{"id":28222,"date":"2024-09-17T11:56:31","date_gmt":"2024-09-17T08:56:31","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nur-10-000-arten-das-wattenmeer-ist-ein-extremer-lebensraum\/"},"modified":"2024-09-17T11:56:31","modified_gmt":"2024-09-17T08:56:31","slug":"nur-10-000-arten-das-wattenmeer-ist-ein-extremer-lebensraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nur-10-000-arten-das-wattenmeer-ist-ein-extremer-lebensraum\/","title":{"rendered":"Nur 10.000 Arten: &#8220;Das Wattenmeer ist ein extremer Lebensraum&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wissen         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Christian Buschbaum ist Meeres\u00f6kologe an der Wattenmeerstation Sylt des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung (AWI).\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25225491-1726482598000\/16-9\/750\/20240528-Sylt-EstherHorvath-002.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Christian Buschbaum ist Meeres\u00f6kologe an der Wattenmeerstation Sylt des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung (AWI).<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Winter ist es im Wattenmeer eisig kalt, im Sommer sehr hei\u00df. Zweimal am Tag haben die Organismen im Gezeitenbereich kein Wasser, obwohl die meisten von ihnen darauf angewiesen sind. Das sorgt f\u00fcr einen besonderen Artenmix, den der Meeres\u00f6kologe Christian Buschbaum seit Jahren erforscht.<\/p>\n<p>ntv.de: Wie viele Arten beherbergt das Wattenmeer gerade?<\/p>\n<p>Christian Buschbaum: Ganz genau kann man das gar nicht sagen. Es gibt einen groben Wert, danach sind es etwa 10.000 Arten. Darunter fallen unter anderem V\u00f6gel, Muscheln, Schnecken und Krebse, die alle vergleichsweise auff\u00e4llig sind. Aber je mehr man guckt, desto mehr Arten findet man. In einer Handvoll Sand k\u00f6nnen Dutzende von Arten zwischen den Sandk\u00f6rnern vorkommen. 10.000 Arten klingt viel, das Wattenmeer ist aber vergleichsweise artenarm. Das liegt daran, dass das Wattenmeer ein relativ junger Lebensraum ist. Er ist erst vor 7000 bis 8000 Jahren nach der letzten Eiszeit entstanden. Und es gibt auch keine Arten, die nur hier vorkommen, also endemische Arten. Das Wattenmeer ist durch schon vorhandene Arten vom Rand her besiedelt worden. <\/p>\n<p>Was zeichnet die Arten im Wattenmeer aus?<\/p>\n<p>Sie sind, salopp gesagt, leidensf\u00e4hig. Das Wattenmeer ist ein extremer Lebensraum. Im Winter ist es kalt, im Sommer hei\u00df. Zweimal am Tag haben die Organismen im Gezeitenbereich kein Wasser, obwohl die meisten von ihnen darauf angewiesen sind. Der Boden wird st\u00e4ndig durch Wellenschlag aufgew\u00fchlt. Kurz gesagt, es gibt vergleichsweise wenige Arten. Diese sind aber sehr erfolgreich, weil sie mit den extremen Bedingungen sehr gut umgehen k\u00f6nnen. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/bilderserien\/panorama\/Wattenmeer-ist-seit-15-Jahren-UNESCO-Weltnaturerbe-article25025974.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Seitdem geh\u00f6rt der Lebensraum nicht nur zu den drei Weltnaturerbst\u00e4tten, die es hierzulande gibt.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25026294-1718789336000\/16-9\/1136\/220523389.jpg\"\/>    55 Bilder  <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  26.06.24    15 Jahre UNESCO-Welterbe Fragile Sch\u00f6nheit aus Schlick: das Wattenmeer    <\/p>\n<p>Wie hat sich die Artenvielfalt im Wattenmeer in den vergangenen 100 Jahren entwickelt?