{"id":28984,"date":"2025-01-16T01:16:05","date_gmt":"2025-01-15T22:16:05","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/werder-verspielt-drei-fuhrungen-union-berlin-vermasselt-auch-baumgarts-heim-debut\/"},"modified":"2025-01-16T01:16:05","modified_gmt":"2025-01-15T22:16:05","slug":"werder-verspielt-drei-fuhrungen-union-berlin-vermasselt-auch-baumgarts-heim-debut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/werder-verspielt-drei-fuhrungen-union-berlin-vermasselt-auch-baumgarts-heim-debut\/","title":{"rendered":"Werder verspielt drei F\u00fchrungen: Union Berlin vermasselt auch Baumgarts Heim-Deb\u00fct"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Fu\u00dfball         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Es liegt viel Arbeit vor ihm: Steffen Baumgart.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25492115-1736975422000\/16-9\/750\/502153337.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Es liegt viel Arbeit vor ihm: Steffen Baumgart.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Steffen Baumgart legt bei Union Berlin in der Fu\u00dfball-Bundesliga einen geh\u00f6rigen Fehlstart hin. Derweil liefern sich Werder Bremen und Heidenheim einen Schlagabtausch. Und Leipzig beendet das Duell gegen Stuttgart mit zwei Mann in Unterzahl.<\/strong><\/p>\n<h2>VfB Stuttgart &#8211; RB Leipzig 2:1 (0:1)<\/h2>\n<p>RB Leipzig hat beim entfesselten VfB Stuttgart im ersten Ausw\u00e4rtsspiel des Jahres einen R\u00fcckschlag hinnehmen m\u00fcssen. Der Fu\u00dfball-Bundesligist unterlag am Abend beim VfB trotz F\u00fchrung noch mit 1:2 (1:0). Zwar bleibt RB zum Abschluss der Hinrunde in der Tabelle auf dem Champions-League-Platz vier, Stuttgart r\u00fcckt aber bis auf einen Punkt heran.<\/p>\n<p>Bei Temperaturen knapp \u00fcber dem Gefrierpunkt hatte Benjamin Sesko fr\u00fch f\u00fcr die Leipziger F\u00fchrung gesorgt (10.), doch ein stark verbesserter VfB drehte die Partie nach der Pause durch Neuzugang Jacob Bruun Larsen (50.) sowie Nick Woltemade (60.). Als Tabellenf\u00fcnfter befindet sich Stuttgart somit pl\u00f6tzlich wieder mitten im Rennen um die begehrten K\u00f6nigsklassen-R\u00e4nge. Bei RB sahen Sesko (85.) und Lois Openda (88.) jeweils Gelb-Rot.<\/p>\n<p>Die beiden Champions-League-Teilnehmer waren am Wochenende jeweils mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet; RB-Coach Marco Rose sprach vor dem Duell des Zweit- mit dem Viertplatzierten der vergangenen Saison gar von einem &quot;Spitzenspiel.&quot; <\/p>\n<p>Der 48-J\u00e4hrige sollte Recht behalten mit seiner Prognose. Beide Teams bem\u00fchten sich in den Anfangsminuten um ein schnelles Angriffsspiel &#8211; zum ersten Mal zum Erfolg f\u00fchren sollte das im Fall der G\u00e4ste: Der beim 4:2 gegen Bremen mit einem Doppelpack aus seiner Verletzungspause zur\u00fcckgekehrte Xavi Simons setzte Sesko in Szene, der aus zentraler Position unplatziert, aber hart aufs Tor schoss. VfB-Keeper Alexander N\u00fcbel konnte nur noch abf\u00e4lschen.<\/p>\n<p>VfB-Coach Sebastian Hoene\u00df hatte mit Ameen Al-Dakhil und Bruun Larsen zwei Startelf-Deb\u00fctanten aufgeboten &#8211; und musste mitansehen, wie RB sp\u00e4testens nach der F\u00fchrung die Kontrolle in der MHP-Arena \u00fcbernahm. Openda verpasste es bei seinem Pfostenschuss, rasch nachzulegen (18.).<\/p>\n<p>In einer emotional aufgeladenen Partie wand sich der VfB anschlie\u00dfend erfolgreich aus dem Leipziger Klammergriff und sendete in Person von Deniz Undav aus abseitsverd\u00e4chtiger Position zumindest ein Achtungszeichen (25.). Weiterhin fehlte es den Schwaben jedoch an Genauigkeit. Leipzig besann sich auf schnelle Gegenst\u00f6\u00dfe, Xavi scheiterte in Minute 38 aus spitzem Winkel an N\u00fcbel.