{"id":28833,"date":"2024-12-23T08:17:00","date_gmt":"2024-12-23T05:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rede-uber-gender-musk-und-putin-trump-holt-zum-rundumschlag-aus\/"},"modified":"2024-12-23T08:17:00","modified_gmt":"2024-12-23T05:17:00","slug":"rede-uber-gender-musk-und-putin-trump-holt-zum-rundumschlag-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rede-uber-gender-musk-und-putin-trump-holt-zum-rundumschlag-aus\/","title":{"rendered":"Rede \u00fcber Gender, Musk und Putin: Trump holt zum Rundumschlag aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Hat viel vor: Donald Trump.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25450268-1734922058000\/16-9\/750\/499286990.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Hat viel vor: Donald Trump.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Bis zur Amtseinf\u00fchrung ist es zwar noch einen Monat hin, doch schon jetzt gibt der designierte US-Pr\u00e4sident Trump Einblick in seine Vorhaben. F\u00fcr den ersten Tag k\u00fcndigt er eine Wende in der Geschlechterpolitik an. Zudem soll der h\u00f6chste Berg Nordamerikas wieder seinen alten Namen bekommen.<\/strong><\/p>\n<p>Drohgeb\u00e4rde gen Lateinamerika: Der designierte US-Pr\u00e4sident Donald Trump will unter bestimmten Umst\u00e4nden die Kontrolle \u00fcber den Panama-Kanal zur\u00fcckfordern. &quot;Hat hier jemand schon mal vom Panama-Kanal geh\u00f6rt?&quot;, fragte er das Publikum einer rechtskonservativen Konferenz im Bundesstaat Arizona. &quot;Denn beim Panama-Kanal werden wir abgezockt, wie \u00fcberall sonst auch.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Panama-antwortet-auf-Trumps-Kanal-Drohung-article25450206.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"497721266.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25450267-1734921979000\/17-6\/1136\/497721266.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  22.12.24    &quot;Nicht verhandelbar&quot; Panama antwortet auf Trumps Kanal-Drohung    <\/p>\n<p>Mit seinem Auftritt beim &quot;AmericaFest&quot; in der Stadt Phoenix gab der 78 Jahre alte Republikaner einen Vorgeschmack darauf, wie er seine zweite Amtszeit inszenieren d\u00fcrfte. Er nutzte die B\u00fchne auch, um auf Vorw\u00fcrfe zu reagieren, Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk \u00fcbe zu gro\u00dfen Einfluss auf seine Politik aus, \u00e4u\u00dferte sich erneut zum drohenden Aus der Video-App Tiktok in den USA und griff kulturpolitische Streitthemen auf, die er als &quot;woken Bullshit&quot; bezeichnete. <\/p>\n<p>Es war Trumps erste Ansprache dieser Art seit seinem Wahlsieg Anfang November und erinnerte im Stil an seine Kundgebungen der Monate davor &#8211; war aber optisch noch etwas spektakul\u00e4rer: untermalt von Pyrotechnik und einer gro\u00dfen, leuchtenden &quot;47&quot;. Der 47. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten wird am 20. Januar in Washington vereidigt.<\/p>\n<h2>&quot;Beim Panama-Kanal werden wir abgezockt&quot;<\/h2>\n<p>Trump kritisierte die Durchfahrtgeb\u00fchren am Panama-Kanal als &quot;h\u00f6chst ungerecht&quot;. Er forderte, die Kontrolle der Wasserstra\u00dfe an die USA zur\u00fcckzugeben, falls diese nicht fair behandelt w\u00fcrden. Der Kanal &#8211; eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt &#8211; wurde im fr\u00fchen 20. Jahrhundert von den USA gebaut und lange kontrolliert, bevor die Verwaltung schrittweise an Panama \u00fcberging. Panamas Pr\u00e4sident Jos\u00e9 Ra\u00fal Mulino wies Trumps Forderungen entschieden zur\u00fcck und unterstrich die Souver\u00e4nit\u00e4t Panamas. Die Geb\u00fchren, sagte Mulino, w\u00fcrden transparent und in \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rungen festgelegt.