{"id":28372,"date":"2024-10-12T02:26:06","date_gmt":"2024-10-11T23:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/feuer-unter-kontrolle-brennendes-tankschiff-erreicht-rostock\/"},"modified":"2024-10-12T02:26:06","modified_gmt":"2024-10-11T23:26:06","slug":"feuer-unter-kontrolle-brennendes-tankschiff-erreicht-rostock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/feuer-unter-kontrolle-brennendes-tankschiff-erreicht-rostock\/","title":{"rendered":"Feuer unter Kontrolle: Brennendes Tankschiff erreicht Rostock"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Panorama         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der Seenotrettungskreuzer Arkona bek\u00e4mpft den Brand auf der &quot;Annika&quot;. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25286796-1728686967000\/16-9\/750\/487401230.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der Seenotrettungskreuzer Arkona bek\u00e4mpft den Brand auf der &quot;Annika&quot;.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Nur wenige Kilometer vor Heiligendamm ger\u00e4t das Tankschiff &quot;Annika&quot; in Brand. Retter und L\u00f6schkr\u00e4fte sind schnell vor Ort, nach stundenlangem Einsatz kann das Schiff abgeschleppt werden. In Rostock sollen die L\u00f6scharbeiten weitergehen.<\/strong><\/p>\n<p>Beim Brand eines Tankschiffs auf der vielbefahrenen Ostsee zwischen Deutschland und D\u00e4nemark hat ein Gro\u00dfeinsatz von Seenotrettern, Schleppern und Brandbek\u00e4mpfern vor der K\u00fcste Mecklenburg-Vorpommerns offenbar das Schlimmste verhindert. Nachdem das Feuer im Heckbereich des Schiffes unter Kontrolle gebracht war, wurde der Tanker am Abend nach Rostock geschleppt, wo er um Mitternacht die Molenk\u00f6pfe des Hafens erreichte. Dort soll das Feuer endg\u00fcltig gel\u00f6scht werden.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Feuer-soll-im-Hafen-von-Rostock-geloescht-werden-article25286402.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Unbenannt.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25286428-1728661691000\/16-9\/1136\/Rostock.jpg\"\/>    01:22 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  11.10.24    ntv-Reporter zu brennendem \u00d6ltanker &quot;Feuer soll im Hafen von Rostock gel\u00f6scht werden&quot;    <\/p>\n<p> Die 73 Meter lange und 12 Meter breite &quot;Annika&quot; war nach Angaben des Havariekommandos mit etwa 640 Tonnen \u00d6l an Bord auf dem Weg von Rostock nach Travem\u00fcnde. Etwa 4,5 Kilometer vor Heiligendamm lag das brennende Schiff vor Anker. Das Feuer war aus noch ungekl\u00e4rter Ursache wahrscheinlich im Farben- und Lackraum ausgebrochen, gegen 9.00 Uhr ging der erste Notruf ein. <\/p>\n<p> Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbr\u00fcchiger brachte die sieben Besatzungsmitglieder in Sicherheit und an Land. Nach Angaben des Havariekommandos wurden mehrere Personen leicht verletzt. Von drei Schiffen aus h\u00e4tten die Einsatzkr\u00e4fte mit der Brandbek\u00e4mpfung von au\u00dfen begonnen. Feuerwehrteams machten sich mit Hubschraubern auf den Weg zum Tanker. Am fr\u00fchen Nachmittag gingen sie zur Erkundung an Bord der &quot;Annika&quot;. Anschlie\u00dfend wurde das weitere Vorgehen beraten. Nach Angaben der Polizei wurde eine Sperrzone von drei Seemeilen um den Einsatzort eingerichtet.<\/p>\n<p>Auf Fotos ist zu sehen, wie von den Einsatzschiffen gro\u00dfe Wassermengen auf den Tanker gespr\u00fcht werden. Schwarzer Rauch dringt aus dem Bereich des Hecks mit Maschinenraum und Br\u00fccke aus dem Schiff. <\/p>\n<h2>Brand von der K\u00fcste aus sichtbar<\/h2>\n<p>Die Havarie ereignete sich in Sichtweite der stark touristisch gepr\u00e4gten K\u00fcste zwischen Warnem\u00fcnde und K\u00fchlungsborn. Martin Delpiano-Weber, der mit seiner Frau im Hotel in Heiligendamm zu Gast ist, sagte, sie h\u00e4tten das Schiff am Morgen gesehen. Er berichtete von einer Art Feuerwalze oder Stichflamme. &quot;Parallel wurde schon gel\u00f6scht.