{"id":29309,"date":"2025-03-04T00:55:55","date_gmt":"2025-03-03T21:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nvidia-schockt-anleger-trumps-zollplane-drucken-wall-street-ins-minus\/"},"modified":"2025-03-04T00:55:55","modified_gmt":"2025-03-03T21:55:55","slug":"nvidia-schockt-anleger-trumps-zollplane-drucken-wall-street-ins-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nvidia-schockt-anleger-trumps-zollplane-drucken-wall-street-ins-minus\/","title":{"rendered":"Nvidia schockt Anleger: Trumps Zollpl\u00e4ne dr\u00fccken Wall Street ins Minus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Nvidia knickte deutlich ein.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25603158-1741036196000\/16-9\/750\/epi-225628595-DPA-AP-dpa-32B4B6003A9D4F75.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Nvidia knickte deutlich ein.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Trump sorgt f\u00fcr Turbulenzen an der B\u00f6rse: R\u00fcstung top, \u00d6l flop, so l\u00e4sst sich die Wall Street am Montag zusammenfassen. Dazwischen rangieren die Chips deutlich im Minus und der Euro ganz leicht im Plus. Eine Luxusmarke sorgt f\u00fcr Aufsehen.<\/strong><\/p>\n<p>Mit kr\u00e4ftigen Abgaben hat die Wall Street zu Wochenbeginn den Handel beendet. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die Hoffnungen zunichtegemacht, dass die geplanten Z\u00f6lle auf Importe aus Kanada und Mexiko doch noch zur\u00fcckgenommen werden k\u00f6nnten. Er sagte, es gebe &quot;keinen Spielraum mehr f\u00fcr Mexiko oder Kanada&quot;, um vor Mitternacht einen Deal zu machen. Die geplanten 25-prozentigen Z\u00f6lle auf Warenimporte aus diesen beiden L\u00e4ndern treten damit morgen in Kraft. <\/p>\n<p>Trump sagte, die Z\u00f6lle seien &quot;ganz fest&quot; geplant. Er nannte mehrere Gr\u00fcnde f\u00fcr die Z\u00f6lle, einschlie\u00dflich des anhaltenden Zustroms von Fentanyl in die USA aus Mexiko, China und Kanada. Deshalb erh\u00f6he er zudem die Z\u00f6lle auf Importe aus China ab Dienstag um weitere 10 Prozent. Zudem deutete Trump die Einf\u00fchrung von Z\u00f6llen auf Agrar-Produkte an.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/nvidia-US67066G1040\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=132795&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Nvidia\"\/><figcaption> <strong>Nvidia<\/strong>  109,28 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Dazu kamen deutliche Abgaben der Nvidia-Aktie, die um 8,7 Prozent einknickte. Die Aktie stand unter Druck, da die Bef\u00fcrchtung besteht, dass die KI-Chips des Konzerns trotz Exportkontrollen ihren Weg nach China finden k\u00f6nnten. Die Regierung von Singapur gab bekannt, dass sie drei M\u00e4nner angeklagt hat, die m\u00f6glicherweise gegen die Kontrollen versto\u00dfen haben.<\/p>\n<p>Der Dow-Jones-Index verlor 1,5 Prozent auf 43.191 Punkte. F\u00fcr den S&amp;P-500 und den Nasdaq-Composite ging es um 1,8 bzw. 2,6 Prozent nach unten. An der Nyse wurden 793 (Freitag: 1915) Kursgewinner gesehen. Ihnen standen 1995 (847) Verlierer gegen\u00fcber, w\u00e4hrend 46 (85) Titel unver\u00e4ndert schlossen.<\/p>\n<h2>R\u00fcstung boomt<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/northrop grum-115690\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=115690&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Northrop Grumman\"\/><figcaption> <strong>Northrop Grumman <\/strong>  450,90 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Dazu kamen schw\u00e4cher als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten. Die Aktivit\u00e4t in der US-Industrie hat sich laut ISM im Februar verlangsamt. Der R\u00fcckgang fiel dabei st\u00e4rker aus, als von \u00d6konomen prognostiziert. Bei den Unterindizes fiel der f\u00fcr Neuauftr\u00e4ge auf 48,6 (Vormonat: 55,1), jener f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung ging zur\u00fcck auf 47,6 (Vormonat: 50,3). Auch die Bauausgaben f\u00fcr Januar gingen zur\u00fcck, w\u00e4hrend der Markt hier mit einem erneuten Anstieg gerechnet hatte.<\/p>\n<p>In Europa haussierten die R\u00fcstungswerte, nachdem Trump noch einmal klargemacht hatte, dass sich Europa nicht mehr auf den Nato-Schutz der USA verlassen d\u00fcrfe. Da die R\u00fcstungskapazit\u00e4ten in Europa begrenzt sind, d\u00fcrften die Europ\u00e4er auch in den USA zukaufen, hie\u00df es. Northrop Grumman gewannen 2,5 Prozent, Lockheed Martin stiegen um 0,4 Prozent.