{"id":29245,"date":"2025-02-21T15:06:41","date_gmt":"2025-02-21T12:06:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rtl-ntv-trendbarometer-fdp-winkt-einzug-deutschland-droht-wieder-dreier-koalition\/"},"modified":"2025-02-21T15:06:41","modified_gmt":"2025-02-21T12:06:41","slug":"rtl-ntv-trendbarometer-fdp-winkt-einzug-deutschland-droht-wieder-dreier-koalition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rtl-ntv-trendbarometer-fdp-winkt-einzug-deutschland-droht-wieder-dreier-koalition\/","title":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer: FDP winkt Einzug, Deutschland droht wieder Dreier-Koalition"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Was bringt die vorgezogene Winterwahl dem Deutschen Bundestag? Leicht wird die Regierungsbildung voraussichtlich nicht.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25579318-1740134982000\/16-9\/750\/508814558.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Was bringt die vorgezogene Winterwahl dem Deutschen Bundestag? Leicht wird die Regierungsbildung voraussichtlich nicht.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Im letzten RTL\/ntv-Trendbarometer reicht es nicht mehr f\u00fcr eine Koalition aus Union und SPD. Erst recht nicht f\u00fcr ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis. Der Grund: Die FDP hat Aussichten auf einen Einzug in den Bundestag. Auch AfD und Linke winken starke Ergebnisse. Nach der Wahl droht es kompliziert zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem 6. November wird Deutschland von einer Zwei-Parteien-Regierung ohne eigene Mehrheit im Bundestag regiert. F\u00e4llt das Ergebnis der Bundestagswahl am Sonntag aus wie die Stimmungslage im neuen RTL\/ntv-Trendbarometer, reicht es jenseits von Union und AfD auch weiter nicht f\u00fcr eine Koalition aus zwei Parteien. CDU und CSU k\u00f6nnten nicht allein mit SPD oder Gr\u00fcnen eine Regierung bilden, sollte die FDP tats\u00e4chlich in den Bundestag kommen. Im RTL\/ntv-Trendbarometer liegt die Partei von Christian Lindner bei 5 Prozent, dem Mindestwert f\u00fcr einen Wiedereinzug. Es wird damit eng f\u00fcr die FDP. Die Linke scheint dagegen reinzukommen, und der AfD winkt eine Verdoppelung ihrer Stimmen im Vergleich zu September 2021.<\/p>\n<p>Konkret: Im neuen, auf 630 Sitze limitierten Bundestag kommen CDU und CSU bei Umrechnung des Ergebnisses der Sonntagsfrage im aktuellen Trendbarometer auf 200 Sitze. Die Fraktion w\u00e4chst damit um 4 Mandate, obwohl der Bundestag um 103 Sitze schrumpft. Den Sozialdemokraten droht eine Halbierung ihrer Fraktion von 207 auf 104 Abgeordnete. Die AfD-Fraktion k\u00f6nnte sich mit 145 statt bisher 76 beinahe verdoppeln. <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/21744141\/thumbnail\" alt=\"parliament visualization\"\/><\/p>\n<p>Den Gr\u00fcnen drohen \u00fcberschaubare Verluste: 90 statt 117 Mandate. Die FDP w\u00fcrde bei 5 Prozent auf 35 Mandate kommen. Das w\u00e4re ein drastischer Verlust im Vergleich zu zuvor 90 Abgeordneten, doch aus Sicht der Freidemokraten allemal besser als der akut drohende Rauswurf aus dem Bundestag, nachdem sie schon nur noch in neun von 16 Landesparlamenten vertreten ist. <\/p>\n<p>Die Kanzlermehrheit liegt im neuen Bundestag bei 318 Mandaten. Kommt die FDP mit 5 Prozent rein, kommen Union und SPD nur auf zusammen 304 Stimmen. Bleibt die FDP knapp unter der magischen Marke von f\u00fcnf Prozent, w\u00e4re die Kanzlermehrheit von Schwarz-Rot mit 322 Stimmen gegeben. Gro\u00df w\u00e4re der Vorsprung indes nicht. Der Begriff Gro\u00dfe Koalition, kurz Groko, w\u00e4re anders als bei fr\u00fcheren B\u00fcndnissen aus CDU, CSU und SPD eher unpassend. Einen Koalitionsvertrag auszuhandeln, den praktisch alle Sozialdemokraten im Parlament ausreichend akzeptabel finden, um dann CDU-Chef Friedrich Merz zum Kanzler zu w\u00e4hlen, d\u00fcrfte kein Leichtes werden f\u00fcr die Union.