{"id":28493,"date":"2024-11-01T01:36:31","date_gmt":"2024-10-31T22:36:31","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/minus-kleiner-als-gedacht-intel-sorgt-mit-bilanzen-fur-erleichterung\/"},"modified":"2024-11-01T01:36:31","modified_gmt":"2024-10-31T22:36:31","slug":"minus-kleiner-als-gedacht-intel-sorgt-mit-bilanzen-fur-erleichterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/minus-kleiner-als-gedacht-intel-sorgt-mit-bilanzen-fur-erleichterung\/","title":{"rendered":"Minus kleiner, als gedacht: Intel sorgt mit Bilanzen f\u00fcr Erleichterung"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Erwartungen der B\u00f6rsianer waren niedrig und Intel-Chef Pat Gelsinger hat sie erf\u00fcllt. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25329806-1730411622000\/16-9\/750\/2024-10-29T172855Z-1867201340-RC2348AK22UR-RTRMADP-3-INTEL-CEO-SPECIAL-REPORT-PIX-GRAPHICS.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Erwartungen der B\u00f6rsianer waren niedrig und Intel-Chef Pat Gelsinger hat sie erf\u00fcllt.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Weil Intel den KI-Boom verschlafen hat, ger\u00e4t der Chiphersteller in Schieflage. Die Milliardenverluste in der Bilanz sind allerdings nicht ganz so gewaltig, wie US-Anleger es bef\u00fcrchtet hatten. Vor allem der Ausblick l\u00e4sst auf bessere Zeiten hoffen. <\/strong><\/p>\n<p>Abschreibungen und Restrukturierungskosten haben Intel einen milliardenschweren Verlust eingebrockt. Das Unternehmen habe gro\u00dfe Fortschritte bei seinem Sparprogramm gemacht, betonte David Zinsner, der Finanzchef des Chip-Konzerns, am Abend. Damit sei die Basis f\u00fcr eine wieder wachsende Ertragskraft und steigende Barmittel-Zufl\u00fcsse gelegt. Es gebe aber noch viel zu tun.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/intel-US4581401001\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=116921&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Intel\"\/><figcaption> <strong>Intel<\/strong>  21,55 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p> Im abgelaufenen Vierteljahr schrumpften die Erl\u00f6se den Angaben zufolge um sechs Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar. Dies war das zwar gr\u00f6\u00dfte Minus seit f\u00fcnf Quartalen, Analysten hatten aber einen R\u00fcckgang auf 13 Milliarden Dollar bef\u00fcrchtet. F\u00fcr den Jahresschluss stellte Intel einen Umsatz von 13,3 bis 14,3 Milliarden Dollar in Aussicht und \u00fcbertraf die Markterwartungen ebenfalls. Unter dem Strich machte der einstmals weltgr\u00f6\u00dfte Chip-Hersteller einen Verlust von 16,6 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>&quot;Seien wir ehrlich: Die Erwartungen waren recht niedrig&quot;, sagte Ryan Detrick, Chef-Anlagestratege des Verm\u00f6gensverwalters Carson. Die drei Hauptsparten &#8211; Prozessoren f\u00fcr PCs und f\u00fcr Rechenzentren sowie die Auftragsfertigung &#8211; h\u00e4tten sich wacker gehalten. &quot;Kein schlechter Job f\u00fcr ein angeschlagenes Unternehmen.&quot; Anleger reagierten erleichtert auf die Zahlen und verhalfen Intel-Aktien im nachb\u00f6rslichen Gesch\u00e4ft der Wall Street zu einem Kursplus von zeitweise mehr als zw\u00f6lf Prozent.<\/p>\n<h2>Auftragsfertigung bleibt Sorgenkind<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Microsoft-und-Meta-ziehen-die-Wall-Street-nach-unten-article25329771.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"27c32a9aa2513c69b1f0b47c20806eb0.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25329778-1730407011000\/17-6\/1136\/27c32a9aa2513c69b1f0b47c20806eb0.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  31.10.24    KI-Projekte teurer als gedacht Microsoft und Meta ziehen die Wall Street nach unten    <\/p>\n<p> Intel hat den Boom bei K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) verschlafen. Dem Konzern fehlt es an konkurrenzf\u00e4higen Produkten f\u00fcr diese rechenintensiven Anwendungen. Gleichzeitig schw\u00e4chelt der Absatz klassischer Prozessoren. Mit dem Verkauf von Gesch\u00e4ftsteilen, der Streichung von Investitionen und dem Abbau von rund 15.000 Arbeitspl\u00e4tzen will Konzernchef Pat Gelsinger das Ruder herumrei\u00dfen. Im Zuge dieses Sparkurses legte der Konzern auch den geplanten milliardenschweren Bau einer Chip-Fabrik in Magdeburg vorl\u00e4ufig auf Eis.<\/p>\n<p>Kopfzerbrechen bereitet B\u00f6rsianern allerdings der geplante milliardenschwere Ausbau der Auftragsfertigung. Gelsinger verspricht sich von diesem Gesch\u00e4ftsbereich ab 2027 &quot;bedeutende&quot; Ums\u00e4tze. Bislang h\u00e4ufen sich hier aber nur Verluste an. Investoren w\u00fcrden es daher begr\u00fc\u00dfen, wenn sich Intel von seiner Auftragsfertigung verabschiedet, sagte Portfoliomanager Daniel Morgan vom Verm\u00f6gensverwalter Synovus.<\/p>\n<p>Wegen der Schieflage des Konzerns haben Intel-Aktien seit Jahresbeginn rund die H\u00e4lfte ihres Wertes eingeb\u00fc\u00dft. Erstmals seit drei Jahrzehnten wird der US-Konzern mit weniger als 100 Milliarden Dollar bewertet. Dadurch ist die Firma, die 1968 den ersten kommerziellen frei programmierbaren Mikrochip vorgestellt hatte, zu einem \u00dcbernahmekandidaten geworden.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mau\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Die Erwartungen der B\u00f6rsianer waren niedrig und Intel-Chef Pat Gelsinger hat sie erf\u00fcllt. Weil Intel den KI-Boom verschlafen hat, ger\u00e4t der Chiphersteller in Schieflage. 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