{"id":2813,"date":"2020-09-27T06:41:51","date_gmt":"2020-09-27T03:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-nobelpreistrager-wollen-weihnachten-in-frankreich-vor-der-coronakrise-retten\/"},"modified":"2020-09-27T06:41:51","modified_gmt":"2020-09-27T03:41:51","slug":"corona-news-am-samstag-nobelpreistrager-wollen-weihnachten-in-frankreich-vor-der-coronakrise-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-nobelpreistrager-wollen-weihnachten-in-frankreich-vor-der-coronakrise-retten\/","title":{"rendered":"Corona-News am Samstag: Nobelpreistr\u00e4ger wollen Weihnachten in Frankreich vor der Coronakrise retten"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/21c23a9b-0001-0004-0000-000000028777_w948_r1.77_fpx39.84_fpy50.jpg\" title=\"Weihnachtsbaum in der Galleries Lafayette (Archivbild)\" alt=\"Weihnachtsbaum in der Galleries Lafayette (Archivbild)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Weihnachtsbaum in der Galleries Lafayette (Archivbild)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002A2800 epa Horacio Villalobos\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Hier lesen Sie den \u00dcberblick \u00fcber die Corona-Nachrichten von Samstag, 26. September. <\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>. <\/em><\/p>\n<h3>Israel: Proteste gegen Netanjahu auch im Lockdown<\/h3>\n<p><strong>22.40 Uhr: <\/strong>In Israel sind trotz des zweiten landesweiten Lockdowns wieder Tausende Gegner von Regierungschef Benjamin Netanjahu auf die Stra\u00dfe gegangen. Mehrere tausend Menschen versammelten sich am Samstagabend vor Netanjahus Residenz in Jerusalem und forderten seinen R\u00fccktritt. Die Demonstranten kamen aus dem ganzen Land und sorgten mit ihren Autos f\u00fcr lange Staus. Landesweit gab es noch Hunderte kleinere Protestaktionen. Netanjahu steht wegen Korruptionsvorw\u00fcrfen und seines Managements der Coronakrise in der Kritik.<\/p>\n<p>Wegen stark steigender Infektionszahlen war in Israel am 18. September ein erneuter landesweiter Lockdown in Kraft getreten. Schulen und die meisten Gesch\u00e4fte mussten schlie\u00dfen. In geschlossenen R\u00e4umen d\u00fcrfen nur noch maximal zehn Menschen zusammen sein, im Freien h\u00f6chstens 20 Menschen.<\/p>\n<p>Am Freitag wurden die Auflagen weiter versch\u00e4rft. Die Synagogen d\u00fcrfen nun nur noch am Sonntagabend und am Montag f\u00fcr den wichtigsten j\u00fcdischen Feiertag Jom Kippur \u00f6ffnen. Netanjahu wollte urspr\u00fcnglich auch das Demonstrationsrecht einschr\u00e4nken: Auch an Protestaktionen sollten nur noch 20 Menschen teilnehmen d\u00fcrfen und zudem nur einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernt.<\/p>\n<p>Das Parlament stimmte dem Plan aber nicht zu. Netanjahu warf den Abgeordneten in einem Video vor, eine &quot;populistische&quot; Entscheidung getroffen zu haben. Die Kundgebung am Samstag war trotz der neuen Corona-Restriktionen genehmigt worden. Die Auflagen der Polizei wurden weitgehend befolgt, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die allermeisten Teilnehmer trugen Masken und hielten Abstand.<\/p>\n<h3>Wie Frankreich Weihnachten retten k\u00f6nnte<\/h3>\n<p><strong>22.00 Uhr: <\/strong>Die Neuinfektionen in Frankreich erreichten in dieser Woche einen H\u00f6hepunkt. Und so stellt sich die Frage, ob dem Land in den kommenden Wochen oder Monaten nicht wieder ein Lockdown droht. Die beiden Nobelpreisgewinner und Wirtschaftswissenschaftler Esther Duflo und Abhijit Banerjee haben nun einen Vorschlag ver\u00f6ffentlicht, wie man das Weihnachtsfest f\u00fcr Familienfeiern retten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In einem Gastbeitrag f\u00fcr &quot;Le Monde&quot; schlug das Ehepaar einen Advent-Lockdown vor, der vom 1. bis 20. Dezember gelten k\u00f6nnte. In dem Fall k\u00f6nnten Familien trotzdem gemeinsam Weihnachten feiern. Das sei f\u00fcr die Wirtschaft weniger sch\u00e4dlich, als &quot;Weihnachten abzusagen&quot; oder als ein Lockdown nach steigenden Infektionszahlen w\u00e4hrend der Weihnachtszeit. Die Menschen m\u00fcssten bei einem Advent-Lockdown ihre Weihnachtseink\u00e4ufe sp\u00e4testens im November erledigen.