{"id":28346,"date":"2024-10-08T04:25:54","date_gmt":"2024-10-08T01:25:54","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/milton-sorgt-fur-arger-wall-street-blickt-mit-sorge-auf-nahen-osten\/"},"modified":"2024-10-08T04:25:54","modified_gmt":"2024-10-08T01:25:54","slug":"milton-sorgt-fur-arger-wall-street-blickt-mit-sorge-auf-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/milton-sorgt-fur-arger-wall-street-blickt-mit-sorge-auf-nahen-osten\/","title":{"rendered":"&#8220;Milton&#8221; sorgt f\u00fcr \u00c4rger: Wall Street blickt mit Sorge auf Nahen Osten"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Lage im Nahen Osten beunruhigt auch die Anleger. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/12418591-1728332668000\/16-9\/750\/nyse.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Lage im Nahen Osten beunruhigt auch die Anleger.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Aufgrund der geopolitischen Lage l\u00e4sst die Risikobereitschaft der Anleger an der Wall Street nach. Die gro\u00dfen Indexe verlieren. Und auch der \u00d6lpreis kennt nur einen Weg: nach oben.  <\/strong><\/p>\n<p>Nach den Kursgewinnen zum Wochenschluss haben an der Wall Street zum Wochenstart die Abgaben dominiert. Nachdem der starke US-Arbeitsmarktbericht am Freitag Sorgen vor einem Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession weitgehend zerstreut hatte, blickten Anleger nun wieder mit Sorgen vor einer weiteren Eskalation auf den Nahen Osten. Gestiegene Rentenrenditen setzten dem Aktienmarkt ebenfalls zu. Zudem belastete eine Unwetterfront Versicherungswerte massiv. Der Dow-Jones-Index verlor 0,9 Prozent auf 41.954 Punkte, S&amp;P-500 und Nasdaq-Composite gaben 1,0 bzw. 1,2 Prozent nach. Den 759 (Freitag: 1.753) Kursgewinnern an der Nyse standen 2.070 (1.049) -verlierer gegen\u00fcber. Unver\u00e4ndert schlossen 41 (49) Titel.<\/p>\n<p>&quot;Die Risikobereitschaft erlitt einen D\u00e4mpfer aufgrund der zunehmenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten, obwohl die makro\u00f6konomischen Daten deutlich positiver wurden. Dies war besonders beim US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag ersichtlich, wobei die Bef\u00fcrchtungen einer Rezession erneut abnahmen&quot;, urteilte Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/indizes\/infront usa industrial-9451139\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=9451139&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Dow Jones\"\/><figcaption> <strong>Dow Jones<\/strong>  41.960,79 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Im Handel wurde auch auf wieder gestiegene Rentenrenditen als Belastungsfaktor f\u00fcr Aktien verwiesen. Durch die positiven Arbeitsmarktdaten hatte sich der Druck auf die US-Notenbank zur St\u00fctzung der Wirtschaft vermindert. Eine klare Mehrheit setzte nun auf einen kleinen Zinsschritt um 25 Basispunkte im November, eine Minderheit sogar auf eine Best\u00e4tigung des aktuellen Zinsniveaus. Eine Zinssenkung um 50 Basispunkte schien vom Tisch zu sein.<\/p>\n<h2>Renditen steigen weiter<\/h2>\n<p>Am Anleihemarkt stiegen die Renditen nach den kr\u00e4ftigen Aufschl\u00e4gen am Freitag weiter. Die Rendite zehnj\u00e4hriger Papiere sprang wieder \u00fcber die Marke von 4 Prozent.<\/p>\n<p>Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar wenig ver\u00e4ndert. Der Dollarindex stagnierte. &quot;Mit Blick auf die n\u00e4chsten drei Wochen k\u00f6nnen wir keinen eindeutigen Katalysator erkennen, der den Kurs des Dollars umkehren k\u00f6nnte, und eine Konsolidierung der j\u00fcngsten Dollargewinne scheint wahrscheinlicher&quot;, urteilten die ING-Strategen.