{"id":28956,"date":"2025-01-11T06:26:09","date_gmt":"2025-01-11T03:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/meta-wird-trump-kompatibel-zuckerberg-klagt-uber-biden-und-stampft-diversitatsprogramme-ein\/"},"modified":"2025-01-11T06:26:09","modified_gmt":"2025-01-11T03:26:09","slug":"meta-wird-trump-kompatibel-zuckerberg-klagt-uber-biden-und-stampft-diversitatsprogramme-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/meta-wird-trump-kompatibel-zuckerberg-klagt-uber-biden-und-stampft-diversitatsprogramme-ein\/","title":{"rendered":"Meta wird Trump-kompatibel: Zuckerberg klagt \u00fcber Biden und stampft Diversit\u00e4tsprogramme ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Zuckerberg war laut US-Medien gerade bei Trump zu Besuch.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25481696-1736563617000\/16-9\/750\/fd649dc57f70c2edc5847cddedd388d6.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Zuckerberg war laut US-Medien gerade bei Trump zu Besuch.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Meta-Chef Zuckerberg stand bisher nicht im Verdacht, besonders Trump-freundlich zu sein. Das \u00e4ndert sich gerade rasant. Nach den Faktenchecks schafft der Konzern jetzt auch die Diversit\u00e4tsprogramme ab. In einem langen Interview erhebt Zuckerberg zudem schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Biden-Regierung. <\/strong><\/p>\n<p>Wenige Tage nachdem der US-Digitalkonzern Meta angek\u00fcndigt hat, das Faktencheck-Programm f\u00fcr seine Seiten zu beenden, stehen auch die firmeninternen Diversit\u00e4tsprogramme vor dem Aus. Die sogenannten DEI-Programme w\u00fcrden &quot;vor dem Hintergrund einer sich ver\u00e4ndernden rechtlichen und politischen Landschaft&quot; eingestellt, hie\u00df es in einer internen Mitteilung des Mutterkonzerns von Facebook, Instagram und Whatsapp.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Facebook-dampft-Faktenchecks-ein-und-beruft-Trump-Freund-article25473445.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"facebook.JPG\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25473474-1736274744000\/16-9\/1136\/facebook.jpg\"\/>    01:48 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  07.01.25    Zuckerberg reagiert auf Wahl Facebook dampft Faktenchecks ein und beruft Trump-Freund    <\/p>\n<p> Die bisher in der Rolle der Chief Diversity Officer besch\u00e4ftigte Managerin Maxine Williams werde eine neue Rolle \u00fcbernehmen, die sich auf &quot;Zug\u00e4nglichkeit und Engagement&quot; konzentriere, hie\u00df es weiter. Beendet wird auch ein Programm, nach dem bei der Auswahl von Lieferanten Unternehmen bevorzugt werden, die Diversit\u00e4tskriterien beachten. Auch von den sogenannten Repr\u00e4sentationszielen verabschiedet sich der Konzern. Diese k\u00f6nnten den Eindruck erwecken, dass Entscheidungen auf der Grundlage von Ethnie oder Geschlecht getroffen w\u00fcrden. &quot;Wir sind f\u00fcr alle da&quot;, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. Meta werde weiterhin Kandidaten mit unterschiedlichem Hintergrund einstellen.<\/p>\n<p>Programme f\u00fcr Diversit\u00e4t, Gleichstellung und Inklusion &#8211; im Englischen abgek\u00fcrzt als DEI &#8211; sollen insbesondere an US-Hochschulen f\u00fcr Vielfalt unter Studenten und Dozenten sorgen. Auch zahlreiche gro\u00dfe Unternehmen in den USA haben solche Programme initiiert. Einen besonderen Schub bekamen die Bem\u00fchungen vor dem Hintergrund der im Sommer 2020 erstarkenden Black-Lives-Matter-Bewegung.