{"id":29200,"date":"2025-02-14T14:46:13","date_gmt":"2025-02-14T11:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/die-25-000-euro-frage-jetzt-raus-keine-angst-vor-aktien\/"},"modified":"2025-02-14T14:46:13","modified_gmt":"2025-02-14T11:46:13","slug":"die-25-000-euro-frage-jetzt-raus-keine-angst-vor-aktien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/die-25-000-euro-frage-jetzt-raus-keine-angst-vor-aktien\/","title":{"rendered":"Die 25.000-Euro-Frage: Jetzt raus? Keine Angst vor Aktien"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ratgeber         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"H\u00f6chstst\u00e4nde kommen selten allein - n\u00e4chste Woche, n\u00e4chsten Monat k\u00f6nnten weitere folgen.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/24972866-1719591628000\/16-9\/750\/Langfristige-Anlage-lohnt-sich-Auch-wer-vor-Krisen-investiert-hat-kann-positive-Renditen-erzielen.jpg\"\/><figcaption>\n<p>H\u00f6chstst\u00e4nde kommen selten allein &#8211; n\u00e4chste Woche, n\u00e4chsten Monat k\u00f6nnten weitere folgen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>An der B\u00f6rse jagt ein Rekord den n\u00e4chsten. So manchem Anleger wird angst und bange angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Aktienm\u00e4rkte steigen. Da stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll w\u00e4re, Gewinne mitzunehmen und in Anleihen umzuschichten.<\/strong><\/p>\n<p>Einige Anleger haben wohl Kasse gemacht und in Anleihen umgeschichtet. Europ\u00e4ische Rentenfonds verzeichneten im vergangenen Jahr mit 336 Milliarden Euro sehr hohe Zufl\u00fcsse. Andere Investoren scheinen aber weiterhin an Aktien zu glauben, denn 182 Milliarden Euro flossen auch in Aktienfonds. Wer hat recht?<\/p>\n<p>Bei der Verm\u00f6gensanlage setzen die Deutschen bevorzugt auf Sicherheit. Sparb\u00fccher, Festgelder und Lebensversicherungen dominieren nach wie vor das liquide Verm\u00f6gen. Aktien spielen aufgrund des vermeintlich hohen Risikos immer noch eine geringere Rolle &#8211; zumindest ist seit der Corona-Pandemie ein sp\u00fcrbarer Aufw\u00e4rtstrend bei Aktieninvestments zu erkennen.<\/p>\n<h2>Aktien riskant, Spareinlagen und Anleihen sicher?<\/h2>\n<p>Die Kernfrage lautet: Sind Aktien wirklich so riskant und Spareinlagen und Anleihen so sicher? Der Normalb\u00fcrger versteht unter Risiko die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes bei einer Anlage. Da Aktien starken Kursschwankungen unterliegen, werden sie entsprechend als &quot;riskante Anlageform&quot; wahrgenommen. Kurzfristig sind Anleihen tats\u00e4chlich weniger schwankungsanf\u00e4llig als Aktien und vermitteln daher das Gef\u00fchl von Sicherheit.<\/p>\n<p>Zudem konnten Anleger in den vergangenen 30 Jahren mit Anleihen eine akzeptable Rendite erzielen. Gemessen am Index f\u00fcr Bundesanleihen (&quot;REX-Performance&quot;) ergibt sich eine durchschnittliche j\u00e4hrliche Rendite &#8211; vor Inflation &#8211; von knapp vier Prozent. Noch besser w\u00e4re es allerdings mit deutschen Standardaktien gelaufen. Gemessen am Dax konnte der langfristig orientierte Anleger mit Aktien eine Rendite von acht Prozent pro Jahr erzielen. Damit h\u00e4tte sich das eingesetzte Kapital in 30 Jahren verzehnfacht.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/23013044-1647852345000\/4-3\/750\/35c02b52-e755-4522-a9df-5898e0488944.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Marco Herrmann ist seit 1992 f\u00fcr renommierte Banken und Fondsgesellschaften t\u00e4tig. Seit 2010 verantwortet er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Anlagestrategie der FIDUKA.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/23013044-1647852345000\/4-3\/750\/35c02b52-e755-4522-a9df-5898e0488944.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Marco Herrmann ist seit 1992 f\u00fcr renommierte Banken und Fondsgesellschaften t\u00e4tig. Seit 2010 verantwortet er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Anlagestrategie der FIDUKA.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p> Bei einer weltweiten Anlage w\u00e4ren sogar neun Prozent Rendite m\u00f6glich gewesen. Und das, obwohl die zur\u00fcckliegenden drei Jahrzehnte alles andere als ruhig verlaufen sind: Dot\u00acCom-Blase, 9\/11 im Jahr 2001, Finanz- und Eurokrise, Corona-Pandemie.