<\/p>\n<p>Wenn man nur die Anzahl der Arten nimmt, hat sie im Laufe der Zeit zugenommen. Es gibt immer noch weitgehend die gleichen Arten, die es auch vor 100 oder vor 60 Jahren gab. Aber der globale Warentransport \u00fcber die gro\u00dfen Schifffahrtswege und Aquakultur-Bem\u00fchungen haben dazu gef\u00fchrt, dass Arten von fremden K\u00fcsten durch den Menschen ins Wattenmeer eingeschleppt worden sind, was zu einem Anstieg der Arten gef\u00fchrt hat. Damit \u00fcbersteigt im Wattenmeer die Anzahl der durch den Menschen eingef\u00fchrten Arten die, welche durch den Menschen beispielsweise durch Fischerei verschwunden sind. In den vergangenen 100 Jahren sind etwa 100 Arten dazugekommen und die derzeitige Einschleppungsrate mit bis zu zwei neuen Arten pro Jahr ist hoch. <\/p>\n<p>Ist das gut oder schlecht? Oder l\u00e4sst sich das nicht so einfach sagen?<\/p>\n<p>Es ist eine typische menschliche Eigenschaft, etwas zu bewerten. Wenn man \u00fcber eingeschleppte Arten spricht, bewirkt das in der Regel immer negative Assoziationen. Das ist nicht nur bei Arten so, sondern auch gesamtgesellschaftlich. Mit den zunehmenden Arteneinschleppungen haben wir uns gefragt, welche heimischen Organismen darunter leiden und haben an Fallbeispielen Untersuchungen durchgef\u00fchrt. Unser Ergebnis: Bisher gibt es keinen einzigen Fall, bei dem eine eingeschleppte Art eine heimische Art mit \u00e4hnlichen Lebensanspr\u00fcchen verdr\u00e4ngt hat. Es sind alle noch da. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Schweinswale-haeufiger-in-Weser-und-Elbe-entdeckt-article25201189.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago0258885771h.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25201163-1725359292000\/17-6\/1136\/imago0258885771h.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Kurznachrichten  03.09.24    &quot;Absolutes Rekordjahr&quot; Schweinswale h\u00e4ufiger in Weser und Elbe entdeckt    <\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4ren Sie sich das?<\/p>\n<p>K\u00fcsten sind sehr offene Systeme, die Arten k\u00f6nnen ausweichen. Das ist anders als ein See an Land, der r\u00e4umlich klar abgegrenzt ist. Und noch sind nicht alle Gebiete im Wattenmeer von spezifischen Arten besetzt, die dort leben k\u00f6nnten. Man kann das vielleicht mit einem Haus vergleichen, in dem nur die H\u00e4lfte der R\u00e4ume bewohnt ist. Da bestehen wenig Schwierigkeiten, wenn noch ein paar Bewohner dazukommen. Wenn das Haus voll besetzt ist, wird es schwieriger, aber auch da w\u00fcrde die Natur vermutlich L\u00f6sungen finden.<\/p>\n<p>Welche neu eingewanderte Art ist daf\u00fcr ein Beispiel?<\/p>\n<p>In den 1980er-Jahren wurden pazifische Austern f\u00fcr Aquakulturzwecke ins n\u00f6rdliche Wattenmeer um Sylt herum eingebracht. Man dachte zu dem Zeitpunkt, dass es zu kalt f\u00fcr sie ist, um sich zu vermehren. Das haben sie aber getan. Austern geben Spermien und Eier ins Wasser ab. Daraus entstehen Larven, und die setzen sich dann am Meeresboden fest. Im Wattenmeer um Sylt haben sich die Larven auf heimischen Miesmuschelb\u00e4nken angesiedelt. Die Austern brauchen einen harten Untergrund, um sich festzusetzen, und das waren die Ansammlungen von Tausenden von Miesmuscheln, die aneinandergeheftet auf dem Boden liegen. Wir haben bef\u00fcrchtet, dass die Miesmuscheln darunter leiden w\u00fcrden. Aber heute wissen wir, dass das nicht der Fall ist. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Greenpeace-verankert-schwimmendes-Camp-vor-Borkum-article25125329.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"greenpeace.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25125548-1722345947000\/16-9\/1136\/greenpeace.jpg\"\/>    01:26 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  30.07.24    Um Kranschiff zu stoppen Greenpeace verankert schwimmendes Camp vor Borkum    <\/p>\n<p>Was ist passiert?