{"id":29220,"date":"2025-02-17T08:16:13","date_gmt":"2025-02-17T05:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/merz-spielt-quadrell-wie-bayern-alle-gegen-eine-aber-einer-macht-den-deckel-drauf\/"},"modified":"2025-02-17T08:16:13","modified_gmt":"2025-02-17T05:16:13","slug":"merz-spielt-quadrell-wie-bayern-alle-gegen-eine-aber-einer-macht-den-deckel-drauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/merz-spielt-quadrell-wie-bayern-alle-gegen-eine-aber-einer-macht-den-deckel-drauf\/","title":{"rendered":"Merz spielt Quadrell wie Bayern: Alle gegen eine, aber einer macht den Deckel drauf"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Im Foyer des TV-Studios verfolgen Journalisten und Unterst\u00fctzer der Kanzlerkandidaten das Quadrell. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567354-1739752263000\/16-9\/750\/508080155.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Im Foyer des TV-Studios verfolgen Journalisten und Unterst\u00fctzer der Kanzlerkandidaten das Quadrell.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vier Kanzlerkandidaten, zwei Stunden und ein \u00fcberraschend klarer Sieger: Unionskanzlerkandidat Merz setzt auf Fehlerfreiheit, auch wenn der Amtsinhaber positiv \u00fcberrascht. Auffallend, wie sehr Friedrich Merz Bundeskanzler Olaf Scholz schont. Schwer hat es dagegen Alice Weidel. Und Robert Habeck ist auch da.<\/strong><\/p>\n<p>Britta Ernst d\u00fcrfte halb stolz, halb b\u00f6se auf Ihren Ehemann sein. Da h\u00f6rt Olaf Scholz endlich auf ihren Rat und erz\u00e4hlt im Kanzlerkandidaten-Quadrell bei RTL nicht ellenlang, was er als Bundeskanzler alles geleistet hat. Doch daf\u00fcr redet er so viel \u00fcber seine vielen Vorhaben, dass es sich am Ende der vielleicht wichtigsten Sendung vor der Wahl noch bitter r\u00e4cht. Konzentriert verfolgt die Kanzlergattin an der Seite von SPD-Chefin Saskia Esken das von Pinar Atalay und G\u00fcnther Jauch moderierte Quadrell im Foyer des Fernsehstudios Adlershof. Ernst ist Teil der SPD-Entourage, so wie Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz, Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidat Robert Habeck und AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel ihre Unterst\u00fctzer und Mitstreiter mit in den S\u00fcdosten Berlins gebracht haben.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567353-1739752334000\/16-9\/750\/508094954.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"So skeptisch wie auf diesem Bild war sie gar nicht: Britta Ernst dr\u00fcckte im Studio Olaf Scholz die Daumen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567353-1739752334000\/16-9\/750\/508094954.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>So skeptisch wie auf diesem Bild war sie gar nicht: Britta Ernst dr\u00fcckte im Studio Olaf Scholz die Daumen.<\/p>\n<p>(Foto: picture alliance\/dpa\/dpa-Pool)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Ende der teils hitzigen zwei Stunden ist die Stimmung in allen Lagern demonstrativ gut, doch schon besonders auffallend gut bei den Merz -Unterst\u00fctzern. Darunter nicht nur Parteigranden wie Generalsekret\u00e4r Carsten Linnemann und Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff, sondern auch Prominente wie der fr\u00fchere Bundesliga-Torwart Roman Weidenfeller und S\u00e4ngerin Vicky Leandros. <\/p>\n<p>CDU-Chef Merz hatte am Vortag beim Spitzenspiel der Bundesliga, Bayern M\u00fcnchen gegen Bayer Leverkusen, gesehen, wie er es machen muss: F\u00fcr den in Umfragen haushoch f\u00fchrenden Merz geht es beim Quadrell nicht um den Sieg. Wie den Bayern in der Bundesligatabelle reichte Merz ein Unentschieden, um den Vorsprung zu halten und ins Ziel zu bringen. Und siehe da: Diese Gelassenheit ist zu Merz&#039; Vorteil. In einer Forsa-Blitzumfrage nach dem Quadrell befinden 32 Prozent der befragten 2004 Zuschauer, der Sauerl\u00e4nder habe sich insgesamt am besten geschlagen.