{"id":2895,"date":"2020-10-01T00:49:25","date_gmt":"2020-09-30T21:49:25","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-maskenpflicht-fur-schuler-in-schleswig-holstein\/"},"modified":"2020-10-01T00:49:25","modified_gmt":"2020-09-30T21:49:25","slug":"corona-news-am-mittwoch-maskenpflicht-fur-schuler-in-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-maskenpflicht-fur-schuler-in-schleswig-holstein\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: Maskenpflicht f\u00fcr Sch\u00fcler in Schleswig-Holstein"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/2af5eb75-18a7-4cca-be0c-770dcd0cd362_w948_r1.77_fpx37.31_fpy49.99.jpg\" title=\"Jens Spahn\" alt=\"Jens Spahn\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Jens Spahn<\/p>\n<p>  Foto:\u2002CLEMENS BILAN\/EPA-EFE\/Shutterstock  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Deutschland stuft weitere Regionen als Corona-Risikogebiete ein<\/h3>\n<p><strong>23.14 Uhr: <\/strong>Deutschland hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen neben ganz Belgien auch Island und einzelne Regionen in neun weiteren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern als Risikogebiete eingestuft. Das Robert Koch-Institut aktualisierte seine Risikoliste am Mittwochabend entsprechend und nahm mit Wales und Nordirland erstmals auch Teile Gro\u00dfbritanniens auf. <\/p>\n<h3>Ausw\u00e4rtiges Amt nimmt Reisewarnung f\u00fcr Belgien wieder von der Website<\/h3>\n<p><strong>22.51 Uhr: <\/strong>Das Ausw\u00e4rtige Amt hat die Reisewarnung f\u00fcr ganz Belgien am Mittwochabend vor\u00fcbergehend wieder von seiner Internetseite genommen. Ein Sprecher des Ministeriums begr\u00fcndete das damit, dass das Robert Koch-Institut Belgien noch nicht offiziell als Corona-Risikogebiet ausgewiesen habe. Die Entscheidung sei aber gefallen und die Reisewarnung werde in K\u00fcrze wieder eingestellt. <\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt hatte um 21.05 Uhr \u00fcber einen E-Mail-Newsletter und auf seiner Internetseite \u00fcber die neue Reisewarnung informiert: &quot;Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt&quot;, hie\u00df es. Kurze Zeit sp\u00e4ter wurden die Reisehinweise f\u00fcr Belgien im Internet dann aber wieder auf die alte Version vom 24. September umgestellt.<\/p>\n<p>Auch der deutsche Botschafter in Br\u00fcssel, Martin Kotthaus, hatte die Reisewarnung f\u00fcr ganz Belgien auf Twitter bereits best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Spahn macht Hoffnung auf Corona-Tests f\u00fcr Zuhause<\/h3>\n<p><strong>21.32 Uhr: <\/strong>In der Corona-Pandemie k\u00f6nnten in Deutschland k\u00fcnftig auch Tests f\u00fcr Zuhause zum Einsatz kommen. Man werde in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten immer mehr Erg\u00e4nzungen der Testm\u00f6glichkeiten sehen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin nach Gespr\u00e4chen mit den Gesundheitsministern der L\u00e4nder. &quot;Es wird &#8211; ich kann Ihnen nicht genau sagen wann, aber absehbar, weil die Unternehmen daran arbeiten &#8211; auch den Heimtest geben k\u00f6nnen.&quot; <\/p>\n<p>Einen Zeitpunkt nannte Spahn nicht. Ob das in vier, acht, zw\u00f6lf oder 16 Wochen sei, werde man sehen, &quot;aber ich bin sehr sicher, wir werden es sehen&quot;. Ein solcher Heimtest m\u00fcsste nach Spahns Angaben allerdings zun\u00e4chst von den Beh\u00f6rden genehmigt werden, weil es sich bei Covid-19 um eine meldepflichtige Erkrankung handele. <\/p>\n<p>Mit Blick auf die f\u00fcr Mitte Oktober angek\u00fcndigte neue Teststrategie sagte Spahn, er sei zuversichtlich, dass sogenannte Antigen-Tests &quot;zus\u00e4tzlich in gro\u00dfer Millionenzahl pro Monat&quot; eingesetzt werden k\u00f6nnten. Mit den Bundesl\u00e4ndern und Experten unter anderem des Robert Koch-Instituts wird demnach momentan dar\u00fcber beraten, an welcher Stelle k\u00fcnftig die bisher \u00fcblichen PCR-Tests und die Schnelltests zum Einsatz kommen sollen. Auch die Frage, wer die Kosten daf\u00fcr \u00fcbernimmt, werde dabei gekl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Spahn hatte vor einigen Tagen bereits angek\u00fcndigt, dass Schnelltests Bestandteil der neuen Corona-Teststrategie werden, die Mitte Oktober stehen soll. Diese seien mittlerweile qualitativ besser und k\u00f6nnten beispielsweise eingesetzt werden, um Besucher von Pflegeheimen zu testen und direkt ein Ergebnis zu erfahren. <\/p>\n<h3>Bundesregierung spricht Reisewarnung f\u00fcr ganz Belgien aus<\/h3>\n<p><strong>21.20 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung hat wegen steigender Corona-Infektionszahlen f\u00fcr ganz Belgien eine Reisewarnung ausgesprochen. Das geht aus den am Mittwochabend aktualisierten Reisehinweisen des Ausw\u00e4rtigen Amts hervor.<\/p>\n<h3>US-Biotechkonzern: Kein Impfstoff vor Pr\u00e4sidentschaftswahl<\/h3>\n<p><strong>21.15 Uhr: <\/strong>Der US-Biotechkonzern Moderna wird einer Zeitung zufolge vor der US-Wahl Anfang November keinen Antrag auf eine Sonderzulassung f\u00fcr ihren Corona-Impfstoff mehr einreichen k\u00f6nnen. Die &quot;Financial Times&quot; zitiert Firmenchef Stephane Bancel mit der Aussage, eine umfassende Zulassung f\u00fcr alle Teile der US-Bev\u00f6lkerung werde wohl erst im Fr\u00fchjahr stehen. Die Aktie des Unternehmens f\u00e4llt zun\u00e4chst auf einen Tages-Tiefststand, liegt jedoch weiter leicht im Plus.<\/p>\n<h3>Uno <strong>ben\u00f6tigt sofort 15 Milliarden Dollar f\u00fcr globalen Impf-Fonds<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21.12 Uhr: <\/strong>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat im Kampf gegen das Coronavirus zu weiteren Geldern f\u00fcr die globale Impf-Initiative der Vereinten Nationen aufgerufen. Zur Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 werde eine &quot;sofortige Geldspritze&quot; in H\u00f6he von 15 Milliarden Dollar (12,8 Mrd Euro) ben\u00f6tigt, sagte Guterres auf einem virtuellen Gipfel am Mittwoch in New York. Die Gelegenheit, rechtzeitig vorzusorgen, d\u00fcrfe nicht verpasst werden.