{"id":27714,"date":"2024-06-25T09:16:05","date_gmt":"2024-06-25T06:16:05","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/sportliche-e-reiselimousine-premiere-des-vw-id-7-gtx-ist-stark-auch-stark-genug\/"},"modified":"2024-06-25T09:16:05","modified_gmt":"2024-06-25T06:16:05","slug":"sportliche-e-reiselimousine-premiere-des-vw-id-7-gtx-ist-stark-auch-stark-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/sportliche-e-reiselimousine-premiere-des-vw-id-7-gtx-ist-stark-auch-stark-genug\/","title":{"rendered":"Sportliche E-Reiselimousine: Premiere des VW ID.7 GTX &#8211; ist stark auch stark genug?"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Auto         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Endlich gibt es jetzt auch die ID.7-Limousine als starkes GTX-Topmodell.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040031-1719291730000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-Doppel.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Endlich gibt es jetzt auch die ID.7-Limousine als starkes GTX-Topmodell.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wie viel ID braucht der Mensch? Diese Frage muss sich Volkswagen gefallen lassen. Denn der Wolfsburger Autokonzern pr\u00e4sentiert ein Modell nach dem anderen auf Basis des modularen Elektrobaukastens. Ist das gut? ntv.de ist dieser Frage nachgegangen.<\/strong><\/p>\n<p>Damit keine Missverst\u00e4ndnisse entstehen: Was Volkswagen da alles so an Vehikeln auf den Markt wirft, die auf dem modularen Elektrobaukasten fu\u00dfen &#8211; das ist schon ganz ordentliche Ware. Allerdings erstaunt der Blick in die Zulassungstabelle des Kraftfahrtbundesamtes. Von den etwas mehr als 228.000 Volkswagen-Zulassungen im Zeitraum Januar bis Mai 2024 sind mehr als 209.000 keine batterieelektrischen Fahrzeuge. Diese Zahl muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/auto\/Viele-Newcomer-auf-der-Verlierer-Spur-VW-ganz-weit-vorn-article25002958.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Lucid_Air_Pure_1.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25002969-1718008065000\/17-6\/1136\/Lucid-Air-Pure-1.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Auto  11.06.24    PKW-Neuzulassungen Deutschland Viele Newcomer auf der Verlierer-Spur, VW ganz weit vorn    <\/p>\n<p> Was ist denn da los? Nun ja, man wei\u00df es nat\u00fcrlich nicht genau. Mitunter werden Lieferschwierigkeiten kolportiert, aber ein Blick in die Modellpalette zeigt auch, dass Verbrenner immer noch \u00fcberaus beliebt sind oder zumindest Hybride. Denn mit 52.363 Zulassungen im betrachteten Zeitraum ist der Golf sowas von klar die Nummer eins unter den erstmals auf die Stra\u00dfe gelassenen Fahrzeuge aus Wolfsburg. Der segmentgleiche ID.3 kommt blo\u00df auf 6940 Einheiten. Keine Lust auf Stromer also seitens der Kundschaft?<\/p>\n<p>Nun gut, mit dem ID.7 als Tourer d\u00fcrfte sich Volkswagen ein bisschen Schwung erhoffen, denn das generell gefragte Kombisegment hat in Volkswagens Elektromobilit\u00e4t bisher keine Ber\u00fccksichtigung gefunden. Weniger Schwung in die Verk\u00e4ufe, mehr aber daf\u00fcr in die Fahrdynamik bringt ganz sicher der j\u00fcngst vorgestellte ID.7 GTX als Limousine. Hierbei handelt es sich n\u00e4mlich um einen stattlichen Reisewagen von 4,96 Metern mit ebenfalls stattlichen 340 Pferdchen aus zwei Aggregaten unter dem wohlgeformten Blech.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040040-1719291842000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-VO.jpg\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Am markanten Wabenmuster in der Sch\u00fcrze erkennt man die GTX-Version des ID.7 leicht.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040040-1719291842000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-VO.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Am markanten Wabenmuster in der Sch\u00fcrze erkennt man die GTX-Version des ID.7 leicht.<\/p>\n<p>(Foto: Volkswagen)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p> Und der GTX setzt sich optisch von seinen braveren Modellkollegen ab mit eigenst\u00e4ndiger Front sowie abgewandelter Heckpartie: Es wimmelt vor Waben in den Sch\u00fcrzen. Sogenannte glanzgedrehte Alur\u00e4der im 20-Zoll-Format unterstreichen die sportliche Optik. Die erste Sitzprobe hat offenbart, dass dieser Volkswagen sicher kein unattraktives Auto ist. Sitze mit spezieller Perforation, die ein GTX-Logo ergibt, plus rote Kontrastn\u00e4hte sprechen ganz sicher die Sinne an und machen Lust auf eine (sp\u00e4ter erfolgende) Probefahrt.<\/p>\n<h2>Reicht die Performance des ID.7 GTX?<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040047-1719292008000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-T-Cockpit.jpg\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Innen wirkt der ID.7 schon fancy. Das gilt nicht blo\u00df f\u00fcr den GTX.