&quot;<\/p>\n<p>Der Chef des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf, reagierte schockiert. &quot;Das ist eine Situation, vor der wir uns im Tourismus immer f\u00fcrchten&quot;, sagte er. &quot;Wir haben hier sehr verkehrsreiche Gew\u00e4sser.&quot; Der Brand des K\u00fcstentankschiffs sei eine Gro\u00dfschadenslage, deren Folgen bisher nicht vollst\u00e4ndig abgesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnten. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sprach von einer sehr dynamischen Lage. &quot;Wir werden alles tun, um gr\u00f6\u00dferen Schaden f\u00fcr die Umwelt abzuwenden&quot;, so der SPD-Politiker.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Oltanker-brennt-vor-Kuehlungsborn-in-Ostsee-article25285109.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"232ae54e669393f09852827996bb4060.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25285370-1728641782000\/17-6\/1136\/232ae54e669393f09852827996bb4060.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  11.10.24    73 Meter langes Schiff \u00d6ltanker brennt vor K\u00fchlungsborn in Ostsee    <\/p>\n<p> Die Umweltorganisation WWF lobte den schnellen Einsatz der Rettungskr\u00e4fte und L\u00f6schmannschaften. Das Havariekommando Nord habe sich bew\u00e4hrt, sagte der Leiter des WWF-Ostseeb\u00fcros in Stralsund, Finn Viehberg. &quot;Das ist die Forderung, die wir immer wieder stellen: Ein dichtes Havariekommandonetz \u00fcber die gesamte Ostsee&quot;, sagte Viehberg. Das sei nicht \u00fcberall gegeben, wo Gefahrgutschiffe unterwegs seien, betonte er.<\/p>\n<h2>Sorge vor \u00d6lkatastrophe<\/h2>\n<p>Der Direktor des Leibniz-Instituts f\u00fcr Ostseeforschung Warnem\u00fcnde (IOW), Oliver Zielinski, blickt mit gro\u00dfer Sorge auf den Brand. &quot;Das ist ein mit 640 Tonnen Schwer\u00f6l beladenes Schiff wenige Kilometer vor der K\u00fcste und wir haben starken Westwind&quot;, sagte der Professor. &quot;Das w\u00fcrde also im schlechtesten Fall in ein sehr sensibles Flachmeer-\u00d6kosystem getrieben werden.&quot; Zielinski betonte: &quot;640 Tonnen &#8211; das ist eine gro\u00dfe Menge Schwer\u00f6l und kann einen massiven Schaden in der Umwelt verursachen.&quot; Er hoffe sehr, dass das nicht passiere. &quot;Die Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen sind ja voll im Gange.&quot;<\/p>\n<p>Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt von den Gr\u00fcnen wies auf die wachsende Gefahr einer \u00d6lkatastrophe hin. &quot;Dieser brennende Tanker zeigt einmal mehr, wie gro\u00df die Gefahr f\u00fcr die Meeresumwelt durch den zunehmenden Tankerverkehr in der Ostsee ist.&quot; Besonders besorgniserregend sei die Zunahme alter und unterversicherter russischer \u00d6ltanker der sogenannten Schattenflotte, die gegen die Folgen derartiger Havarien nicht versichert sei, sagte Goldschmidt. &quot;Das Risiko einer \u00d6lkatastrophe steigt. Und dieses \u00d6l w\u00fcrde vor allem an unseren Str\u00e4nden von Fehmarn bis nach Eckernf\u00f6rde landen, wie Greenpeace-Untersuchungen aus der Kadetrinne zeigen.&quot;<\/p>\n<p>Die Ostsee ist eines der am st\u00e4rksten befahrenen Meere der Welt. Laut Viehberg sind dort t\u00e4glich rund 2000 gro\u00dfe Schiffe unterwegs. Darunter seien Tanker mit bis zu 100.000 Tonnen Ladung an Bord. Die Havarie vor Heiligendamm sei ein &quot;Schuss vor den Bug&quot;, so der Wissenschaftler.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, ino\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Der Seenotrettungskreuzer Arkona bek\u00e4mpft den Brand auf der &quot;Annika&quot;. Nur wenige Kilometer vor Heiligendamm ger\u00e4t das Tankschiff &quot;Annika&quot; in Brand. 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