<\/p>\n<p>Da die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen stark zunehme, k\u00f6nnte sich die Regierung ohne Advent-Lockdown gezwungen sehen, w\u00e4hrend Weihnachten Ausgangssperren f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung auszusprechen oder sogar &quot;Reisen und Familienzusammenk\u00fcnfte zu verbieten&quot;, schrieben Duflo und Banerjee. Sie sprechen bei ihrer Idee von einer &quot;klaren, einheitlichen und transparenten&quot; Option, die die Infektionsgefahr verringere.<\/p>\n<h3>Frankreich z\u00e4hlt mehr als 14.000 Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>19.50 Uhr:<\/strong> Frankreich hat am Samstag 14.412 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gez\u00e4hlt. Damit liegt die Zahl etwas unter dem H\u00f6chststand an Neuinfektionen von 16.096 F\u00e4llen innerhalb von 24 Stunden, der vor wenigen Tagen erreicht worden ist. Insgesamt haben sich 527.446 Menschen in Frankreich mit dem Virus infiziert, bislang sind 31.700 Infizierte gestorben.<\/p>\n<h3>Proteste in London: Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Demonstranten und Polizei<\/h3>\n<p><strong>19.00 Uhr: <\/strong>In London ist es bei Protesten gegen die versch\u00e4rften Corona-Ma\u00dfnahmen am Samstag zu Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Zehn Menschen seien festgenommen und vier Polizisten verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zwei der Polizisten mussten demnach im Krankenhaus behandelt werden.<\/p>\n<p>Auf dem Trafalgar Square hatten sich am Samstag tausende Menschen versammelt. Sie demonstrierten unter dem Motto &quot;Wir sind nicht einverstanden&quot; gegen die Corona-Politik der britischen Regierung. Als die Polizei die Demonstration aufl\u00f6sen wollte, weil sich die Teilnehmer nicht an die Auflagen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus hielten, kam es zu den Rangeleien zwischen Demonstranten und Beamten.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien ist mit fast 42.000 Toten das am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffene Land Europas. Trotz wieder stark steigender Infektionszahlen will die Regierung einen zweiten landesweiten Lockdown m\u00f6glichst vermeiden. Sie setzt stattdessen auf regionale Ma\u00dfnahmen wie etwa in England, wo alle Restaurants und Pubs um 22 Uhr schlie\u00dfen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Erstmals mehr als 1000 <strong>Corona<\/strong>-Neuinfektionen in Tunesien<\/h3>\n<p><strong>16.20 Uhr: <\/strong>Erstmals seit Beginn der Pandemie hat Tunesien mit 1087 mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines einzigen Tages registriert. 11 Menschen sind laut Gesundheitsministerium in Tunis gestorben. Das Ministerium warnte vor einer &quot;gef\u00e4hrlichen Situation&quot; im Oktober. Insgesamt registrierten die Beh\u00f6rden in dem nordafrikanischen Land bislang mehr als 14.000 Corona-F\u00e4lle und 191 Tote in Verbindung mit Covid-19.<\/p>\n<p>Das Tragen von Schutzmasken in der \u00d6ffentlichkeit ist mittlerweile wieder Pflicht. Gesundheitsminister Fausi Mehdi k\u00fcndigte an, jeder positiv Getestete m\u00fcsse sich zur Quarant\u00e4ne in ein Hotel begeben. F\u00fcr den Anstieg sollen insbesondere auch gr\u00f6\u00dfere Hochzeitsfeiern verantwortlich sein. Mehdi sagte, auch die R\u00fcckkehr zu strikteren Ausgangsregelungen sei denkbar. Im M\u00e4rz hatte Tunesien schon einmal strikte Ausgangssperren verh\u00e4ngt, die Grenzen geschlossen und internationale Fl\u00fcge ausgesetzt.<\/p>\n<h3>Polizei l\u00f6st Partys mit bis zu 300 Feiernden in Berliner Parks auf<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>Die Polizei musste in der Nacht zu Samstag Partys in zwei Berliner Parks aufl\u00f6sen, an denen Hunderte Jugendliche teilgenommen hatten. &quot;Bis zu 300 Personen in Partystimmung und mit viel zu wenig Abstand&quot; hielten sich am Freitagabend im Weinbergspark und im James-Simon-Park auf&quot;, teilte die Polizei mit.  <\/p>\n<p>Die Beamten h\u00e4tten die teils alkoholisierten Jugendlichen &quot;mit Nachdruck&quot; ansprechen m\u00fcssen, um die Ansammlung aufzul\u00f6sen. Demnach kam es vereinzelt zu Flaschenw\u00fcrfen und dem Z\u00fcnden von Pyrotechnik. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Der Einsatz endete am Samstagmorgen gegen 2.30 Uhr.<\/p>\n<h3>S\u00f6der: Corona ist eine Naturkatastrophe und Pr\u00fcfung f\u00fcr heutige Zeit<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>CSU-Chef Markus S\u00f6der hat das Coronavirus als Naturkatastrophe und als Pr\u00fcfung f\u00fcr die heutige Zeit und die heutigen Generationen bezeichnet &#8211; und zu einem gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie aufgerufen. &quot;Corona ist mit voller Wucht, aller Macht wieder da, in ganz Europa&quot;, sagte S\u00f6der am Samstag in einer Grundsatzrede auf dem ersten gro\u00dfen Online-Parteitag der CSU.<\/p>\n<p>Viele seien von Corona genervt &#8211; er selbst auch. Doch S\u00f6der mahnte: &quot;Die zweite Welle l\u00e4uft, und zwar ziemlich stark.&quot; Der bayerische Ministerpr\u00e4sident betonte: &quot;Corona ist eine Art Naturkatastrophe.&quot; Seine bisherige Corona-Strategie verteidigte der CSU-Chef als alternativlos. &quot;F\u00fcr mich als Christ ist es ethisch nicht vertretbar, f\u00fcr das Freizeitverhalten vieler das Leben weniger zu opfern&quot;, sagte er. Rund 800 Delegierte waren zu der Videokonferenz geladen. Wegen der Coronakrise hatte die CSU nach einem kleinen Parteitag im Mai auch den gro\u00dfen Parteitag komplett ins Internet verlegt.<\/p>\n<p>Es brauche keinen grundlegenden Strategiewechsel im Umgang mit der Pandemie, um etwa eine Durchseuchung und damit eine Herdenimmunit\u00e4t zu erreichen, sagte S\u00f6der. Gleichwohl sei es wichtig, die Strategie fortlaufend anzupassen. F\u00fcr ihn habe der Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen und der Vollbetrieb in Schulen und Kindertagesst\u00e4tten oberste Priorit\u00e4t. Ein zweiter Lockdown m\u00fcsse auf jeden Fall verhindert werden.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne kritisieren auslaufende Nothilfe f\u00fcr Studenten <\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr:<\/strong> Die Gr\u00fcnen im Bundestag kritisieren, dass Studenten nur noch bis Ende des Monats Corona-Finanzhilfen vom Staat beantragen k\u00f6nnen. &quot;Es ist unverantwortlich und unsozial, die ohnehin miserabel ausgestattete \u00dcberbr\u00fcckungshilfe f\u00fcr Studierende trotz steigender Infektionszahlen zum Semesterstart einzustellen&quot;, sagte Kai Gehring, Hochschulexperte der Gr\u00fcnen. Das Krisenmanagement von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nannte er ein &quot;St\u00fcck aus dem Tollhaus&quot;.<\/p>\n<p>&quot;Die soziale Notlage vieler Studierender, die sich pandemiebedingt versch\u00e4rft hat, ist der Bundesbildungsministerin offenbar schnuppe. Das macht fassungslos und ist zukunftsvergessen&quot;, erkl\u00e4rte Gehring. Eine &quot;Generation Corona&quot;, die ihr Studium abbricht oder sich verschulden muss, d\u00fcrfe es nicht geben.<\/p>\n<p>Der Staat hat in den vergangenen Monaten rund 60 Millionen Euro sogenannter \u00dcberbr\u00fcckungshilfen an Studenten gezahlt, die wegen Corona in eine finanzielle Notlage geraten sind. Insgesamt 135.000 Antr\u00e4ge auf Nothilfe wurden nach Angaben von Bildungsministerium und Studentenwerk positiv beschieden. Das Geld kann allerdings nur noch bis Ende des Monats beantragt werden. Die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe war auf die Monate Juni bis September beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>In der Coronakrise hatte das Ministerium zwei Hilfsangebote f\u00fcr Studenten in Not aufgestellt: Insgesamt 100 Millionen Euro, die nicht zur\u00fcckgezahlt werden m\u00fcssen, stehen als \u00dcberbr\u00fcckungshilfe bereit. Dazu muss nachgewiesen werden, dass man in einer Notlage ist &#8211; etwa, weil regelm\u00e4\u00dfige Zahlungen aus Jobs ausbleiben. Es gibt 100 bis maximal 500 Euro pro Monat. Die zweite m\u00f6gliche Hilfe ist ein KfW-Studienkredit, der bis M\u00e4rz 2021 zinsfrei ist.