{"id":27973,"date":"2024-08-08T10:15:53","date_gmt":"2024-08-08T07:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/software-sparte-floriert-grosauftrage-verleihen-siemens-gewinn-schub\/"},"modified":"2024-08-08T10:15:53","modified_gmt":"2024-08-08T07:15:53","slug":"software-sparte-floriert-grosauftrage-verleihen-siemens-gewinn-schub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/software-sparte-floriert-grosauftrage-verleihen-siemens-gewinn-schub\/","title":{"rendered":"Software-Sparte floriert: Gro\u00dfauftr\u00e4ge verleihen Siemens-Gewinn Schub"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Nicht nur die Bilanz strahlt: die Konzernzentrale in M\u00fcnchen bei Nacht. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25144493-1723096887000\/16-9\/750\/434941087.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Nicht nur die Bilanz strahlt: die Konzernzentrale in M\u00fcnchen bei Nacht.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Siemens verdient im abgelaufenen Quartal deutlich besser als vor einem Jahr &#8211; allerdings leidet ein Filetst\u00fcck des Konzerns weiter unter schwacher Nachfrage.<\/strong><\/p>\n<p>Siemens hat im Fr\u00fchjahr von Gro\u00dfauftr\u00e4gen f\u00fcr Industriesoftware profitiert und damit das schw\u00e4chelnde Automatisierungsgesch\u00e4ft wettgemacht. Siemens-Chef Roland Busch sagte, das Unternehmen insgesamt sei profitabel gewachsen. &quot;Das industrielle Automatisierungsgesch\u00e4ft bleibt allerdings weiterhin herausfordernd&quot;, erg\u00e4nzte er. Der Gesch\u00e4ftsbereich ist schon l\u00e4nger das Sorgenkind bei Siemens. Die Sparte Digital Industries, zu der das Automatisierungsgesch\u00e4ft geh\u00f6rt, sp\u00fcrt die weltweite Zur\u00fcckhaltung der Kunden bei Investitionen, zudem sind die Lager voll. Entsprechend ging der Auftragseingang f\u00fcr Automatisierungstechnik zur\u00fcck.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/siemens-108179\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\"><figcaption> <strong>Siemens<\/strong>  155,94 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>Dass die Sparte insgesamt ein F\u00fcnftel mehr Bestellungen erhielt, ist auf das florierende Gesch\u00e4ft mit Software-Lizenzen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Inzwischen erwirtschaftet die Sparte zwei F\u00fcnftel ihres Umsatzes mit Software &#8211; die Erl\u00f6se in dem Bereich schnellten binnen Jahresfrist um gut 80 Prozent nach oben. <\/p>\n<p>Konzernweit stieg der Umsatz im abgelaufenen Quartal um f\u00fcnf Prozent auf 18,9 Milliarden Euro, wie Siemens mitteilte. Das Ergebnis aus dem industriellen Gesch\u00e4ft legte um elf Prozent zu auf drei Milliarden Euro. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten Erl\u00f6se von 18,9 Milliarden Euro und einen Gewinn aus dem industriellen Gesch\u00e4ft von 2,8 Milliarden Euro vorhergesagt. <\/p>\n<h2>Auftr\u00e4ge aus China nehmen zu<\/h2>\n<p>Das Segment Digital Industries ist in normalen Zeiten meist der Mustersch\u00fcler im Siemens Konzern, doch aktuell leidet das dort angesiedelte Automatisierungsgesch\u00e4ft unter schwacher Nachfrage und schlechter Auslastung seiner Kapazit\u00e4ten. Neben den vollen Lagerst\u00e4nden macht sich hier bemerkbar, dass die Gesch\u00e4fte auch bei den Kunden z\u00e4her laufen. Immerhin die Auftragseing\u00e4nge aus dem wichtigen Markt China konnten zulegen. <\/p>\n<p>Dem Chef von Digital Industries, Cedrik Neike, scheint diese aktuelle Schw\u00e4che aber nicht zu schaden. Am Vorabend der Zahlenver\u00f6ffentlichung gab Siemens bekannt, dass sein Vertrag bis ins Jahr 2030 verl\u00e4ngert wurde. Neike gilt auf lange Sicht als potenzieller Nachfolger des amtierenden Konzernchefs Busch. Das andere gro\u00dfe Segment Smart Infrastructure (SI) legte auf breiter Basis zu, insbesondere in den USA liefen die Gesch\u00e4fte hier gut. Auch die deutlich kleinere Bahn-Sparte Mobility lief solide. <\/p>\n<h2>Prognose best\u00e4tigt, aber etwas vorsichtiger<\/h2>\n<p>Die Prognose f\u00fcr sein noch bis Ende September laufendes Gesch\u00e4ftsjahr hat Siemens angesichts der aktuellen Entwicklung best\u00e4tigt. Die Zweiteilung des Gesch\u00e4fts zwischen dem gut laufenden Segment Smart Infrastructure und der schw\u00e4chelnden Digital Industries zeigt sich allerdings auch hier: W\u00e4hrend die Marge bei DI am unteren Rand der bisher angegebenen Spanne erwartet wird, soll sie bei SI am oberen Rand liegen.<\/p>\n<p>Der Auftragseingang lag mit 19,8 Milliarden Euro um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau, aber h\u00f6her als Analysten vorhergesagt hatten. Dabei spielte vor allem ein deutlicher R\u00fcckgang bei den Bestellungen in der Sparte Mobility eine Rolle: 2023 hatte der Bereich einen Auftrag \u00fcber 2,5 Milliarden Euro aus \u00c4gypten f\u00fcr ein schl\u00fcsselfertiges Bahnsystem und einen zweiten Auftrag f\u00fcr S-Bahn-Z\u00fcge f\u00fcr 2,1 Milliarden Euro aus Deutschland erhalten.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, hul\/rts\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Nicht nur die Bilanz strahlt: die Konzernzentrale in M\u00fcnchen bei Nacht. 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