<\/p>\n<p>Die beiden Arten leben nebeneinander und kommen bestens miteinander klar, obwohl sie die gleichen Lebensanspr\u00fcche haben. Beide sind filtrierende Organismen und ern\u00e4hren sich von Nahrungspartikeln, die im Wasser treiben. Bei unseren intensiven Untersuchungen haben wir herausgefunden, dass die Miesmuscheln sogar von den Austern profitieren k\u00f6nnen. V\u00f6gel und Krebse fressen gern Miesmuscheln. Jetzt sitzen die Miesmuscheln aber in diesem gemischten Riff aus Austern und Miesmuscheln ganz unten am Boden und dar\u00fcber sind die Austern. An den Boden zu den Miesmuscheln kommen aber weder Krebse noch V\u00f6gel so gut hin. Miesmuscheln sind dort also besser vor R\u00e4ubern gesch\u00fctzt. Sie werden im Mittel nicht mehr ganz so gro\u00df, weil es am Boden nicht so viel Nahrung gibt. Aber besser kleiner bleiben und \u00fcberleben als gefressen werden.<\/p>\n<p>Gibt es auch Arten, die in diesen 100 Jahren verloren gegangen sind?<\/p>\n<p>Es gibt einzelne Arten, die weniger geworden sind und auch einige Beispiele, die ganz verschwunden sind. Gerade Ende des 19. Jahrhunderts und zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren Europ\u00e4ische Austern im Wattenmeer verbreitet. Diese wurden sehr stark befischt und sind dadurch verschwunden. Mit ihnen auch viele assoziierte Organismen, die in diesen Austernb\u00e4nken gelebt haben. Aber daf\u00fcr ist keine neue Art oder der Klimawandel verantwortlich, das war die Fischerei.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Klimawandel-veraendert-Wattenmeer-rasant-article25150661.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Die Pazifische Auster ist am Nordseestand immer \u00f6fter zu finden.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25150697-1723372740000\/17-6\/1136\/443422234.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  11.08.24    Pazifik-Auster und Fernost-Alge Klimawandel ver\u00e4ndert Wattenmeer rasant    <\/p>\n<p>Inwiefern ist es normal, dass Arten sich anpassen, aber manchmal auch verschwinden? <\/p>\n<p>Der Mensch mag eigentlich keine Ver\u00e4nderung. Unsere Lebensumst\u00e4nde sollen, wenn sie gut sind, so bleiben. So funktionieren \u00d6kosysteme aber nicht, sie ver\u00e4ndern sich. Das Wattenmeer ohne jeglichen Einfluss des Menschen w\u00fcrde heute auch anders aussehen als vor 100 Jahren. Manchmal gibt es einen harten Winter mit lang anhaltendem Frost, oder es gibt einen sehr starken Sturm im Fr\u00fchjahr, der alles durcheinanderwirbelt, oder vielleicht auch beides zusammen. Dann werden neue Entwicklungsprozesse eingeleitet und dadurch entstehen \u00f6kologische Prozesse und Muster, die vielleicht ohne ein solches Zufallsereignis gar nicht stattfinden w\u00fcrden. Im Endeffekt ist die Ver\u00e4nderung der Nordseek\u00fcste die Regel und nicht die Ausnahme und Zuf\u00e4lle bestimmen das Geschehen. <\/p>\n<p>Ab welchem Punkt wird es schwierig?<\/p>\n<p>Die Funktionen eines Lebensraums sind wichtig: Mehrere Millionen V\u00f6gel nutzen das Wattenmeer jedes Fr\u00fchjahr und jeden Herbst als Futterplatz. Sie fressen hier, um Energie aufzutanken, um dann in die Brutgebiete oder wieder zur\u00fcck in die \u00dcberwinterungsgebiete zu fliegen. In diesem Fall ist die Funktion des Wattenmeers, Nahrung bereitzustellen. Solange diese Funktion vorhanden ist, leiden die V\u00f6gel nicht. Wird diese durch den Menschen gef\u00e4hrdet, hat das dramatische Auswirkungen. Aber es k\u00f6nnen sich auch durch nat\u00fcrliche Prozesse Funktionen eines Lebensraumes ver\u00e4ndern. In der Natur gibt es keine Garantien, dass alles so bleibt, wie es ist.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wissen\/Seepferdchen-kehren-in-die-Nordsee-zurueck-article24851953.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Unbenannt.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24851965-1712297957000\/16-9\/1136\/Seepferdchen.jpg\"\/>    01:43 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wissen  05.04.24    Laut Meeresbiologe &quot;erstaunlich&quot; Seepferdchen kehren in die Nordsee zur\u00fcck    <\/p>\n<p>Sie haben im August eine \u00dcbersicht \u00fcber Forschung zu Klimawandeleffekten an der Wattenmeer Station auf Sylt vorgelegt. Gibt es etwas in dieser Untersuchung, das Ihnen Sorgen macht?