{"id":28773,"date":"2024-12-14T14:47:18","date_gmt":"2024-12-14T11:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/inlandsfluge-verlieren-bedeutung-billigflug-angebot-nimmt-ab-preise-steigen\/"},"modified":"2024-12-14T14:47:18","modified_gmt":"2024-12-14T11:47:18","slug":"inlandsfluge-verlieren-bedeutung-billigflug-angebot-nimmt-ab-preise-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/inlandsfluge-verlieren-bedeutung-billigflug-angebot-nimmt-ab-preise-steigen\/","title":{"rendered":"Inlandsfl\u00fcge verlieren Bedeutung: Billigflug-Angebot nimmt ab, Preise steigen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Preise steigen bei Ryanair, Eurowings und Co.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25432324-1734171249000\/16-9\/750\/imago775344538.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Preise steigen bei Ryanair, Eurowings und Co.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Europaweit ist das Angebot an Low-Cost-Fl\u00fcgen wieder auf dem Niveau von 2019. Doch in Deutschland sieht die Lage ganz anders aus: Es werden deutlich weniger Verbindungen angeboten als vor der Corona-Pandemie. F\u00fcr die Tickets m\u00fcssen Reisende zudem deutlich mehr bezahlen.<\/strong><\/p>\n<p>Kunden in Deutschland m\u00fcssen tiefer in die Tasche greifen, wenn sie mit einem Direktflug in den Urlaub aufbrechen wollen. In der regelm\u00e4\u00dfigen Preisanalyse des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) f\u00fcr sogenannte Low-Cost-Carrier reichen die Durchschnittspreise von 61 Euro (Wizz) bis 115 Euro (Eurowings) f\u00fcr das Einweg-Ticket ohne Gep\u00e4ck. Vor einem Jahr betrug die Spanne bei den vier gr\u00f6\u00dften Billigflug-Anbietern noch 58 bis 102 Euro. Die Fl\u00fcge von Netzwerk-Airlines wie der Lufthansa sind in der Analyse nicht enthalten.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Flugpreise-steigen-ab-Januar-deutlich-an-article25421303.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"flugpreise.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25421549-1733819153000\/16-9\/1136\/flugpreise.jpg\"\/>    01:24 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  10.12.24    Airline-Bosse sauer Flugpreise steigen ab Januar deutlich an    <\/p>\n<p> Das DLR untersuchte die Preise f\u00fcr Strecken mit Entfernungen zwischen 500 und 2000 Kilometern, Referenzdatum war der 17. September. Die Forschenden erhoben die Preise f\u00fcr Fl\u00fcge mit verschiedenen Vorausbuchungsfristen. Grunds\u00e4tzlich sind kurzfristige Tickets deutlich teurer als solche mit einer l\u00e4ngeren Vorlaufzeit. So verlangt der deutsche Marktf\u00fchrer Eurowings zwischen knapp 73 Euro bei einem drei Monate entfernten Flug und durchschnittlich 152,40 Euro f\u00fcr Fl\u00fcge am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger die Vorausbuchungsfrist, desto g\u00fcnstiger, so die Faustformel &#8211; es gab allerdings auch Abweichungen. Zudem sind an Feiertagen und in Ferienzeiten die verf\u00fcgbaren Kapazit\u00e4ten oft fr\u00fchzeitig ausgebucht, was zu h\u00f6heren Preisen f\u00fchrt, wie das DLR erkl\u00e4rte.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ryanair-Chef-Deutschland-ist-am-Arsch-article25394779.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"486244856.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25398386-1732887349000\/17-6\/1136\/486244856.