<\/p>\n<p>Dem RTL\/ntv-Trendbarometer zufolge k\u00f6nnten sowohl SPD als auch Union am Sonntag deutlich hinter ihren Erwartungen zur\u00fcckbleiben und am Ende ihrer intensiven Wahlkampfkampagnen schlechter dastehen als in den Umfragen Ende Januar. Das fulminante Umfrage-Comeback der Linken, der stabile bis gewachsene Zuspruch zur AfD: Die Wettbewerber haben Aussichten auf Mandate, die Schwarz-Rot dringend f\u00fcr eine stabile Regierung gebraucht h\u00e4tte. Insbesondere Unionskanzlerkandidat Merz und andere prominente Politiker seiner Schwesterparteien hatten ein Wahlergebnis deutlich oberhalb von 30 Prozent zum Ziel ausgegeben.<\/p>\n<p>W\u00fcrde der Bundestag in dieser Woche gew\u00e4hlt, k\u00f6nnten die Parteien dem RTL\/ntv-Trendbarometer zufolge mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU\/CSU 29 Prozent (Bundestagswahl im September 2021: 24,2 Prozent), AfD 21 Prozent (10,4 Prozent), SPD 15 Prozent (25,7 Prozent), Gr\u00fcne 13 Prozent (14,8 Prozent), BSW 3 Prozent (-), FDP 5 Prozent (11,4 Prozent), Linke 8 Prozent (4,9 Prozent).<\/p>\n<p>Die sich hieraus ergebenden Koalitionsm\u00f6glichkeiten d\u00fcrfte keine der Parteien erquicklich finden. Ein B\u00fcndnis mit der AfD oder eine von ihr tolerierte Minderheitsregierung hat CDU-Chef Merz kategorisch ausgeschlossen. Mit der FDP w\u00e4re sowohl ein sogenanntes Jamaika-B\u00fcndnis (Union, FDP und Gr\u00fcne) als auch eine Deutschlandkoalition (Union, SPD und FDP) m\u00f6glich. Die FDP hat allerdings jegliches Zusammenregieren mit den Gr\u00fcnen ausgeschlossen, CSU-Chef Markus S\u00f6der ebenso.<\/p>\n<p>Wie nun aber SPD und FDP zusammenfinden sollen, braucht auch sehr viel Fantasie. Bundeskanzler Olaf Scholz, der die Lindner-FDP mit Schimpf und Schande aus der Ampelkoalition geworfen hat, d\u00fcrfte nach der Bundestagswahl keine politische Rolle mehr spielen. Doch auch die \u00fcbrigen Sozialdemokraten sind vergr\u00e4tzt. Sie k\u00f6nnen weder mit dem Festhalten der FDP an der Schuldenbremse noch mit deren politischen Umgangsformen etwas anfangen.<\/p>\n<p>     Koalitionsoptionen mit FDP im Bundestag Koalitionsoptionen ohne FDP im Bundestag      <\/p>\n<p>Rechnerisch m\u00f6glich w\u00e4re auch eine Kenia-Koalition aus Schwarz, Rot und Gr\u00fcn. Wie aber die Union ihre Ziele und Versprechen mit SPD und B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen umsetzen soll, ist fraglich. Wom\u00f6glich geriete eher noch das Versprechen ins Wanken, sich nicht von der AfD tolerieren zu lassen &#8211; auch wenn Merz f\u00fcr solch ein Himmelfahrtskommando nicht als Kanzler zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Merz wird daher der SPD alle Daumen dr\u00fccken f\u00fcr ein halbwegs solides Ergebnis und der FDP jede einzelne Stimme missg\u00f6nnen. Ohne Freidemokraten im Bundestag reicht es voraussichtlich f\u00fcr Schwarz-Rot oder doch auch f\u00fcr Schwarz-Gr\u00fcn, sollte es noch leichte Verschiebungen geben. Merz h\u00e4tte gern die Drohkulisse einer Regierung mit den Gr\u00fcnen, um den Sozialdemokraten in Koalitionsgespr\u00e4chen mehr Zugest\u00e4ndnisse abverhandeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Keine Rolle in all diesen Szenarien spielt das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht. Dem RTL\/ntv-Trendbarometer zufolge ist die neu gegr\u00fcndete Partei einfach zu weit weg von der F\u00fcnfprozenth\u00fcrde und k\u00f6nnte diese auch nicht \u00fcber den Umweg von mindestens drei Direktmandaten umgehen. Doch Umfragen sind keine Prognosen, ein Einzug des BSW in den Bundestag bleibt m\u00f6glich. Zieht das BSW statt der FDP oder gar zus\u00e4tzlich ein in den Bundestag, wird es f\u00fcr eine Kleiko &#8211; eine kleine Koalition aus SPD und Union &#8211; erst recht nicht reichen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Was bringt die vorgezogene Winterwahl dem Deutschen Bundestag? Leicht wird die Regierungsbildung voraussichtlich nicht. Im letzten RTL\/ntv-Trendbarometer reicht es nicht mehr f\u00fcr eine Koalition aus Union und SPD. 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