{"id":27929,"date":"2024-07-31T21:56:22","date_gmt":"2024-07-31T18:56:22","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/53-polizisten-verletzt-burger-in-southport-raumen-auf-und-furchten-neue-krawalle\/"},"modified":"2024-07-31T21:56:22","modified_gmt":"2024-07-31T18:56:22","slug":"53-polizisten-verletzt-burger-in-southport-raumen-auf-und-furchten-neue-krawalle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/53-polizisten-verletzt-burger-in-southport-raumen-auf-und-furchten-neue-krawalle\/","title":{"rendered":"53 Polizisten verletzt: B\u00fcrger in Southport r\u00e4umen auf und f\u00fcrchten neue Krawalle"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Panorama         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Arbeiter bauen eine Mauer um die angegriffene Moschee in Southport wieder auf. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25129042-1722447571000\/16-9\/750\/475335217.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Arbeiter bauen eine Mauer um die angegriffene Moschee in Southport wieder auf.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Nach der t\u00f6dlichen Messerattacke in Southport wird anfangs getrauert, dann eine Moschee und die Polizei attackiert. Rechtsextreme sind dazu offenbar extra angereist. Angefacht wurde ihre Wut durch Falschmeldungen auch in russischen Medien. Die B\u00fcrger r\u00e4umen nun auf.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem t\u00f6dlichen Messerangriff auf mehrere Kinder und antimuslimischen Ausschreitungen von Rechtsextremen steht die britische K\u00fcstenstadt Southport unter Schock. Gemeinsam r\u00e4umten Anwohner das Tr\u00fcmmerfeld auf.<\/p>\n<p>Die Polizei sch\u00e4tzt, dass es etwa 200 bis 300 Randalierer waren, die erst eine Moschee und dann Polizisten mit Ziegelsteinen, M\u00fclleimern und Stra\u00dfenschildern bewarfen. Bisher wurden vier Menschen festgenommen. &quot;Allerdings werden noch einige folgen&quot;, sagte Chief Constable Serena Kennedy von der Merseyside Police.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Rechtsextreme-randalieren-in-Southport-article25126418.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"3d3b31db571efff5fcb976cecd9d7096.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25126415-1722392174000\/17-6\/1136\/3d3b31db571efff5fcb976cecd9d7096.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  31.07.24    Nach Messerangriff in Tanzkurs Rechtsextreme randalieren in Southport    <\/p>\n<p>Nahe der attackierten Moschee war ein ausgebrannter Polizeiwagen zu sehen. 53 Beamte wurden bei den Krawallen verletzt, 8 von ihnen schwer &#8211; sie erlitten Knochenbr\u00fcche, eine Gehirnersch\u00fctterung oder Platzwunden. Ein Polizist wurde bewusstlos geschlagen. Auch drei Polizeihunde wurden verletzt. Urspr\u00fcnglich war von 39 Verletzten die Rede. <\/p>\n<p>Der lokale Gesch\u00e4ftsmann Norman Wallis sagte der Nachrichtenagentur PA, die Randalierer stammten nicht aus der Gegend, sondern seien mit Bussen und Autos angereist, um Krawall zu machen. &quot;Die Leute aus Southport r\u00e4umen heute dieses Chaos auf&quot;, sagte Wallis.<\/p>\n<h2>Situation eskaliert schnell<\/h2>\n<p>Kennedy sagte, ihre Beamten seien &quot;gut vorbereitet&quot; gewesen und h\u00e4tten &quot;ausreichende Ressourcen&quot; zur Verf\u00fcgung gehabt. Die Zahl der aufgetauchten Randalierer habe aber am Dienstagabend rasch zugenommen, sodass die Situation &quot;sehr schnell&quot; eskaliert sei.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Rechter-Mob-randaliert-nach-Messerattacke-in-Southport-article25127810.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"d4f9e6d5dc9d6105b480c35e4ef24d5a.