{"id":2926,"date":"2020-10-02T10:33:32","date_gmt":"2020-10-02T07:33:32","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-10-02T10:33:32","modified_gmt":"2020-10-02T07:33:32","slug":"corona-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Corona-News am Freitag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/0ee5c68f-a265-4dd5-91ac-15cacddcc0b9_w948_r1.77_fpx44_fpy37.jpg\" title=\"Melania Trump vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden am Dienstag\" alt=\"Melania Trump vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden am Dienstag\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Melania Trump vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden am Dienstag<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>KEVIN DIETSCH \/ imago images\/UPI Photo<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Aktienm\u00e4rkte melden Verluste nach Trumps positivem Corona-Test<\/h3>\n<p><strong>08.20 Uhr:<\/strong> Die Aktienm\u00e4rkte weltweit reagieren mit Kursverlusten auf den positiven Corona-Test von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. In Tokio sackte der Nikkei ab und notierte 0,9 Prozent schw\u00e4cher bei 22.967 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf noch ein Plus von 0,8 Prozent geschafft hatte. Die US-Futures lagen rund zwei Prozent im Minus, in Europa lagen die M\u00e4rkte zun\u00e4chst etwa ein Prozent im Minus. Der positive Corona-Test habe das Potenzial, den Wahlkampf Trumps zu beeintr\u00e4chtigen, sagte Sean Callow, W\u00e4hrungsstratege bei Westpac.<\/p>\n<h3>Melania Trump appelliert: &quot;Passt bitte auf euch auf&quot;<\/h3>\n<p><strong>08.00 Uhr: <\/strong>Dem US-Pr\u00e4sidenten und seiner Ehefrau geht es nach ihren positiven Coronatests bislang gut. &quot;Wie viel zu viele andere Amerikaner in diesem Jahr sind der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten und ich in h\u00e4uslicher Quarant\u00e4ne, nachdem wir positiv auf Covid-19 getestet wurden. Es geht uns gut, und ich habe alle bevorstehenden Verpflichtungen abgesagt&quot;, schrieb First Lady Melania Trump auf Twitter. &quot;Passt bitte auf euch auf, und wir werden alle gemeinsam da durchkommen.&quot;<\/p>\n<p>Der Nachweis der Infektion bei den beiden f\u00e4llt in eine brisante Zeit. Die USA befinden sich auf der Zielgeraden zur Pr\u00e4sidentschaftswahl am 3. November, bei der sich Trump um eine zweite Amtszeit bewirbt. Mehr als als 7,2 Millionen Corona-Infektionen sind in dem Land seit Beginn der Pandemie nachgewiesen worden, mehr als 207.000 Menschen starben.<\/p>\n<h3>Trumps Leibarzt: US-Pr\u00e4sident kann Amtsgesch\u00e4fte trotz Infektion weiterf\u00fchren<\/h3>\n<p><strong>07.45 Uhr: <\/strong>Sean Conley ist Leibarzt des US-Pr\u00e4sidenten und erwartet, dass Donald Trump trotz seiner Corona-Infektion die Amtsgesch\u00e4fte &quot;ohne Unterbrechung&quot; weiterf\u00fchren kann. Conley erkl\u00e4rte, Trump und seiner Ehefrau Melania gehe es gut und die beiden w\u00fcrden w\u00e4hrend ihrer Genesung im Wei\u00dfen Haus bleiben. &quot;Seien Sie versichert, dass ich erwarte, dass der Pr\u00e4sident w\u00e4hrend der Genesung weiterhin ohne Unterbrechung seinen Pflichten nachkommen wird&quot;, erkl\u00e4rte Conley.