<\/p>\n<h2>Merz schont Scholz schon<\/h2>\n<p>Dieser Zuspruch f\u00fcr Merz entspricht in etwa den Umfragewerten seiner Union. Gemessen daran ist Scholz eigentlicher Sieger: 25 Prozent Zuschauer, die ihn am besten finden, sind weit mehr als die SPD in Umfragen erzielt &#8211; und auch deutlich besser als Scholz&#039; sonstige pers\u00f6nliche Umfragewerte. Je 18 Prozent sehen Habeck oder Weidel vorne. Der rauflustige, schlagfertige und ganz allgemein redefreudige Scholz kommt also gut r\u00fcber &#8211; wird an diesem Abend aber auch merklich geschont: Unionsfraktionschef Merz stichelt schon gar nicht mehr gegen Scholz. Der Union d\u00e4mmert, dass eine noch weiter abrutschende SPD das Ziel einer gro\u00dfen Koalition gef\u00e4hrdet. So erw\u00e4hnt Merz im Quadrell weder die Rassismusvorw\u00fcrfe aus der Vorwoche, noch die Tatsache, dass US-Vizepr\u00e4sident JD Vance am Freitag auf der M\u00fcnchener Sicherheitskonferenz Merz eine Audienz gew\u00e4hrte, nicht aber dem amtierenden Bundeskanzler.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Merz-wirft-Scholz-Popanz-vor-und-nennt-AfD-rechtsradikal-article25567087.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Merz_Weidel.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567117-1739737934000\/16-9\/1136\/Merz-Weidel.jpg\"\/>    05:06 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  16.02.25    Weidel weicht Vogelschiss-Frage aus Merz wirft Scholz &quot;Popanz&quot; vor und nennt AfD rechtsradikal    <\/p>\n<p>Andererseits: Will man mit einem Vance-Termin wirklich angeben als CDU-Chef? Der Vertraute von US-Pr\u00e4sident Donald Trump traf sich in M\u00fcnchen auch mit AfD-Chefin Alice Weidel und warb in seiner Rede f\u00fcr ein Ende der Brandmauer zur AfD. &quot;Ich lasse mir doch nicht von einem amerikanischen Vizepr\u00e4sidenten sagen, mit wem ich hier in Deutschland zu sprechen habe&quot;, emp\u00f6rt sich Merz im Quadrell. Er &quot;verbitte&quot; sich solche Einmischungen aus Washington. Und dass Merz mit der AfD aber so etwas von \u00fcberhaupt nichts zu tun haben wolle, sagt Merz nicht nur mehrmals. Er hebt sich dieses Versprechen sogar f\u00fcr den Schlusssatz seines Abschlussstatements auf, das Merz als letzter der vier Kandidaten vortragen darf: &quot;Mit der AfD ganz sicher nicht.&quot;<\/p>\n<h2>&quot;Nein, Frau Weidel, wir sind nicht neutral&quot;<\/h2>\n<p>Etwas anderes d\u00fcrfte sich auch Weidel nicht erhofft haben. Merz steuere auf eine Koalition mit SPD, Gr\u00fcnen oder beiden zu, in der er wieder nicht die Wahlversprechen der Union umsetzen k\u00f6nne und &quot;dementsprechend zementiert&quot; sei, sagt Weidel. Sie wei\u00df schon vor der Sendung, dass sie alle drei Kandidaten gegen sich haben wird. Entsprechend unbeeindruckt gibt sie sich von deren Angriffen. &quot;Mit Ihnen kommt die Armut in unser Land&quot;, sagt Scholz \u00fcber die AfD-Wirtschaftspl\u00e4ne. \u00dcber Weidels Haushaltspl\u00e4ne am\u00fcsiert sich Scholz: &quot;Wahrscheinlich kommen Sie ganz ohne Steuern aus.&quot; Zumindest ganz ohne Schulden: Der Staat d\u00fcrfe &quot;niemals mehr Geld ausgeben, als er einnimmt&quot;, behauptet die diplomierte Volkswirtin Weidel.<\/p>\n<p>Merz greift Weidels Klagen dar\u00fcber auf, dass Russland wohl keine Bundeswehrsoldaten als Teil einer hypothetischen UN-Friedensmission zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ukraine akzeptieren w\u00fcrde. &quot;Sie haben hier gerade einen sehr verr\u00e4terischen Satz gesagt: Dass wir von Russland nicht als neutral gehen werden&quot;, sagt Merz. &quot;Nein, Frau Weidel, wir sind nicht neutral.&quot; Deutschland stehe an der Seite der Ukraine und verteidige die internationale Rechtsordnung. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Habeck-bezichtigt-Weidel-der-Luege-Merz-springt-ihm-bei-article25567193.