{"id":2899,"date":"2020-10-01T04:56:44","date_gmt":"2020-10-01T01:56:44","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-republikaner-kritisieren-us-prasident-nach-tv-duell\/"},"modified":"2020-10-01T04:56:44","modified_gmt":"2020-10-01T01:56:44","slug":"donald-trump-republikaner-kritisieren-us-prasident-nach-tv-duell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-republikaner-kritisieren-us-prasident-nach-tv-duell\/","title":{"rendered":"Donald Trump: Republikaner kritisieren US-Pr\u00e4sident nach TV-Duell"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/74f8e477-92a3-4abf-a7df-b686d5dfb29a_w948_r1.77_fpx44_fpy33.jpg\" title=\"Tim Scott kritisiert Trump: &quot;Wenn er es nicht korrigiert, hat er sich wohl nicht versprochen&quot;\" alt=\"Tim Scott kritisiert Trump: &quot;Wenn er es nicht korrigiert, hat er sich wohl nicht versprochen&quot;\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Tim Scott kritisiert Trump: &quot;Wenn er es nicht korrigiert, hat er sich wohl nicht versprochen&quot;<\/p>\n<p>  Foto:\u2002POOL \/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Donald Trump wollte sich nicht von Rassisten abgrenzen. Als der US-Pr\u00e4sident im TV-Duell gegen Joe Biden gefragt wurde, ob er sich von Rassisten, die an eine &quot;wei\u00dfe Vorherrschaft&quot; glauben, distanzieren wolle, lie\u00df er diese Chance verstreichen. Ganz im Gegenteil forderte Trump die rechtsradikale, gewaltbereite Gruppe &quot;Proud Boys&quot; auf, sich &quot;bereit zu halten&quot;. Abseits der chaotischen TV-Debatte voller pers\u00f6nlicher Beleidigungen blieb vor allem diese Sequenz in Erinnerung &#8211; und sorgt nun f\u00fcr Kritik aus den eigenen Reihen.<\/p>\n<p>Tim Scott, der einzige schwarze Republikaner im Senat, sagte, der Glaube an eine &quot;wei\u00dfe Vorherrschaft&quot; sollte &quot;jederzeit angeprangert werden.&quot; Scott vermutete, Trump habe sich &quot;falsch ausgedr\u00fcckt&quot; und sollte das korrigieren: &quot;Wenn er es nicht korrigiert, hat er sich wohl nicht versprochen.&quot;<\/p>\n<p>Scott bekam Unterst\u00fctzung von Mitch McConnell, dem Mehrheitsf\u00fchrer der Republikaner im Senat. McConnell, eigentlich ein Unterst\u00fctzer Trumps, schloss sich laut &quot;New York Times&quot; Scotts Worten an. &quot;Er sagte, es sei inakzeptabel, wei\u00dfe Rassisten nicht zu verurteilen, und das sage ich auch auf die sch\u00e4rfste Art und Weise&quot;, so McConnell.<\/p>\n<p>Neben McConnell schlossen sich weitere Senatoren der Kritik an Trump an. Der US-Pr\u00e4sident solle &quot;die Sache aufkl\u00e4ren&quot;, sagte Senator John Thune. Und Senator Bill Cassidy forderte, Trump solle den Glauben an die &quot;wei\u00dfe Vorherrschaft unmissverst\u00e4ndlich verurteilen&quot;. Senatorin Susan Collins sagte ebenfalls, Trump solle dies &quot;absolut&quot; verurteilen.<\/p>\n<h3>Trumps zweifelhafte Reaktion<\/h3>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident reagierte am Mittwoch auf die Kritik. Er kenne die rassistische, gewaltbereite Gruppierung &quot;Proud Boys&quot; nicht, die er noch am Vorabend namentlich erw\u00e4hnt hatte. &quot;Ich wei\u00df nicht, wer die Proud Boys sind&quot;, sagte Trump. Eine Reporterin sprach ihn erneut auf Rechtsextremisten, die von einer Vorherrschaft von Wei\u00dfen \u00fcberzeugt sind, an. Trump antwortete: &quot;Ich habe immer jede Form (&#8230;), jede Form von so etwas verurteilt.&quot; Das Wort &quot;White Supremacists&quot; erw\u00e4hnte er nicht.<\/p>\n<p>Am Rande von Anti-Rassismus-Protesten ist es in den USA in den vergangenen Monaten immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen &#8211; und zu gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen rechten Gruppierungen wie den &quot;Proud Boys&quot; und linken Aktivisten, unter anderem der antifaschistischen Antifa-Bewegung.<\/p>\n<p>Trump hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder abgelehnt, sich klar von rassistischen Gruppierungen zu distanzieren. Herausforderer Joe Biden hatte den Pr\u00e4sidenten auch deswegen im TV-Duell einen &quot;Rassisten&quot; genannt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Tim Scott kritisiert Trump: &quot;Wenn er es nicht korrigiert, hat er sich wohl nicht versprochen&quot; Foto:\u2002POOL \/ REUTERS Donald Trump wollte sich nicht von Rassisten abgrenzen. 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