{"id":29463,"date":"2025-03-26T05:26:01","date_gmt":"2025-03-26T02:26:01","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/koalitionstalk-bei-maischberger-wust-die-spd-hat-ihr-wahlergebnis-noch-nicht-verinnerlicht\/"},"modified":"2025-03-26T05:26:01","modified_gmt":"2025-03-26T02:26:01","slug":"koalitionstalk-bei-maischberger-wust-die-spd-hat-ihr-wahlergebnis-noch-nicht-verinnerlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/koalitionstalk-bei-maischberger-wust-die-spd-hat-ihr-wahlergebnis-noch-nicht-verinnerlicht\/","title":{"rendered":"Koalitionstalk bei Maischberger: W\u00fcst: &#8220;Die SPD hat ihr Wahlergebnis noch nicht verinnerlicht&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"&quot;Migranten, die nicht einreiseberechtigt sind, m\u00fcssen zur\u00fcckgewiesen werden&quot;, sagt Hendrik W\u00fcst bei Maischberger. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25656760-1742955627000\/16-9\/750\/M-868-DSC-7377.jpg\"\/><figcaption>\n<p>&quot;Migranten, die nicht einreiseberechtigt sind, m\u00fcssen zur\u00fcckgewiesen werden&quot;, sagt Hendrik W\u00fcst bei Maischberger.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Noch nie hatte eine Bundesregierung so viel Geld zur Verf\u00fcgung wie die kommende. Doch wof\u00fcr sollte sie es ausgeben? Und wird es bei dem andauernden Streit um Migration \u00fcberhaupt eine schwarz-rote Regierung geben? Zwei Themen, \u00fcber die Sandra Maischberger mit ihren G\u00e4sten diskutiert.<\/strong><\/p>\n<p>Seit gestern gibt es einen neuen Bundestag. Doch eine Regierung gibt es noch nicht. Die Koalitionsgespr\u00e4che scheinen schwieriger zu sein als gedacht. SPD-Chef Lars Klingbeil ist jedoch &quot;positiv optimistisch&quot;, dass sie am Ende gut ausgehen. Doch der vermutlich zuk\u00fcnftige Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Partei ein Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem, von W\u00e4hlert\u00e4uschung ist die Rede. Der Grund: Merz hatte im Wahlkampf versprochen, er wolle die Schuldenbremse vielleicht lockern, jedoch nicht sofort. Nun hat er f\u00fcr zwei Finanzpakete eine 180-Grad-Wende vollzogen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Weiterer-Charterflug-mit-Afghanen-erwartet-article25656682.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Die Charterfl\u00fcge bringen Afghaninnen und Afghanen mit einer Aufnahmezusage von Islamabad nach Deutschland.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25589334-1740499832000\/17-6\/1136\/Die-Charterfluge-bringen-Afghaninnen-und-Afghanen-mit-einer-Aufnahmezusage-von-Islamabad-nach-Deutschland.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  26.03.25    Anzahl der Passagiere unbekannt Weiterer Charterflug mit Afghanen erwartet    <\/p>\n<p>Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst von der CDU hat bis Ende vergangener Woche an den Sondierungsgespr\u00e4chen teilgenommen. Er fordert unter anderem Grenzkontrollen und die Zur\u00fcckweisung von Migranten, die nicht einreiseberechtigt sind. &quot;Das ist ein Thema, an dem gearbeitet werden muss&quot;, sagt er am Abend bei Sandra Maischberger in der ARD. Und er f\u00fcgt hinzu: &quot;Wenn es da schon Deutungsschlachten gibt mit der SPD, dann hat man vielleicht noch nicht ganz verinnerlicht, was die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler einem mit dem Wahlergebnis haben sagen wollen.