{"id":29213,"date":"2025-02-16T03:36:09","date_gmt":"2025-02-16T00:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/bayer-star-wirtz-ist-fassungslos-so-hat-man-den-fc-bayern-noch-nicht-erlebt\/"},"modified":"2025-02-16T03:36:09","modified_gmt":"2025-02-16T00:36:09","slug":"bayer-star-wirtz-ist-fassungslos-so-hat-man-den-fc-bayern-noch-nicht-erlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/bayer-star-wirtz-ist-fassungslos-so-hat-man-den-fc-bayern-noch-nicht-erlebt\/","title":{"rendered":"Bayer-Star Wirtz ist fassungslos: So hat man den FC Bayern noch nicht erlebt"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Fu\u00dfball         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Florian Wirtz vergab unmittelbar vor Schluss die Riesenchance zum Sieg f\u00fcr Bayer Leverkusen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25566047-1739663955000\/16-9\/750\/419df6aff7ec119576ba28843a639a41.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Florian Wirtz vergab unmittelbar vor Schluss die Riesenchance zum Sieg f\u00fcr Bayer Leverkusen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der FC Bayern macht im Topspiel der Fu\u00dfball-Bundesliga einen riesigen Schritt zum Titel. Bei Bayer Leverkusen reicht den M\u00fcnchnern ein 0:0, um eine Vorentscheidung zu schaffen. Allerdings hat man den FC Bayern selten so harmlos gesehen.<\/strong><\/p>\n<p>Florian Wirtz h\u00e4tte der Fu\u00dfball-Bundesliga ein Geschenk machen k\u00f6nnen. Der Spielmacher von Bayer Leverkusen h\u00e4tte das Feuer im Kampf um die Meisterschaft noch einmal richtig anblasen k\u00f6nnen. Doch in der Zeit zwischen Weihnachten und Ostern gibt es eher selten Geschenke. Sehns\u00fcchtige W\u00fcnsche muss man sich selbst erf\u00fcllen. Spannung im Titelrennen war so einer. Aber das Fu\u00dfballerleben ist kein Ponyhof, \u00e4hm &#8230;, kein Wunschkonzert.<\/p>\n<p>Kurz nach der 90. Minute hatte Wirtz am Samstagabend die F\u00fchrung gegen den FC Bayern auf dem Fu\u00df. Auf dem rechten Fu\u00df. Der linke w\u00e4re die bessere Idee gewesen. So schoss er den Ball aus kurzer Distanz hauchzart vorbei und vergrub das Gesicht in seinen H\u00e4nden. Fassungslos erstarrt blieb f\u00fcr einen Moment stehen. Wirtz war klar, was passiert war. Oder eben nicht. Weil er nicht das 1:0 machte und auch sonst kein Spieler ein Tor erzielt hatte, machte der FC Bayern mit dem 0:0 im Spitzenspiel einen riesigen Schritt zur Meisterschaft. Nach 22 Spieltagen haben die M\u00fcnchner acht Punkte Vorsprung auf Bayer. Aber an diesem Abend bleibt die Frage: Warum nur?<\/p>\n<h2>Bayern strahlt Nullkommanichts an Gefahr aus<\/h2>\n<p>Die Bayern hatten im gesamten Spiel kein einziges Mal (!) aufs Tor geschossen. Der mysteri\u00f6se xG-Wert, der die Torgefahr bemisst, stand bis zur 70. Minute bei 0,00. Dann versuchte sich Harry Kane einmal. Sein Schuss wurde geblockt. Der xG-Wert schnellte prompt auf 0,02 nach oben. Das Gefahrenlevel f\u00fcr Bayer erh\u00f6hte sich damit von &quot;\u00fcberhaupt gar nicht vorhanden&quot; auf &quot;gar nicht vorhanden&quot;. Geplant war das nicht. Zu offensiv waren die M\u00fcnchner von ihrem Trainer Vincent Kompany aufgestellt worden. Mit Kane, Kingsley Coman, Michael Olise und mit Jamal Musiala, dem neuen Goldjungen des FC Bayern, der sich am Freitag, rechtzeitig vor dem emotionalen Spitzenspiel, f\u00fcr sehr viel Geld bis 2030 an den Rekordmeister band, mit kleinen Hintert\u00fcrchen. <\/p>\n<p>Einen Topspiel-Boost verpasste die gigantische Wertsch\u00e4tzung des Klubs