass sich die Zahl der Stellenanzeigen seit 2019 mehr als verdoppelt hat. Gerade im Bereich der Energieinfrastruktur gab es einen starken Anstieg, also beim Netzausbau und der Energiespeicherung. Auch Wasserstoff r\u00fcckt ins Blickfeld. Mittlerweile belaufen sich diese Stellenanzeigen auf vier Prozent aller Angebote auf dem deutschen Arbeitsmarkt.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25660360-1743072282000\/16-9\/750\/FING015.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Jana Fingerhut ist Projektmanagerin f\u00fcr &quot;Nachhaltige soziale Marktwirtschaft&quot; bei der Bertelsmann-Stiftung.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25660360-1743072282000\/16-9\/750\/FING015.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Jana Fingerhut ist Projektmanagerin f\u00fcr &quot;Nachhaltige soziale Marktwirtschaft&quot; bei der Bertelsmann-Stiftung.<\/p>\n<p>(Foto: Bertelsmann Stiftung)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das klingt aber nicht nach einem Anteil, mit dem man ausgleichen k\u00f6nnte, was in der Autobranche und anderen klassischen Industrien wegf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die erneuerbaren Energien k\u00f6nnen nicht eins zu eins alle Ver\u00e4nderungen auffangen. Die positive Entwicklung setzt sich aber auch in Krisenzeiten oder bei Schwankungen am Arbeitsmarkt fort. 2020 gab es durch die Corona-Pandemie in vielen Branchen einen Einbruch. Im Bereich der Energiewende ist die Zahl der Stellenanzeigen gestiegen. Auch aktuell geht die Zahl der Stellenangebote nur halb so stark zur\u00fcck wie in anderen Branchen.<\/p>\n<p>Der Bereich ist resilienter als andere?<\/p>\n<p>Das kann man so sagen.<\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren wurde auf erneuerbare Energien gesetzt. 2030 sollen 80 Prozent unseres Stroms gr\u00fcn und Deutschland 2045 klimaneutral sein. In der vergangenen Woche haben Bundestag und Bundesrat das Sonderverm\u00f6gen verabschiedet. 100 Milliarden Euro davon sind f\u00fcr Energiewende und andere Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen. Man darf auch in Zukunft mit einer guten Entwicklung rechnen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Industrie-plant-weiteren-Abbau-von-Stellen-article25590354.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"2024 haben Kunden weniger beim Explosionsschutz-Unternehmen bestellt. (Archivbild)\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25571316-1739885635000\/17-6\/1136\/2024-haben-Kunden-weniger-beim-Explosionsschutz-Unternehmen-bestellt.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  26.02.25    Arbeitsmarkt noch &quot;angespannt&quot; Industrie plant weiteren Abbau von Stellen    <\/p>\n<p>Sind das nicht subventionierte Jobs? H\u00e4tte es diese Entwicklung auch ohne das Infrastrukturpaket gegeben?<\/p>\n<p>Die Zahl der Stellenanzeigen steigt seit einigen Jahren, man kann also sagen: Die Energiewende schafft Jobs. Und wenn man das als &quot;subventionierte Berufe&quot; bezeichnen m\u00f6chte, muss man sich auch andere Subventionierungen anschauen. Gerade im fossilen Bereich sind das nicht wenige.<\/p>\n<p>Wei\u00df man schon, wie viele Jobs in dem Bereich insgesamt entstehen k\u00f6nnten?<\/p>\n<p>Die Ampel hatte eine &quot;Taskforce Fachkr\u00e4fte&quot;. Demnach ben\u00f6tigen wir bis 2030 300.000 bis 500.000 zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte in dem Bereich.<\/p>\n<p>                                               *Datenschutz  <\/p>\n<p>Und diese Stellen fallen nicht weg, sobald die Energiewende vollzogen ist?<\/p>\n<p>Prognosen sind schwierig. Aktuell stecken wir viel Geld und Arbeit in den Ausbau und Umbau des Energiesystems. Ist das geschafft, muss diese Infrastruktur erhalten werden. Ich denke schon, dass viele Jobs auch in Zukunft vorhanden sein werden.