<\/p>\n<p>Insgesamt werden laut Guterres 38 Milliarden Dollar f\u00fcr das sogenannte ACT-Programm ben\u00f6tigt, das neben dem allgemeinen Zugang zu Impfstoffen die internationale Zusammenarbeit zur Finanzierung von Test-Kapazit\u00e4ten und Behandlungsm\u00f6glichkeiten st\u00e4rken soll. Bisher hat das Programm etwa drei Milliarden Dollar erhalten. Mit dem Geld sollen im kommenden Jahr zwei Milliarden Impfdosen, 500 Millionen Corona-Tests sowie 245 Millionen Behandlungen finanziert werden.<\/p>\n<p>Bei dem virtuellen Gipfel kamen weitere Zusagen hinzu, darunter von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die den deutschen Beitrag von bereits versprochenen 675 Millionen Euro um weitere 100 Millionen Euro aufstockte. Microsoft-Gr\u00fcnder Bill Gates teilte mit, dass seine Stiftung ein neues Abkommen mit 16 Biotech-Firmen geschlossen habe, um den weltweiten Zugang zu Tests, Therapien und Impfstoffen weiter auszubauen.<\/p>\n<h3>Zentralregierung will Madrid drakonische Corona-Regeln aufzwingen<\/h3>\n<p><strong>20.56 Uhr: <\/strong>Die spanische Zentralregierung hat ungeachtet des Widerstands mehrerer Landesregionen die Abriegelung von Gro\u00dfst\u00e4dten im Falle hoher Corona-Infektionszahlen angek\u00fcndigt. &quot;Die Anordnung wird mit Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt in den n\u00e4chsten Tagen in Kraft treten&quot;, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa am Mittwochabend in Madrid. Nach den aktuell vorliegenden Zahlen w\u00e4ren von den Abschottungsma\u00dfnahmen Madrid und neun weitere St\u00e4dte im Gro\u00dfraum der Hauptstadt betroffen, so Illa. <\/p>\n<p>Der Anordnung zufolge sollen Bewegungsfreiheit und soziale Kontakte immer dann eingeschr\u00e4nkt werden, wenn in einer Stadt mit mindestens 100.000 Einwohnern die 14-Tage-Inzidenz \u00fcber 500 Neuinfektionen liegt, mindestens zehn Prozent aller Corona-Tests positiv ausfallen und die Betten auf Intensivstationen zu mehr als 35 Prozent mit Corona-Patienten belegt sind. <\/p>\n<p>Illa sagte, der &quot;Vorschlag&quot; sei beim Treffen des Interterritorialen Gesundheitsrates in Madrid mit gro\u00dfer Mehrheit angenommen worden. Seine Ank\u00fcndigung kam aber sehr \u00fcberraschend, denn zuvor hatte es gehei\u00dfen, zur Annahme m\u00fcssten alle 17 Regionen zustimmen. Gegen die Pl\u00e4ne der Zentralregierung votierten neben Madrid auch Katalonien, Murcia, Galicien und Andalusien. Sprecher dieser Regionen sagten, das Abkommen gelte als zur\u00fcckgewiesen. Auch Politiker der Sozialistischen Partei von Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez \u00e4u\u00dferten Zweifel \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der von Illa angek\u00fcndigten Anordnung. <\/p>\n<p>Mit der Festlegung einheitlicher Kriterien wollte die linke Zentralregierung in erster Linie den Vorwurf der konservativen Regierung von Madrid kontern, die Region um die Hauptstadt werde aus politischen Gr\u00fcnden diskriminiert und strenger behandelt als andere Regionen Spaniens. S\u00e1nchez&#039; Regierung fordert seit Tagen, dass Madrid striktere Einschr\u00e4nkungen und nach M\u00f6glichkeit eine Abschottung der ganzen Region beschlie\u00dft. <\/p>\n<p>Die konservative Regionalpr\u00e4sidentin Madrids, Isabel D\u00edaz Ayuso, weigerte sich bisher wegen der Folgen f\u00fcr die Wirtschaft, die Stadt abzuriegeln. Bisher sind 45 Gebiete Madrids teilweise abgesperrt. Experten haben diese Ma\u00dfnahmen als unzureichend kritisiert. <\/p>\n<p>Die hohen Infektionszahlen haben Madrid zu einem Brennpunkt der Pandemie in Westeuropa gemacht. Binnen 14 Tagen wurden dort nach Zahlen vom Mittwoch 735 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert. F\u00fcr ganz Spanien liegt der Wert bei 284. Ein F\u00fcnftel aller Corona-Tests in Madrid f\u00e4llt positiv aus, die Betten auf Intensivstationen sind zu mehr als 40 Prozent mit Corona-Patienten belegt.<\/p>\n<h3>US-Beh\u00f6rden melden mehr als 38.000 Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>20.20 Uhr: <\/strong>Die US-Seuchenzentren CDC geben 38.764 bekannte Neuinfektionen und 774 weitere Todesf\u00e4lle bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 7,17 Millionen Infektionen und 205.372 Tote verzeichnet.<\/p>\n<h3>Britische Regierung beh\u00e4lt sich noch h\u00e4rtere Corona-Ma\u00dfnahmen vor<\/h3>\n<p><strong>19.43 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritanniens Premierminister Boris Johnson hat angesichts des weiter grassierenden Coronavirus und steigender Infektionszahlen die Briten erneut zu mehr Disziplin aufgerufen. &quot;Wenn die Zahlen es erfordern, werden wir nicht z\u00f6gern, wieder sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen einzuf\u00fchren&quot;, sagte Johnson am Mittwoch in London. Ob dies n\u00f6tig werde, h\u00e4nge &quot;einzig und allein davon ab, wie effektiv wir dieses Virus unterdr\u00fccken&quot;. Er wolle unbedingt vermeiden, Gro\u00dfbritannien in einen &quot;vollst\u00e4ndigen Lockdown&quot; zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Derzeit setzt die Regierung noch darauf, nur in lokalen Verbreitungs-Brennpunkten sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen einzuf\u00fchren. So gelten etwa im Nordosten Englands sowie in Schottland und Nordirland Kontaktbeschr\u00e4nkungen. Gesundheitsexperte Patrick Vallance warnte, die Entwicklung laufe derzeit &quot;in die falsche Richtung&quot;. In den vergangenen Tagen hatte Gro\u00dfbritannien erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 7000 Neuinfektionen pro Tag gez\u00e4hlt.<\/p>\n<h3><strong>Tschechien<\/strong> verh\u00e4ngt Ausnahmezustand ab Montag, Slowakei ab Donnerstag<\/h3>\n<p><strong>19.15 Uhr:<\/strong> In Tschechien gilt ab der kommenden Woche der Ausnahmezustand. Die Ma\u00dfnahme trete zun\u00e4chst f\u00fcr 30 Tage in Kraft, teilte Gesundheitsminister Roman Prymula mit. Er erm\u00f6glicht es der Regierung unter anderem, B\u00fcrgerrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem k\u00f6nnen die Gerichte h\u00f6here Strafen verh\u00e4ngen. Der Ausnahmezustand galt bereits im Fr\u00fchjahr zwei Monate lang.