dem Spieler aber nicht. Musiala ackerte in Leverkusen zwar wie Lastenpferd, dabei ist der schlaksige Kerl doch eigentlich geschaffen f\u00fcr eine gl\u00e4nzende K\u00fcr. Doch seine fu\u00dfballerische Klasse konnte er nicht mal in Ans\u00e4tzen ausspielen. Bayers gallige Mittelfeldspinnen Granit Xhaka und Exequiel Palacios nahmen Musiala in ihrem Netz gefangen. Jeder Versuch der Befreiung wurde gnadenlos eingewoben. Mal mit robusten Zweik\u00e4mpfen, mal mit t\u00fcchtigen Fouls. Bayern wurde in den Blaumann gezwungen, in Schwerstarbeit. &quot;Es ist eigentlich nicht in der Bayern-DNA, auf 0:0 zu spielen&quot;, sagte Sportvorstand Max Eberl sp\u00e4ter in der BayArena. &quot;Wir wollten schon unser Spiel durchbringen, hatten aber keinen richtigen Zugriff.&quot; Er hatte dabei erstaunlich gute Laune. Allerdings war der Grat zum langen Gesicht \u00e4u\u00dferst schmal.<\/p>\n<p>Diese Leistung der M\u00fcnchner war eigentlich angetan, um als Verlierer vom Platz zu gehen. Sie waren von den Leverkusenern auf dem falschen Fu\u00df erwischt worden, wie Thomas M\u00fcller befand. Er selbst hatte nichts zum Spiel beisteuern k\u00f6nnen. Kompany verzichtete komplett auf ihn. Sportlich trabt der 35-J\u00e4hrige dem Ende seiner Zeit in M\u00fcnchen entgegen, seine Zukunft ist weiter ungekl\u00e4rt. &quot;Sie haben sich das erste Mal getraut, gegen uns zu pressen und leider ist deren Konzept ein bisschen aufgegangen&quot;, analysierte er und betonte aber direkt das Positive f\u00fcr seine Bayern: &quot;Wenn du merkst, das Momentum ist nicht auf deiner Seite, dann musst du auch einfach dagegenhalten. Das haben wir gut gemacht.&quot;<\/p>\n<h2>Bayer wollte ein Statement im Titelkampf<\/h2>\n<p>Bayer Leverkusen war an diesem Abend angetreten, um sich im Titelkampf noch einmal richtig anzumelden. Xabi Alonso, der Supertrainer, wollte den FC Bayern mit Tempo, Tiefe und Technik \u00fcberfallen, die Bayern \u00fcber das Feld jagen und sie nicht mit Wucht erdr\u00fccken. Seine herausragenden St\u00fcrmer Patrik Schick und Victor Boniface lie\u00df er auf der Bank sitzen. Schick kam erst in der Nachspielzeit, Boniface gar nicht. Bei Schick kam das \u00fcberhaupt nicht gut an. M\u00fcrrisch machte er sich fertig, fl\u00fcchte nach Abpfiff so schnell wie m\u00f6glich in die Katakomben und verlie\u00df diese knapp 15 Minuten sp\u00e4ter frisch geduscht und mit mucksigem Gesichtsausdruck Richtung Tiefgarage. Er selbst war augenscheinlich der Meinung, dass mehr Minuten mit ihm Bayer gutgetan h\u00e4tten. <\/p>\n<p>So ein Mittelst\u00fcrmer, der h\u00e4tte an diesem Abend den Unterschied machen k\u00f6nnen. Aber Alonso wollte sich gar nicht erst auf Diskussionen einlassen, er h\u00e4tte sich wom\u00f6glich verzockt. Die Spieler, so lobte er, h\u00e4tten es super gemacht. Die Intensit\u00e4t sei hoch gewesen. Daher hielt er an seinem Plan fest. Als der Sprinter Nathan Tella v\u00f6llig ausgepumpt rausging, kam Amine Adli (85.). Ein n\u00e4chster Topsprinter. Weiterhin kein Bulle im Zentrum. Tempo und Tiefe. Tempo und Tiefe. Alonso vertraute seiner Idee, ihr fehlte zur Kr\u00f6nung nur das Tor. Ob so ein richtiger St\u00fcrmer nicht doch geholfen h\u00e4tte? In der Pressekonferenz war das direkt Thema. Wer wei\u00df das schon, sagte er blo\u00df. Man werde es nie erfahren. <\/p>\n<p>Aber es war ja auch so: Die Idee von Alonso hatte die Bayern \u00fcberfordert. Nach 21 Minuten brach der wieder einmal kaum aufzuhaltende Wirtz das erste Mal richtig gef\u00e4hrlich durch und scheiterte an Manuel