<\/p>\n<p>Dabei bliebe es auch dann, wenn sich die Politik wie in den USA wieder \u00e4ndern sollte?<\/p>\n<p>Energiepolitik hat gro\u00dfe Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Als 2012 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert und die Einspeiseverg\u00fctung im Solarbereich gedeckelt wurde, ist der Solarausbau stark zur\u00fcckgegangen und dementsprechend auch die Besch\u00e4ftigtenquote. Durch diesen Altmaier-Knick sind viele Betriebe ins Ausland gewandert. Das war im Nachhinein nicht die kl\u00fcgste Entscheidung. Bei der Windenergie hatten wir durch strenge Abstandsregeln eine \u00e4hnliche Entwicklung. In den vergangenen Jahren hat die Ampel aber gute Gesetze gemacht.<\/p>\n<p>Wirklich?<\/p>\n<p>Man kann immer was verbessern, aber Unternehmen aus der Branche sagen schon: B\u00fcrokratie wurde abgebaut, speziell bei den Genehmigungsverfahren f\u00fcr Windkraft. Wir wissen nicht, was die neue Bundesregierung bringt, aber ich sehe gute Chancen, dass wir unsere Klimaziele mit den losgetretenen Investitionen erreichen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Unternehmen-kuendigt-Mitarbeiter-auf-Zeit-article25636432.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"2deere.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25636811-1742287705000\/16-9\/1136\/2deere.jpg\"\/>    02:39 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  18.03.25    M\u00f6glichkeit zur Weiterbildung Unternehmen k\u00fcndigt Mitarbeiter &#8211; auf Zeit    <\/p>\n<p>Wie gehen Unternehmen diesen Wandel an? Vermittelt Siemens Mitarbeiter, die man nicht mehr ben\u00f6tigt, direkt an die fr\u00fchere Energie-Tochter Siemens Energy?<\/p>\n<p>Es w\u00e4re super, wenn Unternehmen, die Stellen abbauen, ihre Mitarbeiter direkt an Firmen aus der Erneuerbaren-Branche &quot;\u00fcbergeben&quot;. Aber das sind selten eins zu eins dieselben Kompetenzen. Es sind Umschulungen und Qualifizierungen n\u00f6tig. Und die meisten wissen wahrscheinlich, dass speziell die deutsche Autoindustrie gute und hohe Geh\u00e4lter zahlt. Diesen Mitarbeitern muss man Jobs in anderen Bereichen wahrscheinlich erst schmackhaft machen.<\/p>\n<p>Bei den Erneuerbaren muss man finanzielle Abstriche machen? <\/p>\n<p>Ich kann nicht sagen, was finanziell m\u00f6glich ist, aber Tarifvertr\u00e4ge der IG Metall in der Autoindustrie sind nat\u00fcrlich ein Traum. Generell gilt: Die Aussichten auf einen guten Job und ein gutes Gehalt steigen mit einer besseren Qualifizierung. Das gilt f\u00fcr alte, genauso wie f\u00fcr junge Leute &#8211; speziell in dieser Umbruchphase. Leider sagt der aktuelle Bildungsbericht, dass 2,9 Millionen Menschen unter 35 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung oder kein abgeschlossenes Studium haben.<\/p>\n<p> <strong>Wo finde ich das Klima-Labor?<\/strong> <\/p>\n<p>Das &quot;Klima-Labor&quot; k\u00f6nnen Sie bei ntv.de lesen oder sich bei RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify und auch \u00fcber den RSS-Feed anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de oder nehmen Sie Kontakt zu Clara Pfeffer und Christian Herrmann auf.<\/p>\n<p>So viele? Nur in Deutschland?<\/p>\n<p>Ja, das ist wirklich eine Ansage. Davon befinden sich viele noch in Ausbildung oder Studium und steuern auf den Abschluss zu. Aber im Vergleich zu den Vorjahren ist das ein klarer Anstieg, den wir uns als Land eigentlich nicht leisten k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen das Potenzial dieser Menschen nutzen und sie in den ersten Arbeitsmarkt bekommen.