<\/p>\n<p>Er und das medizinische Team des Wei\u00dfen Hauses w\u00fcrden wachsam sein. Conley machte deutlich, dass dem 74-j\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten und der First Lady die Unterst\u00fctzung einiger der &quot;gro\u00dfartigsten&quot; medizinischen Experten und Institutionen des Landes zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/p>\n<h3>Bundesarbeitsagentur r\u00fcstet sich f\u00fcr m\u00f6gliche Pleitewelle<\/h3>\n<p><strong>07.30 Uhr: <\/strong>Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA), Detlef Scheele, stellt seine Beh\u00f6rde auf eine m\u00f6gliche Pleitewelle ein. Die BA bereite sich &quot;auf den Ernstfall vor&quot;, sagte Scheele der &quot;Bild&quot;-Zeitung. &quot;Wir qualifizieren gerade 250 Mitarbeiter zus\u00e4tzlich f\u00fcr den Fall, dass es zu einer gr\u00f6\u00dferen Pleitewelle k\u00e4me.&quot; Dar\u00fcber hinaus seien 1,6 Milliarden Euro f\u00fcr das Insolvenzgeld f\u00fcr 2021 eingeplant, in diesem Jahr seien es bislang nur 950 Millionen gewesen.<\/p>\n<p>Schon im laufenden Jahr sei die Zahl der Menschen, die Insolvenzgeld von der Beh\u00f6rde bezogen haben, h\u00f6her gewesen als im Vorjahreszeitraum. &quot;Wir haben dieses Jahr bislang 350 Millionen Euro mehr Insolvenzgeld auszahlen m\u00fcssen als 2019, da waren es bis September rund 600 Millionen Euro. Allerdings bleibt abzuwarten, was passiert, wenn die Antragspflicht wieder einsetzt&quot;, sagte Scheele. Seit 1. Oktober gilt wieder die Pflicht, bei Zahlungsunf\u00e4higkeit Insolvenz zu beantragen. Nur f\u00fcr \u00fcberschuldete Unternehmen gilt die in der Corona-Krise eingef\u00fchrte Lockerung des Insolvenzrechts bis Jahresende weiter.<\/p>\n<h3>Donald und Melanie Trump wurden positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>07.00 Uhr<\/strong>: US-Pr\u00e4sident Donald Trump und First Lady Melania sind nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Lockerungen nach sinkenden Corona-Zahlen in M\u00fcnchen<\/h3>\n<p><strong>06.00 Uhr: <\/strong>Im Zuge der sinkenden Infektionszahlen werden die versch\u00e4rften Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen in M\u00fcnchen am Freitag wieder gelockert. Allen voran entfallen die Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt sowie die Beschr\u00e4nkung von Gruppengr\u00f6\u00dfen auf nur f\u00fcnf Personen: In der \u00d6ffentlichkeit, in Restaurants oder auch privat d\u00fcrfen sich nun wieder zehn Freunde oder Gesch\u00e4ftspartner treffen.<\/p>\n<p>Die Obergrenzen f\u00fcr G\u00e4ste bei privaten Festen wie Geburtstagen und Hochzeiten gelten jedoch weiterhin. In Innenr\u00e4umen sind demnach nach wie vor nicht mehr als 25 Teilnehmer erlaubt, drau\u00dfen maximal 50. Private Feiern stellen nach Angaben der Stadt derzeit n\u00e4mlich die Hauptinfektionsquelle in der Landeshauptstadt dar. Deshalb bleibt auch das n\u00e4chtliche Alkoholverbot am Wochenende an beliebten Feier-Treffpunkten im Freien in Kraft. Die Bundesliga-Begegnung FC Bayern gegen Hertha BSC am Sonntag findet ohne Zuschauer statt.<\/p>\n<p>Der Krisenstab der Stadt hatte die Lockerungen damit begr\u00fcndet, dass die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche seit mehreren Tagen stabil unter 50 gelegen habe. In M\u00fcnchen gab es nach Zahlen des Landesamtes f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Donnerstag innerhalb der vergangenen Woche 36,02 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner (Stand: 8.00 Uhr). Damit lag die Stadt weiterhin \u00fcber dem Fr\u00fchwarnwert von 35.