{"id":28489,"date":"2024-10-31T09:15:53","date_gmt":"2024-10-31T06:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/weil-bei-lanz-zur-vw-krise-stellenkurzungen-ja-werkschliesungen-nein\/"},"modified":"2024-10-31T09:15:53","modified_gmt":"2024-10-31T06:15:53","slug":"weil-bei-lanz-zur-vw-krise-stellenkurzungen-ja-werkschliesungen-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/weil-bei-lanz-zur-vw-krise-stellenkurzungen-ja-werkschliesungen-nein\/","title":{"rendered":"Weil bei Lanz zur VW-Krise: Stellenk\u00fcrzungen ja, Werkschlie\u00dfungen nein"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Sehr ernst gemeinte Erwartung: Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident gibt den VW-Chef. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25327393-1730348788000\/16-9\/750\/489312686.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Sehr ernst gemeinte Erwartung: Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident gibt den VW-Chef.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Autobauer VW steckt in einer Krise. Um sie zu l\u00f6sen, will der Konzern Jobs abbauen und Standorte schlie\u00dfen. In der ZDF-Talkshow Markus Lanz l\u00e4sst Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil nur die Stellenstreichungen gelten.<\/strong><\/p>\n<p>Der nieders\u00e4chsische Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil hat sich gegen Schlie\u00dfungen von einzelnen VW-Standorten ausgesprochen. In der ZDF-Talkshow Markus Lanz sagt der SPD-Politiker am Abend: &quot;Ich habe die sehr klare und sehr ernst gemeinte Erwartung, dass es bessere Alternativen gibt als Werkschlie\u00dfungen. Dort, wo eine Industrie einmal abzieht, kommt sie nicht wieder.&quot; VW habe eine schwierige Phase. Aber wenn die deutsche Autoindustrie und in diesem Fall VW alles richtig mache, werde man wieder bessere Zeiten erleben und bestimmte Kapazit\u00e4ten ben\u00f6tigen. Weil: &quot;Ich habe nicht das Ziel, dass wir die deutsche Autoindustrie prinzipiell \u00fcber die Grenzen schicken.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/VW-Beschaeftigte-sollen-auf-zehn-Prozent-Gehalt-verzichten-article25326966.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago776826099.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25326963-1730308386000\/17-6\/1136\/imago776826099.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  30.10.24    Konzernleitung macht Ansage VW-Besch\u00e4ftigte sollen auf zehn Prozent Gehalt verzichten    <\/p>\n<p> Einen Arbeitsplatzabbau bei VW und in der gesamten Autoindustrie schlie\u00dft Weil jedoch nicht aus. &quot;Wir sehen gerade in der gesamten Industrie, dass Prozesse zur Kostensenkung ablaufen. Wir werden Arbeitspl\u00e4tze verlieren. In welcher H\u00f6he, kann ich Ihnen aber nicht sagen.&quot; Das m\u00fcsse jetzt Thema bei den laufenden Tarifverhandlungen zwischen VW, Betriebsrat und der IG Metall sein. Weil: &quot;Ich hoffe, gehe stark davon aus und erwarte, dass wir bis Weihnachten eine L\u00f6sung haben.&quot;<\/p>\n<h2>Gewinn-Schock in Wolfsburg<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/VW-hatte-in-den-1990ern-eine-Loesung-gegen-Stellenabbau-article25325337.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"490510091.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25326565-1730299092000\/17-6\/1136\/490510091.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  30.10.24    Fahrt in den Abgrund? &quot;VW hatte in den 1990ern eine L\u00f6sung gegen Stellenabbau&quot;    <\/p>\n<p> Der VW-Konzern hatte am Mittwoch Quartalszahlen ver\u00f6ffentlicht, die die gesamte Branche schockiert haben. Danach brach der Gewinn nach Steuern um 64 Prozent ein. Wirtschaftsredakteurin Julia L\u00f6hr von der &quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&quot; gibt der Politik an der Krise eine Mitschuld. &quot;Die Politik hat lange Zeit weggeschaut und vers\u00e4umt, radikale Schritte mitzutragen&quot;, sagt die Journalistin bei Markus Lanz.