Neuer. Dessen abgeprallte Parade knallte Jeremie Frimpong per Kopf an die Latte. Die BayArena war sportlich erwacht. Geknallt hatte es vorher schon. Die M\u00fcnchner Fans hatten in ihrer Kurve ein riesiges Pyrofeuer gez\u00fcndet. Auch auf dem Platz und an der Seitenlinie wurde es unangenehm hitzig. Fouls hier, St\u00f6rereien dort. Und immer Geschimpfe. Jeder Pfiff von Daniel Siebert wurde fassungslos oder w\u00fctend zur Kenntnis genommen. Das Spitzenspiel droht phasenweise zu einer Rangelparty zu werden. Dann aber \u00fcbernahm Bayer. <\/p>\n<h2>Tella l\u00e4sst die dicksten Dinger liegen<\/h2>\n<p>Kaum war der Lattenknall verklungen, schepperte es wieder. Nathan Tella rammte den Ball aus kurzer Distanz ans obere Aluminium. Was f\u00fcr eine Chance (25.). Bayer dr\u00fcckte und dr\u00e4ngelte auf das Tor. Bayern suchte nach einer L\u00f6sung und fand sie einzig im Verteidigen. Dayot Upamecano machte abermals ein starkes Spiel. Minjae Kim und Hiroki Ito, bei seinem Startelfdeb\u00fct, wackelten. Sonst war kein Zugriff. Wann hatte man so etwas von den Bayern zuletzt gesehen? Im vergangenen Jahrhundert wohl. Und Bayer schob Welle um Welle nach. <\/p>\n<p>Wie eine Sturmflut brachen die Angriffsversuche auf die Bayern herein. Aber die Kaimauer um Upamecano hielt. Tella setzte einen Seitfallzieher neben das Tor (59.) und scheiterte per Kopf an Ito, der auf der Linie kl\u00e4re (66.). Kompany wechselte dann vierfach, Leroy San\u00e9 und Serge Gnabry kamen, Leon Goretza und Josip Stanisic auch. Etwas Wesentliches ver\u00e4ndern konnte er damit nicht. Goretzka k\u00f6pfte einmal sehr deutlich daneben und warf sich sp\u00e4t in einen Leverkusener Schuss. Die anderen hatten keinen Szenen.<\/p>\n<h2>Perfekt GeMEISTERt?<\/h2>\n<p>Bayer dr\u00fcckte und dr\u00e4ngte. Alonso coachte wie besessen. Er dirigierte hier und dirigierte dort. Und h\u00e4tte er ein Paar Stollenschuhe gefunden, er h\u00e4tte vermutlich mitgespielt. Was f\u00fcr ein Druck lastete auf dem Spanier. &quot;Wir hatten in dieser Saison einige schei\u00df Unentschieden, \u00fcber das von heute \u00e4rgere ich mich nicht&quot;, sagte Alonso. &quot;Normal zerst\u00f6rt Bayern alle Gegner. Wir haben alles gemacht, um zu gewinnen. Nur ein Tor nicht.&quot;<\/p>\n<p>Den Bayern war&#039;s f\u00fcrchterlich egal. Die pfiffen direkt mal auf alle Anlauf nehmende Kritik an der Leistung, die wenig meisterlich war: &quot;Das k\u00f6nnt ihr bezeichnen, wie ihr wollt und mit Adjektiven ummanteln, dass es kracht&quot;, sagte M\u00fcller. Die Bayern sind trotz massiver Unterlegenheit der gro\u00dfe Gewinner. Und so bem\u00fchte sich Kompany, der sich als Trainer des FC Bayern nach einem gro\u00dfen Sieg in einem gro\u00dfen Spiel sehnt, um die Deutungshoheit zu dieser Partie. Er wollte die erschreckend harmlose Leistung unter keinen Umst\u00e4nden schlecht geredet wissen. Trotz ersch\u00fctternden Zahlen: Zwei Torsch\u00fcsse &#8211; so wenig wie seit Beginn der Datenaufzeichnung noch nie &#8211; und keinen einzigen Eckball gab es f\u00fcr den FC Bayern. Kompany lobte den Gegner und die eigene Mentalit\u00e4t. &quot;Heute ging es ums Verteidigen \u2013 und das haben wir super gemeistert.&quot; GeMEISTERt. Ob er das meinte?<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fu\u00dfball Florian Wirtz vergab unmittelbar vor Schluss die Riesenchance zum Sieg f\u00fcr Bayer Leverkusen. Der FC Bayern macht im Topspiel der Fu\u00dfball-Bundesliga einen riesigen Schritt zum Titel. 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