{"id":28342,"date":"2024-10-07T11:56:04","date_gmt":"2024-10-07T08:56:04","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/umsatzminus-von-47-prozent-deutsche-autobranche-lasst-im-ersten-halbjahr-federn\/"},"modified":"2024-10-07T11:56:04","modified_gmt":"2024-10-07T08:56:04","slug":"umsatzminus-von-47-prozent-deutsche-autobranche-lasst-im-ersten-halbjahr-federn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/umsatzminus-von-47-prozent-deutsche-autobranche-lasst-im-ersten-halbjahr-federn\/","title":{"rendered":"Umsatzminus von 4,7 Prozent: Deutsche Autobranche l\u00e4sst im ersten Halbjahr Federn"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Rund 70 Prozent des Umsatzes macht die deutsche Autoindustrie im Ausland.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25273912-1728288634000\/16-9\/750\/484683349.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Rund 70 Prozent des Umsatzes macht die deutsche Autoindustrie im Ausland.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>VW, Mercedes, BMW &#8211; reihenweise kassieren deutsche Autobauer ihre Umsatzziele. Zahlen liefert nun das Statistische Bundesamt: In den ersten sechs Monaten kamen 4,7 Prozent weniger Erl\u00f6se in die Kassen. <\/strong><\/p>\n<p>Die schw\u00e4chelnde deutsche Autoindustrie hat im ersten Halbjahr einen Umsatzr\u00fcckgang von 4,7 Prozent wegstecken m\u00fcssen. Die Branche &#8211; ohne Zulieferindustrie &#8211; erwirtschaftete rund 269,5 Milliarden Euro Erl\u00f6se, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im ersten Halbjahr 2023 hatte es noch einen Rekordumsatz von nominal 282,6 Milliarden Euro gegeben &#8211; auch wegen gestiegener Preise. Trotz des aktuellen R\u00fcckgangs bleibt die Autobranche mit einem Viertel (25,2 Prozent) am gesamten Umsatz der Industrie in Deutschland die umsatzst\u00e4rkste Branche.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Industrieauftraege-brechen-nach-kurzem-Hoch-massiv-ein-article25273869.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"aff089e56bae3e062f2594fb0225e252.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25273879-1728287730000\/17-6\/1136\/aff089e56bae3e062f2594fb0225e252.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  07.10.24    &quot;F\u00fchlt sich wie Rezession an&quot; Industrieauftr\u00e4ge brechen nach kurzem Hoch massiv ein    <\/p>\n<p>Der Erl\u00f6sr\u00fcckgang innerhalb der Autoindustrie zog sich durch alle Herstellungsbereiche: Bei Karosserien, Aufbauten und Anh\u00e4ngern schrumpften die Erl\u00f6se um 11,6 Prozent, bei Teilen und Zubeh\u00f6r f\u00fcr Kfz wie Lichtmaschinen, Getriebe oder Sto\u00dfstangen um 5,4 Prozent und in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren um 4,3 Prozent.<\/p>\n<p>Die Branche erzielt den L\u00f6wenanteil ihres Gesch\u00e4fts mit dem Export. Der Auslandsumsatz machte mit rund 190 Milliarden Euro im ersten Halbjahr rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Das war der h\u00f6chste Anteil innerhalb der vergangenen 15 Jahre. Von Januar bis Juni wurden rund 1,7 Millionen Pkw im Wert von 68,4 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Damit ist der Export mengenm\u00e4\u00dfig im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 fast gleich geblieben (-0,3 Prozent). Von den aus Deutschland exportierten Neuwagen hatte knapp jeder vierte (22,7 Prozent) einen reinen Elektroantrieb. Exportiert wurden etwas weniger E-Autos als im Vorjahreszeitraum (-2,5 Prozent), aber mehr als doppelt so viele wie im ersten Halbjahr 2022 (+113,9 Prozent).<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Bundesregierung-korrigiert-Konjunkturprognose-nach-unten-article25273464.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"34a86317ee2a29fea4950588912edeeb.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25273589-1728281099000\/16-9\/1136\/34a86317ee2a29fea4950588912edeeb.jpg\"\/>    01:22 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  07.10.24    Rezession auch 2024 Bundesregierung korrigiert Konjunkturprognose nach unten    <\/p>\n<p>Zum Ende Juni waren in der Automobilindustrie &#8211; ohne Zulieferer &#8211; rund 773.000 Menschen besch\u00e4ftigt und damit 0,8 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Zum Vergleich: &quot;Innerhalb der letzten 15 Jahre gab es die meisten Besch\u00e4ftigten zum Ende der ersten Jahresh\u00e4lfte 2019 mit rund 834.000.&quot; Etwa 14 Prozent der Besch\u00e4ftigten der deutschen Industrie arbeiteten Ende des ersten Halbjahres in der Autoindustrie. Damit ist die Autobranche gemessen an der Belegschaft die zweitgr\u00f6\u00dfte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 952.000 Mitarbeitenden.<\/p>\n<p>Zuletzt hat der angek\u00fcndigte Sparkurs von Volkswagen ein Schlaglicht auf die Probleme der Autobauer geworfen. Aber nicht nur die Wolfsburger senkten j\u00fcngst ihre Prognose. Auch die Premiumhersteller Mercedes-Benz und BMW hatten unter anderem wegen der Schw\u00e4che im wichtigen Absatzmarkt China ihre Ziele einkassiert.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, jog\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Rund 70 Prozent des Umsatzes macht die deutsche Autoindustrie im Ausland. 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