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"HabeckWeidelL\u00fcge.JPG\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567227-1739743014000\/16-9\/1136\/HabeckWeidelLuge.jpg\"\/>    04:13 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  16.02.25    CDU-Chef: &quot;Sehr verr\u00e4terischer Satz&quot; Habeck bezichtigt Weidel der L\u00fcge, Merz springt ihm bei    <\/p>\n<p>Habeck wiederum zerpfl\u00fcckt Weidels Aussagen zur Energiepolitik: &quot;Sie haben kein intellektuelles Problem, weil Sie sich ja Putin unterwerfen w\u00fcrden&quot;, sagt der Gr\u00fcne und bekundet sein Mitleid, mit den Faktencheckern. So behauptet Weidel wiederholt, Deutschland habe die weltweit h\u00f6chsten Energiepreise. Ist zwar falsch, d\u00fcrfte aber reichen f\u00fcr kurze AfD-Clips auf Tiktok und anderen sozialen Medien. Doch auch dieser Widerspruch hier, f\u00e4llt unter das, was Weidel im Quadrell &quot;unversch\u00e4mtes Framing nennt&quot;. <\/p>\n<h2>Habeck als optimistischer Mittler<\/h2>\n<p>Es ist auff\u00e4llig, wie unauff\u00e4llig der Kandidat mit den h\u00f6chsten Beliebtheitswerten durch die Sendung gleitet: Robert Habeck ist in allen Umfragen als Person gleichauf mit Merz. In der Forsa-Befragung zur Sendung finden den Gr\u00fcnen 34 Prozent am sympathischsten, Merz folgt mit 23 Prozent. In puncto Glaubw\u00fcrdigkeit ist er mit 26 Prozent nur drei Punkte hinter Merz. Doch das Land zu f\u00fchren, trauen Habeck nur 13 Prozent zu. Merz erntet hier 43 Prozent Zuspruch, Scholz 19 Prozent und Weidel 13 Prozent. Habeck d\u00fcrfte das ahnen. Er pr\u00e4sentiert sich in der Sendung als Mittler zwischen den Welten, als Br\u00fcckenbauer. Und als Optimist: Deutschland m\u00fcsse &quot;aufh\u00f6ren, so rumzuheulen&quot;, sagt Habeck. &quot;&#039;Alles geht den Bach runter&#039;: So wird das ja nichts.&quot;<\/p>\n<p>Nach der Bundestagswahl werden die Parteien aus den Wahlkampfritualen &quot;heraustreten m\u00fcssen&quot;, sagt Habeck in seinem Schlusswort. &quot;Daf\u00fcr ist die Lage zu ernst, daf\u00fcr ist der Druck, der auf Deutschland und Europa lastet, zu hoch.&quot; Das hei\u00dft aber nicht, dass der Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidat sich nicht abgrenzen w\u00fcrde von den demokratischen Wettbewerbern, insbesondere Friedrich Merz. Dessen Wahlversprechen seien durch den Haushalt nicht gedeckt, seine Versprechen zur Migrationspolitik unrealistisch. Wenn die Union nach Afghanistan abschieben wolle, m\u00fcsse sie als einziger EU-Staat mit den Taliban verhandeln. &quot;Das ist ein Terrorregime&quot;, erinnert Habeck. &quot;Das, Herr Merz, sollten Sie \u00fcberdenken.&quot; Er riskiere sonst, einen noch gr\u00f6\u00dferen Spalt in die EU zu treiben. <\/p>\n<h2>Es gibt auch was zu lachen<\/h2>\n<p>Die Union wehre sich gegen die Einwanderung von \u00fcberpr\u00fcften vormaligen Helfern der deutschen Afghanistan-Kr\u00e4fte, sagt Habeck. Das habe aber mit irregul\u00e4rer Migration nichts zu tun, genauso wenig die j\u00e4hrlich 12.000 Menschen, die \u00fcber den Familiennachzug nach Deutschland kommen. Die Migration ist eines der Hauptthemen der Debatte. Scholz verweist auf die unter ihm gesenkten Zugangszahlen und die gestiegenen Abschiebungen. Merz reicht das nicht. Weidel fordert die Komplett\u00fcberwachung der deutschen Grenzen. Wie das gehen solle, will Pinar Atalay wissen. &quot;Fragen Sie die Bundespolizei, ich bin Politikerin&quot;, blafft Weidel zur\u00fcck &#8211; und liefert damit Futter f\u00fcr reichlich Spott in den sozialen Medien.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Gruene-nach-Soeder-Vorschlag-Keine-Verhandlungen-mit-Taliban-article25567351.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"505467806.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567360-1739752767000\/17-6\/1136\/505467806.