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise zogen am Jahrestag des Angriffs der Hamas auf Israel weiter an. Die Preise f\u00fcr die Sorten WTI und Brent erh\u00f6hten sich um rund 4 Prozent. Ein Angriff Israels auf iranische \u00d6leinrichtungen galt als eine m\u00f6gliche Option, nachdem der Iran zuvor Israel angegriffen hatte.<\/p>\n<p>Gestiegene Rentenrenditen lie\u00dfen den Goldpreis leicht zur\u00fcckkommen. Zudem wurden Zinssenkungsspekulationen beim Edelmetall ausgepreist.<\/p>\n<h2>&quot;Milton&quot; belastet Versicherungswerte massiv<\/h2>\n<p>Aktien von Versicherungen und R\u00fcckversicherungen standen unter Druck. Da sich der Wirbelsturm &quot;Milton&quot; zu einem Sturm der Kategorie 5 verst\u00e4rkt hatte, der voraussichtlich dicht besiedelte Gebiete im US-Bundesstaat Florida treffen wird, fiel der Versicherungssektor im S&amp;P-500 um 3,1 Prozent. Der Kurs der R\u00fcckversicherer RenaissanceRe und Everest sank um 9,3 bzw. 8,4 Prozent. Auch die Titel vieler Erstversicherer, die Versicherungsschutz f\u00fcr Verbraucher und Unternehmen anbieten und R\u00fcckversicherungsschutz kaufen, wurden stark abverkauft. Allstate, Chubb, Travelers und Progressive gaben um bis zu 4,9 Prozent nach.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/pfizer-US7170811035\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=115734&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Pfizer\"\/><figcaption> <strong>Pfizer<\/strong>  26,63 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Pfizer stiegen um 2,2 Prozent. Der Pharmakonzern hat offenbar einen aktivistischen Investor an Bord. Starboard Value habe sich mit 1 Milliarde US-Dollar bei Pfizer eingekauft und fordere \u00c4nderungen im Konzern zur Verbesserung der Entwicklung, sagten mit den Vorg\u00e4ngen vertraute Personen.<\/p>\n<p>Der Energiekonzern Chevron (+0,3%) verkauft seine Anteile an \u00d6lsand- und Schieferprojekten in der kanadischen Provinz Alberta f\u00fcr 6,5 Milliarden US-Dollar an Canadian Natural Resources (+3,2%). Ein negativer Analystenkommentar dr\u00fcckte Amazon um 3 Prozent. Die Titel des US-Onlineh\u00e4ndlers wurden von Wells Fargo abgestuft.<\/p>\n<p>Arcadium Lithium machten einen Kurssprung um rund 35,4 Prozent nach oben. Der Rohstoffriese Rio Tinto f\u00fchrt derzeit \u00dcbernahmegespr\u00e4che mit dem Unternehmen. Super Micro Computer zogen um 15,8 Prozent an, im Handel wurde nach j\u00fcngsten Aussagen des Unternehmens auf Auftr\u00e4ge in Milliardenh\u00f6he gehofft.<\/p>\n<p>Nach einer Abstufung durch Barclays verloren DuPont 1,8 Prozent. Duckhorn Portfolio schossen um \u00fcber 100 Prozent nach oben, die Weingesellschaft wird von Butterfly Equity \u00fcbernommen &#8211; die Transaktion hat einen Wert von 1,95 Milliarden Dollar. Lucid kletterten um 2,4 Prozent. Der E-Autobauer hatte im dritten Quartal deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert als von Analysten veranschlagt.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden Sie hier.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, lme\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Die Lage im Nahen Osten beunruhigt auch die Anleger. Aufgrund der geopolitischen Lage l\u00e4sst die Risikobereitschaft der Anleger an der Wall Street nach. Die gro\u00dfen Indexe verlieren. 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