<\/p>\n<h3>2673 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>05.33 Uhr:<\/strong> Das Robert Koch-Institut meldet 2673 Neuinfektionen in Deutschland. Die Gesamtzahl der positiv auf Covid-19 Getesteten liegt laut RKI jetzt bei 294.395. Die Zahl der Toten steigt demnach um acht auf nunmehr 9508.<\/p>\n<h3><strong>Kontakt zum US-Pr\u00e4sidenten: Beraterin mit Coronavirus infiziert &#8211; Trump in Quarant\u00e4ne<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.30 Uhr:<\/strong> Hope Hicks war noch am Dienstag mit Donald Trump zur TV-Debatte nach Cleveland geflogen. Nun ist die Beraterin des Pr\u00e4sidenten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Trump wartet auf sein Testergebnis &#8211; in Isolation. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Forscher: Corona besch\u00e4ftigt viele Menschen in Alptr\u00e4umen<\/h3>\n<p><strong>05.24 Uhr: <\/strong>Die Coronakrise verfolgt Schlaf- und Traumforschern zufolge viele Menschen auch nachts. Die Pandemie beeinflusst sowohl den Schlafrhythmus als auch den Inhalt von Tr\u00e4umen, wie unter anderem eine Studie aus Finnland belegt, die in der Fachzeitschrift &quot;Frontiers in Psychology&quot; ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Studie beschrieben mehrere Hundert Freiwillige, die sich Ende April auf einen Zeitungsartikel hin meldeten, dem Forscherteam von der Universit\u00e4t Helsinki den Inhalt ihrer Tr\u00e4ume. Verlorene P\u00e4sse kamen dort ebenso vor wie Umarmungen, die wegen der Abstandsregeln als Fehlverhalten empfunden wurden. \u00dcber 4000 Finnen beschrieben au\u00dferdem, wie sich die Corona-Beschr\u00e4nkungen auf ihren Schlaf auswirkten. Mehr als ein Viertel gab an, h\u00e4ufiger Alptr\u00e4ume gehabt zu haben als zuvor. Rund ein Drittel wachte h\u00e4ufiger auf. Andererseits schlief mehr als die H\u00e4lfte insgesamt l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Verallgemeinern k\u00f6nne man die Zahlen der Studie aus Sicht anderer Experten allerdings nicht. Die Zahlen der Studie zu Alptr\u00e4umen k\u00e4men ihr &quot;sehr, sehr hoch&quot; vor, sagte die Wiener Psychologin und Traumforscherin Brigitte Holzinger. &quot;Aber tendenziell w\u00fcrde man das erwarten und das w\u00fcrde sich auch mit unseren Beobachtungen decken.&quot;<\/p>\n<h3>Bundesagentur-Chef Scheele pl\u00e4diert f\u00fcr <strong>Heizpilz<\/strong>e in Gastronomie<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr:<\/strong> Der Chef der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, Detlef Scheele, unterst\u00fctzt die Forderungen nach Aufstellung von Heizpilzen in der Gastronomie w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit. In der &quot;Bild&quot;-Zeitung von Freitag appellierte Scheele an die Kommunen, die Heizpilze zu erlauben und so gegen die Arbeitsplatzverluste im Gastgewerbe durch die Coronakrise vorzugehen.<\/p>\n<p>&quot;Wenn die Gastwirte mit Heizpilzen ihre G\u00e4ste noch einen Monat l\u00e4nger an der frischen Luft bewirten k\u00f6nnen, w\u00e4re das sicherlich ein Gewinn&quot;, sagte Scheele.<\/p>\n<p>Der Deutsche Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) hatte bereits vor einigen Wochen f\u00fcr eine R\u00fcckkehr der Heizpilze geworben, damit auch in Herbst und Winter viele G\u00e4ste in den Au\u00dfenbereichen bewirtet werden k\u00f6nnen. Bei Umweltsch\u00fctzern st\u00f6\u00dft die Forderung aber auf scharfe Kritik. Vielerorts sind die Gas-Heizstrahler aus Klimaschutzgr\u00fcnden verboten.