{"id":28990,"date":"2025-01-17T01:56:23","date_gmt":"2025-01-16T22:56:23","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/cdu-chef-im-rtl-kandidatencheck-merz-beste-soziale-gerechtigkeit-ist-brummende-volkswirtschaft\/"},"modified":"2025-01-17T01:56:23","modified_gmt":"2025-01-16T22:56:23","slug":"cdu-chef-im-rtl-kandidatencheck-merz-beste-soziale-gerechtigkeit-ist-brummende-volkswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/cdu-chef-im-rtl-kandidatencheck-merz-beste-soziale-gerechtigkeit-ist-brummende-volkswirtschaft\/","title":{"rendered":"CDU-Chef im RTL-Kandidatencheck: Merz: &#8220;Beste soziale Gerechtigkeit ist brummende Volkswirtschaft&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t                \t \t\t          \t          \t\t          \t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25494874-1737065092000\/16-9\/1136\/mrz.jpg\" alt=\"mrz.JPG\"\/>          \t\t\t          \t\t          \t           \t                              <\/p>\n<p><strong>CDU-Chef Merz hat beste Chancen, der n\u00e4chste Bundeskanzler zu werden. In den Umfragen liegt er klar vorn und Scholz kann ihm kaum noch gef\u00e4hrlich werden. Aber was ist mit der sozialen Gerechtigkeit?<\/strong><\/p>\n<p>Sich vorzustellen, wie Friedrich Merz auf einem Motorrad durch Arnsberg oder Brilon knattert, sich anschlie\u00dfend ein Bier aufmacht und eine Zigarette anz\u00fcndet, das hat schon etwas. Doch das ist keinem Kabarettisten eingefallen, sondern hat sich tats\u00e4chlich zugetragen. Das best\u00e4tigte er bei &quot;RTL Direkt Spezial: Der Kandidatencheck&quot; am sp\u00e4ten Abend. Irgendwann Anfang der 60er Jahre muss das gewesen sein, Merz&#039; Haar war zeittypisch schulterlang und seit er 14 war, hatte er die Glimmstengel dabei. &quot;Ich habe in der Silvesternacht 99\/2000 aufgeh\u00f6rt zu rauchen&quot;, sagt er am Ende der Sendung zu Moderatorin Pinar Atalay. &quot;Und ich bin sehr dankbar, dass mir das gelungen ist.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scholz-im-RTL-Kandidatencheck-Ich-glaube-es-funktioniert-vor-allem-und-ausschliesslich-mit-mir-article25491760.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Olaf Scholz.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25491873-1736965491000\/17-6\/1136\/Olaf-Scholz.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  15.01.25    Kanzler im RTL-Kandidatencheck Scholz: &quot;Ich glaube, es funktioniert vor allem und ausschlie\u00dflich mit mir&quot;    <\/p>\n<p> Nun soll ihm wieder etwas gelingen, nur etwas viel Gr\u00f6\u00dferes: Merz will der n\u00e4chste Bundeskanzler werden. So wie es aussieht, hat er beste Chancen. In den Umfragen sind CDU und CSU fast so stark wie SPD, Gr\u00fcne und FDP zusammen. Es m\u00fcsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn da noch etwas schief geht. Entsprechend entspannt wirkt der 69-J\u00e4hrige im Hauptstadtstudio von RTL und ntv. Er glaubt sogar an ein noch st\u00e4rkeres Ergebnis als das von Forsa erstellte Trendbarometer der beiden Sender hergibt. &quot;Sehr zuversichtlich&quot; sei er, &quot;dass wir sogar ein Ergebnis in der zweiten H\u00e4lfte der 30er bekommen.&quot; Das w\u00e4ren dann mindestens 35, 36 Prozent. &quot;Damit sind wir mit Abstand die st\u00e4rkste Partei. Das soll uns erstmal jemand nachmachen.