<\/p>\n<h3>Mehr als 7500 Corona-Neuinfektionen in Russland<\/h3>\n<p><strong>13.40 Uhr:<\/strong> Russland verzeichnet mit 7523 Corona-Neuinfektionen den h\u00f6chsten Tagesanstieg seit dem 22. Juni. Die Zahl der Toten kletterte nach Angaben der Beh\u00f6rden um 169. Die Gesamtzahl der Ansteckungen erh\u00f6ht sich damit auf 1,143 Millionen, die der Toten auf 20.225.<\/p>\n<h3>Schausteller lehnen Alkoholverbot auf Weihnachtsm\u00e4rkten ab<\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Schaustellerbund lehnt ein Alkoholverbot auf Weihnachtsm\u00e4rkten in der Corona-Pandemie ab. &quot;Nat\u00fcrlich ist das Gl\u00fchweintrinken ritualisiert. Niemand geht nur auf den Weihnachtsmarkt, um eine Wollm\u00fctze zu kaufen&quot;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Frank Hakelberg der &quot;Rheinischen Post&quot; vom Samstag.<\/p>\n<p>Zuletzt hatten sich mehrere Politiker daf\u00fcr ausgesprochen, Weihnachtsm\u00e4rkte mit Hygienevorgaben zu erlauben, jedoch starke Beschr\u00e4nkungen beim Alkoholausschank verlangt. So sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) vor einer Woche der &quot;Welt am Sonntag&quot;, f\u00fcr die Weihnachtsm\u00e4rkte seien &quot;kluge Konzepte&quot; n\u00f6tig &quot;und man wird den Alkoholkonsum stark reduzieren m\u00fcssen&quot;. NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) regte einen kompletten Alkoholverzicht an.<\/p>\n<p>Hakelberg sagte der &quot;Rheinischen Post&quot;, die Schausteller w\u00fcssten genau, dass die diesj\u00e4hrigen Weihnachtsm\u00e4rkte eine Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr die Volksfeste im kommenden Jahr seien, und wollten entsprechend restriktiv beim Ausschank vorgehen. &quot;Allen ist klar, dass die Ordnungsbeh\u00f6rden Dauergast auf den Weihnachtsm\u00e4rkten sein werden und streng kontrollieren.&quot;<\/p>\n<p>Die Situation der Schausteller sei dramatisch, sagte Hakelberg weiter. &quot;90 Prozent der Unternehmer, die sonst im Sommer auf Volksfesten im Einsatz sind, beschicken auch die Weihnachtsm\u00e4rkte. Was fr\u00fcher einmal ein Zubrot war, ist inzwischen wirtschaftlich extrem wichtig.&quot; Einige Schausteller h\u00e4tten seit Herbst 2019 gar keine Einnahmen mehr und hielten sich nur mit \u00dcberbr\u00fcckungshilfen \u00fcber Wasser.<\/p>\n<h3>Experten halten Madrids Ma\u00dfnahmen gegen Corona f\u00fcr unzureichend<\/h3>\n<p><strong>12.05 Uhr: <\/strong>Gesundheitsexperten halten die neuen Ma\u00dfnahmen der Regionalregierung Madrids zur Eind\u00e4mmung der drastisch steigenden Corona-Zahlen f\u00fcr unzureichend. &quot;Sie haben kein solides epidemiologisches Fundament, sie sind unverantwortlich im Hinblick auf die \u00f6ffentliche Gesundheit und werden Leiden bereiten sowie Leben kosten&quot;, zitierte die Zeitung &quot;La Vanguardia&quot; den Epidemiologen und fr\u00fcheren Krisendirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Daniel L\u00f3pez Acu\u00f1a.<\/p>\n<p>Am Vortag hatte die konservative Regionalregierung der Stadt den Rat der linken Zentralregierung missachtet, fast die ganze Hauptstadt abzuriegeln. Stattdessen ordnete sie nur die Ausweitung bereits bestehender Beschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit von 37 auf 45 Gebiete an. Es handelt sich vorwiegend um besonders dicht besiedelte \u00e4rmere Wohngebiete. Die Stadtregierung bef\u00fcrchtet, dass die Wirtschaft durch einen neuen Lockdown wie im Fr\u00fchjahr zu sehr belastet w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&quot;In einer dicht besiedelten Stadt wie Madrid ergibt es wenig Sinn, einzelne Stadtgebiete abzuriegeln, die oft nur durch einen B\u00fcrgersteig voneinander getrennt sind&quot;, sagte der Wissenschaftler des nationalen Zentrums f\u00fcr Biotechnologie, Sa\u00fal Ares der Zeitung &quot;El Pa\u00eds&quot;. Zudem liege die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen in Madrid schon lange \u00fcber der Marke, ab derer mit Entschlossenheit h\u00e4tte gehandelt werden m\u00fcssen. Zurzeit liegt diese Zahl bei 720, in Deutschland auf sieben Tage gerechnet bei etwa 13.