<\/p>\n<h3>Stiftung: K\u00fchltransporter sollen Corona-Impfstoff transportieren<\/h3>\n<p><strong>04.21 Uhr: <\/strong>Bei m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Massenimpfungen gegen Corona sollen nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz K\u00fchltransporter wie bei Tiefk\u00fchlkost oder Speiseeis eingesetzt werden. Vorstand Eugen Brysch sagte der Nachrichtenagentur dpa: &quot;Schlie\u00dflich liefern Bofrost oder Eismann t\u00e4glich Tiefk\u00fchl-Produkte mit Kleinfahrzeugen an deutsche Haushalte. Das muss auch bei der Verteilung des Impfstoffes f\u00fcr Pflegeheime m\u00f6glich sein.&quot; Corona-Impfungen in Messehallen lehnte Brysch ab. &quot;Pflegebed\u00fcrftige in Messehallen zu karren, kann nicht die L\u00f6sung sein.&quot;<\/p>\n<p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Donnerstag gesagt, er glaube, dass die Impfungen in Zentren gestartet werden m\u00fcssten, wenn es einen Impfstoff gebe. &quot;Das sind aus meiner Sicht eher keine Turnhallen, sondern eher Messehallen.&quot; Als einen Grund daf\u00fcr, dass wahrscheinlich gro\u00dfe Impfzentren eingerichtet werden m\u00fcssten, hatte Spahn auch die Notwendigkeit genannt, die erwarteten Impfstoffe bei sehr tiefen Temperaturen zu transportieren und zu lagern.<\/p>\n<h3><strong>Amazon<\/strong>: Rund 19.000 US-Mitarbeiter seit M\u00e4rz mit Corona infiziert<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr:<\/strong> Beim US-Onlineh\u00e4ndler Amazon haben sich in diesem Jahr bereits \u00fcber 19.000 US-Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit dem Corona-Virus infiziert. Dies seien 1,44 Prozent der Besch\u00e4ftigten in dem Bereich und in Amazons Lebensmittel-L\u00e4den &quot;Whole Foods Market&quot;, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die Zahl sei deutlich niedriger als erwartet. Amazon war wiederholt aufgefordert worden, sich dazu \u00e4u\u00dfern, wie viele seiner &quot;frontline workers&quot; in den USA sich mit dem Virus angesteckt h\u00e4tten. Den Z\u00e4hlungen zufolge wurden zwischen dem 1. M\u00e4rz und dem 19. September 19.816 der rund 1,372 Millionen Besch\u00e4ftigten positiv getestet.<\/p>\n<p>Amazon forderte andere Unternehmen auf, ebenfalls Daten dazu vorzulegen, um diese vergleichen zu k\u00f6nnen. Der Online-H\u00e4ndler hat seine Gesch\u00e4fte in der Coronakrise ge\u00f6ffnet gelassen, um die Kundennachfrage zu bedienen, die es w\u00e4hrend des Lockdowns mit vielfach geschlossenen L\u00e4den gab. Amazon hatte dabei auf verschiedene Ma\u00dfnahmen gesetzt, um seine Mitarbeiter zu sch\u00fctzen &#8211; unter anderem durch Temperaturchecks und den Einsatz von Software zum Einhalten von Abstands-Regeln. <\/p>\n<h3><strong>Sagen, was ist. DER SPIEGEL-Podcast: <\/strong><strong><em>Wie sicher sind Kreuzfahrten?<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>2.15 Uhr: <\/strong>Neue Hygienekonzepte sollen Kreuzfahrtg\u00e4ste vor Corona sch\u00fctzen. Unser Kollege Martin U. M\u00fcller erkl\u00e4rt im SPIEGEL-Podcast die Probleme an Bord (51:07):<\/p>\n<h3>Bundeswehr darf in Friedrichshain-Kreuzberg vorerst nicht helfen<\/h3>\n<p><strong>01.30 Uhr: <\/strong>Bei der Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg darf die Bundeswehr vorerst weiterhin nicht helfen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat mit breiter Mehrheit entschieden, zwei entsprechende Antr\u00e4ge von SPD und CDU zun\u00e4chst im Sozialausschuss weiter zu diskutieren.