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-will-Tiktok-noch-eine-Weile-behalten-article25450126.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"274b86dae14c40e6c9d75c06eb5cd744.jpg\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25450145-1734894451000\/17-6\/1136\/274b86dae14c40e6c9d75c06eb5cd744.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  22.12.24    &quot;Hat Platz in meinem Herzen&quot; Trump will Tiktok &quot;noch eine Weile behalten&quot;    <\/p>\n<p>Trump \u00e4u\u00dferte sich in Phoenix auch zur Rolle Elon Musks, die zuletzt bei den Haushaltsverhandlungen im Kongress f\u00fcr Kritik gesorgt hatte. Dem laut &quot;Forbes&quot; reichsten Mann der Welt wird vorgeworfen, sich ohne politisches Mandat in die Regierungsarbeit einzumischen, um eigene wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Einige Demokraten spotteten, Musk sei der wahre Anf\u00fchrer der Republikaner und nannten ihn ironisch &quot;Pr\u00e4sident Musk&quot;. <\/p>\n<p>Trump trat dieser Bezeichnung nun entschieden entgegen, bestritt aber nicht direkt Musks Einflussnahme hinter den Kulissen. Stattdessen erkl\u00e4rte er: &quot;Nein, er \u00fcbernimmt nicht die Pr\u00e4sidentschaft. (&#8230;) Aber Elon hat einen tollen Job gemacht. Ist es nicht sch\u00f6n, kluge Leute zu haben, auf die wir uns verlassen k\u00f6nnen?&quot;<\/p>\n<p>In seiner Rede schnitt Trump viele weitere Themen an &#8211; darunter auch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Kremlchef Wladimir Putin wolle ihn &quot;so bald wie m\u00f6glich&quot; treffen, sagte Trump. &quot;Pr\u00e4sident Putin hat gesagt, dass er sich so bald wie m\u00f6glich mit mir treffen will&quot;, erkl\u00e4rte er. &quot;Also m\u00fcssen wir darauf warten. Aber wir m\u00fcssen diesen furchtbaren, furchtbaren Krieg beenden.&quot; Trump betonte die schweren milit\u00e4rischen Verluste in diesem Krieg und wiederholte seine Behauptung, dass Russland die Invasion nicht in vollem Umfang gestartet h\u00e4tte, wenn er 2022 Pr\u00e4sident gewesen w\u00e4re. &quot;Millionen von Soldaten sind gestorben&quot;, sagte er. &quot;Wir m\u00fcssen das stoppen, das ist l\u00e4cherlich. Dieser Krieg h\u00e4tte nie stattgefunden, wenn ich Pr\u00e4sident gewesen w\u00e4re.&quot;<\/p>\n<h2>&quot;Vielleicht sollten wir dieses Ding noch eine Weile behalten&quot;<\/h2>\n<p>Zum drohenden Aus von Tiktok zeigte sich Trump erneut skeptisch. &quot;Vielleicht sollten wir dieses Ding noch eine Weile behalten&quot;, sagte der Republikaner. Die Video-App des chinesischen Unternehmens Bytedance steht in den USA wegen Datenschutzbedenken unter Druck. Ein im April verabschiedetes Gesetz verlangt den Verkauf von Tiktok bis zum 19. Januar, andernfalls drohen ein Bann aus den amerikanischen App-Stores und der Verlust wichtiger Infrastruktur. Das Datum f\u00e4llt einen Tag vor Trumps Amtseinf\u00fchrung. Zwar kann er das Gesetz nicht eigenst\u00e4ndig aufheben &#8211; aber das Justizministerium w\u00e4re unter seiner Regierung f\u00fcr dessen Umsetzung zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Auch kulturpolitische Themen fanden in Trumps Rede Platz, die er umfassend als &quot;woken Bullshit&quot; bezeichnete. Er