<\/p>\n<p>Mir macht tats\u00e4chlich derzeit der Meeresspiegelanstieg mehr Sorgen als der Temperaturanstieg. Wir haben die gesamte Nordseek\u00fcste nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden und in D\u00e4nemark durch Deiche gesch\u00fctzt. Das Wattenmeer liegt zwischen steigendem Meeresspiegel und der Mauer aus Deichen und ist somit in ein Korsett gedr\u00e4ngt. Das Wattenmeer kann mitwachsen, wenn der Meeresspiegel nicht zu schnell steigt und wenn wir dem Wasser Platz geben. Das tun wir aber derzeit nicht. Auf lange Sicht m\u00fcssen wir uns dar\u00fcber Gedanken machen, wie wir mit der Nordseek\u00fcste umgehen und ob wir nicht ein angepassteres K\u00fcstenschutzmanagement brauchen, als wir bisher haben. Davon w\u00fcrden wir Menschen profitieren und letztlich auch die Artenvielfalt.<\/p>\n<p>Wie meinen Sie das?<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcsse sind ein gutes Beispiel. Wir haben alle Fl\u00fcsse begradigt, eingedeicht und wenn dort was passiert, passiert ganz viel. Wenn an der Nordseek\u00fcste vor dem Deich das Meer immer h\u00f6her wird, besteht die gleiche Gefahr. Das ist wie vor einer Staumauer in den Bergen. Wir k\u00f6nnen sicher nicht entlang der gesamten deutschen Nordseek\u00fcste alle Deiche wegnehmen. Dahinter ist ja auch Infrastruktur, die gesch\u00fctzt werden muss. <\/p>\n<p> <strong>F\u00fcr mehr Leben<\/strong> <\/p>\n<figure>       <img decoding=\"async\" alt=\"F\u00fcrmehrLeben.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25216418-1725956338000\/16-9\/750\/FurmehrLeben.jpg\"\/><figcaption>\n<p>(Foto: RTL)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie steht es um den Lebensraum unserer Meerestiere? Wie sch\u00fctzen wir Nash\u00f6rner vor Wilderern? Was bringen Vogelh\u00e4uschen im eigenen Garten? Vom 16. bis 20. September 2024 stehen in der diesj\u00e4hrigen Nachhaltigkeitswoche, die RTL zusammen mit ntv, Vox, dem Stern, GEO, Brigitte &amp; RTL+ veranstaltet, die Themenbereiche (Unter-)Wasserwelt &amp; Artenvielfalt crossmedial im Mittelpunkt. <\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte die L\u00f6sung aussehen?<\/p>\n<p>Die Diskrepanz zwischen dem Gebiet vor dem Deich und hinter dem Deich wird immer gr\u00f6\u00dfer und letztlich wird wahrscheinlich irgendwann auch monet\u00e4r bewertet werden, was K\u00fcstenschutz in 100 Jahren kostet. Wir haben jetzt noch die Zeit, \u00fcber Konzepte nachzudenken, die \u00f6konomisch und auch \u00f6kologisch sinnvoll sind. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise, dem Meer kontrolliert Platz zu geben, aber vielleicht auch Ideen, die wir jetzt noch nicht im Kopf haben. An unserem Papier waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Teildisziplinen beteiligt, die im n\u00f6rdlichen Wattenmeer forschen: Geologen, \u00d6kologen, Modellierer. Vielleicht kann das eine Beispielstudie auch f\u00fcr andere K\u00fcstengebiete sein, wodurch ein Nachdenken angesto\u00dfen wird. Viele Leute verbringen ihren Urlaub im Wattenmeer. Durch die zunehmend hei\u00dfen Sommer im S\u00fcden werden es vermutlich sogar noch mehr Menschen. Ich glaube, wir m\u00fcssen uns \u00fcberlegen, wie wir in Zukunft mit dem wertvollen Lebensraum Meer umgehen wollen. Dies birgt auch Chancen, von der die Natur, aber auch wir Menschen langfristig profitieren k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Mit Christian Buschbaum sprach Solveig Bach<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissen Christian Buschbaum ist Meeres\u00f6kologe an der Wattenmeerstation Sylt des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung (AWI). Im Winter ist es im Wattenmeer eisig kalt, im Sommer sehr hei\u00df. 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