<\/p>\n<p>Das gr\u00fcn-linksalternativ gepr\u00e4gte Friedrichshain-Kreuzberg l\u00e4sst als einziger von zw\u00f6lf Berliner Bezirken keine Corona-Hilfe der Bundeswehr zu, etwa bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) hatten dies kritisiert.<\/p>\n<h3>USA verl\u00e4ngern Kreuzfahrt-Verbot<\/h3>\n<p><strong>01.00 Uhr:<\/strong> Kreuzfahrten von US-H\u00e4fen aus bleiben aufgrund der weiterhin kritischen Corona-Lage verboten. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC verl\u00e4ngerte ihre &quot;No Sail Order&quot; bis Ende Oktober. Die j\u00fcngsten Datenauswertungen von Kreuzfahrten im Ausland zeigten, dass die Infektionsgefahr an Bord der Schiffe hoch bleibe, selbst bei verminderten Passagierzahlen, erkl\u00e4rte die CDC.<\/p>\n<p>Deshalb sei das Risiko von Virusausbreitungen in den USA gro\u00df, wenn der Betrieb dort zu fr\u00fch wieder zugelassen werde, so die Beh\u00f6rde weiter. US-Medien berichteten, dass CDC-Direktor Robert Redfield das Verbot am liebsten direkt bis Februar verl\u00e4ngert h\u00e4tte, aber vom Wei\u00dfen Haus \u00fcberstimmt worden sei. Vor allem in Florida, wo mit Miami quasi der Hauptsitz der Kreuzfahrtindustrie ist, dr\u00e4ngen Politiker auf einen raschen Neustart.<\/p>\n<h3>VW verkauft weniger Autos auf US-Markt<\/h3>\n<p><strong>00.30 Uhr: <\/strong>Die Corona-Pandemie hat den US-Automarkt auch im dritten Quartal weiter belastet &#8211; auch bei Volkswagen gab es abermals einen Absatzd\u00e4mpfer. In den drei Monaten bis Ende September wurden 86 446 Neuwagen verkauft, wie das Unternehmen mitteilte. Damit wurde VW 7,6 Prozent weniger los als im Vorjahreszeitraum. Im bisherigen Jahresverlauf gab es einen Verkaufsr\u00fcckgang um 17 Prozent.<\/p>\n<p>Dem Rest der Branche erging es nicht besser. Der gr\u00f6\u00dfte US-Autobauer General Motors erlitt im dritten Quartal ein Absatzminus von 9,9 Prozent, bei Fiat Chrysler waren es 10 Prozent. Hoffnung machte immerhin, dass es im September bereits eine deutliche Erholung gab und Analysten mit noch schw\u00e4cheren Ergebnissen gerechnet hatten. Der zweitgr\u00f6\u00dfte US-Hersteller Ford will seine Zahlen am Freitag vorlegen.<\/p>\n<h3>Italien registriert erstmals seit April wieder mehr als 2000 Infektionen an einem Tag<\/h3>\n<p><strong>00.05 Uhr:<\/strong> In Italien steigen die Corona-Infektionen erneut an. Erstmals seit Ende April meldete das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit 2548 F\u00e4llen wieder mehr als 2000 Neuinfektionen an einem Tag. Es gab 24 weitere Tote in Folge einer Covid-19-Erkrankung. Italien war eines der ersten L\u00e4nder in Europa, das hart von der Pandemie getroffen wurde. Seit dem Ausbruch im Februar sind in Italien nach amtlichen Angaben 35.918 Menschen an Covid-19 gestorben &#8211; eine der h\u00f6chsten Zahlen an Todesf\u00e4llen in Europa. Insgesamt wurden 317.409 Infektionen gemeldet.<\/p>\n<p>Auf dem bisherigen H\u00f6hepunkt im M\u00e4rz und April verh\u00e4ngte die Regierung einen der h\u00e4rtesten Lockdowns weltweit. Dadurch konnte die Ausbreitung einged\u00e4mmt und die strengen Ma\u00dfnahmen im Sommer wieder aufgehoben werden. Doch zuletzt stiegen die Neuinfektionen wieder &#8211; allerdings bei weitem nicht so stark wie in anderen L\u00e4ndern wie Frankreich, Spanien oder Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Melania Trump vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden am Dienstag Foto:\u2002 KEVIN DIETSCH \/ imago images\/UPI Photo Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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