<\/p>\n<p>Wie kommt diese hohe Zahl denn zustande? <\/p>\n<p>Das kann der Bildungsbericht genauer erkl\u00e4ren, aber eine Frage ist sicherlich: Bereiten Schulen ihre Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf die Zukunft vor? Sind sie gut \u00fcber Ausbildung und Studienwahl informiert? Beginnt man wirklich die Ausbildung, die man bis zum Ende durchziehen m\u00f6chte? Junge Menschen ben\u00f6tigen eine Perspektive, nur dann sind sie motiviert, einen Beruf zu erlernen. Man darf die Gesellschaft auch nicht zu stark &quot;akademisieren&quot;. Wir ben\u00f6tigen Handwerker, Techniker, Meister &#8211; die ben\u00f6tigen ein Gleichwertigkeitsgef\u00fchl.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ingenieursverband-Zu-wenige-Fachkraefte-fuer-Infrastrukturpaket-article25636580.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Kaufvertrag f\u00fcr Rostocker IMG unterschrieben.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25463483-1735824480000\/17-6\/1136\/Kaufvertrag-fur-Rostocker-IMG-unterschrieben.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  18.03.25    Zehntausende offene Stellen Ingenieursverband: Zu wenige Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Infrastrukturpaket    <\/p>\n<p>Wie sind die offenen Stellen im Bereich der erneuerbaren Energien verteilt? Wie viele stammen aus dem akademischen Bereich, wie viele aus dem handwerklichen?<\/p>\n<p>In der Solarbranche sind etwa 50 Prozent der Stellenanzeigen Ausbildungsberufe. Dort werden unter anderem Dachdeckerinnen gesucht, die eine Solaranlage installieren k\u00f6nnen oder Elektriker, die sie anschlie\u00dfen. Im W\u00e4rmebereich ist das Verh\u00e4ltnis \u00e4hnlich. Die Firmen suchen Heizungsinstallateure, die eine W\u00e4rmepumpe einbauen k\u00f6nnen, und ebenfalls Elektriker f\u00fcr den Anschluss. Im Bereich der Windenergie werden eher h\u00f6here Abschl\u00fcsse gesucht: Zwei Drittel der Stellen setzen Meistertitel, Bachelor oder Master voraus. Diese Stellen werden in der Regel auch besser verg\u00fctet.<\/p>\n<p>F\u00e4llt f\u00fcr Menschen mit einem geisteswissenschaftlichen Hintergrund ebenfalls etwas ab? Haben Leute, die von der Deutschen Bank oder der Deutschen Post entlassen wurden, auch eine Perspektive?<\/p>\n<p>Die Top Ten der offenen Stellen sind technischer und handwerklicher Natur. Aber das Berufsfeld bei den erneuerbaren Energien ist breit. Es werden h\u00e4nderingend Projektmanager f\u00fcr die Planung eines Wind- oder Solarparks gesucht oder Industriekaufleute f\u00fcr den Vertrieb. Ganz sicher sind dort auch Stellen f\u00fcr Banker dabei. Aufgrund des enormen Bedarfs sind viele Unternehmen inzwischen auch f\u00fcr Quereinsteiger offen. Das wird in den Stellenanzeigen ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt. Was genau das bedeutet, h\u00e4ngt vom Einzelfall ab. Aber wer vorher in der Automobilindustrie gearbeitet hat, wird auch f\u00fcr den Bereich Energietechnik infrage kommen oder ein &quot;klassischer&quot; Dachdecker f\u00fcr einen Solarbetrieb. In vielen F\u00e4llen kann man die Qualifizierung auch nach dem Quereinstieg erbringen. Die Jobcenter finanzieren auch Teilqualifizierungen, denn eine dreij\u00e4hrige Ausbildung ist aufgrund privater Verpflichtungen nicht f\u00fcr alle Menschen leistbar.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Das-fordern-Handwerker-fuer-ihre-Branche-von-der-Politik-article25626229.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Handwerk.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25626615-1741863916000\/16-9\/1136\/Handwerk.jpg\"\/>    01:49 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  13.03.25    Messe zeigt Unzul\u00e4nglichkeiten Das fordern Handwerker f\u00fcr ihre Branche von der Politik    <\/p>\n<p>Weil sie in dieser Zeit kaum Geld verdienen?<\/p>\n<p>Genau. Sie k\u00f6nnen Ausbildung oder Umschulung in verschiedene, etwa drei Monate lange Module aufteilen und nacheinander absolvieren, bis der Abschluss geschafft ist.<\/p>\n<p>Ganz ohne Abschluss oder Zulassung geht es aber nicht?