<\/p>\n<p>Die Regional- und Senatswahlen am Freitag und Samstag finden dagegen wie geplant statt. Man m\u00fcsse den &quot;raketenhaften Anstieg&quot; der Infektionen stoppen, um einen Engpass bei der medizinischen Versorgung zu verhindern, sagte Prymula. Grenzschlie\u00dfungen sind laut der Nachrichtenagentur dpa nicht geplant. Veranstaltungen und Versammlungen in Innenr\u00e4umen werden auf zehn und im Freien auf 20 Personen begrenzt. Die Opposition hatte der tschechischen Regierung vorgeworfen, zu sp\u00e4t auf Warnungen reagiert zu haben.<\/p>\n<p>In der Slowakei soll der Notstand bereits vom morgigen Donnerstag an f\u00fcr 45 Tage gelten. Auch dort erhalten die Beh\u00f6rden durch den Schritt au\u00dferordentliche Befugnisse. So d\u00fcrfen sie zum Beispiel medizinisches Personal auch aus dem Urlaub heraus zur Arbeit verpflichten und dringend ben\u00f6tigtes Gesundheitsmaterial unabh\u00e4ngig von g\u00fcltigen Bestellungen umverteilen. Auch in der Slowakei galt der Notstand bereits w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle von Mitte M\u00e4rz bis Mitte Juni.<\/p>\n<h3>Gesundheitsminister wollen vermehrt Schnelltests einsetzen<\/h3>\n<p><strong>18.41 Uhr: <\/strong>Die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern bereiten den zunehmenden Einsatz von Schnelltests zur Feststellung von Infektionen mit dem Coronavirus vor. &quot;Wir m\u00f6chten gern den Schnelltest zu einem Baustein machen&quot;, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einer Videokonferenz der Ressortchefs. Entscheidungen solle es bis zum 15. Oktober geben. Dabei gehe es unter anderem um die Kosten\u00fcbernahme.<\/p>\n<p>Sowohl Spahn als auch die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sagten laut der Nachrichtenagentur AFP, die Tests k\u00f6nnten k\u00fcnftig vorrangig im Gesundheitssektor sowie f\u00fcr Besucher und Besch\u00e4ftigte von Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Die Minister warnten allerdings auch davor, Schnelltests zu \u00fcbersch\u00e4tzen. Es m\u00fcssten Qualit\u00e4tsstandards beachtet werden, sagte Spahn. Er \u00e4u\u00dferte sich skeptisch, ob es sinnvoll sei, etwa f\u00fcr einen Abend 5000 Besucher eines Konzerts zu testen.<\/p>\n<p>Der Minister stellte sich zudem erneut hinter den Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Durchhalten in der Corona-Krise. &quot;Das waren harte Monate f\u00fcr viele Deutsche&quot;, sagte Spahn. &quot;Wir haben unter gro\u00dfem Verzicht und vielen H\u00e4rten es bis hierhin geschafft, so vergleichsweise gut durchzukommen.&quot; Jetzt sei man es sich selbst schuldig, das nicht zu verspielen.<\/p>\n<h3>NFL: Titans-Spiel nach <strong>Corona-<\/strong>F\u00e4llen verlegt<\/h3>\n<p><strong>17.57 Uhr: <\/strong>Die Corona-Pandemie hat in den USA erstmals Auswirkungen auf den Spielplan der National Football League (NFL). Das f\u00fcr Sonntag (19.00 Uhr MESZ) geplante Duell zwischen der Tennessee Titans und den Pittsburgh Steelers wird verlegt. Laut Liga soll es am Montag oder Dienstag ausgetragen werden, Details w\u00fcrden in K\u00fcrze bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Die Verlegung soll mindestens eine weitere Testreihe erm\u00f6glichen. Nach acht Infektionen hatten die Titans ihr Trainingsgel\u00e4nde geschlossen. Drei Spieler waren betroffen, inzwischen ist ein vierter hinzugekommen. Auch die Minnesota Vikings, letzter Gegner der Titans, hatten die Tore dicht gemacht, dort gab es keine positiven Tests.<\/p>\n<h3>S\u00fcdafrika \u00f6ffnet sich wieder Reisenden aus dem Ausland<\/h3>\n<p><strong>17.14 Uhr: <\/strong>Nach rund sechsmonatiger Sperre seines Luftraums f\u00fcr den regul\u00e4ren internationalen Flugverkehr \u00f6ffnet sich S\u00fcdafrika ab diesem Donnerstag allm\u00e4hlich wieder dem Reiseverkehr aus dem Ausland. Ausgeschlossen sind allerdings weiter Touristen aus L\u00e4ndern, die als Hochrisikogebiete gelten. Auf einer am Mittwoch von der Regierung bekanntgegebenen Liste wurden unter anderen die Schweiz, die USA, Russland oder Gro\u00dfbritannien genannt, Deutschland jedoch nicht. Die Einreise ist aber weiter an bestimmte Auflagen gebunden, darunter einen negativen Corona-Test und eine Reiseversicherung.<\/p>\n<h3><strong>Schleswig-Holstein: Maskenpflicht f\u00fcr Sch\u00fcler im Unterricht<\/strong> <\/h3>\n<p><strong>16.36 Uhr: <\/strong>Nach den Herbstferien m\u00fcssen Sch\u00fcler in Schleswig-Holstein ab der f\u00fcnften Klasse zwei Wochen lang auch im Unterricht Masken tragen. Das k\u00fcndigte Bildungsministerin Karin Prie an. &quot;Das ist ein vertretbarer Weg aus F\u00fcrsorge f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte und die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler&quot;, sagte Prien. Die Pflicht bezieht sich auf den Unterrichtsraum mit der Ausnahme von Pr\u00fcfungen und m\u00fcndlichen Vortr\u00e4gen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird.<\/p>\n<h3>Neue Einschr\u00e4nkungen auf Ibiza &#8211; Bars schlie\u00dfen um 22.00 Uhr<\/h3>\n<p><strong>16.12 Uhr: <\/strong>Angesichts steigender Fallzahlen werden die Einschr\u00e4nkungen auf Ibiza versch\u00e4rft. Unter anderem m\u00fcssen Gastst\u00e4tten und Bars auf der Balearen-Insel um 22.00 Uhr schlie\u00dfen, Feiern werden auf f\u00fcnf Personen begrenzt und Spielpl\u00e4tze gesperrt, teilen die Beh\u00f6rden mit. Die Ma\u00dfnahmen sollen mindestens 15 Tage lang gelten.<\/p>\n<h3>Ein Viertel der Corona-Tests unter Ultraorthodoxen in Israel positiv<\/h3>\n<p><strong>15.23 Uhr: <\/strong>Mehr als ein Viertel der auf das Coronavirus getesteten Ultraorthodoxen in Israel erhalten einen positiven Befund. Dies sagte der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Hezi Levy, dem Armeeradio. Ein Sprecher des Ministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur, zwischen 25 und 33 Prozent der Tests innerhalb der Gemeinschaft stellten eine Infektion fest. Etwa zw\u00f6lf Prozent der rund neun Millionen Einwohner des Landes sind nach Angaben des Israelischen Demokratie-Institutes streng religi\u00f6se Juden. Die Zahl der schwer Erkrankten \u00fcberstieg derweil die kritische Marke von 800. Seit Beginn des Lockdowns meldeten sich zudem fast 180.000 Menschen als arbeitssuchend.