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040047-1719292008000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-T-Cockpit.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Innen wirkt der ID.7 schon fancy. Das gilt nicht blo\u00df f\u00fcr den GTX.<\/p>\n<p>(Foto: Volkswagen)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p> Aber Volkswagen muss sich dennoch die Frage stellen lassen, ob die Performance reicht, die das GTX-Label f\u00fcr den Kurs von 63.155 Euro in Aussicht stellt. Ja, das Finish der Materialien passt so weit. Und es gibt ein fancy aussehendes, hintergrundbeleuchtetes Ambientelicht plus gro\u00dffl\u00e4chiges Head-up-Display plus viele andere Schnickschnack-Features bis zum optimierten Massagesitz. Und der schnelle ID.7 muss ja auch solide Sessel haben, er soll ja auf die Langstrecke. <\/p>\n<p>Aber hier stellt sich die Frage, ob Volkswagen nicht dringend nachlegen m\u00fcsste. Ein 86 kWh gro\u00dfer Akku f\u00fcr knapp 600 Kilometer Reichweite sind die eine Sache. Aber ihn binnen 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden zu k\u00f6nnen, wie das Werk verspricht, ist zwar jetzt nicht mau. Aber eben auch nicht top, wie der Blick auf Produkte von Genesis, Hyundai und Kia verraten. Dort geht es in unter 20 Minuten. Volkswagen g\u00f6nnt sich eben blo\u00df 400 Volt Bordspannung und nicht 800. Daf\u00fcr sind 200 kW Peak-Ladeleistung allerdings okay, aber man muss die Ladekurve einmal abwarten.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040048-1719292053000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-Sitze.jpg\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Sportive, aber dennoch komfortable Sitze leisten gute Dienste im ID.7 GTX.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040048-1719292053000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-Sitze.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Sportive, aber dennoch komfortable Sitze leisten gute Dienste im ID.7 GTX.<\/p>\n<p>(Foto: Volkswagen)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p> Der Wettbewerb f\u00fcr die extrem performanceorientierte Kundschaft lauert allerdings in einer anderen Ecke &#8211; auch ein Produkt mit 400-Volt-Bordnetz. Das ab 56.990 Euro messerscharf kalkulierte Tesla Model 3 Performance mag von der Innenarchitektur weit weniger geschliffen her\u00fcberkommen als der ID.7-Innenraum, aber 3,1 Sekunden von 0 auf 100 km\/h sowie 262 Sachen Topspeed sind eine Ansage. Gut, der 2,3 Tonnen schwere Allrad-Wolfsburger soll Landstra\u00dfentempo immerhin binnen 5,4 Sekunden erreichen. Aber k\u00f6nnte man vom ID.7-Topmodell nicht eine Schippe mehr erwarten als blo\u00df den umgepflanzten Antriebsstrang des ID.4 GTX? Und mit 180 km\/h H\u00f6chstgeschwindigkeit holt man hierzulande ganz sicher keine performanceorientierten Verbrennerfahrer zur elektrisch angetriebenen Mobilit\u00e4t her\u00fcber. Und das muss doch das Ziel sein, oder?<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040049-1719292109000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-Band.jpg\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Der ID.7 erlaubt so manche LED-Lichtspielerei. Die Heckleuchten beherrschen auch fr\u00f6hliche Begr\u00fc\u00dfungsszenarien.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25040049-1719292109000\/16-9\/750\/Volkswagen-ID7-GTX-Band.jpg\"\/> <\/a><figcaption>\n<p>Der ID.7 erlaubt so manche LED-Lichtspielerei. Die Heckleuchten beherrschen auch fr\u00f6hliche Begr\u00fc\u00dfungsszenarien.<\/p>\n<p>(Foto: Volkswagen)<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p> Klar, unter dem Strich ist der ID.7 GTX nat\u00fcrlich eine feine Limousine mit vielen tollen Features, h\u00f6chst ansehnlichen Fahrleistungen, jeder Menge Praxistauglichkeit (knapp 1600 Liter Gep\u00e4ckraumvolumen) und solider Qualit\u00e4t. Und das Raumangebot f\u00fcr die Passagiere ist ebenfalls \u00fcber alle Zweifel erhaben, die Beinfreiheit im Fond ist sogar ultimativ &#8211; 297 Meter Radstand eben. Aber f\u00fcr ein Performance-Modell muss da mehr gehen, das sollte Volkswagen im Hinterkopf halten. Auch wenn ein Topmodell einer Baureihe jetzt eh kein Volumenschlager wird. <\/p>\n<p>Das hei\u00dft, die Zulassungszahlen im elektrisch angetriebenen Lager wird der ID.7 GTX sowieso nicht hochtreiben k\u00f6nnen. Aber das Image der Elektromobilit\u00e4t k\u00f6nnte so eine Speerspitze im Konzern mit richtig umwerfenden Eigenschaften vielleicht schon ver\u00e4ndern. Und dazu geh\u00f6rt auch ein bisschen Performance. Und wenn es blo\u00df Ladeperformance ist.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auto Endlich gibt es jetzt auch die ID.7-Limousine als starkes GTX-Topmodell. Wie viel ID braucht der Mensch? Diese Frage muss sich Volkswagen gefallen lassen. 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