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  17.02.25    Kampf gegen Islamismus Gr\u00fcne halten nichts von S\u00f6ders Vorschlag zu Verhandlungen mit Taliban    <\/p>\n<p>Das Netz staunt auch \u00fcber Olaf Scholz: Bei einer kurzen Fragerunde m\u00fcssen sich die Kandidaten zwischen zehn Jahren Opposition und zehn Jahren in der RTL-Sendung Dschungelcamp (&quot;Ich bin ein Star, holt ich hier raus&quot;) entscheiden. Alle weichen aus, aber Scholz sagt immerhin: &quot;Ich hab&#039; schon mal Dschungelcamp geguckt.&quot; Wer h\u00e4tte es gedacht? Als Jauch im &quot;Wer wird Million\u00e4r&quot;-Modus fragt, wie viel Prozent der Beamten erst zum Renteneintrittsalter und nicht schon vorzeitig in Pension gehen, tippt Scholz als einziger richtig: 20 Prozent. Merz und Weidel tippen 40 Prozent. Habeck liegt mit 80 Prozent deutlich daneben. <\/p>\n<p>Der Gr\u00fcne fremdelt mit den spielerischen Elementen der Sendung merklich. Dabei war er wenige Tage zuvor in der Sendung von Stefan Raab noch f\u00fcr Bl\u00f6deleien zu haben. Nach der Abrissbirnen-Rede von JD Vance am Freitag scheint ihm die Laune dazu vergangen. Auch die Frage von Jauch, ob er auf ein Ministeramt verzichten w\u00fcrde, um eine schwarz-gr\u00fcne Koalition zu erm\u00f6glichen, beantwortet Habeck unwirsch: &quot;Das Problem Markus S\u00f6der hat Herr Merz allein.&quot; CSU-Chef S\u00f6der hat einen Bundesminister Habeck f\u00fcr undenkbar erkl\u00e4rt. Wie geht Merz damit um, will Jauch wissen. &quot;Herr S\u00f6der schreibt mir gar nichts vor&quot;, antwortet Merz.<\/p>\n<p>Am Sendungsende wollen Jauch und Atalay wissen, welche Koalitionsoptionen Merz vorschweben. Der will sich partout nicht darauf einlassen. Die Union wolle so stark wie m\u00f6glich werden, alles andere sehe man dann. Auch Habeck und Weidel geben ihre Positionen zum Besten. Ausgerechnet Scholz aber nicht. Der hat seine Redezeit 25 Minuten vor Schluss quasi \u00fcberschritten; liegt wegen seiner engagierten, aber eben auch ausf\u00fchrlichen Beitr\u00e4ge sieben Minuten vor Habeck, der bis dahin am wenigsten gesprochen hat. Und so diskutieren Habeck, Weidel und Merz den Tag nach der Wahl, als w\u00e4re der Amtsinhaber gar nicht anwesend. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Jauch-laesst-beruehmten-Merz-Bierdeckel-aus-Museum-fallen-article25567282.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Bierdeckel.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25567288-1739746576000\/16-9\/1136\/Bierdeckel.jpg\"\/>    01:27 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  16.02.25    &quot;Habe es schon bef\u00fcrchtet&quot; Jauch l\u00e4sst ber\u00fchmten Merz-Bierdeckel aus Museum fallen    <\/p>\n<p>Vielleicht auch besser so: Es bleibt Scholz erspart, darauf hinzuweisen, dass er ja vielleicht auch im Amt bleibe und nicht Merz gewinne. Das ist allersp\u00e4testens nach diesem Abend so gut wie ausgeschlossen. Eine Woche vor der Wahl leistet sich Merz in der publikumsstarken TV-Debatte keinen kapitalen Fehler, ja nicht mal einen kleinen. Was soll ihn bei seinem Umfragevorsprung jetzt noch aufhalten? <\/p>\n<p>Eher nichts, wei\u00df man auch in der SPD. Und so verwendet Scholz in seinem Schlusswort nicht Silbe auf die eigene Person, auf seine Leistungen als Bundeskanzler, der Deutschland durch schwere, ja kreuzgef\u00e4hrliche Kriegsjahre navigiert hat &#8211; kein &quot;Sie kennen mich&quot;-Moment. Scholz bewirbt noch einmal brav das SPD-Wahlprogramm, damit seine Partei am 23. Februar nicht v\u00f6llig untergehen m\u00f6ge. Mehr kann er wohl nicht mehr tun f\u00fcr die Sozialdemokratie, die auf das schw\u00e4chste Wahlergebnis der Nachkriegsgeschichte zusteuert.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Im Foyer des TV-Studios verfolgen Journalisten und Unterst\u00fctzer der Kanzlerkandidaten das Quadrell. 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