<\/p>\n<h3>Keine Verl\u00e4ngerung f\u00fcr <strong>Corona<\/strong>-Teststationen an bayerischen Autobahnen<\/h3>\n<p><strong>14.51 Uhr:<\/strong> Ungeachtet hoher Corona-Zahlen unter anderem in Teilen \u00d6sterreichs gibt es nun doch keine Verl\u00e4ngerung f\u00fcr die Teststationen an den bayerischen Autobahnen in Grenzn\u00e4he &#8211; der Betrieb dort wird in der Nacht auf Donnerstag eingestellt. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit. Die Staatsregierung bleibt also bei ihrem Kabinettsbeschluss vom 8. September. Zuletzt hatte sie wegen der Corona-Zahlen in \u00d6sterreich und Tschechien noch eine Verl\u00e4ngerung erwogen, sich aber nun doch dagegen entschieden.<\/p>\n<h3>Niederlande verzeichnen t\u00e4glich neue H\u00f6chstwerte<\/h3>\n<p><strong>14.27 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den Niederlanden steigt auf ein neues Tageshoch. Nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rden infizierten sich in den vergangenen 24 Stunden 3294 weitere Personen mit dem Virus. Die Zahl der neuen Coronavirus-F\u00e4lle hat seit Mitte September fast t\u00e4glich Rekordh\u00f6hen erreicht und am Dienstag erstmals die Marke von 3000 \u00fcberschritten. Die niederl\u00e4ndische Regierung hat am Montag eine Reihe neuer Ma\u00dfnahmen verh\u00e4ngt, um den Anstieg der Infektionen einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<h3>Biathlon: Oberhof hofft bei Weltcup auf 10.000 Zuschauer<\/h3>\n<p><strong>14.21 Uhr: <\/strong>Die Biathlon-Hochburg Oberhof hofft im Januar auf einen Weltcup mit 10.000 Zuschauern pro Wettkampftag. Dies erkl\u00e4rte Organisationschef Silvio Eschrich gegen\u00fcber dem &quot;Freien Wort&quot;. Bei einer Zuschauerkapazit\u00e4t von 28.000 w\u00e4re die Arena am Rennsteig dann zu gut einem Drittel gef\u00fcllt. Dabei r\u00e4umte Eschrich allerdings auch ein, dass die Zahl in der aktuellen Zeit sehr hoch gegriffen sei.<\/p>\n<p>Insgesamt 16.000 Karten haben die Veranstalter bereits verkauft, VIP-Tickets wird es nicht geben. Ob die Wettk\u00e4mpfe \u00fcberhaupt planm\u00e4\u00dfig vom 7. bis 10. Januar ausgetragen werden, entscheidet sich erst Mitte Oktober.<\/p>\n<h3><strong>Donald Duck muss kein Wirt akzeptieren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr: <\/strong>Falsche Personenangaben in Gastst\u00e4tten sind laut Regierungssprecher Steffen Seibert kein Kavaliersdelikt. Die Wirte m\u00fcssten die Plausibilit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcfen und k\u00f6nnten offensichtliche F\u00e4lle wie Donald Duck oder Darth Vader nicht akzeptieren. Die Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von mindestens 50 Euro einzuziehen, sei aber Sache der L\u00e4nder. Bei der Nachverfolgung von Infektionsketten seien fiktive Angaben oft ein \u00c4rgernis f\u00fcr die Gesundheits\u00e4mter und nicht zu verwenden.<\/p>\n<h3>Johnson: &quot;Wir werden tun, was wir k\u00f6nnen, um jeden Job zu retten&quot;<\/h3>\n<p><strong>13.40 Uhr<\/strong>: Die britische Regierung will sich nach eigener Darstellung intensiv f\u00fcr den Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen einsetzen. &quot;Wir werden tun, was wir k\u00f6nnen, um jeden Job zu retten&quot;, sagt Premierminister Boris Johnson vor dem Parlament. Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens im Kampf gegen die Pandemie haben Bef\u00fcrchtungen laut werden lassen, dass die Zahl der Arbeitslosen in die H\u00f6he schie\u00dfen k\u00f6nnte. Gro\u00dfbritannien hatte am Dienstag mit 7143 Neuinfektionen einen neuen Rekordanstieg der Ansteckungen gemeldet.<\/p>\n<h3>H\u00f6chstwert bei Neuinfektionen in Lettland<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr:<\/strong> In Lettland hat die Zahl der Neuinfektionen einen H\u00f6chstwert erreicht. In dem baltischen EU-Land wurden 95 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie die nationale Gesundheitsbeh\u00f6rde in Riga mitteilte. Dies ist der h\u00f6chste Anstieg binnen einem Tag seit Beginn der Pandemie. Der bisherige H\u00f6chstwert lag bei 48 Neuinfektionen und war im April erfasst worden.<\/p>\n<h3>Neandertaler-Gene erh\u00f6hen Risiko f\u00fcr schweren <strong>Corona<\/strong>-Verlauf<\/h3>\n<p><strong>13.04 Uhr: <\/strong>Einer Studie zufolge gibt es einen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen dem uralten Neandertaler-Erbe in unserem Erbgut und schweren Verl\u00e4ufen von Covid-19. &quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen, die diese Genvariante geerbt haben, bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 k\u00fcnstlich beatmet werden m\u00fcssen, ist etwa dreimal h\u00f6her&quot;, erkl\u00e4rte Hugo Zeberg vom Max-Planck-Institut f\u00fcr evolution\u00e4re Anthropologie in Leipzig (MPI EVA).<\/p>\n<p>Die Variante ist ein weiterer Risikofaktor zus\u00e4tzlich zu vielen schon l\u00e4nger bekannten wie Alter und manchen Vorerkrankungen. Eine Studie im Sommer hatte ergeben, dass eine Gruppe von Genen auf Chromosom 3 mit einem h\u00f6heren Risiko daf\u00fcr verbunden sein kann, im Falle von Covid-19 im Krankenhaus behandelt und k\u00fcnstlich beatmet werden zu m\u00fcssen. Die Gefahr f\u00fcr eine schwere Form der Erkrankung sei bei Menschen mit dieser Variante bis zu dreimal h\u00f6her, hie\u00df es damals.<\/p>\n<p>Zeberg und sein MPI-Kollege Svante P\u00e4\u00e4bo haben den Gencluster nun analysiert und gezielt mit dem Erbgut von Neandertalern und Denisova-Urmenschen verglichen. Die DNA-Sequenz in der f\u00fcr ein h\u00f6heres Risiko sorgenden Variante des Clusters sei den DNA-Sequenzen eines etwa 50.000 Jahre alten Neandertalers aus Kroatien sehr \u00e4hnlich, erl\u00e4utern sie im Fachjournal &quot;Nature&quot;. &quot;Es hat sich herausgestellt, dass moderne Menschen diese Genvariante von den Neandertalern geerbt haben, als sie sich vor etwa 60.000 Jahren miteinander vermischten&quot;, so Zeberg, der auch am Karolinska-Institut in Stockholm forscht. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Tschechien will erneuten Ausnahmezustand verh\u00e4ngen<\/h3>\n<p><strong>12.21 Uhr: <\/strong>Die tschechische Regierung will den Ausnahmezustand verh\u00e4ngen, um weitere Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens beschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Dies sei notwendig, damit das Gesundheitssystem nicht \u00fcberfordert werde, sagte Gesundheitsminister Roman Prymula. Das Land mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern hatte am Dienstag die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden mit 1965 angegeben. In Deutschland mit gut 80 Millionen Einwohnern lag die Zahl am Mittwoch bei 1798. Nach Spanien steigen die Werte damit in Tschechien europaweit am schnellsten.