<\/p>\n<p>Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Undav schlug eine Flanke aus dem rechten Halbfeld, Bruun Larsen feierte mit einem punktgenauen Kopfball nach seiner Startelfpremiere auch sein Tordeb\u00fct f\u00fcr den VfB. Die Stuttgarter kamen nun auf den Geschmack und zwangen die G\u00e4ste immer wieder zu Ballverlusten &#8211; was schlie\u00dflich im 2:1 resultierte: RB-Keeper Peter Gulacsi wehrte zun\u00e4chst noch gegen Undav ab, Woltemade traf im Nachsetzen. Leipzig kam nun nur noch zu wenig Entlastung, das Hoene\u00df-Team schien dem dritten Tor n\u00e4her als RB dem Ausgleich.<\/p>\n<h2>Werder Bremen &#8211; 1. FC Heidenheim 3:3 (1:1)<\/h2>\n<p>Erst hellwach, dann schl\u00e4frig: Werder Bremen ist zum Hinrunden-Abschluss gegen den 1. FC Heidenheim nicht \u00fcber ein entt\u00e4uschendes 3:3 (1:1) hinausgekommen. Dabei lagen die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen drei Mal in F\u00fchrung: schon nach 45 Sekunden durch Marco Gr\u00fcll, nach dessen zweitem Treffer (79.) sowie dem Tor von Marvin Ducksch (56.). Doch in einer wilden Partie verlor die Mannschaft von Trainer Ole Werner dann jeweils noch den \u00dcberblick, so konnten Jan Sch\u00f6ppner (30.), Luca Kerber (61.) und Leon Scienza (90.+4) jeweils noch ausgleichen.<\/p>\n<p>Werder punktete in der Bundesliga zwar erstmals gegen Heidenheim, doch eigentlich war deutlich mehr drin. Die Bremer halten aber weiter Tuchf\u00fchlung zu den Europapokal-Pl\u00e4tzen. F\u00fcr Heidenheim k\u00f6nnte der Z\u00e4hler im Kampf um den Klassenerhalt noch Gold wert sein, die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zog nach Punkten mit dem FC St. Pauli und der TSG Hoffenheim gleich.<\/p>\n<p>&quot;Wir wissen, was auf uns zukommt&quot;, hatte Werner vor der Partie gesagt und vor Heidenheim gewarnt &#8211; entsprechend hellwach war Werder zun\u00e4chst. Gr\u00fcll traf unmittelbar nach dem Anpfiff, auch danach machten die Hanseaten weiter Druck und spielten zielstrebig nach vorne. Ducksch traf in der elften Minute aber zun\u00e4chst nur die Latte.<\/p>\n<p>Heidenheim erholte sich von dem fr\u00fchen Schock vor 39.350 Zuschauern nur m\u00fchsam, zumal sich auch Jonas F\u00f6hrenbach beim Aufw\u00e4rmen verletzt hatte und nicht spielen konnte. Au\u00dferdem musste Niklas Dorsch schon nach neun Minuten ausgewechselt werden, doch die G\u00e4ste bissen sich mit der Zeit zur\u00fcck in die Partie. Und kamen pl\u00f6tzlich immer mal wieder gef\u00e4hrlich vor das Werder-Tor. So gekonnt die Bremer in der Offensive wirbelten, machte sich in der Defensive auch das Fehlen des gelbgesperrten Kapit\u00e4ns und Abwehrchefs Marco Friedl bemerkbar.<\/p>\n<p>Und so fiel der Heidenheimer Ausgleich nicht mehr aus dem Nichts. Sch\u00f6ppner wurde bei seinem Treffer nicht wirklich attackiert, konnte sich so den Ball kurz vor dem Strafraum in Ruhe auf den rechten Fu\u00df legen &#8211; und zirkelte ihn dann sehenswert ins Tor.<\/p>\n<p>Es entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenh\u00f6he, beide Teams suchten den Weg nach vorne. Und Werder hatte nach Wiederanpfiff erneut den besseren Start, Ducksch nutzte einen Abpraller in bester Mittelst\u00fcrmermanier eiskalt aus. Doch Heidenheim profitierte erneut von Werders Unaufmerksamkeiten, Kerber musste nach einer schnellen Kombination nur noch einschieben. Dann war erneut Gr\u00fcll zur Stelle, die G\u00e4ste glichen aber in letzter Sekunde durch einen Freisto\u00df von Scienza aus.