<\/p>\n<p>Ohne offiziell anerkannten Berufsabschluss einen offiziell anerkannten Beruf zu bekommen, bleibt schwierig. Es klingt wahrscheinlich sehr negativ, aber Einstellungen rein aufgrund von Leistung oder Kompetenzen sind in Deutschland selten. In vielen F\u00e4llen entscheidet das entsprechende Blatt Papier. Man kann nat\u00fcrlich hinterfragen, wie sinnvoll diese Strenge ist. Wenn man im Ausland qualifizierte Fachkr\u00e4fte sucht, kann man es sich eigentlich nicht leisten, mit der Anerkennung ihrer Qualifikationen ein oder zwei Jahre zu warten, nur weil ein Nachweis fehlt. Viele Unternehmen verlangen auch immer noch, dass man mit guten Deutschkenntnissen in den Beruf startet. Bis man diese Kompetenzen erworben hat, dauert es.<\/p>\n<p>Gibt es Fortschritte in dem Bereich, findet bei den Unternehmen eine Ver\u00e4nderung statt? Es kann ja nicht sein, dass Deutschland im Ausland Fachkr\u00e4fte sucht, diese dann aber an der Aus\u00fcbung ihres Berufs hindert, sie nach der Ankunft wieder vergrault oder sogar abschiebt?<\/p>\n<p>Ich habe gerade erst mit einem Vertreter der Vermittlungsbranche gesprochen. Er versucht derzeit, in Indien Fachkr\u00e4fte f\u00fcr deutsche Firmen anzuwerben und sagt: Ich k\u00f6nnte denen eine Top-Besetzung pr\u00e4sentieren, die perfekt zur Stelle passt. Wenn sie kein Deutsch sprechen, sagen die Firmen: &quot;Damit kann ich nichts anfangen&quot; oder &quot;Soll ich mich etwa um die Qualifizierung k\u00fcmmern?&quot; <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Integriert-qualifiziert-ausreisepflichtig-wie-Deutschland-Fachkraefte-vergrault-article25638099.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago420160060.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25641810-1742402093000\/17-6\/1136\/imago420160060.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  19.03.25    Die blinde Wut der B\u00fcrokratie Integriert, qualifiziert, ausreisepflichtig &#8211; wie Deutschland Fachkr\u00e4fte vergrault     <\/p>\n<p>Wirklich? <\/p>\n<p>Ja. Dort k\u00f6nnen sich viele Firmen verbessern. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien werden inzwischen auch viele Masterstudieng\u00e4nge auf Englisch angeboten. Damit locken wir Studierende aus dem Ausland an. Die kommen super in Deutschland klar, machen ihren Abschluss, aber sobald sie sich bewerben, bekommen sie reihenweise Absagen, weil sie nicht gut genug Deutsch k\u00f6nnen. Dann gehen sie ins Ausland. Das freut sich \u00fcber die gute Ausbildung.<\/p>\n<p>Mit Jana Fingerhut sprachen Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespr\u00e4ch wurde zur besseren Verst\u00e4ndlichkeit gek\u00fcrzt und gegl\u00e4ttet. Das komplette Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen Sie sich im Podcast &quot;Klima-Labor&quot; anh\u00f6ren.<\/p>\n<p> <strong>Klima-Labor von ntv<\/strong> <\/p>\n<p>Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Geht Klimaschutz auch ohne De-Industrialisierung? Und w\u00fctende Bev\u00f6lkerung? Das &quot;Klima-Labor&quot; ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, L\u00f6sungen und Behauptungen auf Herz und Nieren pr\u00fcfen. Ist Deutschland ein Strombettler? Vernichtet die Energiewende Industrie &amp; Arbeitspl\u00e4tze? Warum sind immer die Gr\u00fcnen schuld? Sind Seeadler wirklich wichtiger als Windr\u00e4der? Kann uns Kernkraft retten?<\/p>\n<p>Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spa\u00df macht und aufr\u00e4umt. Bei ntv und \u00fcberall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed <\/p>\n<p>Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de oder nehmen Sie Kontakt zu Clara Pfeffer und Christian Herrmann auf.<\/p>\n<p>                                               *Datenschutz               <\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Dachdecker haben derzeit exzellente Jobaussichten. Tausende Menschen in der freien Wirtschaft verlieren derzeit ihren Job. 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