erkl\u00e4rte unter anderem, mit seiner Regierung werde die offizielle Politik sein, dass es &quot;nur zwei Geschlechter gibt: m\u00e4nnlich und weiblich&quot;. &quot;Transgender-Irrsinn&quot; m\u00fcsse aus Schulen verbannt werden, er wolle das gleich am ersten Amtstag in Angriff nehmen. In diesem Kontext sprach sich Trump daf\u00fcr aus, patriotische Inhalte in Schulen zu st\u00e4rken und auch die kritische Auseinandersetzung mit der rassistischen Geschichte der USA zu reduzieren. &quot;Wir werden unseren Kindern beibringen, unser Land zu lieben, unsere Geschichte zu ehren und unsere gro\u00dfartige amerikanische Flagge stets zu achten&quot;, sagte er.<\/p>\n<p>So plane er, die Umbenennung des h\u00f6chsten Berges Nordamerikas r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. &quot;Sie haben dem Mount McKinley seinen Namen genommen&quot;, sagte Trump. Der 6168 Meter hohe Berg war 2015 von Pr\u00e4sident Barack Obama auf Wunsch des Bundesstaates Alaska in &quot;Denali&quot; umbenannt worden, um den traditionellen Namen der Ureinwohner Alaskas zu w\u00fcrdigen. Die Umbenennung hatte eine jahrzehntelange Debatte beendet. Der Name &quot;Mount McKinley&quot; erinnerte an den 25. US-Pr\u00e4sidenten William McKinley, der von 1897 bis zu seiner Ermordung 1901 amtierte. Trumps Vorhaben st\u00f6\u00dft auf Kritik, auch aus den eigenen Reihen. &quot;Es gibt nur einen Namen, der Nordamerikas h\u00f6chstem Berg w\u00fcrdig ist: Denali &#8211; der Gro\u00dfe&quot;, erkl\u00e4rte die republikanische Senatorin Lisa Murkowski aus Alaska. Die geplante R\u00fcckbenennung k\u00f6nnte erneut Diskussionen \u00fcber die Anerkennung indigener Kulturen entfachen. <\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Mehr als 100 Postings Musk torpedierte \u00dcbergangshaushalt mit Unwahrheiten       Pl\u00f6tzlich mildere T\u00f6ne Demokratische Gouverneure \u00e4ndern Trump-Kurs       Weggef\u00e4hrte aus dem Showgesch\u00e4ft Trump macht TV-Produzenten zum Sondergesandten    <\/p>\n<p>Ein weiteres zentrales Thema seiner Rede war die Migrationspolitik. Wie bereits im Wahlkampf sprach Trump dabei von einer &quot;Invasion&quot; und bediente sich entmenschlichender Rhetorik. &quot;Wir werden nicht mehr besetzt, wir werden nicht mehr \u00fcberrannt, wir werden nicht mehr erobert werden&quot;, sagte er. Die Migranten seien alles Kriminelle oder Leute aus &quot;Irrenanstalten&quot;. &quot;Wir werden wieder (&#8230;) eine Nation sein, auf die wir stolz sein k\u00f6nnen.&quot; Massenabschiebungen waren ein zentrales Versprechen seines Wahlkampfes. F\u00fcr die Umsetzung dieses Vorhabens hat Trump bereits mehrere rechte Hardliner in sein Team geholt.<\/p>\n<p>Das &quot;AmericaFest&quot; ist eine gro\u00dfe j\u00e4hrliche Konferenz, die konservative Werte, Patriotismus und Aktivismus feiert. Das mehrt\u00e4gige Event zieht Tausende Teilnehmer an und wird von den Organisationen Turning Point Action und Turning Point USA ausgerichtet. Neben Trump traten dort auch zahlreiche prominente Vertreter des ultrarechten Spektrums auf, darunter Steve Bannon, Roger Stone, Sebastian Gorka und Matt Walsh.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, ses\/dpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Hat viel vor: Donald Trump. Bis zur Amtseinf\u00fchrung ist es zwar noch einen Monat hin, doch schon jetzt gibt der designierte US-Pr\u00e4sident Trump Einblick in seine Vorhaben. 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