{"id":29074,"date":"2025-01-30T05:46:00","date_gmt":"2025-01-30T02:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/prognosen-truben-bilanzen-abflauender-ki-boom-wirft-schatten-auf-meta-und-microsoft\/"},"modified":"2025-01-30T05:46:00","modified_gmt":"2025-01-30T02:46:00","slug":"prognosen-truben-bilanzen-abflauender-ki-boom-wirft-schatten-auf-meta-und-microsoft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/prognosen-truben-bilanzen-abflauender-ki-boom-wirft-schatten-auf-meta-und-microsoft\/","title":{"rendered":"Prognosen tr\u00fcben Bilanzen: Abflauender KI-Boom wirft Schatten auf Meta und Microsoft"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"504677459.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25525487-1738203436000\/16-9\/750\/504677459.jpg\"\/><figcaption> \t\t                       \t\t                       \t\t                      <\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Trotz guter Gesch\u00e4fte im vierten Quartal ziehen f\u00fcr die Tech-Schwergewichte Microsoft und Meta dunkle Wolken heran. Angesichts der KI-Billigkonkurrenz aus China zweifeln Analysten, ob sich die Milliardeninvestitionen noch rechnen. F\u00fcr Meta geht es nachb\u00f6rslich aufw\u00e4rts, f\u00fcr Microsoft abw\u00e4rts.  <\/strong><\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) ist f\u00fcr Microsoft und Meta weiterhin der Wachstumstreiber. Allerdings deuteten die am Abend nachb\u00f6rslich ver\u00f6ffentlichten Quartalsergebnisse der beiden US-Konzerne auf ein Abflauen des Booms hin. Kopfzerbrechen bereiteten Anlegern au\u00dferdem die hohen Kosten f\u00fcr den Aufbau weiterer KI-Rechenzentren. Sie bezweifelten, dass sich die milliardenschweren Investitionen angesichts aufkommender Billig-Konkurrenz wie DeepSeek rechnen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/microsoft-US5949181045\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=120521&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Microsoft\"\/><figcaption> <strong>Microsoft<\/strong>  417,40 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p> Microsofts Cloud-Sparte Azure wuchs den Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal um 31 Prozent. Analysten hatten jedoch auf knapp 32 Prozent gehofft. Die Investitionen des Software-Konzerns lagen mit 22,6 Milliarden Dollar etwa zwei Milliarden Dollar \u00fcber den Markterwartungen. Au\u00dferdem fehlten klare Aussagen, wie und wann der Konzern die Fr\u00fcchte seiner aktuellen Bem\u00fchungen ernten wolle, monierte Portfolio-Manager Brian Mulberry vom Verm\u00f6gensverwalter Zacks. Microsoft-Aktien gaben nachb\u00f6rslich etwa zwei Prozent nach.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/meta platforms-16573771\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=16573771&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Meta\"\/><figcaption> <strong>Meta<\/strong>  676,49 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p> Bei der Facebook-Mutter Meta entt\u00e4uschte der Ausblick auf das laufende Quartal. Sie peilt Konzernerl\u00f6se von 39,5 bis 41,8 Milliarden Dollar an. Vergangene Woche hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg angek\u00fcndigt, im laufenden Jahr bis zu 65 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren zu wollen. Langfristig verspreche er sich davon einen strategischen Vorteil, erg\u00e4nzte er bei der Pr\u00e4sentation der Quartalszahlen.<\/p>\n<h2>Deepseek-Schock steckt Tech-Branche weiter in den Knochen<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Tesla-kann-Analysten-nicht-ueberzeugen-article25525356.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"AP24351744016515.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25525375-1738189348000\/17-6\/1136\/AP24351744016515.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  29.01.25    Quartalszahlen entt\u00e4uschen Tesla kann Analysten nicht \u00fcberzeugen    <\/p>\n<p> Aber sp\u00e4testens seit der Ver\u00f6ffentlichung der chinesischen KI &quot;R1&quot; von DeepSeek f\u00fcrchten Experten einen Preiskampf in der Branche, der in der Volksrepublik bereits in vollem Gang ist. Zu Wochenbeginn hatten diese Spekulationen einen Ausverkauf bei westlichen Technologiewerten ausgel\u00f6st. Meta-Chef Zuckerberg betonte, die Auswirkungen des DeepSeek-Aufstiegs auf die KI-Investitionen und den Bedarf an Rechenleistung seien noch nicht absehbar.<\/p>\n<p>DeepSeeks KI-Assistent ist den Angaben zufolge bei einem Bruchteil der Entwicklungskosten \u00e4hnlich leistungsf\u00e4hig wie die westlichen Konkurrenten ChatGPT, Gemini &amp; Co. Au\u00dferdem ben\u00f6tigt das Programm f\u00fcr Training und Betrieb deutlich weniger Rechenpower als \u00fcblich. Microsoft bietet DeepSeek inzwischen auch auf seiner Cloud-Plattform Azure an.<\/p>\n<h2>Starker Jahresabschluss 2024<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Deepseek-Italien-verbannt-App-aus-den-Stores-article25524457.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"504640712.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25524473-1738162610000\/17-6\/1136\/504640712.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  29.01.25    Beh\u00f6rde fordert Informationen an Chinesische KI-App Deepseek in Italien nicht mehr verf\u00fcgbar    <\/p>\n<p> Im vierten Quartal 2024 lief es allerdings sowohl f\u00fcr Microsoft als auch f\u00fcr Meta besser als erwartet. Ersterer steigerte Konzernerl\u00f6s und operativen Gewinn um jeweils zw\u00f6lf Prozent auf 69,6 beziehungsweise 31,7 Milliarden Dollar. Das KI-Gesch\u00e4ft wachse weiterhin st\u00fcrmisch, betonte Microsoft-Chef Satya Nadella. &quot;Der Jahresumsatz betr\u00e4gt hier bereits 13 Milliarden Dollar, ein Plus von 175 Prozent zum Vorjahr.&quot;<\/p>\n<p>Bei Meta \u00fcbertrafen Konzernumsatz und Werbeeinnahmen mit 48,39 beziehungsweise 46,78 Milliarden die Analystenprognosen ebenfalls. Die Aktie der Instagram-Mutter stieg daraufhin nachb\u00f6rslich um knapp f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mau\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Trotz guter Gesch\u00e4fte im vierten Quartal ziehen f\u00fcr die Tech-Schwergewichte Microsoft und Meta dunkle Wolken heran. 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