&quot;<\/p>\n<p>Tja, was soll noch schief gehen? Aber vielleicht m\u00fcsste es gar nicht mit dem Teufel zugehen, sondern lediglich mit dem S\u00f6der. Bayerns Ministerpr\u00e4sident gebe beispielsweise Robert Habeck immer wieder einen mit, sagt Atalay. Habeck sagte in seinem RTL-Kandidatencheck, das tue S\u00f6der nur, um dem Wahlkampf von Friedrich Merz zu schaden. <\/p>\n<p>Merz&#039; L\u00e4cheln bleibt stabil. &quot;Warum sollte Markus S\u00f6der mich \u00e4rgern?&quot;, fragt er zur\u00fcck. Er habe es ja schon einmal beim letzten CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet getan, entgegnet Atalay. &quot;Aber bei mir tut er es nicht&quot;, sagt Merz mit ruhiger Stimme. &quot;Es gibt keinen Streit bei uns, auch wenn das manch einer gern h\u00e4tte. Herr Habeck allen voran&quot;, sagt er. Damit segelt er auch \u00fcber die Frage Atalays hinweg, ob es nicht unklug sei, so wie S\u00f6der eine Koalition mit den Gr\u00fcnen kategorisch auszuschlie\u00dfen. Merz l\u00e4chelt einfach weiter. Zu Koalitionen will er sich gar nicht \u00e4u\u00dfern. <\/p>\n<h2>Doppelstaatler und schwere Straftaten<\/h2>\n<p>Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Magdeburg fragt ihn Atalay zu seinem Vorsto\u00df, Doppelstaatlern bei schweren Straftaten die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft zu entziehen. Grunds\u00e4tzlich gebe es das schon, verteidigt sich Merz &#8211; bei schwersten Straftaten. Die Fristen bei der Einb\u00fcrgerung seien viel zu kurz. Im schnellsten Fall ist diese nach dem neuen Staatsb\u00fcrgerschaftsrecht der Ampel schon nach drei Jahren m\u00f6glich. Die CDU und Merz wollen das zur\u00fcckdrehen. <\/p>\n<p>Vor der Bundestagswahl am 23. Februar spricht Pinar Atalay unter dem Titel &quot;RTL Direkt spezial: Der Kandidatencheck&quot; mit allen Spitzenkandidaten der Parteien. Diese Folgen stehen noch aus:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Mo., 20.1., 22.15 Uhr: &quot;RTL Direkt spezial&quot; mit Alice Weidel (AfD)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mi., 22.1., 22.15 Uhr: &quot;RTL Direkt spezial&quot; mit Sahra Wagenknecht (BSW)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mo., 17.2., 22.15 Uhr: &quot;RTL Direkt spezial&quot; mit Christian Lindner (FDP)<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4hrend er so redet, untermauert eine eingeblendete Umfrage zur Beliebtheit sein Standing &#8211; dabei geht es um die Zustimmung zu den Kanzlerkandidaten. Merz teilt sich den Bestwert mit Habeck, beide liegen bei 23 Prozent Zustimmung. Scholz nur bei 17. Ein gro\u00dfer Vorsprung, aber gut ist sein Wert auch nicht gerade. Ein Menschenf\u00e4nger ist Merz nicht. Das zeigt sich auch bei einem Einspieler, f\u00fcr den RTL Menschen am Brandenburger Tor danach fragte, nach welchem Beruf Merz aussieht. Eine sagt immerhin: Versicherungsvertreter, weil er nett aussehe. Ein anderer meint: &quot;Manager.&quot; Und eine Dritte empfiehlt einen Job im Hochsicherheitslabor, &quot;weit weg von Menschen.