{"id":27953,"date":"2024-08-05T00:15:56","date_gmt":"2024-08-04T21:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/london-sieht-sicherheitsrisiko-software-fur-britische-atom-u-boote-stammt-aus-belarus\/"},"modified":"2024-08-05T00:15:56","modified_gmt":"2024-08-04T21:15:56","slug":"london-sieht-sicherheitsrisiko-software-fur-britische-atom-u-boote-stammt-aus-belarus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/london-sieht-sicherheitsrisiko-software-fur-britische-atom-u-boote-stammt-aus-belarus\/","title":{"rendered":"London sieht Sicherheitsrisiko: Software f\u00fcr britische Atom-U-Boote stammt aus Belarus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Das britische Atom-U-Boot HMS Vengeance w\u00e4hrend einer Ausfahrt. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25136185-1722792661000\/16-9\/750\/30445240.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Das britische Atom-U-Boot HMS Vengeance w\u00e4hrend einer Ausfahrt.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Eine Software, die von Besatzungsmitgliedern britischer Atom-U-Boote genutzt wird, stammt in Teilen aus Belarus. Die Nachricht sorgt im Verteidigungsministerium in London f\u00fcr Alarmstimmung. Eine Expertin spricht von einem &quot;Risiko f\u00fcr die nationale Sicherheit&quot;.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Software f\u00fcr die britischen Atom-U-Boote enth\u00e4lt laut einem Medienbericht Elemente, die in Belarus entwickelt wurden. Dabei h\u00e4tte das Computerprogramm eigentlich von in Gro\u00dfbritannien ans\u00e4ssigem Personal mit Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung erstellt werden m\u00fcssen, schreibt der &quot;Telegraph&quot;. Das britische Verteidigungsministerium habe den Vorfall daher als Versto\u00df gegen die Richtlinien und als erhebliches Sicherheitsrisiko gewertet.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Munz-Russland-baut-Waffen-mit-Spielekonsolen-Teilen-article25124181.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"MunzSpielekonsolen.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25124426-1722328611000\/16-9\/1136\/MunzSpielekonsolen.jpg\"\/>    01:58 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  30.07.24    Import aus Westen verdoppelt Munz: Russland baut Waffen mit Spielekonsolen-Teilen    <\/p>\n<p>Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben eine interne Untersuchung des Ministeriums vor. Demnach hatte das Rolls-Royce Tochterunternehmen Rolls-Royce Submarines vor einigen Jahren die Beratungsfirma WM Reply mit der Modernisierung des Intranets beauftragt, das von den Ingenieuren der britischen Atom-U-Boote genutzt wird. WM Reply wiederum habe den Auftrag an Entwickler mit Sitz in Minsk weitergeleitet. Einer der Software-Experten soll sogar aus dem russischen Tomsk an dem Projekt gearbeitet haben. <\/p>\n<p>Bef\u00fcrchtet wird, dass staatliche Stellen in Belarus und Russland den von den Entwicklern erstellten Programmcode nutzen k\u00f6nnten, um die Standorte britischer U-Boote zu erfahren, schreibt der &quot;Telegraph&quot;. Zudem gebe es die Sorge, dass auch weitere Verteidigungskapazit\u00e4ten gef\u00e4hrdet sein k\u00f6nnten, da auch ein vorheriges Projekt an die Entwickler in Minsk ausgelagert worden sei. <\/p>\n<h2> Gefahr einer &quot;Erpressung oder eines gezielten Angriffs&quot;<\/h2>\n<p>Aus der Untersuchung des Ministeriums gehe au\u00dferdem hervor, dass WM Reply intern dar\u00fcber diskutiert habe, die Herkunft der Software-Entwickler zu verschleiern. Im Sommer 2020 h\u00e4tten Mitarbeiter des Beratungsunternehmens wegen Sicherheitsbedenken Alarm geschlagen, seien jedoch ignoriert worden. Erst im Fr\u00fchjahr 2021, als die Angelegenheit direkt an Rolls-Royce gemeldet wurde, sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Der Vorfall sei dann im Sommer 2022 an das britische Verteidigungsministerium weitergeleitet worden, was eine weitere Untersuchung nach sich zog. <\/p>\n<p>Ben Wallace, der fr\u00fchere britische Verteidigungsminister, sagte der Zeitung, dass der Vorfall &quot;uns potenziell anf\u00e4llig f\u00fcr die Untergrabung unserer nationalen Sicherheit macht&quot;. Er f\u00fcgte hinzu: &quot;Immer wieder haben es L\u00e4nder wie China und Russland auf die Zulieferketten unserer R\u00fcstungsunternehmen abgesehen. Das ist kein neues Ph\u00e4nomen&quot;.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russisches-U-Boot-passierte-britischen-Atomwaffenstuetzpunkt-article25021548.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago0556945131h.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25021547-1718650347000\/17-6\/1136\/imago0556945131h.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  17.06.24    Londons Milit\u00e4rs in Sorge Russisches U-Boot passierte britischen Atomwaffenst\u00fctzpunkt    <\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin Marion Messmer von der Denkfabrik Chatham House bezeichnete den Vorfall als ein klares &quot;Risiko f\u00fcr die nationale Sicherheit&quot;. Wenn b\u00f6swillige Akteure Zugang zu pers\u00f6nlichen Daten von Mitarbeitern der britischen U-Boot-Flotte erhielten, bestehe die Gefahr einer &quot;Erpressung oder eines gezielten Angriffs&quot;, sagte sie dem &quot;Telegraph&quot;. <\/p>\n<p> Ein Sprecher von Rolls-Royce sagte, dass alle von Subunternehmen erstellten Arbeiten strengen Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen unterzogen werden, bevor sie in Betrieb gehen. Zudem versicherte das Unternehmen, dass keine sensiblen Informationen f\u00fcr Personen zug\u00e4nglich waren, die sich keiner sicherheitsrelevanten Pr\u00fcfung unterzogen h\u00e4tten. Zudem sei die Zusammenarbeit mit WM Reply beendet worden. WM Reply bestritt auf Anfrage des &quot;Telegraph&quot;, dass seine Handlungen die nationale Sicherheit gef\u00e4hrdet h\u00e4tten. <\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, jpe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Das britische Atom-U-Boot HMS Vengeance w\u00e4hrend einer Ausfahrt. 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