{"id":28661,"date":"2024-11-26T16:36:10","date_gmt":"2024-11-26T13:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rtl-ntv-trendbarometer-spd-nach-kandidaten-streit-weiter-abgeschlagen-hinter-union\/"},"modified":"2024-11-26T16:36:10","modified_gmt":"2024-11-26T13:36:10","slug":"rtl-ntv-trendbarometer-spd-nach-kandidaten-streit-weiter-abgeschlagen-hinter-union","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/rtl-ntv-trendbarometer-spd-nach-kandidaten-streit-weiter-abgeschlagen-hinter-union\/","title":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer: SPD nach Kandidaten-Streit weiter abgeschlagen hinter Union"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Scholz macht&#039;s, Pistorius applaudiert - die W\u00e4hler bislang nicht. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25388371-1732621446000\/16-9\/750\/494492762.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Scholz macht&#039;s, Pistorius applaudiert &#8211; die W\u00e4hler bislang nicht.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die SPD hat einen Bundeskanzlerkandidaten, aber weiter keinerlei Anzeichen eines Aufschwungs. Den verzeichnen stattdessen AfD und Gr\u00fcne im neuen RTL\/ntv-Trendbarometer. Die Union gibt dagegen ab, f\u00fchrt aber weiter haushoch. Gleich drei im Bundestag vertretene Parteien m\u00fcssen um den Wiedereinzug zittern.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Woche lang tobte in der SPD der Personalstreit um den richtigen Kanzlerkandidaten. Gen\u00fctzt hat der Partei die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr die Debatte nicht: Sie stagniert im RTL\/ntv-Trendbarometer keine drei Monate vor der Bundestagswahl weit abgeschlagen hinter der Union &#8211; obwohl CDU und CSU leicht nachgeben. Den von Forsa Befragten fehlt zudem mehrheitlich der Glauben, dass der nun nominierte Kanzlerkandidat Olaf Scholz auch die n\u00e4chste Bundesregierung anf\u00fchren k\u00f6nnte. Leichte Zuw\u00e4chse verzeichnen die Gr\u00fcnen, w\u00e4hrend BSW, FDP und Linke unver\u00e4ndert unterhalb der F\u00fcnf-Prozent-Marke f\u00fcr einen Einzug in den Bundestag liegen. Die AfD bleibt bei f\u00fcr sie starke 18 Prozent Zustimmung.<\/p>\n<p>W\u00fcrde der Bundestag in dieser Woche gew\u00e4hlt, k\u00f6nnten die Parteien dem RTL\/ntv-Trendbarometer zufolge mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU\/CSU 32 Prozent (Bundestagswahl im September 2021: 24,2 Prozent), AfD 18 Prozent (10,4 Prozent), SPD 15 Prozent (25,7 Prozent), Gr\u00fcne 12 Prozent (14,8 Prozent), BSW 4 Prozent (-), FDP 4 Prozent (11,4 Prozent), Linke 4 Prozent (4,9 Prozent). F\u00fcr sonstige Parteien stimmen wie in der Vorwoche 11 Prozent der Befragten.<\/p>\n<p>Im Triell der aussichtsreichsten Kanzlerkandidaten kommt Olaf Scholz ebenfalls nicht voran. Forsa fragt im Auftrag von RTL und ntv, f\u00fcr welchen der Kandidaten sich die Menschen bei einer Direktwahl entscheiden w\u00fcrden. Zur Auswahl stehen Olaf Scholz, der Gr\u00fcne Robert Habeck und Unionskandidat Friedrich Merz. Die voraussichtliche AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel h\u00e4tte selbst bei einem Wahlsieg keine Aussichten auf eine Bundestagsmehrheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Merz w\u00fcrden sich 30 Prozent der Befragten entscheiden, vier Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaber Scholz liegt weiter bei 13 Prozent. Habeck kann in der Woche nach seiner Nominierung auf dem Gr\u00fcnen-Parteitag um einen Prozentpunkt auf 21 Prozent Zustimmung zulegen. Unter den Anh\u00e4ngern von CDU\/CSU pr\u00e4ferieren 69 Prozent Merz und jeweils ein einstelliger Prozentsatz Habeck oder Scholz. Habeck kann sogar 82 Prozent der Gr\u00fcnen-Anh\u00e4nger auf sich vereinen, je ein einstelliger Prozentanteil w\u00fcrde lieber Merz oder Scholz im Kanzleramt sehen.