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/capri holdings ltd-VGG1890L1076\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=44383644&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Capri\"\/><figcaption> <strong>Capri<\/strong>  22,48 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Die Andeutung f\u00fcr die Einf\u00fchrung von Z\u00f6llen auf Agrar-Produkte dr\u00fcckte die Aktien aus dem Sektor. So fielen die Papiere der Landmaschinen-Hersteller Deere und Agco um 3,1 bzw. 6,4 Prozent.<\/p>\n<p>Gefragt waren Capri. Die Aktien des Luxuskonzerns legten nach einem Medienbericht \u00fcber den m\u00f6glichen Verkauf der Tochter Versace an die italienische Modefirma Prada um 3,9 Prozent zu. Prada und Capri st\u00fcnden kurz davor, die fast 1,5 Milliarden Euro schwere Transaktion noch im M\u00e4rz abzuschlie\u00dfen, berichtete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.<\/p>\n<h2>\u00d6lpreise fallen<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/devisen\/eur-usd-EU0009652759\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=2079559&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Euro \/ Dollar\"\/><figcaption> <strong>Euro \/ Dollar<\/strong>  1,05 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Die Renditen in den USA zeigten sich mit Abgaben. Die drohenden Z\u00f6lle veranlassten Investoren dazu, verst\u00e4rkt auf Zinssenkungen in diesem Jahr zu setzen, hie\u00df es. Dagegen legten die Renditen in Europa deutlich zu. Grund war die Erwartung einer vermehrten Schuldenaufnahme der europ\u00e4ischen Staaten zur Finanzierung der Aufr\u00fcstung.<\/p>\n<p>Dies trieb auch den Euro nach oben, weil die Schritte inflation\u00e4r wirken und damit den Spielraum der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) f\u00fcr Zinssenkungen massiv einschr\u00e4nken. In Folge des festen Euro fiel der US-Dollar, der Dollar-Index b\u00fc\u00dfte 0,9 Prozent ein. Nach den schwachen US-Konjunkturdaten erh\u00f6hten die M\u00e4rkte die Wahrscheinlichkeit mehrerer Zinssenkungen durch die US-Notenbank in diesem Jahr, was den Dollar schw\u00e4chen k\u00f6nnte.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/devisen\/btc-usd-41665617\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=41665617&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Bitcoin\"\/><figcaption> <strong>Bitcoin<\/strong>  85.530,25 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Weitgehend schon wieder vorbei war die Euphorie beim Bitcoin, der auf rund 86.000 Dollar absackte, nachdem er am Wochenende bis auf knapp 94.000 Dollar gestiegen war. Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Anstieg war Trump, der erstmals die Kryptow\u00e4hrungen genannt hatte, die in eine neue strategische Reserve der USA aufgenommen werden sollen. Experten mahnten aber zur Vorsicht. Nun m\u00fcsse man Taten sehen, konstatierte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise gaben teils kr\u00e4ftig nach. Die Notierungen f\u00fcr Brent und WTI verloren bis zu 2,6 Prozent. Grund war ein Reuters-Bericht, wonach die Opec+ ihren Plan zur schrittweisen R\u00fccknahme der Produktionsk\u00fcrzungen um 2,2 Millionen Barrel pro Tag ab dem 1. April fortsetzen wird. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/brent crude oel future ice-XC0009677409\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=30300640&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Brent\"\/><figcaption> <strong>Brent<\/strong>  71,47 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Die Produktionssteigerungen, die \u00fcber einen Zeitraum von achtzehn Monaten schrittweise erfolgen sollen, wurden bereits mehrmals verschoben. &quot;Unter dem Strich ist dies negativ f\u00fcr die \u00d6lpreise, die nun wahrscheinlich in den Bereich von sechzig US-Dollar fallen werden&quot;, sagte Peter Cardillo von Spartan Capital.<\/p>\n<p>Der Goldpreis profitierte vom schwachen Dollar. Die Feinunze verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 2891 Dollar. Aber auch die Aussicht auf ein massives Ansteigen der europ\u00e4ischen Staatsverschuldung half dem Edellmetall als klassischer Inflationsschutz &#8211; trotz in Europa steigender Renditen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mpa\/rts\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Nvidia knickte deutlich ein. Trump sorgt f\u00fcr Turbulenzen an der B\u00f6rse: R\u00fcstung top, \u00d6l flop, so l\u00e4sst sich die Wall Street am Montag zusammenfassen. 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