{"id":28074,"date":"2024-08-23T14:26:04","date_gmt":"2024-08-23T11:26:04","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/neue-anmeldeoption-in-planung-zehntausende-registrieren-sich-online-fur-organspende\/"},"modified":"2024-08-23T14:26:04","modified_gmt":"2024-08-23T11:26:04","slug":"neue-anmeldeoption-in-planung-zehntausende-registrieren-sich-online-fur-organspende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/neue-anmeldeoption-in-planung-zehntausende-registrieren-sich-online-fur-organspende\/","title":{"rendered":"Neue Anmeldeoption in Planung: Zehntausende registrieren sich online f\u00fcr Organspende"},"content":{"rendered":"<p>Panorama         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Organspende erfolgt in Deutschland nur, wenn jemand dies vor seinem Tod klar erlaubt hat oder wenn Angeh\u00f6rige zustimmen. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25177659-1724403530000\/16-9\/750\/453214360.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Organspende erfolgt in Deutschland nur, wenn jemand dies vor seinem Tod klar erlaubt hat oder wenn Angeh\u00f6rige zustimmen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Seit nunmehr f\u00fcnf Monaten k\u00f6nnen sich Menschen in Deutschland online als Organspender registrieren. Bislang l\u00e4uft die Eintragung \u00fcber die eID-Funktion des Personalausweises. Mit Einf\u00fchrung der elektronischen Patientenakte im kommenden Jahr soll die Anmeldung leichter werden.<\/strong><\/p>\n<p>In das im M\u00e4rz gestartete Organspende-Register haben sich bislang gut 150.000 Menschen eingetragen. Das Bundesgesundheitsministerium nannte die Zahl von 147.822 Eintragungen bis Mittwoch dieser Woche, wie die &quot;Rheinische Post&quot; berichtet. Dabei habe sich die gro\u00dfe Mehrheit offen f\u00fcr eine Organspende gezeigt; nur bei 5,6 Prozent der Registrierungen sei ein Widerspruch erkl\u00e4rt worden, teilte demnach eine Ministeriumssprecherin mit.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Zentrales-Organspende-Register-startet-online-article24813056.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"453214342.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24813110-1710775506000\/16-9\/1136\/453214342.jpg\"\/>    01:37 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  18.03.24    Das \u00e4ndert sich Zentrales Organspende-Register startet online    <\/p>\n<p>Das Online-Register war Mitte M\u00e4rz gestartet, nach einem Monat gab es rund 98.000 Eintragungen, seitdem sind also etwa 50.000 hinzugekommen. Unter organspende-register.de k\u00f6nnen sich Menschen mit ihrem Ausweisdokument mit eID-Funktion anmelden und erkl\u00e4ren, ob sie im Falle ihres Todes Organe spenden m\u00f6chten oder nicht. Seit dem 1. Juli k\u00f6nnen Krankenh\u00e4user, die Organe entnehmen wollen, die Daten abrufen. <\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt soll es auch m\u00f6glich sein, sich mit der sogenannten GesundheitsID bei dem Portal zu registrieren. Diese digitale Identit\u00e4t wird von den Krankenkassen f\u00fcr ihre Versicherten eingerichtet. Laut der Ministeriumssprecherin soll diese Option &quot;den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern durch die Krankenkassen zeitnah zur Verf\u00fcgung gestellt werden&quot;.<\/p>\n<p>Es sei davon auszugehen, dass durch die digitalen Identifikationsverfahren k\u00fcnftig weiter wachsende Nutzerzahlen im Online-Register zu verzeichnen seien, sagte die Sprecherin der Zeitung. &quot;In diesem Zusammenhang wird auch die Einf\u00fchrung der Opt-out-L\u00f6sung bei der elektronischen Patientenakte im Januar 2025 zus\u00e4tzlich relevant sein.&quot; Daneben w\u00fcrden &quot;aus Gr\u00fcnden der Entscheidungshoheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr den sensiblen Bereich der Organ- und Gewebespende weiterhin weitere Abgabewege (etwa schriftlich oder m\u00fcndlich) m\u00f6glich sein&quot;.<\/p>\n<h2>Elektronische Patientenakte ab Januar<\/h2>\n<p>Ab Januar soll es f\u00fcr alle gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland eine elektronische Patientenakte (ePA) geben &#8211; es sei denn, die versicherte Person widerspricht dem aktiv (Opt-out). \u00dcber die ePA-Anwendungen k\u00f6nnen sich die Versicherten auch im Organspende-Register eintragen.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundesrat-wagt-neuen-Anlauf-bei-der-Widerspruchsloesung-article25066412.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"453206524.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25066996-1720190378000\/17-6\/1136\/453206524.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  05.07.24    Deutsche spenden zu wenig Organe Bundesrat wagt neuen Anlauf bei der Widerspruchsl\u00f6sung    <\/p>\n<p>Die Organspende erfolgt in Deutschland nur, wenn jemand dies vor seinem Tod klar erlaubt hat &#8211; zum Beispiel mit dem Organspendeausweis &#8211; oder wenn die Angeh\u00f6rigen zustimmen. Weil es zu wenige Spenderorgane gibt, wird immer wieder eine Umstellung auf die sogenannte Widerspruchsl\u00f6sung diskutiert. Dann w\u00fcrden alle Menschen als Organspender gelten, es sei denn, sie dokumentieren ihren Widerspruch dagegen. <\/p>\n<p>Anfang Juli beschloss der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Einf\u00fchrung der Widerspruchsl\u00f6sung. Wann er im Bundestag behandelt wird, ist noch offen. Auch eine fraktions\u00fcbergreifende Gruppe von Bundestagsabgeordneten macht sich f\u00fcr die Widerspruchsl\u00f6sung stark. Im Jahr 2020 war ein solches Modell noch im Bundestag gescheitert.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, lno\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Die Organspende erfolgt in Deutschland nur, wenn jemand dies vor seinem Tod klar erlaubt hat oder wenn Angeh\u00f6rige zustimmen. Seit nunmehr f\u00fcnf Monaten k\u00f6nnen sich Menschen in Deutschland online als Organspender registrieren. 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