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/meta platforms-16573771\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=16573771&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Meta\"\/><figcaption> <strong>Meta<\/strong>  615,86 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p> Konservative Politiker kritisieren solche Programme schon seit geraumer Zeit und argumentieren unter anderem, diese w\u00fcrden Spaltungen zwischen verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen nicht \u00fcberwinden, sondern verst\u00e4rken. Nach dem Sieg Donald Trumps bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl hatten bereits mehrere US-Konzerne, darunter der Supermarktriese Walmart, Autobauer Ford und Whisky-Produzent Jack Daniel&#039;s, den R\u00fcckbau von Diversit\u00e4tsprogrammen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Auch Meta stellt sich auf ganzer Linie auf die Trump-Administration ein. F\u00fcr die Amtseinf\u00fchrung des neuen Pr\u00e4sidenten sagte der Konzern eine Spende von einer Million Dollar zu. Der Pr\u00e4sident f\u00fcr globale Angelegenheiten wurde durch einen prominenten Republikaner ersetzt. Und der Trump-Verb\u00fcndete und UFC-Chef Dana White wurde in den Vorstand des Konzerns berufen. Trump hatte Meta und dessen Chef Marc Zuckerberg immer wieder vorgeworfen, gegen\u00fcber rechten Politikern voreingenommen zu sein. <\/p>\n<h2>&quot;W\u00fctende Anrufe&quot; aus der Trump-Regierung<\/h2>\n<p>Zuckerberg will dieser Annahme jetzt offenbar entgegentreten. In einem dreist\u00fcndigen Interview mit dem US-Star-Podcaster Joe Rogan erhob der Unternehmer unter anderem schwere Vorw\u00fcrfe gegen die bisherige F\u00fchrung des Wei\u00dfen Hauses. So h\u00e4tten Mitglieder der Administration von Joe Biden w\u00e4hrend der Corona-Pandemie w\u00fctend beim Meta-Team angerufen, um schreiend und fluchend zu erreichen, dass unliebsame Postings mit Covid-Bezug gel\u00f6scht w\u00fcrden. Auch habe Biden Social-Media-Plattformen vorgeworfen, sie w\u00fcrden direkt Menschen t\u00f6ten, indem sie die Verbreitung von Fehlinformationen zulie\u00dfen. Biden nahm diesen Satz zwar sp\u00e4ter zur\u00fcck, doch da war der Schaden laut Zuckerberg schon angerichtet. Verschiedene Regierungsbeh\u00f6rden h\u00e4tten begonnen, sein Unternehmen mit &quot;brutalen Untersuchungen&quot; zu verfolgen, beklagt der Meta-Chef.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Social Media auf Trump-Kurs Was Zuckerbergs 180-Grad-Wende bedeutet       Zuckerberg baut vor Meta beruft engen Trump-Vertrauten in Verwaltungsrat       Ann\u00e4herung an Trump-Ideologie? Meta-Konzern beendet Faktencheck-Programm in den USA    <\/p>\n<p>In dem Interview definierte Zuckerberg eine sogenannte &quot;kulturelle Elite&quot;, die aus Journalisten und TV-Nachrichtenmoderatoren gebildet w\u00fcrde. An ihre Stelle solle nun eine &quot;neue Klasse von Sch\u00f6pfern&quot; treten, die Nutzer der sozialen Medien. <\/p>\n<p>Der scheidende US-Pr\u00e4sident Joe Biden verurteilte den neuen Kurs des Digitalkonzerns. Die Abschaffung von Faktenchecks nannte er bei einer Pressekonferenz &quot;besch\u00e4mend&quot;. Die Entscheidung widerspreche einfach allem, was Amerika ausmache, fuhr der Demokrat fort. &quot;Wir wollen die Wahrheit sagen.&quot; Zuvor hatte die Wei\u00dfes-Haus-Sprecherin Karine Jean-Pierre eine Stellungnahme zu der Entscheidung abgelehnt. Zuckerberg soll sich derweil am Freitag pers\u00f6nlich mit Trump in dessen Anwesen in Mar-a-Lago getroffen haben.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, ino\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Zuckerberg war laut US-Medien gerade bei Trump zu Besuch. Meta-Chef Zuckerberg stand bisher nicht im Verdacht, besonders Trump-freundlich zu sein. Das \u00e4ndert sich gerade rasant. 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