&quot; Mit &quot;man&quot; meint W\u00fcst vermutlich die Sozialdemokraten. Ein Politikwechsel in der Migrationspolitik sei n\u00f6tig, sagt W\u00fcst. Der NRW-Ministerpr\u00e4sident hofft, dass die SPD sich bei diesem Thema noch anders besinnt: &quot;Ich habe die gro\u00dfe Hoffnung, dass man bei der SPD ein St\u00fcck weit das Ohr an der Basis hat.&quot; Auch in anderen Punkten werden sich schwarz und rot am Ende einigen: &quot;Ich habe da eine gro\u00dfe Hoffnung drauf&quot;, sagt W\u00fcst.<\/p>\n<p>Einig sind sich Schwarz und Rot schon gewesen, als sie zwei Finanzpakete f\u00fcr die Infrastruktur und die Sicherheit auf den Weg brachten, die Bundestag und Bundesrat in der vergangenen Woche abgesegnet haben. W\u00fcst h\u00e4tte lieber zun\u00e4chst dar\u00fcber diskutiert, wo gespart werden k\u00f6nnte, um anschlie\u00dfend zu schauen, wie viel Geld f\u00fcr diese beiden Bereiche ausgegeben werden m\u00fcsste. Dabei h\u00e4tte es jedoch ein Problem gegeben: &quot;Man h\u00e4tte im neuen Bundestag insbesondere bei der Frage der Verteidigung von Frieden und Freiheit f\u00fcr eine Zweidrittelmehrheit an den politischen R\u00e4ndern arbeiten m\u00fcssen.&quot; Darum sei es richtig gewesen, die beiden Finanzpakete noch vom alten Bundestag beschlie\u00dfen zu lassen. Dennoch bleibe der Druck, sparsam zu sein, zu reformieren, zu schauen, ob dieser Staat nicht \u00fcberm\u00f6bliert sei. &quot;Dieser Staat muss sich auch selber hinterfragen, ob er noch den besten Dienst f\u00fcr die B\u00fcrger macht. Dieser Schritt muss jetzt gemacht werden.&quot;<\/p>\n<h2>Hilfe f\u00fcr die Wirtschaft<\/h2>\n<p>Doch nun gibt es ein Infrastrukturpaket in H\u00f6he von einer halben Billion Euro, das in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Jahren zur Verf\u00fcgung steht. Damit k\u00f6nnte auch Geld in die Wirtschaft flie\u00dfen. Carsten Maschmeyer, Unternehmer, Investor und seit 2016 einer der Teilnehmer der Vox-Sendung &quot;Die H\u00f6hle der L\u00f6wen&quot;, ist ebenfalls zu Gast bei Maischberger. Dort fordert er einen Abbau von B\u00fcrokratie. An den USA sollte sich Deutschland dabei jedoch kein Beispiel nehmen. Dort ist der Unternehmer Elon Musk damit besch\u00e4ftigt. &quot;Und der ist ein Staatsfeind. Nicht im terroristischen Sinne, aber er hasst den Staat, er hasst Regeln, er will den Staat abschaffen. Ich selber bin ein Profiteur des Staates. Ich h\u00e4tte nicht Medizin studieren k\u00f6nnen, wenn ich nicht BAF\u00d6G und Halbwaisenrente bekommen h\u00e4tte. Ich glaube, dass eine Kommission, wo Praktiker Tipps geben k\u00f6nnten, was effizienter, schneller, unb\u00fcrokratischer ginge, sehr gut w\u00e4re. Aber es muss ein ethisch-moralisches Dach haben, dass keine Interessenkonflikte, keine Selbstbedienung, keine Schw\u00e4chung von Konkurrenten und Bevorzugung des eigenen Unternehmens damit verbunden sind.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Koalitionsverhandlungen-von-CDU-und-SPD-Unterhaendler-liegen-bei-Tempolimit-ueber-Kreuz-article25656637.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"a464dc1d5f0dc2b846a6912afee17168.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25656647-1742933728000\/17-6\/1136\/a464dc1d5f0dc2b846a6912afee17168.