<\/p>\n<p>Spanien ist in Westeuropa im Hinblick auf die absoluten Infektionszahlen das am h\u00e4rtesten von der Corona-Pandemie getroffene Land. Bis Freitag wurden mehr als 715.000 Corona-Infektionen und mehr als 31.000 Todesopfer gez\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>Gesundheitsministerin in Australiens Corona-Hotspot Victoria tritt zur\u00fcck <\/h3>\n<p><strong>12.00 Uhr:<\/strong> Die Gesundheitsministerin des australischen Bundesstaates Victoria, Jenny Mikakos, ist nach anhaltender Kritik wegen der starken Zunahme der Coronavirus-F\u00e4lle zur\u00fcckgetreten. F\u00fcr die zweite Welle der Pandemie in dem besonders hart getroffenen Bundesstaat und der Millionenmetropole Melbourne sei sie aber nicht verantwortlich zu machen, teilte sie am Samstag mit.<\/p>\n<p>Die Zahl der Toten nach einer Infektion mit dem Coronavirus stieg in Victoria nach Beh\u00f6rdenangaben am Samstag auf 782 &#8211; das entspricht einem Gro\u00dfteil der 870 Todesf\u00e4lle insgesamt in dem 25 Millionen Einwohner z\u00e4hlenden Land. Der vor Wochen in Victorias Hauptstadt Melbourne angeordnete Lockdown gilt als einer der h\u00e4rtesten der Welt und soll voraussichtlich nicht vor Ende Oktober aufgehoben werden. In der Metropolregion leben rund f\u00fcnf Millionen Menschen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die hohe Infektionszahl in dem s\u00fcd\u00f6stlichen Bundesstaat werden vor allem Pannen bei der Unterbringung von Reiser\u00fcckkehrern in Quarant\u00e4ne-Hotels verantwortlich gemacht. Medienberichten zufolge haben Untersuchungen ergeben, dass der \u00fcberwiegende Teil der Neuinfektionen in der zweiten Corona-Welle darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sei, dass sich private Wachleute in den Herbergen angesteckt und das Virus dann weiterverbreitet h\u00e4tten. Die noch laufende Untersuchung soll kl\u00e4ren, wer daf\u00fcr verantwortlich war, anscheinend schlecht bezahlte Sicherheitsleute zu engagieren, anstatt das Angebot anzunehmen, das Milit\u00e4r einzusetzen.<\/p>\n<h3>Iran will zeitweilige Ausgangssperren verh\u00e4ngen <\/h3>\n<p><strong>11.55 Uhr:<\/strong> Iran plant wegen eines weiteren Anstiegs der Corona-Neuinfektionen zeitweilige Ausgangssperren. Bei hohen Fallzahlen sollen in betroffenen Provinzen einw\u00f6chige Lockdowns verh\u00e4ngt werden, gab Pr\u00e4sident Hassan Ruhani in einem Treffen des nationalen Corona-Krisenstabs am Samstag bekannt. Zudem soll es bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Maskenpflicht k\u00fcnftig h\u00f6here Strafen geben.<\/p>\n<p>Iranische Gesundheitsexperten f\u00fcrchten, dass ein weiterer Anstieg der Fallzahlen zu kritischen Engp\u00e4ssen bei der Versorgung infizierter Patienten f\u00fchren k\u00f6nnte. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es zuletzt bis zu 200 Tote sowie 3500 Neuinfektionen t\u00e4glich. Insgesamt starben in dem Land mit etwa 82 Millionen Einwohnern bereits mehr als 25.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. Ann\u00e4hernd 440.000 haben sich infiziert.<\/p>\n<h3>Knapp 60.000 Corona-Neuinfektionen in den USA<\/h3>\n<p><strong>11.52 Uhr:<\/strong> In den USA gibt es nach einer Reuters-Z\u00e4hlung mindestens 58.577 best\u00e4tigte Neuinfektionen binnen eines Tages. Die Gesamtzahl der F\u00e4lle liegt damit bei mehr als sieben Millionen. Die Zahl der Toten stieg um mindestens 883 auf 203.794.<\/p>\n<h3>Umweltbundesamt h\u00e4lt vor\u00fcbergehenden Einsatz von Heizpilzen f\u00fcr vertretbar<\/h3>\n<p><strong>11.23 Uhr:<\/strong> Der Pr\u00e4sident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, hat keine Einw\u00e4nde gegen einen vor\u00fcbergehenden Betrieb elektrischer Heizstrahler in der Gastronomie. &quot;F\u00fcr eine \u00dcbergangszeit &#8211; etwa bis es einen Corona-Impfstoff f\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerung gibt &#8211; ist der Einsatz von Heizpilzen vertretbar&quot;, sagte Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. &quot;Wir m\u00fcssen abw\u00e4gen: Gehen wir in die Lokale und vergr\u00f6\u00dfern das Risiko einer Ansteckung? Oder bleiben wir l\u00e4nger drau\u00dfen, als wir das normalerweise k\u00f6nnten, und nehmen die elektrischen Heizstrahler?