&quot; <\/p>\n<p>Merz gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke d\u00fcrfte seine Wirtschaftskompetenz sein, zumal diese angesichts der andauernden Rezession gerade dringend gesucht ist. Das versucht er auch auszuspielen. &quot;Wir m\u00fcssen sehen, dass die Wirtschaft wieder ans Laufen kommt&quot;, fordert er und verspricht schnelle Erfolge. &quot;Warten Sie mal ab&quot;, sagt er, als Atalay Zweifel daran anmeldet. &quot;Wenn man einige Sofortma\u00dfnahmen ergreift, kann man relativ schnell die Stimmung drehen&quot;. <\/p>\n<p>Die erste Stufe einer Steuerreform will er ebenfalls schnell angehen. &quot;Wenn wir noch einmal an der Steuerschraube drehen, dann zerst\u00f6ren wir den Mittelstand, dann zerst\u00f6ren wir die Familienunternehmen&quot;, sagt er und wirft SPD und Gr\u00fcnen vor, genau das vorzuhaben. &quot;Wir wollen vor allem daf\u00fcr sorgen, dass die deutsche Wirtschaft Steuern bezahlt, die sie wettbewerbsf\u00e4hig halten&quot;, sagt er. Die Steuerreform verteidigt er. Der Spitzensteuersatz solle erst bei 80.000 statt bei 67.000 Euro greifen. Dadurch w\u00fcrden alle entlastet. Das stimmt zwar &#8211; richtig ist aber auch das, was Kanzler Olaf Scholz dem CDU-Chef am Vortag im Kandidatencheck vorwarf: Am meisten haben die Bestverdiener davon. <\/p>\n<h2>Schwach bei sozialer Gerechtigkeit<\/h2>\n<p>&quot;Wissen Sie, die deutsche Wirtschaft h\u00e4lt einiges aus&quot;, sagt Merz. &quot;Aber sie h\u00e4lt nicht aus eine best\u00e4ndige Unsicherheit und Unklarheit \u00fcber die Rahmenbedingungen, zu denen in Deutschland finanziert wird.&quot; Die Frage sei aber auch, was die Menschen aushalten, wirft Atalay ein und wirft eine andere Statistik an die Wand. Demnach trauen nur 18 Prozent der Menschen Merz hohe Kompetenz beim Thema Soziale Gerechtigkeit zu. Bei Scholz sind es dagegen 40 Prozent. &quot;Die beste soziale Gerechtigkeit ist eine brummende Volkswirtschaft, die Vollzeitjobs bereith\u00e4lt, die mit den Jobs auch die Renten sichert, die den Sozialstaat \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich machen.&quot; <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Warum-Merz-und-die-Union-bei-30-Prozent-kleben-article25488267.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"501817895.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25488265-1736867238000\/17-6\/1136\/501817895.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  14.01.25    Geht da noch mehr? Warum Merz und die Union bei 30 Prozent kleben    <\/p>\n<p> An der Schuldenbremse will er jedenfalls nicht r\u00fctteln. Die erlaube ohnehin f\u00fcr das vergangene und das kommende Jahr jeweils 50 Milliarden Euro neue Schulden. Der Staat nehme eine Billion Euro Steuern ein. Das m\u00fcsse reichen, sagt der CDU-Chef. Habeck hatte ihm und seiner Partei am Dienstag vorgeworfen, deren Pl\u00e4ne seien ein &quot;Wolkenkuckucksheim&quot;. Er sage wenigstens, dass es teuer werde. <\/p>\n<p>Am Ende fragt ihn Atalay, ob er vor allem versuche, Fettn\u00e4pfchen zu vermeiden. Und auch das weist Merz routiniert zur\u00fcck. Er mache Wahlkampf. Er k\u00f6nne es nicht allen recht machen. Fehlte nur noch, dass er wie einst Angela Merkel sagt: &quot;Sie kennen mich&quot;. So weit ist es noch nicht. Aber bei diesem Kandidatencheck wird klar: Ins Risiko geht Merz nicht. Er verwaltet den Vorsprung. Leisten kann er sich das. Richtig k\u00e4mpfen m\u00fcssen gerade die anderen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik CDU-Chef Merz hat beste Chancen, der n\u00e4chste Bundeskanzler zu werden. In den Umfragen liegt er klar vorn und Scholz kann ihm kaum noch gef\u00e4hrlich werden. 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