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  25.03.25    Vollgas bei CDU, SPD mit Bremse Unterh\u00e4ndler liegen bei Tempolimit \u00fcber Kreuz    <\/p>\n<p>Im Wahlkampf hatte Maschmeyer zwei Parteien jeweils 200.000 Euro gespendet: Der CDU und der FDP. Damit wollte er die Parteien unterst\u00fctzen, die nicht an der Schuldenbremse r\u00fctteln wollten. Heute ist er froh dar\u00fcber, dass das Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Infrastruktur und das Finanzpaket f\u00fcr die Verteidigung beschlossen wurden. Deutschland m\u00fcsse sich selber verteidigen k\u00f6nnen, sagt Maschmeyer. &quot;Und es ist gut, dass wir auch Infrastruktur machen, denn es brechen ja bei uns Br\u00fccken zusammen, wenn Fu\u00dfg\u00e4nger dr\u00fcber gehen. Was soll passieren, wenn da Panzer dr\u00fcber fahren? Wir haben eine geschrottete Infrastruktur, wir haben zwei Jahre Rezession, wir haben eine \u00fcberbordende B\u00fcrokratisierung, wir haben zu hohe Stromkosten, wir haben zu wenig in Digitalisierung gemacht. Das alles muss ver\u00e4ndert werden.&quot; <\/p>\n<p>Doch vor allem sei ein B\u00fcrokratieabbau n\u00f6tig. Daf\u00fcr m\u00fcsse der gr\u00f6\u00dfere Koalitionspartner jetzt sorgen. Maschmeyer: &quot;Wir haben einen Standortnachteil. Es gibt 12.000 Berichtspflichten. Wir haben mehr Datenschutzbeauftragte als Arbeitgeber. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass Friedrich Merz das schafft.&quot; Der Bund d\u00fcrfe mit den neuen Schulden keine L\u00f6cher stopfen. Er m\u00fcsse vor allem auf die Jugend setzen. Maschmeyer: &quot;Ich bin daf\u00fcr, dass junge Leute gleiche Bildungschancen haben, dass wir in Forschung und Entwicklung investieren, die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder. Die Techniken, die wir morgen brauchen, sind die Arbeitspl\u00e4tze, die sie schaffen.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-und-Union-einig-ueber-Weiterfuehrung-des-D-Tickets-article25656740.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"505363397.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25656522-1742924412000\/17-6\/1136\/505363397.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  26.03.25    Mit Preiserh\u00f6hung ab 2027 SPD und Union einig \u00fcber Weiterf\u00fchrung des D-Tickets    <\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnte sich auch die Arbeitszeit ver\u00e4ndern. &quot;Ich bin daf\u00fcr, dass wir effizienter arbeiten&quot;, so Maschmeyer. &quot;Die Leistung muss z\u00e4hlen.&quot; Dabei k\u00f6nnte auch eine Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit helfen, zum Beispiel eine Vier-Tage-Woche. &quot;Ich habe \u00fcber so viele Restaurants geh\u00f6rt und gelesen, die schlie\u00dfen m\u00fcssen, weil sie keine Leute mehr kriegen. Dann bin ich eher daf\u00fcr, dass sie vier Tage kommen. Die Alternative ist null Tage.&quot; Menschen, die sich wohlf\u00fchlen und respektvoll von ihren Chefinnen und Chefs behandelt werden, bringen laut Maschmeyer bessere Leistungen. &quot;Dieses p\u00fcnktliche morgens anfangen, m\u00f6glichst viel abgesessene Zeit, am besten gar nicht im Homeoffice, halte ich f\u00fcr verkehrt.&quot;<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik &quot;Migranten, die nicht einreiseberechtigt sind, m\u00fcssen zur\u00fcckgewiesen werden&quot;, sagt Hendrik W\u00fcst bei Maischberger. Noch nie hatte eine Bundesregierung so viel Geld zur Verf\u00fcgung wie die kommende. 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