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  30.11.24    Airline k\u00fcrzt Angebot Ryanair-Chef: &quot;Deutschland ist am Arsch&quot;    <\/p>\n<h2>Ryanair mit dem h\u00f6chsten Flugticketpreis<\/h2>\n<p>Das teuerste Einzelticket in der Auswertung hat die irische Fluggesellschaft Ryanair angeboten, die f\u00fcr einen sieben Tage entfernten Flug von K\u00f6ln nach Porto 390 Euro aufgerufen hat. Die Iren geh\u00f6ren zu den sch\u00e4rfsten Kritikern der hohen Steuern und Geb\u00fchren, die bei Abfl\u00fcgen an deutschen Flugh\u00e4fen f\u00e4llig werden. Trotz eines starken europaweiten Wachstums hat Ryanair das Angebot in Deutschland deutlich reduziert und weitere Flugstreichungen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Laut DLR gab es in der untersuchten Juli-Woche von deutschen Flugh\u00e4fen 4260 Billigfl\u00fcge von 14 Airlines auf 760 Strecken. Das ist ein R\u00fcckgang um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Europaweit haben die Billigfl\u00fcge mit 68.000 Starts und 10.600 Strecken innerhalb einer Woche das Vorkrisenniveau allerdings um 2,0 Prozent \u00fcberschritten. Der Ryanair-Flugplan umfasst mit 24.000 Starts in der Woche inzwischen 30 Prozent mehr Fl\u00fcge als noch 2019. Es folgen die Gesellschaften Easyjet und Wizz.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Lufthansa-Chef-fuerchtet-weiter-schrumpfende-Flugplaene-article25288864.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"487509797.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25288944-1728887694000\/16-9\/1136\/487509797.jpg\"\/>    01:28 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  14.10.24    Unattraktive deutsche Airports Lufthansa-Chef f\u00fcrchtet weiter schrumpfende Flugpl\u00e4ne    <\/p>\n<p> Die beliebtesten Direktziele von deutschen Flugh\u00e4fen bleiben Spanien und Italien. Das gr\u00f6\u00dfte Angebot gibt es in Berlin, D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln-Bonn. Inlandsfl\u00fcge haben &quot;deutlich an Bedeutung verloren&quot;, ergab die DLR-Untersuchung. Die Gr\u00fcnde l\u00e4gen zum einen in einer geringeren Nachfrage, da beispielsweise Meetings zunehmend online abgehalten werden. &quot;Zum anderen spielen wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ein reduziertes Angebot eine Rolle&quot;, erkl\u00e4rte Studienleiter Peter Berster.<\/p>\n<h2>Gesch\u00e4ftsmodelle der Airlines vermischen sich<\/h2>\n<p>Die Low-Cost-Angebote der Airlines unterscheiden sich laut DLR zunehmend &#8211; das mache es schwierig, klare Abgrenzungskriterien zu definieren. Zu den typischen Merkmalen z\u00e4hlten ein niedriger Preis und dessen allgemeine Verf\u00fcgbarkeit, ebenso wie der Direktvertrieb \u00fcber das Internet. Low-Cost-Carrier setzen demnach vorwiegend auf den Punkt-zu-Punkt-Verkehr und nutzen h\u00e4ufig nur ein Flugzeugmodell sowie verschiedene Flugh\u00e4fen als Basen.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Drei W\u00fcnsche an neue Regierung Luftfahrtpr\u00e4sident k\u00fcndigt h\u00f6here Ticketpreise an       Abzocke durch Extrageb\u00fchren Billigflieger m\u00fcssen &quot;historisches&quot; Bu\u00dfgeld zahlen       Mehr internationale Ziele ab BER Eurowings streicht weitere innerdeutsche Verbindungen    <\/p>\n<p>Sogenannte Netzwerk-Fluggesellschaften bieten dagegen ein umfassendes Streckennetz mit Kurz-, Mittel- und Langstreckenfl\u00fcgen \u00fcber zentrale Drehkreuze an. Touristik-Fluggesellschaften arbeiten eng mit Reiseveranstaltern zusammen. Doch inzwischen vermischten sich diese Gesch\u00e4ftsmodelle zusehends.<\/p>\n<p>Das Zentrum ver\u00f6ffentlicht zweimal im Jahr seinen sogenannten Low-Cost-Monitor zum Billigflug-Angebot in Deutschland. In einem Extrateil zu den Preisen ermittelten die Forschenden aktuell nicht nur die Nettoflugpreise, sondern auch die f\u00fcr die Kunden relevanten Endpreise, die oft &quot;erheblich h\u00f6her&quot; sind. Grund sind die zus\u00e4tzlichen Kosten und Geb\u00fchren.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mpa\/dpa\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Die Preise steigen bei Ryanair, Eurowings und Co. Europaweit ist das Angebot an Low-Cost-Fl\u00fcgen wieder auf dem Niveau von 2019. 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