<\/p>\n<p>Scholz&#039; Werte sind dagegen schwach: Nur 55 Prozent der SPD-Anh\u00e4nger ziehen ihn den anderen beiden vor. 21 Prozent der SPD-W\u00e4hler w\u00fcrden lieber Habeck im Kanzleramt sehen, 6 Prozent den Unionskandidaten Merz. Am Montag hat sich der SPD-Vorstand auf Scholz als Spitzenkandidaten festgelegt, nachdem der beliebte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius eine m\u00f6gliche Kandidatur abgelehnt hatte. Scholz geht ausweislich der Umfragen mit schwerer Hypothek in den Wahlkampf, in dem er die SPD erneut zur st\u00e4rksten Kraft machen will.<\/p>\n<p>Unter den Befragten ist die Skepsis gro\u00df: 24 Prozent halten es &quot;f\u00fcr m\u00f6glich, dass Olaf Scholz nach der Bundestagswahl wieder Bundeskanzler wird&quot;. Dagegen sch\u00e4tzen es 73 Prozent als unm\u00f6glich ein. Unter SPD-Anh\u00e4ngern weicht die Stimmung kaum ab: 35 Prozent halten einen Wiedereinzug ins Kanzleramt f\u00fcr m\u00f6glich, 62 Prozent nicht. 62 Prozent der Befragten gaben an, dass die SPD mit Pistorius bessere Aussichten gehabt h\u00e4tte auf ein gutes Ergebnis zur Bundestagswahl. Dieser Ansicht sind auch 57 Prozent der SPD-Anh\u00e4nger. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-Spitze-kuert-den-Augen-zu-und-durch-Kandidaten-article25384805.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"258257216.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25384796-1732523028000\/17-6\/1136\/258257216.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  25.11.24    Olaf Scholz ist Kanzlerkandidat SPD-Spitze k\u00fcrt den &quot;Augen zu und durch!&quot;-Kandidaten    <\/p>\n<p>Bei der Frage, welche Partei &quot;mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird&quot;, verliert die Kanzlerpartei ebenfalls: Sie f\u00e4llt um einen Punkt auf 6 Prozent. 20 Prozent der Befragten nennen die Union, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Unver\u00e4ndert oft genannt werden die AfD mit 8 Prozent, die Gr\u00fcnen mit 6 Prozent und die FDP mit 1 Prozent. 3 Prozent nennen sonstige Parteien, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. 56 Prozent trauen keiner Partei Probleml\u00f6sungskompetenz zu &#8211; vier Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. <\/p>\n<p>Das Auseinanderbrechen der Bundesregierung treibt die Menschen weiter stark um: 51 Prozent der Befragten nannten das Koalitions-Aus als derzeit wichtigstes Thema. 45 Prozent nannten zudem die US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen und 41 Prozent den Krieg in der Ukraine als wichtiges Thema. 30 Prozent treibt die wirtschaftliche Lage um. 8 Prozent nannten den Nahost-Konflikt, 6 Prozent die Themen Klima und Umwelt und 5 Prozent den Komplex Zuwanderung. <\/p>\n<p>Die Wirtschaftserwartungen bleiben mau. Der Anteil derjenigen, die eine Verbesserung erwarten, fiel von 18 auf 17 Prozent. Der Anteil derjenigen, die eine Verschlechterung erwarten, fiel ebenfalls von 60 auf 58 Prozent. Mit keiner Ver\u00e4nderung der schlechten Lage rechnen 22 Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche.<\/p>\n<p>Die Daten zum RTL\/ntv-Trendbarometer wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 19. November und 25. November erhoben. Datenbasis: 2500 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus\/minus 2,5 Prozentpunkte. Die Fragen zu den Wahlaussichten der SPD beantworteten 1003 Befragte zwischen dem 22. und 25 November. Statistische Fehlertoleranz: plus\/minus 3 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu Forsa hier.<br \/>Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, shu\/lst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Scholz macht&#039;s, Pistorius applaudiert &#8211; die W\u00e4hler bislang nicht. Die SPD hat einen Bundeskanzlerkandidaten, aber weiter keinerlei Anzeichen eines Aufschwungs. 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