<\/p>\n<h3>Private Feiern in Gastst\u00e4tten in NRW ab 50 G\u00e4sten anmeldepflichtig<\/h3>\n<p><strong>12.03 Uhr:<\/strong> Private Feiern zu herausragenden Anl\u00e4ssen wie Hochzeiten mit mehr als 50 G\u00e4sten m\u00fcssen in Nordrhein-Westfalen k\u00fcnftig den Beh\u00f6rden gemeldet werden. Das gilt nur f\u00fcr Feiern au\u00dferhalb des privaten Bereichs etwa in Gastst\u00e4tten, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mitteilte. Die Feiern m\u00fcssten mindestens drei Werktage vorher beim \u00f6rtlichen Ordnungsamt angemeldet werden. Au\u00dferdem m\u00fcsse eine f\u00fcr die Feier verantwortliche Person benannt werden. F\u00fcr die Veranstaltung m\u00fcsse eine G\u00e4steliste gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Wichtig sei zu wissen, dass die Ordnungs\u00e4mter kein Genehmigungsverfahren durchf\u00fchrten. Es gehe vielmehr darum, dass die \u00c4mter Kenntnis h\u00e4tten, welche Feiern in der jeweiligen Kommune stattf\u00e4nden, und gegebenenfalls kontrollieren k\u00f6nnten, ob die Corona-Auflagen eingehalten w\u00fcrden. Unver\u00e4ndert gelte die H\u00f6chstgrenze von 150 G\u00e4sten f\u00fcr private Feiern im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n<h3>Schild mit KZ-Spruch auf Demo &#8211; Anklage erhoben<\/h3>\n<p><strong>11.59 Uhr:<\/strong> Wegen Volksverhetzung bei einer Demonstration gegen Corona-Beschr\u00e4nkungen hat die K\u00f6lner Staatsanwaltschaft einen 43-J\u00e4hrigen angeklagt. Der Mann hatte im Mai auf einer Demo in K\u00f6ln ein H\u00e4ftlingskost\u00fcm und ein Schild mit der Aufschrift &quot;Maske macht frei&quot; getragen, wie Pressefotos zeigen. Deshalb habe die Staatsanwaltschaft gegen ihn einen Strafbefehl wegen des Verdachts der Volksverhetzung im Sinne der Verharmlosung des Holocaust beantragt, sagte ein Sprecher. Da der Mann dem Strafbefehl widersprochen habe, werde der Fall nun im Dezember vor dem K\u00f6lner Amtsgericht verhandelt.<\/p>\n<h3>Heimmitarbeiter leiden unter Angstst\u00f6rungen<\/h3>\n<p><strong>11.53 Uhr: <\/strong>Fast die H\u00e4lfte aller Heimmitarbeiter in Norditalien leidet einer aktuellen Studie nach der ersten Corona-Welle unter posttraumatischem Stress oder Angstst\u00f6rungen. Forscher aus Italien und Gro\u00dfbritannien nahmen eine anonyme Befragung unter mehr als 1000 Mitarbeitern von Alten- und Pflegeheimen zu deren Stress- und Angstniveau nach Monaten der Pflege von infizierten Bewohnern vor. Diese ergab laut ver\u00f6ffentlichter Studie, dass 43 Prozent Symptome haben, die den Grenzwert f\u00fcr die Einstufung einer Angstst\u00f6rung oder einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTSD) \u00fcberschritten.<\/p>\n<h3>Iran: Keine Krankenhausbetten mehr f\u00fcr Patienten<\/h3>\n<p><strong>11.33 Uhr: <\/strong>Wegen des starken Anstiegs der Fallzahlen gibt es in Iran keine Krankenhausbetten mehr f\u00fcr Corona-Patienten. Das sagte Masoud Mardani, Mitglied des iranischen Corona-Krisenstabs, in einem Interview mit der Zeitung &quot;Watane&#039;e Emrus&quot;. &quot;Falls der Ernst der Lage weiterhin von den Verantwortlichen ignoriert wird, m\u00fcssen die Corona-Patienten in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Teheran demn\u00e4chst in den Korridoren der Krankenh\u00e4user behandelt werden, weil es einfach keine Betten mehr gibt.&quot;<\/p>\n<p>In den meisten St\u00e4dten wird die Maskenpflicht laut Mardani nur noch von der H\u00e4lfte der Menschen eingehalten. &quot;Die Lage ist so kritisch, dass die Forderung nach einer einw\u00f6chigen Ausgangssperre in Teheran durchaus realistisch ist&quot;, sagte der Epidemiologe und Infektionsexperte.<\/p>\n<h3>Ischgl: \u00d6sterreichs Justiz ermittelt gegen vier Personen<\/h3>\n<p><strong>11.01 Uhr:<\/strong> Nach dem massiven Ausbruch des Coronavirus im Tiroler Skiort Ischgl im vergangenen Winter haben nun die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden Ermittlungen gegen vier Personen aufgenommen. Das gab die Staatsanwaltschaft Innsbruck bekannt. Um wen es sich dabei handelt, wurde nicht mitgeteilt. In Ischgl, das als Partyhochburg unter den Skigebieten bekannt ist, hatten sich Tausende Urlauber infiziert und das Virus dann auf der ganzen Welt verbreitet. Kritiker werfen Beh\u00f6rden und verantwortlichen Politikern vor, zu sp\u00e4t und nicht angemessen reagiert zu haben.<\/p>\n<h3>Merkel mahnt zur Einhaltung der <strong>Corona<\/strong>-Schutzma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>10.41 Uhr: <\/strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die B\u00fcrger eindringlich dazu aufgerufen, sich im Herbst und Winter an die Schutzma\u00dfnahmen zu halten. &quot;Ich appelliere an Sie alle: Halten Sie sich an die Regeln, die f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit weiter gelten m\u00fcssen&quot;, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. &quot;Geben wir alle als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dieser Gesellschaft wieder mehr aufeinander acht.&quot;<\/p>\n<p>Sie sei sicher, dass das Leben, &quot;wie wir es kannten&quot;, zur\u00fcckkommen werde, sagte die Kanzlerin. Die Familien w\u00fcrden wieder feiern, Klubs, Theater und Fu\u00dfballstadien wieder voll sein &#8211; &quot;was f\u00fcr eine Freude wird das sein&quot;. &quot;Aber jetzt m\u00fcssen wir zeigen, dass wir weiter geduldig und vern\u00fcnftig handeln und so Leben retten k\u00f6nnen.&quot; Es komme jetzt auf jeden Einzelnen an &#8211; &quot;darum bitte ich Sie.