<\/p>\n<p>Weil kritisiert in diesem Zusammenhang die Ampelkoalition. &quot;Man sieht, dass mit dem abrupten Stopp der Verkaufsf\u00f6rderung von E-Autos im vergangenen Jahr und mit den Weihnachtsbeschl\u00fcssen der Bundesregierung, die daran angeschlossen waren, sofort eine Reaktion beim Absatz stattgefunden hat. Der hat sich seitdem auch nicht erholt.&quot; Nun sei es an der Bundesregierung, erneute Verkaufsanreize f\u00fcr E-Autos zu schaffen. Das k\u00f6nnten zum Beispiel Steuererm\u00e4\u00dfigungen sein, sagt Weil.<\/p>\n<h2>Kritik an der Ampelkoalition<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Volkswagen-verzeichnet-drastischen-Gewinneinbruch-article25325010.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"490464476.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25325025-1730270599000\/17-6\/1136\/490464476.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  30.10.24    Miese Zahlen im dritten Quartal Volkswagen verzeichnet drastischen Gewinneinbruch    <\/p>\n<p> &quot;Ich schaue sehr differenziert auf die Geschichte&quot;, sagt Stephan Weil. Damit meint er die Ereignisse vom Dienstag: Ein Treffen von Bundeskanzler Scholz mit der Gro\u00dfindustrie, einen &quot;Gegengipfel&quot; von Finanzminister Christian Lindner mit Vertretern des Mittelstandes, wobei Fachminister Robert Habeck zu beiden Treffen nicht eingeladen wird. Auch wenn sich Scholz am 15. November erneut mit Vertretern der Gro\u00dfindustrie trifft, ist Habeck nicht erw\u00fcnscht. Doch selbst wenn: Habeck h\u00e4tte keine Zeit. An diesem Tag beginnt der Parteitag der Gr\u00fcnen, bei dem Habeck zum Kanzlerkandidaten der Partei gek\u00fcrt werden soll. Als er sich w\u00e4hrend eines Regierungsbesuchs in Indien am vergangenen Wochenende dazu \u00e4u\u00dfert, macht er keinen fr\u00f6hlichen Eindruck. Er brauche keine Gipfel, sagt er, er tr\u00e4fe sich st\u00e4ndig mit Vertretern der Wirtschaft. Habeck, der auch Vizekanzler ist, vermeidet schlie\u00dflich ein gemeinsames Pressestatement mit seinem Chef. Als Scholz vor die Presse tritt, sitzt Habeck bereits in der U-Bahn, um zum n\u00e4chsten Termin zu fahren.<\/p>\n<p>Dass sich der Kanzler mit Wirtschaftsvertretern getroffen hat, k\u00f6nne er verstehen, sagt Weil. &quot;Dass dann der Bundesfinanzminister einen Gegengipfel publikumswirksam als Konkurrenz aufbaut, ist aber schon ein ziemlich dicker Hund. Das wirft sicherlich auch Fragen des regierungsinternen Umgangs miteinander auf. Er macht das, um zu zeigen, wie bedeutsam er ist, nehme ich an. Aber so kann man in einer solchen Situation der deutschen Wirtschaft nicht vorgehen. Das ist ein Umgang, der unter aller Kanone ist.&quot;<\/p>\n<h2>Der n\u00e4chste Gipfel ist schon anberaumt<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scholz-plant-auch-naechsten-Gipfel-ohne-Habeck-und-Lindner-article25326744.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"487234883.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25326879-1730305115000\/17-6\/1136\/487234883.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  30.10.24    Koalitionspartner ver\u00e4rgert Scholz plant auch n\u00e4chsten Gipfel ohne Habeck und Lindner    <\/p>\n<p> Ob die Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode h\u00e4lt, will Weil nicht sagen. &quot;In der Politik schlie\u00dfe ich nichts aus&quot;, antwortet er auf die entsprechende Frage von Markus Lanz. &quot;Aber ich w\u00fcnsche mir, dass die Bundesregierung wieder voll aktionsf\u00e4hig und dieses \u00f6ffentliche Schauspiel endlich beendet wird, dass man sich sehr konzentriert den Problemen zuwendet, von denen wir ja reichlich haben, und dass man dann auch durchh\u00e4lt.&quot;<\/p>\n<p>Optimisten werden glauben, Weil trifft mit seinem Appell auf offene Ohren. Realisten m\u00fcssen zur Kenntnis nehmen, dass Finanzminister Lindner ein weiteres Wirtschaftstreffen angek\u00fcndigt hat. Ohne den Kanzler. Und ohne den zust\u00e4ndigen Minister.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Sehr ernst gemeinte Erwartung: Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident gibt den VW-Chef. Der Autobauer VW steckt in einer Krise. Um sie zu l\u00f6sen, will der Konzern Jobs abbauen und Standorte schlie\u00dfen. 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