<\/p>\n<h2>Union Berlin &#8211; FC Augsburg 0:2 (0:2)<\/h2>\n<p>Union Berlin schlittert immer tiefer in die Krise. Mit der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen Tabellennachbar FC Augsburg bleibt das Team von Trainer Steffen Baumgart bei dessen Heimdeb\u00fct auch im elften Pflichtspiel in Serie ohne Dreier, der Vorsprung auf die Abstiegsr\u00e4nge schmilzt. Augsburg feiert durch die Tore von Alexis Claude-Maurice (8.\/30.) dagegen den ersten Ausw\u00e4rtssieg in dieser Saison, das Team von Trainer Jess Thorup verschaffte sich mit 19 Punkten erst einmal wieder ein bisschen Luft im Abstiegskampf.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Bayerns-Sorgenkind-Leroy-Sane-glaenzt-bei-Fuenf-Tore-Gala-article25492022.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"502138568.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25492105-1736974647000\/17-6\/1136\/502138568.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Fu\u00dfball  15.01.25    FCB zerrupft Hoffenheim Bayerns Sorgenkind gl\u00e4nzt bei F\u00fcnf-Tore-Gala    <\/p>\n<p>&quot;Egal, wie das ganze Theater am Ende ausgeht. Werft bitte nichts auf den Platz, es hilft doch alles nichts&quot;, appellierte Stadion- und Pressesprecher Christian Arbeit mit Blick auf den Feuerzeug-Eklat im &quot;Skandalspiel von K\u00f6penick&quot; gegen den VfL Bochum vor einem Monat vor Anpfiff an die Fans. Union hatte angek\u00fcndigt, gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts, das das 1:1 in ein 2:0 f\u00fcr den VfL umwertete, in Berufung zu gehen. Am Mittwochabend sollte aber erst mal wieder das Sportliche im Vordergrund stehen. Auch aus dem Union-Block gab es weder kritische Banner noch weitere Unmutsbekundungen. <\/p>\n<p>Er versp\u00fcre eine &quot;Riesenvorfreude auf das Stadion und auf die Stimmung&quot;, sagte Baumgart im Vorfeld \u00fcber seine R\u00fcckkehr ins Stadion an der Alten F\u00f6rsterei. Im Vergleich zum verpatzten Deb\u00fct beim 0:2 in Heidenheim wechselte der ehemalige Union-Spieler flei\u00dfig durch. J\u00e9rome Roussillon ersetzte den rotgesperrten Tom Rothe, Rani Khedira (zur\u00fcck nach Gelbsperre) und Lucas Tousart bildeten die neu formierte Doppelsechs. Die Augsburger, bei denen C\u00e9dric Zesiger einen Tag nach seiner Leihe vom VfL Wolfsburg gleich von Beginn an spielte, lauerten auf Konter &#8211; und nutzten jede Schw\u00e4che in der wackeligen Union-Verteidigung gnadenlos aus. Claude-Maurice stand nach zwei Angriffen \u00fcber die rechte Offensivseite zweimal genau richtig im R\u00fcckraum.<\/p>\n<p>Auf der Gegenseite hatten Jordan (6.\/15) und Benedict Hollerbach (11.\/17.) vor allem in der Anfangsphase zumindest gute Ans\u00e4tze, Finn Dahmen musste aber nur beim Distanzschuss von Tousart (10.) wirklich zugreifen. Bis zum zweiten Gegentreffer und anschlie\u00dfend auch bis zur Halbzeitpause passierte ansonsten wenig vor den beiden Toren.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr begann der zweite Durchgang mit einem Knall: Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff verhinderte die Latte den Anschlusstreffer von Jordan. Baumgart coachte energisch, h\u00fcpfte an der Seitenlinie mit Kappe, Hoodie und Brille immer wieder hin und her. Bis zur 62. Minute wechselte er bereits viermal, doch auch die frischen Kr\u00e4fte von der Bank brachten kaum Gefahr.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, ses\/dpa\/sid<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fu\u00dfball Es liegt viel Arbeit vor ihm: Steffen Baumgart. Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Steffen Baumgart legt bei Union Berlin in der Fu\u00dfball-Bundesliga einen geh\u00f6rigen Fehlstart hin. 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