&quot;<\/p>\n<h3>Weg f\u00fcr weitere Milliardenspritze an TUI frei<\/h3>\n<p><strong>10.23 Uhr:<\/strong> Die Staatshilfe f\u00fcr den angeschlagenen Reisekonzern TUI ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik hat wie geplant eine Wandelanleihe in H\u00f6he von 150 Millionen Euro gezeichnet, wie das Unternehmen mitteilte. Damit sind s\u00e4mtliche Voraussetzungen f\u00fcr eine weitere Kreditlinie der KfW-Bank erf\u00fcllt. Zusammen mit der Anleihe erh\u00e4lt der weltgr\u00f6\u00dfte Reisekonzern so weitere 1,2 Milliarden Euro, um die Coronakrise zu bew\u00e4ltigen. Der Staat kann die mit 9,5 Prozent verzinste Anleihe jederzeit in neun Prozent der Unternehmensanteile wandeln.<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen in Adventszeit sonntags \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> In der Adventszeit d\u00fcrfen Gesch\u00e4fte in Nordrhein-Westfalen sonntags von 13 bis 16 Uhr \u00f6ffnen. Das teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Damit solle das Gedr\u00e4nge in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen an den Adventssamstagen entzerrt werden. Es handele sich um eine einmalige Ma\u00dfnahme in der Corona-Pandemie. Das Land wolle damit nicht den Sonntagsschutz aush\u00f6hlen.<\/p>\n<h3>NRW f\u00fchrt 250 Euro Bu\u00dfgeld bei falschen Kontaktangaben ein<\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr:<\/strong> F\u00fcr falsche Angaben zur Person auf den Kontaktlisten in Restaurants oder Gastst\u00e4tten verh\u00e4ngt das Land Nordrhein-Westfalen k\u00fcnftig ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 250 Euro. Das teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Zu zahlen ist die Strafe demnach von denjenigen, die die falschen Kontakte auf den Listen zur Corona-Nachverfolgung angeben. Aber auch Wirte m\u00fcssen die Angaben auf den Listen auf Plausibilit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Zahl der Kurzarbeiter im Juli auf 4,24 Millionen gesunken<\/h3>\n<p><strong>9.56 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland geht in der Coronakrise weiter zur\u00fcck. Im Juli wurde nach Angaben der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit f\u00fcr 4,24 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld gezahlt. Im Juni waren es Hochrechnungen der Arbeitsagentur zufolge noch 4,6 Millionen Kurzarbeiter, der bisherige H\u00f6chststand war im April mit 5,95 Millionen erreicht worden.<\/p>\n<p>Auch die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken &#8211; im September um 108.000 im Vergleich zum Vormonat. Sie lag bei 2,847 Millionen und damit um 613.000 h\u00f6her als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag im September bei 6,2 Prozent.<\/p>\n<h3><strong>&quot;Drive-in-Wahllokale&quot;<\/strong> f\u00fcr Infizierte \u00f6ffnen in Tschechien<\/h3>\n<p><strong>9.45 Uhr:<\/strong> In Tschechien haben knapp 80 &quot;Drive-in-Wahllokale&quot; f\u00fcr Infizierte ge\u00f6ffnet. Vor den Regional- und Senatswahlen am Freitag und Samstag k\u00f6nnen sie dort bereits vorab ihre Stimme abgeben und m\u00fcssen daf\u00fcr ihr Auto nicht verlassen. Das Angebot richtet sich ausschlie\u00dflich an Menschen, die sich in Quarant\u00e4ne befinden. Die Wahlkommission tr\u00e4gt Schutzausr\u00fcstung und wird von Soldaten unterst\u00fctzt. Die Kapazit\u00e4t soll f\u00fcr bis zu 16.000 W\u00e4hler ausreichen, in den ersten Stunden war das Interesse nach Angaben der Agentur CTK indes vielerorts gering.<\/p>\n<h3>Shell k\u00fcndigt Abbau von bis zu 9000 Stellen an<\/h3>\n<p><strong>9.33 Uhr:<\/strong> Shell baut wegen des drastischen \u00d6lpreisverfalls w\u00e4hrend der Coronakrise Tausende Stellen ab. Bis Ende 2022 sollen 7000 bis 9000 Stellen gestrichen werden, teilte der britisch-niederl\u00e4ndische \u00d6lkonzern mit. Darin seien die rund 1500 Mitarbeiter enthalten, die bereits eine Abfindung in einem seit einiger Zeit laufenden Stellenabbau angenommen h\u00e4tten. Shell besch\u00e4ftigte zuletzt eigenen Angaben zufolge mehr als 80.000 Menschen in \u00fcber 70 L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Israels Parlament billigt Einschr\u00e4nkungen bei Demonstrationen<\/h3>\n<p><strong>9.27 Uhr:<\/strong> Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat das israelische Parlament vor\u00fcbergehende Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Demonstrationen beschlossen. Die Knesset-Abgeordneten billigten die umstrittenen Ma\u00dfnahmen nach stundenlangen Beratungen am Mittwochmorgen.<\/p>\n<p>Menschen d\u00fcrfen demnach w\u00e4hrend des kompletten Lockdowns nur noch an Demonstrationen teilnehmen, wenn diese weniger als 1000 Meter von ihrem Zuhause entfernt stattfinden. Weiter als einen Kilometer von seinem Heim darf man sich derzeit wegen des geltenden Lockdowns nur in Ausnahmef\u00e4llen wegbewegen. Bislang z\u00e4hlte die Teilnahme an einer Demonstration dazu.<\/p>\n<h3>Deutsche Schuldenquote ist trotz <strong>Corona<\/strong>-Hilfen niedrig<\/h3>\n<p><strong>9.20 Uhr<\/strong>: Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt den Haushaltsentwurf f\u00fcr 2021, der eine Neuverschuldung von gut 96 Milliarden Euro vorsieht. Deutschland habe kraftvoll auf die Coronakrise reagiert und trotzdem noch die niedrigste Schuldenquote der sieben f\u00fchrenden Industriel\u00e4nder. Nach der Krise m\u00fcsse Deutschland aber schnell zu normalen Haushalten zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<h3>Dehoga: Strafen bei falschen Kontaktinfos schwer durchsetzbar<\/h3>\n<p><strong>9.18 Uhr: <\/strong>Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) h\u00e4lt es f\u00fcr schwer durchsetzbar, Falschangaben bei Kontaktinformationen zu bestrafen. &quot;Es ist ein Streit unter Rechtsexperten, ob Gastwirte das Recht haben, sich den Personalausweis vorzeigen zu lassen&quot;, sagt Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ingrid Hartges im SWR zu der von Bund und L\u00e4ndern vereinbarten Regelung. &quot;Ich bef\u00fcrchte, dass sie keinen Anspruch darauf haben.&quot; Die Kontaktangaben seien aber wichtig, um die Nachverfolgbarkeit bei Infektionen zu gew\u00e4hrleisten. Deshalb setze sie auf die Einsicht aller Beteiligten.