{"id":28909,"date":"2025-01-03T17:46:34","date_gmt":"2025-01-03T14:46:34","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/in-der-nahe-von-magnetar-ursprung-mysterioser-radioblitze-im-all-entdeckt\/"},"modified":"2025-01-03T17:46:34","modified_gmt":"2025-01-03T14:46:34","slug":"in-der-nahe-von-magnetar-ursprung-mysterioser-radioblitze-im-all-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/in-der-nahe-von-magnetar-ursprung-mysterioser-radioblitze-im-all-entdeckt\/","title":{"rendered":"In der N\u00e4he von Magnetar: Ursprung mysteri\u00f6ser Radioblitze im All entdeckt"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wissen         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"K\u00fcnstlerische Darstellung eines Neutronensterns, der einen Radiostrahl aus seiner magnetischen Umgebung aussendet. \" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25465037-1735898282000\/16-9\/750\/MIT-FRB-Origins01-PRESS.jpg\"\/><figcaption>\n<p>K\u00fcnstlerische Darstellung eines Neutronensterns, der einen Radiostrahl aus seiner magnetischen Umgebung aussendet.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Seit einigen Jahren beobachten Astronomen immer wieder mysteri\u00f6se Radioblitze aus dem All. Nun findet ein Team heraus, wo diese entstehen. Ursache ist offenbar eine gewaltige Explosion in unmittelbarer N\u00e4he eines Neutronensterns. Die Energie, die dabei freigesetzt wird, ist enorm. <\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2007 entdecken Astronomen etwas Sonderbares: energiereiche, kurze Signale aus dem All, die so noch nie beobachtet worden waren. Die nur eine Tausendstel Sekunde anhaltenden Ausbr\u00fcche von Radiostrahlung transportierten gleichzeitig eine enorme Menge an Energie &#8211; etwa so viel, wie die Sonne in drei Tagen produziert. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Sonnen-und-Mondfinsternisse-und-viele-Sternschnuppen-Naechte-article25455137.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"b3380d4855d6151b479c50b0229f093f.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/23673645-1666702346000\/17-6\/1136\/b3380d4855d6151b479c50b0229f093f.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  31.12.24    Astronomische Vorschau auf 2025 Sonnen- und Mondfinsternisse und viele Sternschnuppen-N\u00e4chte    <\/p>\n<p> Forscher haben dem Ph\u00e4nomen den Namen Fast Radio Bursts (FRB) gegeben, also &quot;schnelle Radioausbr\u00fcche&quot;. Seitdem haben Astronomen Tausende davon entdeckt &#8211; innerhalb unserer eigenen Galaxie, aber auch in bis zu acht Milliarden Lichtjahren Entfernung. Was genau diese kosmischen Radiostrahlenausbr\u00fcche ausl\u00f6st, ist bislang unbekannt.<\/p>\n<p>Nun haben Astronomen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Ursprung von mindestens einem schnellen Radiostrahlungsausbruch mithilfe einer neuartigen Technik eingegrenzt. In ihrer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift &quot;Nature&quot; erschien, konzentrierte sich das Team auf den Ausbruch namens &quot;FRB 20221022A&quot;, der aus einer etwa 200 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie stammt.<\/p>\n<h2>Explosion ganz nah an Neutronenstern<\/h2>\n<p>Die Wissenschaftler untersuchten Ver\u00e4nderungen in der Helligkeit des FRB. Das Team schlussfolgerte daraus, dass es sich um eine Explosion in maximal 10.000 Kilometern Entfernung von einem rotierenden Neutronenstern handeln muss. Neutronensterne sind extrem dichte Reste eines Sterns, die lediglich einen Radius von etwa zwanzig Kilometern haben. Sie sind so massereich, dass ein Teel\u00f6ffel ihrer Materie auf der Erde mehrere Milliarden Tonnen wiegen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Die MIT-Forscher vermuten aufgrund ihrer Beobachtungen, dass es sich bei dem FRB um einen Ausbruch aus der Magnetosph\u00e4re des Neutronensterns handelt, der hochmagnetischen Umgebung, die ein extrem kompaktes Objekt unmittelbar umgibt. &quot;In diesen Umgebungen von Neutronensternen liegen die Magnetfelder an der Grenze dessen, was das Universum erzeugen kann&quot;, sagt Hauptautorin Kenzie Nimmo vom MIT, laut einer Pressemitteilung.<\/p>\n<h2>Magnetfeld rei\u00dft Atome auseinander<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25465353-1735903845000\/16-9\/750\/223944156.jpg\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Das Radioteleskop CHIME in der kanadische Provinz British Columbia.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25465353-1735903845000\/16-9\/750\/223944156.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Das Radioteleskop CHIME in der kanadische Provinz British Columbia.<\/p>\n<p>(Foto: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>&quot;Um diese hochmagnetischen Neutronensterne, auch als Magnetare bekannt, k\u00f6nnen keine Atome existieren. Sie w\u00fcrden einfach von den Magnetfeldern auseinandergerissen werden&quot;, sagt Co-Autorin Kiyoshi Masui, ebenfalls vom MIT. &quot;Das Spannende daran ist, dass wir feststellen, dass die in diesen Magnetfeldern gespeicherte Energie in der N\u00e4he der Quelle so verdreht und neu konfiguriert wird, dass sie als Radiowellen freigesetzt werden kann, die wir auf der anderen Seite des Universums sehen k\u00f6nnen.&quot; <\/p>\n<p>Die Zahl der Entdeckungen schneller Radiostrahlungsausbr\u00fcche hat in den vergangenen Jahren aufgrund eines neuartigen Radioteleskops, dem Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment (CHIME), stark zugenommen. Es besteht aus vier gro\u00dfen, station\u00e4ren Empf\u00e4ngern, die jeweils wie eine Halfpipe geformt sind. Sie sind auf die Erkennung von Radioemissionen in einem Bereich abgestimmt, der sehr empfindlich auf schnelle Radiostrahlungsausbr\u00fcche reagiert. Denn obwohl die Ausbr\u00fcche an ihrer Quelle sehr energiereich sind, kommen sie nur als sehr schwaches Signal bei der Erde an.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, kst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissen K\u00fcnstlerische Darstellung eines Neutronensterns, der einen Radiostrahl aus seiner magnetischen Umgebung aussendet. Seit einigen Jahren beobachten Astronomen immer wieder mysteri\u00f6se Radioblitze aus dem All. Nun findet ein Team heraus,<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-28909","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28909\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}