{"id":28895,"date":"2025-01-01T08:25:59","date_gmt":"2025-01-01T05:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/zuvor-nuchba-kommandeur-getotet-hamas-nutzt-silvesternacht-fur-raketenangriff-auf-israel\/"},"modified":"2025-01-01T08:25:59","modified_gmt":"2025-01-01T05:25:59","slug":"zuvor-nuchba-kommandeur-getotet-hamas-nutzt-silvesternacht-fur-raketenangriff-auf-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/zuvor-nuchba-kommandeur-getotet-hamas-nutzt-silvesternacht-fur-raketenangriff-auf-israel\/","title":{"rendered":"Zuvor Nuchba-Kommandeur get\u00f6tet: Hamas nutzt Silvesternacht f\u00fcr Raketenangriff auf Israel"},"content":{"rendered":"<p>Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Bei Netiwot wurde eine Rakete abgefangen. (Archivbild)\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25461124-1735708241000\/16-9\/750\/614f234ff6236af6c938c512fda02db3.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Bei Netiwot wurde eine Rakete abgefangen. (Archivbild)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>W\u00e4hrend weltweit Menschen ausgelassen in das neue Jahr hineinfeiern, heulen in Israel wieder die Warnsirenen. Die Hamas feuert Raketen auf Israel. 15 Monate Krieg hinterlassen im Gazastreifen verheerende Zerst\u00f6rungen.<\/strong><\/p>\n<p>Die islamistische Hamas hat auch in der Neujahrsnacht wieder Raketen aus dem umk\u00e4mpften Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Zwei Geschosse seien um Mitternacht aus dem Zentrum des abgeriegelten K\u00fcstengebiets auf die s\u00fcdisraelische Stadt Netiwot abgefeuert worden, teilte Israels Armee mit. Eine Rakete sei abgefangen worden, die andere in offenem Gebiet eingeschlagen. Berichte \u00fcber Verletzte gab es nicht. Die Hamas bekannte sich zu dem Raketenangriff.<\/p>\n<p>Wegen des Angriffs heulten einmal mehr die Warnsirenen in Israel. Kurz darauf wurden die Bewohner des Gebiets, von wo aus die Raketen abgefeuert worden waren, von einem israelischen Milit\u00e4rsprecher \u00fcber die Onlineplattform X auf Arabisch aufgefordert, sich wegen eines erwarteten Gegenangriffs &quot;sofort&quot; in die \u00f6rtliche Humanit\u00e4re Zone zu begeben.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Kaelte-und-Regen-setzen-Kriegsfluechtlingen-in-Gaza-zu-article25460007.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"gazazelte.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25460027-1735580805000\/16-9\/1136\/gazazelte.jpg\"\/>    01:30 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  30.12.24    \u00dcberflutete Zeltst\u00e4dte K\u00e4lte und Regen setzen Kriegsfl\u00fcchtlingen in Gaza zu    <\/p>\n<p>Die israelische Armee geht im Norden des Gazastreifens ebenfalls weiter massiv gegen die Hamas vor. Auch von dort aus hatten militante Pal\u00e4stinenser in den vergangenen Tagen wiederholt Raketen auf israelisches Grenzgebiet gefeuert. <\/p>\n<p>Israels Armee gab derweil die T\u00f6tung eines Kommandeurs der Hamas bekannt, der f\u00fchrend am Terrorangriff auf Israels Grenzorte am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein soll. Der Kommandeur der Hamas-Eliteeinheit &quot;Nuchba&quot; in Chan Junis im S\u00fcden Gazas sei in der dortigen Humanit\u00e4ren Zone get\u00f6tet worden. Er war demnach einer der Anf\u00fchrer des \u00dcberfalls auf den Kibbuz Nir Oz, wo die Terroristen an jenem 7. Oktober besonders schlimme Gr\u00e4ueltaten ver\u00fcbt hatten.<\/p>\n<p>Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen hatten bei dem Massaker mehr als 1200 Menschen in Israel get\u00f6tet und etwa 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der beispiellose \u00dcberfall l\u00f6ste den Gaza-Krieg aus. Israel geht seit dem Hamas-\u00dcberfall massiv milit\u00e4risch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde bislang mehr als 45.500 Menschen get\u00f6tet. Die Angaben k\u00f6nnen nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<h2>&quot;Zufluchtsort wird zur Todesfalle&quot;<\/h2>\n<p>Israels Milit\u00e4r greift bei seinem Vorgehen gegen die Hamas immer wieder auch Krankenh\u00e4user in Gaza an und begr\u00fcndet das damit, dass sich dort Stellungen, Waffenlager und K\u00e4mpfer der Islamisten bef\u00e4nden. Daf\u00fcr habe Israel bislang jedoch keine stichhaltigen Beweise vorgelegt, hei\u00dft es in einem Bericht des UN-Menschenrechtsb\u00fcros in Genf.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Weihnachten-in-Bethlehem-Polizei-statt-Festtagsstimmung-article25453088.