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien: Erstmals mehr als 7000 neue Corona-F\u00e4lle an einem Tag<\/h3>\n<p><strong>8.21 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien sind am Dienstag zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 7000 neue Corona-F\u00e4lle gez\u00e4hlt worden. Insgesamt gab es 7142 Neuinfektionen, wie die zust\u00e4ndige Regierungsbeh\u00f6rde mitteilte. Zudem verdoppelte sich die Zahl der neuen Todesf\u00e4lle innerhalb einer Woche: Lag die Zahl der Todesf\u00e4lle mit einer Corona-Infektion in der vergangenen Woche noch bei 37 F\u00e4llen an einem Tag, waren es am Dienstag 71 Todesf\u00e4lle. Auch die Zahl der Corona-Patienten in Krankenh\u00e4usern stieg merklich an.<\/p>\n<p>Angesichts der stark steigenden Zahlen gelten in gro\u00dfen Teilen des Landes wieder sch\u00e4rfere Schutzma\u00dfnahmen: So d\u00fcrfen sich im Nordosten Englands, aber auch in Nordirland und Schottland bis auf wenige Ausnahmen keine Angeh\u00f6rigen verschiedener Haushalte mehr treffen. In England m\u00fcssen Pubs und Restaurants um 22 Uhr schlie\u00dfen. Premier Boris Johnson wollte am Mittwoch mit f\u00fchrenden Gesundheitsberatern vor die Presse treten.<\/p>\n<h3>RKI: Zahl der Neuinfizierten schw\u00e4cht sich leicht ab<\/h3>\n<p><strong>7.36 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Neuinfektionen schw\u00e4cht sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leicht ab. Zuletzt habe es 1798 neue F\u00e4lle gegeben, teilt das RKI mit. Am Dienstag waren es 2089 gewesen. Die Gesamtzahl der positiv auf Covid-19 Getesteten liegt laut RKI jetzt bei 289.219.<\/p>\n<h3>&quot;Big Bang Theory&quot;-Star <strong>Jim<\/strong> <strong>Parson<\/strong>s hatte Corona<\/h3>\n<p><strong>7.31 Uhr: <\/strong>&quot;Big Bang Theory&quot;-Star Jim Parsons und sein Ehemann Todd Spiewak waren nach eigenen Angaben mit dem Coronavirus infiziert. &quot;Todd und ich hatten es beide schon fr\u00fch. Es war ungef\u00e4hr Mitte M\u00e4rz. Wir wussten nicht, was es war. Wir dachten, wir h\u00e4tten Erk\u00e4ltungen. Und (&#8230;) schlie\u00dflich verloren wir unseren Geruchs- und Geschmackssinn&quot;, sagte der 47-j\u00e4hrige Schauspieler w\u00e4hrend der &quot;Tonight Show&quot; mit Jimmy Fallon.<\/p>\n<p>&quot;Mir war nicht klar, wie vollst\u00e4ndig der Geschmacks- und Geruchssinn verschwunden sein konnte&quot;, sagte Parsons \u00fcber die Symptome. &quot;Wenn man in Quarant\u00e4ne ist und wirklich nichts anderes tun kann, als zu essen, oh mein Gott, das war brutal&quot;. Parsons spielte zw\u00f6lf Jahre lang die Rolle des Wissenschaftlers Sheldon Cooper in der US-Serie &quot;The Big Bang Theory&quot;.<\/p>\n<h3>Karliczek will Lehrer mit als Erste impfen<\/h3>\n<p><strong>5.15 Uhr:<\/strong> Lehrkr\u00e4fte sollten nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vorrangig gegen das Coronavirus geimpft werden, wenn es den Impfstoff gibt. &quot;Als Bundesbildungsministerin w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass Lehrerinnen und Lehrer aufgrund ihrer Vielzahl an Kontakten in der Schule zu den Ersten geh\u00f6ren, denen eine Impfung angeboten wird &#8211; insbesondere, wenn sie zu einer Risikogruppe geh\u00f6ren&quot;, sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dies w\u00fcrde auch helfen, den f\u00fcr die Gesellschaft so wichtigen Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Herbst und Winter w\u00fcrden zu einer sehr gro\u00dfen Herausforderung f\u00fcr das Schulsystem, sagte die Ministerin. &quot;Wenn die Infektionszahlen insgesamt steigen, werden davon auch die Schulen betroffen sein. Wir sollten uns nichts vormachen.&quot; Es sei das Ziel aller Bundesl\u00e4nder, generelle Schulschlie\u00dfungen zu vermeiden. &quot;Um bereits einzelne Schulschlie\u00dfungen zu umgehen, muss \u00fcberall vor Ort rasch und entschieden reagiert werden, wenn in einer Klasse der Verdacht auf eine Infektion festgestellt wird.&quot; Die m\u00f6glicherweise betroffenen Kinder m\u00fcssten schnellstens in Quarant\u00e4ne gehen und dann auch getestet werden.<\/p>\n<p>Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach dem Bund-L\u00e4nder-Treffen am Dienstag betont, dass komplette Schulschlie\u00dfungen in der Coronakrise k\u00fcnftig vermieden werden sollten. Schulen und Kitas wolle man &quot;unbedingt betreiben&quot;, sagte Merkel.<\/p>\n<h3>Zahl der Einbr\u00fcche k\u00f6nnte wegen Corona auf Allzeittief sinken<\/h3>\n<p><strong>5.09 Uhr:<\/strong> Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erwartet, dass wegen der Coronakrise die Zahl der Einbr\u00fcche in diesem Jahr deutlich geringer ausf\u00e4llt. &quot;Einbr\u00fcche in Deutschland k\u00f6nnten 2020 auf ein neues Allzeittief sinken&quot;, sagt GDV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00f6rg Asmussen der Zeitung &quot;Bild&quot;. Die Entwicklung des ersten Halbjahrs deute darauf hin, dass die Einbruchzahlen am niedrigsten seit Beginn der Statistik 1981 ausfallen. Hauptgrund d\u00fcrfte die Pandemie sein, sagt Asmussen. &quot;Viele Menschen waren zu Hause durch Homeoffice, Kurzarbeit und verbrachten ihren Urlaub daheim.&quot; 2019 z\u00e4hlten Versicherer 95.000 Wohnungseinbr\u00fcche und Sch\u00e4den von rund 300 Millionen Euro.<\/p>\n<h3>Schwarze Null in Haushaltspolitik soll Ziel bleiben <\/h3>\n<p><strong>3.30 Uhr:<\/strong> Die CDU strebt nach der Coronakrise wieder einen ausgeglichenen Bundeshaushalt an &#8211; will aber keinen konkreten Zeitpunkt daf\u00fcr nennen. Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) sagte der dpa: &quot;Das Ziel der Union bleibt die schwarze Null. Sie hat uns in die Lage versetzt, dass sich der Staat gegen die Krise stemmen kann. Einen Zeitpunkt, wann die schwarze Null wieder erreicht wird, kann man aber noch nicht nennen. Viel wird von der wirtschaftlichen Entwicklung abh\u00e4ngen.&quot;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung will im n\u00e4chsten Jahr f\u00fcr den Kampf gegen die Coronakrise noch einmal neue Schulden von rund 96 Milliarden Euro aufnehmen. Daf\u00fcr soll erneut die Schuldenbremse im Grundgesetz ausgesetzt werden. 2022 sollen die Vorgaben der Schuldenbremse wieder eingehalten werden. Auch danach sind in einem geringeren Umfang neue Schulden erlaubt, dies ist laut Finanzplan vorgesehen f\u00fcr die Jahre 2022 bis 2024.