&quot;<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sehe das Umweltbundesamt solche Heizpilze allerdings kritisch, betonte Messner. &quot;Ein handels\u00fcblicher Heizpilz verursacht in acht Stunden Betrieb dieselbe Menge CO\u2082 wie ein Benzinauto auf einer Strecke von 145 Kilometern. Daher sollten wir uns grunds\u00e4tzlich aus dieser Technologie verabschieden.&quot; Viele Kommunen hatten die Ger\u00e4te ganz oder teilweise verboten.<\/p>\n<h3><strong>Litauen<\/strong><strong> f\u00fchrt wieder Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Deutsche ein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr: <\/strong>F\u00fcr Reisende aus Deutschland gilt in Litauen ab Montag wieder eine Quarant\u00e4nepflicht. Bei Ankunft in dem baltischen Staat m\u00fcssen sich Neuank\u00f6mmlinge und R\u00fcckkehrer in eine zweiw\u00f6chige Quarant\u00e4ne begeben. Dies geht aus einer vom Gesundheitsministerium in Vilnius am Freitagabend ver\u00f6ffentlichten Liste von L\u00e4ndern mit hohen Corona-Ansteckungsraten hervor. Die Quarant\u00e4nepflicht wird demnach auch f\u00fcr Estland, Polen, Island und San Marino eingef\u00fchrt. Grund daf\u00fcr ist die hohe Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den betroffenen L\u00e4ndern. Es besteht zudem eine Registrierungspflicht &#8211; alle Reisende m\u00fcssen bei Ankunft in Litauen ihre Daten hinterlegen.<\/p>\n<p>Die Liste mit L\u00e4ndern, f\u00fcr die Quarant\u00e4nepflicht gilt, wird einmal w\u00f6chentlich aktualisiert. Dabei gilt in Litauen ein Grenzwert von 25 Corona-Neuinfektionen in dem jeweiligen Land pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen. In den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland liegt der Grenzwert bei 16 F\u00e4llen &#8211; auch dort m\u00fcssen sich Reisende aus Deutschland in eine 14-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne begeben.<\/p>\n<h3>Autobauer hoffen auf China &#8211; Messe beginnt in <strong>Peking<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr:<\/strong> In der globalen Coronakrise setzen die deutschen und internationalen Autobauer gro\u00dfe Hoffnungen auf die Erholung in China. Zum Auftakt der internationalen Autoausstellung am Samstag in Peking sagten Experten einen weiteren Zuwachs auf dem weltgr\u00f6\u00dften Automarkt in China bis Jahresende und auch im n\u00e4chsten Jahr voraus. Die &quot;Auto China 2020&quot; ist die erste gro\u00dfe internationale Ausstellung der Branche seit mehr als einem Jahr.<\/p>\n<p>Da in China zuletzt kaum neue Corona-Infektionen gemeldet wurden, konnte die im Fr\u00fchjahr zun\u00e4chst verschobene Ausstellung nachgeholt werden. In den Vorjahren hat die abwechselnd in Shanghai und Peking stattfindende j\u00e4hrliche Messe, die zu den gr\u00f6\u00dften der Autobranche z\u00e4hlt, Millionen Besucher angezogen. Aus Angst vor der Einschleppung des Virus gelten in China aber weiter strenge Beschr\u00e4nkungen der Einreise und zwei Wochen Quarant\u00e4nepflicht. Auch gibt es nur wenig Fl\u00fcge nach China.<\/p>\n<h3>Fast 16.000 neue Corona-Infektionen in <strong>Frankreich<\/strong> <\/h3>\n<p><strong>10.24 Uhr:<\/strong> Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Frankreich steigt weiter. Seit Mittwochabend sind 15.797 neue Infektionsf\u00e4lle registriert worden, teilten die Gesundheitsbeh\u00f6rden mit. Am Vortag war ein neuer Rekord mit 16.096 Infektionen verzeichnet worden.<\/p>\n<p>Seit Donnerstag wurden den Angaben zufolge zudem 56 neue Todesf\u00e4lle in Krankenh\u00e4usern registriert. Mit mehr als 31.600 Corona-Todesf\u00e4llen ist Frankreich nach absoluten Zahlen eines der am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffenen L\u00e4nder Europas.<\/p>\n<h3>Erh\u00f6hte Corona-Zahlen: Schalke gegen Bremen doch ohne Zuschauer<\/h3>\n<p><strong>09.09 Uhr: <\/strong>Das Krisenduell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen in der Fu\u00dfball-Bundesliga muss am Samstagabend doch ohne Zuschauer stattfinden. Wie die Schalker am Samstagmorgen mitteilten, haben sie von den lokalen Beh\u00f6rden die entsprechende Nachricht bekommen, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Gelsenkirchen zum entscheidenden Zeitpunkt am Samstag um 0.00 Uhr doch wieder \u00fcber 35 gelegen hatte. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag sie bei 39,5.<\/p>\n<p>Weil sie im Wochenverlauf und am Freitag mit 33,4 erstmals unter 35 gesunken war, hatten die Schalker auf die Erlaubnis f\u00fcr etwa 11.000 Zuschauer gehofft und die entsprechende Zahl an Tickets verkauft. Die betreffenden Fans erhalten nun ihr Geld zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es ist am 2. Spieltag bereits das dritte Spiel, bei dem wenige Stunden vor dem Anpfiff die Erlaubnis f\u00fcr eine bestimmte Zuschauerzahl zur\u00fcckgezogen wird. In der Vorwoche waren die Partien FC Bayern M\u00fcnchen gegen Schalke (8:0) und 1. FC K\u00f6ln gegen 1899 Hoffenheim (2:3) betroffen.<\/p>\n<h3><strong>Italien<\/strong> reduziert Zahl der Corona-Tests vor Fu\u00dfballspielen<\/h3>\n<p><strong>08.24 Uhr:<\/strong> Die italienische Regierung lockert die Sicherheitsvorschriften bei Fu\u00dfballspielen. Am Freitag wurde eine Reduzierung der notwendigen Zahl der Corona-Tests beschlossen, damit kam die Regierung einer Forderung des Fu\u00dfballverbands FIGC entgegen. &quot;Ab heute brauchen sich Spieler lediglich einem Test 48 Stunden vor dem Spiel unterziehen, wie es bereits bei internationalen Wettbewerben der Fall ist&quot;, k\u00fcndigte Sportminister Vincenzo Spadafora an.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Verbandschef Gabriele Gravina gewarnt, dass die aktuellen Regeln auf Dauer unzumutbar seien. &quot;Wir m\u00fcssen realistisch sein. Wir k\u00f6nnen nicht l\u00e4nger Spieler alle vier Tage Corona-Tests unterziehen. Das w\u00e4re k\u00f6rperliche Gewalt gegen\u00fcber den Fu\u00dfballern. Wir m\u00fcssen andere L\u00f6sungen finden&quot;, so Gravina.<\/p>\n<h3>Landkreise fordern bundeseinheitliche Obergrenze f\u00fcr Privatfeiern<\/h3>\n<p><strong>08.15 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fordert der Deutsche Landkreistag eine bundesweite Obergrenze von <strong>weniger als 50 Menschen bei Privatfeiern<\/strong>. &quot;Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war&quot;, sagte Landkreistagspr\u00e4sident Reinhard Sager der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;.<\/p>\n<p>Bislang gibt es keine einheitliche Teilnehmerbegrenzung f\u00fcr Privatfeiern, auf dem Treffen zwischen Bund und L\u00e4ndern kommende Woche m\u00fcsse diese aber kommen. &quot;Wir sehen in Hamm, wozu eine rauschende Hochzeit mit 150 G\u00e4sten f\u00fchren kann&quot;, sagte Sager mit Blick auf eine Gro\u00dfhochzeit in der NRW-Stadt.<\/p>\n<p>Bundesweit alles einheitlich regeln will der CDU-Politiker dabei aber nicht. Der dezentrale Ansatz sei &quot;ein Erfolgsmodell und muss beibehalten werden&quot;, sagte er. &quot;Wenn wir den Menschen im d\u00fcnn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern verbieten, in der \u00d6ffentlichkeit ein Bier zu trinken, weil in M\u00fcnchen alle Signale auf Rot stehen, w\u00fcrde das die Akzeptanz drastisch schw\u00e4chen.&quot; Aus seiner Sicht spreche auch nichts dagegen, &quot;in kaum von Corona betroffenen Kreisen Weihnachtsm\u00e4rkte zu erlauben, wenn vern\u00fcnftige Hygienekonzepte vorliegen.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien will Zuwendungen an WHO deutlich erh\u00f6hen<\/h3>\n<p><strong>08.12 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritannien will seine Gelder f\u00fcr die Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich aufstocken. F\u00fcr den Zeitraum von vier Jahren k\u00fcndigt Premierminister Boris Johnson insgesamt 340 Millionen Pfund (371 Millionen Euro) an Zuwendungen an. Das sind 30 Prozent mehr als f\u00fcr die vorherige Vier-Jahres-Periode. Allerdings ist ein Drittel der zugesagten Mittel an die Bedingung einer Reform der WHO gebunden. Johnsons Ank\u00fcndigung ist Teil einer Rede an die Generalversammlung der Vereinten Nationen (Uno), die in Ausz\u00fcgen vorab von seinem B\u00fcro verbreitet wurde.