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25128210-1722426102000\/16-9\/1136\/d4f9e6d5dc9d6105b480c35e4ef24d5a.jpg\"\/>    01:20 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  31.07.24    Drei M\u00e4dchen erstochen Rechter Mob randaliert nach Messerattacke in Southport    <\/p>\n<p>Die Ausschreitungen, die nach einer friedlichen Mahnwache Tausender Menschen f\u00fcr die Opfer ausbrachen, wurden nach Polizeiangaben von Ger\u00fcchten und Falschmeldungen \u00fcber die Identit\u00e4t des mutma\u00dflichen T\u00e4ters gesch\u00fcrt. Der 17-J\u00e4hrige soll am Montag drei M\u00e4dchen im Alter von sechs, sieben und neun Jahren erstochen und acht weitere Kinder sowie zwei Erwachsene teils schwer verletzt haben. Das Motiv ist noch unklar. Die Ermittler erhielten mehr Zeit, um den Verd\u00e4chtigen zu befragen. <\/p>\n<p>Im Internet kursierten Berichte, bei dem Tatverd\u00e4chtigen handele es sich um einen muslimischen Asylbewerber mit arabisch klingendem Namen, der bereits vom britischen Geheimdienst beobachtet worden sei. Kritiker warfen dem rechtspopulistischen Abgeordneten Nigel Farage, der einst den Brexit ma\u00dfgeblich vorangetrieben hatte, vor, die Stimmung anzuheizen. Der Chef der Partei Reform UK hatte in einem bei X hochgeladenen Video spekuliert, dass die Beh\u00f6rden die &quot;Wahrheit vor uns zur\u00fcckhalten&quot;.<\/p>\n<p>Die Polizei wies die Angaben, die auch von einem russischen Staatsmedium verbreitet wurden, deutlich zur\u00fcck. Der 17-J\u00e4hrige sei in Gro\u00dfbritannien geboren worden, betonte sie. Die BBC berichtete, der Teenager sei Sohn ruandischer Eltern und lebe seit mehr als zehn Jahren in der Region Southport. Die Polizei geht von einem Einzelt\u00e4ter aus. Es handele sich nicht um eine Terrortat.<\/p>\n<h2>Rechtsextreme reisen f\u00fcr Randale an<\/h2>\n<p>Die Angreifer h\u00e4tten nach einer Mahnwache f\u00fcr die Opfer der Messerattacke sowohl Beamte als auch die \u00f6rtliche Moschee mit Ziegelsteinen beworfen und ein Gesch\u00e4ft gepl\u00fcndert, so die Polizei. Au\u00dferdem setzten sie den Angaben zufolge Autos und M\u00fclltonnen in Brand. Nach Angaben der Beh\u00f6rden waren die meisten Randalierer Mitglieder der rechtsextremen English Defence League.<\/p>\n<p>Der \u00f6rtliche Parlamentsabgeordnete Patrick Hurley sagte dem Sender BBC Radio 4, die Randalierer h\u00e4tten die Bluttat f\u00fcr ihre eigenen politischen Zwecke missbraucht und &quot;dieselben Ersthelfer und dieselben Polizisten&quot; angegriffen, die am Montag den T\u00e4ter gestoppt h\u00e4tten. Der Vorsitzende der Moschee, Ibrahim Hussein, sagte Reportern, er habe mit acht Gemeindemitgliedern in dem Geb\u00e4ude festgesessen und sei nur dank einer Polizeieskorte entkommen.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Drittes Kind gestorben Taylor Swift schockiert \u00fcber Messerattacke        Polizei nimmt Verd\u00e4chtigen fest Messerangreifer t\u00f6tet zwei Kinder in England    <\/p>\n<p>Die britische Regierung verurteilte die Ausschreitungen scharf. Randalierer w\u00fcrden die volle H\u00e4rte des Gesetzes sp\u00fcren, k\u00fcndigten der neue Premierminister Keir Starmer und Innenministerin Yvette Cooper an. Die Menschen in Southport seien angesichts m\u00f6glicher neuer Unruhen &quot;wirklich besorgt&quot;. Die Polizei werde daher weiterhin von anderen regionalen Einheiten unterst\u00fctzt. Dies werde sicherstellen, &quot;dass sich eine solche Situation wie gestern Abend nicht wiederholt&quot;.<\/p>\n<p>&quot;Diejenigen, die die Mahnwache f\u00fcr die Opfer mit Gewalt und Brutalit\u00e4t gekapert haben, haben die trauernde Gemeinschaft beleidigt&quot;, betonte der Regierungschef bei X. Starmer legte nahe dem Tatort Blumen nieder. Dabei wurde der Premierminister, der erst seit wenigen Wochen im Amt ist, von Schaulustigen bel\u00e4stigt, die ein sch\u00e4rferes Vorgehen gegen Migranten forderten.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, als\/dpa\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Arbeiter bauen eine Mauer um die angegriffene Moschee in Southport wieder auf. Nach der t\u00f6dlichen Messerattacke in Southport wird anfangs getrauert, dann eine Moschee und die Polizei attackiert. 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