<\/p>\n<h3>Gewerkschaft der Polizei bef\u00fcrchtet Probleme bei Kontrollen von R\u00fcckkehrern aus Risikogebieten<\/h3>\n<p><strong>2.10 Uhr: <\/strong>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor gro\u00dfen Problemen bei der Durchsetzung der Quarant\u00e4neauflagen f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer gewarnt, die aus Corona-Risikogebieten des Schengenraums an deutschen Flugh\u00e4fen ankommen. Derzeit habe die Bundespolizei &quot;weder die personelle Kapazit\u00e4t noch die ausreichende Infrastruktur an den Flugh\u00e4fen&quot;, um diese Passagiere zu \u00fcberpr\u00fcfen, sagte der GdP-Vizevorsitzende Sven H\u00fcber der &quot;Rheinischen Post&quot;.<\/p>\n<p>Die Bundespolizei ist zudem nach seinen Angaben rechtlich nur dazu befugt, die aus Schengenstaaten eintreffenden Passagiere beim Verdacht der unerlaubten Einreise zu kontrollieren. &quot;Ansonsten wird das schwierig&quot;, sagte H\u00fcber.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat eine ganze Reihe von Gebieten im Schengenraum zu Corona-Risikogebieten erkl\u00e4rt. Dies bedeutet, dass R\u00fcckkehrer bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Test auf das Coronavirus vorlegen oder sich zwei Wochen lang in h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcssen. Entscheidend f\u00fcr die Einstufung als Risikogebiet ist, dass die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner liegt.<\/p>\n<h3>Corona als US-Wahlkampfthema: Trump verspricht Millionen Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>1.45 Uhr: <\/strong>Kurz vor dem ersten TV-Duell hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigt, mehr als 150 Millionen Corona-Schnelltests verteilen zu lassen. Dass diese in der Fachwelt kritisiert werden, l\u00e4sst er au\u00dfen vor. Sehen Sie hier das Video.<\/p>\n<h3>S\u00f6der auf der Corona-Konferenz: Beste m\u00e4nnliche Nebenrolle<\/h3>\n<p><strong>1.00 Uhr: <\/strong>Zum letzten Mal sa\u00df Markus S\u00f6der als Chef der Ministerpr\u00e4sidenten neben der Kanzlerin. Turnusgem\u00e4\u00df gibt er den Posten nun ab. Er hatte sich markige S\u00e4tze zurechtgelegt &#8211; zu verk\u00fcnden gab es nur einen Minimalkompromiss. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.<\/p>\n<h3>Disney k\u00fcndigt wegen Coronakrise etwa 28.000 Mitarbeitern<\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr: <\/strong>Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney entl\u00e4sst wegen anhaltender Belastungen durch die Coronakrise zahlreiche Mitarbeiter. Der Konzern k\u00fcndige rund 28.000 Angestellten, teilte Disney-Manager Josh D&#039;Amaro in einem Memo an die Mitarbeiter mit. Bei etwa 67 Prozent der betroffenen Besch\u00e4ftigten handele es sich um Teilzeitmitarbeiter. Die K\u00fcndigungen treffen Disneys Vergn\u00fcgungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten. Diese Bereiche wurden von den Folgen der Pandemie am st\u00e4rksten getroffen und sorgten bereits f\u00fcr hohe Verluste des Konzerns. Insgesamt hatte Disney hier vor der Krise noch mehr als 100.000 Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<h3>Insgesamt fast 143.000 Tote in Brasilien<\/h3>\n<p><strong>0.10 Uhr:<\/strong> Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldete 32.058 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 4,7 Millionen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle legte binnen 24 Stunden um 863 auf 142.921 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA und Indien weltweit die meisten Infektionen und Todesf\u00e4lle auf.<\/p>\n<h3>Spahn: &quot;Das Virus ist ja hier der Spielverderber, nicht ich oder wir in der Politik&quot;<\/h3>\n<p><strong>0.05 Uhr: <\/strong>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die von Bund und L\u00e4ndern vereinbarten Versch\u00e4rfungen staatlicher Beschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie verteidigt &#8211; etwa die erlaubte Gr\u00f6\u00dfe von Partys und Bu\u00dfgelder f\u00fcr falsche Namen auf G\u00e4stelisten. Es sei angesichts steigender Infektionszahlen nicht die Zeit f\u00fcr weitere gr\u00f6\u00dfere Lockerungen, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend im ZDF-&quot;heute-journal&quot;. In Gesellschaft, in der Gastronomie sowie beim Reisen und in der Freizeit gebe es momentan das gr\u00f6\u00dfte Ansteckungsrisiko. &quot;Das Virus ist ja hier der Spielverderber, nicht ich oder wir in der Politik&quot;, sagte Spahn.<\/p>\n<p>Eine Differenzierung staatlicher Beschr\u00e4nkungen nach Regionen und nach der konkreten Infektionslage vor Ort sei weiter sinnvoll, sagte Spahn. Sonst gehe die Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung verloren. Er rief die B\u00fcrger dazu auf, ihr Verhalten selbst zu pr\u00fcfen. Jeder k\u00f6nne sich etwa \u00fcberlegen, ob jetzt, mitten in der Pandemie, die Zeit f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Familienfeier sei. Freiheit hei\u00dfe nicht, dass jeder machen k\u00f6nne, was er wolle. Jeder trage Verantwortung f\u00fcr die Menschen um ihn herum. &quot;Mit staatlichem Zwang alleine wird es nicht gehen&quot;, sagte er.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder sorgen angesichts anhaltend hoher Corona-Zahlen unmittelbar vor den Herbstferien f\u00fcr strengere Regeln: So droht nun ein Bu\u00dfgeld von mindestens 50 Euro, wenn Restaurantbesucher falsche Angaben zu ihrer Person in G\u00e4stelisten machen. &quot;Falsche Personenangaben, das ist kein Kavaliersdelikt&quot;, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag nach den Beratungen mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder. Steigen die Infektionszahlen in Landkreisen, soll es vor Ort Beschr\u00e4nkungen bei der Teilnehmerzahl von privaten Feiern geben. Bund und L\u00e4nder appellierten an die B\u00fcrger, nun besonders vorsichtig zu sein, auch weil in Herbst und Winter eine Grippesaison drohe.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Jens Spahn Foto:\u2002CLEMENS BILAN\/EPA-EFE\/Shutterstock Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Deutschland stuft weitere Regionen als<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2896,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2895"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2895\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}