<\/p>\n<h3>50.000 Sch\u00fcler laut &quot;Bild&quot; in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>08.06 Uhr: <\/strong>Nach dem Start des neuen Schuljahres befinden sich in Deutschland derzeit rund 50.000 Sch\u00fcler in Quarant\u00e4ne, berichtet die &quot;Bild&quot; und beruft sich auf eine Umfrage unter den zust\u00e4ndigen Ministerien der L\u00e4nder. In den n\u00e4chsten drei Monaten werde sich die Zahl mehr als verdoppeln, wahrscheinlich sogar vervielfachen, sagt der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. &quot;Wir bef\u00fcrchten, dass es in der Folge an unseren Schulen immer schwieriger werden wird, Infektionsausbr\u00fcche zu kontrollieren und einzud\u00e4mmen.&quot; Inzwischen steige die Zahl der F\u00e4lle, in denen eine Ansteckung innerhalb der Schule als wahrscheinlich gelten k\u00f6nne.<\/p>\n<h3>RKI meldet h\u00f6chsten Wert an Corona-Neuinfektionen seit Ende April<\/h3>\n<p><strong>07.21 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den h\u00f6chsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland 2507 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekannt gab. Am Freitag hatte die Zahl der neu gemeldeten Corona-F\u00e4lle bei 2153 gelegen.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Coronakrise haben sich nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen mindestens 282.730 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 26.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9452. Das sind 9 mehr als am Vortag. Rund 249.700 Menschen haben die Infektion nach RKI-Sch\u00e4tzungen \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt bei den t\u00e4glich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende M\u00e4rz\/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der F\u00e4lle einmal bei knapp \u00fcber 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abh\u00e4ngig, wie viele Menschen getestet werden.<\/p>\n<p>Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Sch\u00e4tzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Freitag bei 0,91 (Vortag: 0,78). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI einen Sieben-Tage-R-Wert an, der weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen und lag zuletzt bei 1,01 (Vortag: 0,97). Demnach steckt ein Infizierter im Mittel ungef\u00e4hr einen weiteren Menschen an.<\/p>\n<h3>Jetzt bei SPIEGEL+: Kreuzberger N\u00e4chte sind gef\u00e4hrlich<\/h3>\n<p><strong>07.04 Uhr: <\/strong>In Berlin infizieren sich immer mehr junge Menschen mit dem Coronavirus &#8211; der Szene-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist besonders betroffen. Zeigt sich hier schon, was Deutschland demn\u00e4chst erwartet? Lesen Sie den vollst\u00e4ndigen Artikel auf SPIEGEL+<\/p>\n<h3>Berlin wom\u00f6glich vor neuen Kontaktbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>06.50 Uhr: <\/strong>In Berlin k\u00f6nnte es bald wieder Kontaktbeschr\u00e4nkungen geben. Details dazu werde der Senat am Dienstag er\u00f6rtern, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) dem Sender RBB nach einem Treffen mit Bezirksvertretern.<\/p>\n<p>Der Senat hatte Ende Juni Kontaktbeschr\u00e4nkungen aufgehoben, nachdem die Zahl der Neuinfektionen gesunken war. Zur Hochphase der Corona-Pandemie durften Menschen in Berlin h\u00f6chstens eine haushaltsfremde Person treffen.<\/p>\n<p>Denkbar sei nun, dass sich wie bis Ende Juni erneut nur maximal f\u00fcnf Menschen oder Personen aus zwei Haushalten treffen d\u00fcrften, sagte Kalayci. Au\u00dferdem sei sie sich mit den Vertretern der Innenstadtbezirke einig gewesen, private Feiern einzuschr\u00e4nken. Hier k\u00f6nnte es eine Obergrenze von maximal 50 Personen im Freien und 25 Personen in geschlossenen R\u00e4umen geben.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Weihnachtsbaum in der Galleries Lafayette (Archivbild) Foto:\u2002A2800 epa Horacio Villalobos\/ dpa Hier lesen Sie den \u00dcberblick \u00fcber die Corona-Nachrichten von Samstag, 26. September. 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