<\/p>\n<p>Bei der Wahl zwischen &quot;sicheren&quot; zwei bis drei Prozent Rendite wie im aktuellen Zinsumfeld und den &quot;riskanteren&quot; acht Prozent mit Aktien w\u00fcrden sich viele deutsche Anleger wohl f\u00fcr die erste Variante entscheiden. Dabei untersch\u00e4tzen sie jedoch die Bedeutung des Zinseszins-Effekts.<\/p>\n<p>Wer f\u00fcr das Alter vorsorgen will, hat in der Regel einen Anlagehorizont von 30 Jahren und mehr. In dieser Zeit w\u00fcrden aus 10.000 Euro bei einer Rendite von drei Prozent rund 24.000 Euro, bei acht Prozent bereits 100.000 Euro, also das Vierfache. Beides sind nominale Werte, die den Kaufkraftverlust durch Inflation nicht ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2>H\u00f6here Schwankungen bei Aktien<\/h2>\n<p>Hinzu kommt, dass bei Aktien das Risiko mit zunehmender Haltedauer abnimmt. Das Risiko wird bei Wertpapieren rechnerisch durch die Schwankungsbreite (Volatilit\u00e4t) bestimmt. Aktien schwanken rund 20 Prozent pro Jahr um ihren Mittelwert. Ihr Schwankungsrisiko ist damit etwa drei- bis f\u00fcnfmal h\u00f6her als das von Anleihen.<\/p>\n<p>Der Vorteil von Aktienanlagen liegt darin, dass mit einem gut diversifizierten Korb bei einem langfristigen Anlagehorizont Sicherheit geschaffen werden kann. W\u00e4hrend kurzfristig statistisch gesehen die Schwankungsbreite der Aktienmarktperformance enorm ist &#8211; die Spanne der Aktienrenditen reicht von minus 60 bis plus 80 Prozent -, pendelt sich die annualisierte Jahresrendite langfristig auf einen Mittelwert von sieben bis neun Prozent ein.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur aktuellen Lage. Lohnt es sich noch, auf dem Allzeithoch in Aktien einzusteigen oder sollte man lieber auf eine st\u00e4rkere Korrektur warten? Zugegeben, es ist schwierig, zu H\u00f6chstkursen zu kaufen. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn H\u00f6chstst\u00e4nde kommen selten allein &#8211; n\u00e4chste Woche, n\u00e4chsten Monat k\u00f6nnten weitere folgen.<\/p>\n<p>Dies belegt auch eine Studie, die wir am Beispiel des Dow-Jones-Index (seit dem Jahr 1900) durchgef\u00fchrt haben. Danach konnte ein Anleger, der jeweils auf dem H\u00f6chststand in Aktien eingestiegen ist, in den folgenden zw\u00f6lf Monaten im Durchschnitt rund 7,6 Prozent Kursgewinn (ohne Dividenden) verbuchen und damit sogar etwas mehr als bei einem Einstieg zu einem beliebigen anderen Zeitpunkt (plus 7,2 Prozent). Interessant ist, dass sich die intuitive Vermutung, bei einem Einstieg zu H\u00f6chstkursen ein relativ hohes Verlustrisiko einzugehen, in der Praxis nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<h2>Die 25.000-Euro-Frage<\/h2>\n<p>Bei der Anlage gr\u00f6\u00dferer Summen &#8211; zum Beispiel 25.000 Euro &#8211; sollten Anleger ber\u00fccksichtigen, dass die Inflation zwar auf ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df zur\u00fcckgegangen, aber keineswegs verschwunden ist. Sachwerte wie Aktien sollten bei einer langfristigen Anlage weiterhin den Schwerpunkt des Depots bilden. Anleihen, vor allem mit k\u00fcrzeren Laufzeiten bis maximal f\u00fcnf Jahre, k\u00f6nnen das Depot in volatileren Zeiten stabilisieren. Und Gold bleibt auch nach der Rally eine sinnvolle Beimischung.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Aktien &#8211; die Aussichten f\u00fcr 2025 Geht die Rally weiter oder kommt die gro\u00dfe Korrektur?    <\/p>\n<p>Marco Herrmann ist seit 1992 f\u00fcr renommierte Banken und Fondsgesellschaften t\u00e4tig. Seit 2010 verantwortet er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Anlagestrategie der FIDUKA.<\/p>\n<p>Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empf\u00e4nger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der FIDUKA zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverl\u00e4ssig gelten. Die FIDUKA gibt jedoch keine Gew\u00e4hr hinsichtlich deren Zuverl\u00e4ssigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit und lehnt jede Haftung f\u00fcr Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratgeber H\u00f6chstst\u00e4nde kommen selten allein &#8211; n\u00e4chste Woche, n\u00e4chsten Monat k\u00f6nnten weitere folgen. An der B\u00f6rse jagt ein Rekord den n\u00e4chsten. So manchem Anleger wird angst und bange angesichts der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-29200","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29200\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}