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"bethl.JPG\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25453106-1735120612000\/16-9\/1136\/bethl.jpg\"\/>    01:47 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  25.12.24    &quot;Weihnachtslieder klingen schief&quot; Weihnachten in Bethlehem &#8211; Polizei statt Festtagsstimmung    <\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r hingegen verweist darauf, dass beispielsweise nach der Eroberung der gr\u00f6\u00dften Klinik im Gazastreifen, des Schifa-Krankenhauses in der Stadt Gaza, direkt unter dem Geb\u00e4ude Bunker und Tunnel der Hamas gefunden worden seien. Dies sei durch entsprechende Videos und Fotos auch \u00f6ffentlich belegt worden. Teile des Krankenhauses habe die Hamas jahrelang als R\u00fcckzugsort und Waffenlager genutzt. <\/p>\n<p>Gezielte Angriffe auf nicht milit\u00e4risch genutzte Kliniken und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Angriffe auf Zivilisten seien Kriegsverbrechen, betonte das UN-Menschenrechtsb\u00fcro. Falls dies Teil einer systematischen Attacke gegen die Zivilbev\u00f6lkerung sei, k\u00f6nnte es als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Volker T\u00fcrk, der UN-Hochkommissar f\u00fcr Menschenrechte, forderte eine unabh\u00e4ngige und gr\u00fcndliche Untersuchung der israelischen Angriffe. &quot;Als ob die unerbittlichen Bombenangriffe und die katastrophale humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen nicht genug w\u00e4ren, wurde der einzige Zufluchtsort, in dem sich die Pal\u00e4stinenser sicher f\u00fchlen sollten, zu einer Todesfalle&quot;, sagte er in Genf.<\/p>\n<h2>UNRWA von Hamas unterwandert? <\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Israels-Aussenminister-Werden-Huthi-Anfuehrer-enthaupten-article25452220.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Unbenannt.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25452254-1735025092000\/16-9\/1136\/Katz.jpg\"\/>    01:35 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  24.12.24    &quot;Wie wir es mit Hanija taten&quot; Israels Au\u00dfenminister: Werden Huthi-Anf\u00fchrer &quot;enthaupten&quot;    <\/p>\n<p>Seit Kriegsbeginn wurden nach Angaben des Leiters des UN-Pal\u00e4stinenserhilfswerks UNRWA, Philippe Lazzarini, mindestens 745 Menschen in Unterk\u00fcnften der Organisation get\u00f6tet. Mehr als 2200 weitere seien verletzt worden, schrieb er auf X. Es habe fast 650 Angriffe auf Geb\u00e4ude und Einrichtungen von UNRWA gegeben. Mehr als zwei Drittel der Geb\u00e4ude des Hilfswerks seien besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt. 258 Mitarbeiter seien get\u00f6tet worden, mindestens 20 bef\u00e4nden sich in israelischen Haftanstalten. <\/p>\n<p>Israel wirft UNRWA seit geraumer Zeit vor, von der Hamas unterwandert zu sein. Das israelische Parlament verabschiedete Ende Oktober ein Gesetz, das dem Hilfswerk k\u00fcnftig die T\u00e4tigkeit auf israelischem Staatsgebiet untersagt. Das Bet\u00e4tigungsverbot soll Ende dieses Monats in Kraft treten. Das w\u00fcrde bedeuten, dass das Hilfswerk k\u00fcnftig auch in den Pal\u00e4stinensergebieten seine Eins\u00e4tze kaum fortsetzen kann, weil Israel die Grenz\u00fcberg\u00e4nge kontrolliert.<\/p>\n<p>Nach UN-Angaben m\u00fcssen fast eine Million Menschen im Gazastreifen die Wintermonate ohne angemessene Unterkunft verbringen. Auch in der Neujahrsnacht lagen die Temperaturen nachts teils unter zehn Grad. Hilfsorganisationen warnen vor den prek\u00e4ren Lebensumst\u00e4nden bei niedrigeren Temperaturen und einem Anstieg von Krankheiten bei Kindern. Es gab Berichte \u00fcber Todesf\u00e4lle von S\u00e4uglingen wegen Unterk\u00fchlung. Zuletzt hatten Regenf\u00e4lle in Zeltlagern f\u00fcr Binnenfl\u00fcchtlinge zu \u00dcberschwemmungen gef\u00fchrt.<\/p>\n<h2>Rund 100 Geiseln in Hamas-Gewalt<\/h2>\n<p>Angenommen wird, dass die Hamas weiterhin rund 100 Geiseln im Gazastreifen festh\u00e4lt. Wie viele von ihnen noch am Leben sind, ist unklar. Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe und Freilassung der Geiseln im Gegenzug f\u00fcr die Freilassung pal\u00e4stinensischer H\u00e4ftlinge waren bisher erfolglos. Die Wut der Angeh\u00f6rigen von Hamas-Opfern und \u00dcberlebenden des Massakers vom 7. Oktober 2023 in Israel ist gro\u00df. Laut einem Bericht der &quot;Times of Israel&quot; fordern rund 1000 Familien in einem \u00f6ffentlichen Brief eine staatliche Untersuchungskommission zum Verhalten der Regierung vor dem Terror-\u00dcberfall.<\/p>\n<p>Viele Menschen in Israeli werfen Regierungschef Benjamin Netanjahu vor, bislang keine pers\u00f6nliche Verantwortung f\u00fcr das Versagen der Politik und Sicherheitskr\u00e4fte im Zusammenhang mit dem Oktober-Massaker einger\u00e4umt zu haben. Netanjahu, gegen den ein Korruptionsprozess l\u00e4uft, will eine Untersuchung erst nach dem Ende des Gaza-Kriegs auf den Weg bringen. Kritiker werfen ihm immer wieder vor, den Krieg gegen die Hamas in die L\u00e4nge zu ziehen, um im Amt bleiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mba\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Bei Netiwot wurde eine Rakete abgefangen. (Archivbild) W\u00e4hrend weltweit Menschen ausgelassen in das neue Jahr hineinfeiern, heulen in Israel wieder die Warnsirenen. 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