{"id":27648,"date":"2024-06-14T07:06:27","date_gmt":"2024-06-14T04:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-talk-bei-illner-das-bsw-gerat-in-arge-begrundungsnot\/"},"modified":"2024-06-14T07:06:27","modified_gmt":"2024-06-14T04:06:27","slug":"ukraine-talk-bei-illner-das-bsw-gerat-in-arge-begrundungsnot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-talk-bei-illner-das-bsw-gerat-in-arge-begrundungsnot\/","title":{"rendered":"Ukraine-Talk bei Illner: Das BSW ger\u00e4t in arge Begr\u00fcndungsnot"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Im Gleichschritt mit der AfD aus dem Bundestag marschiert: Die BSW-Chefinnen Wagenknecht und Mohamed Ali. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25013513-1718334526000\/16-9\/750\/467237080.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Im Gleichschritt mit der AfD aus dem Bundestag marschiert: Die BSW-Chefinnen Wagenknecht und Mohamed Ali.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>In der ZDF-Talkshow &quot;Maybrit Illner&quot; soll es um die Zukunft der Ukraine gehen. Doch ein heftiger Streit entbrennt \u00fcber das Verhalten des BSW bei der Rede des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj am Dienstag im Bundestag.<\/strong><\/p>\n<p>Es kommt nicht oft vor, dass ein ausl\u00e4ndisches Staatsoberhaupt im Rahmen eines Staatsakts im Bundestag spricht. Am Dienstagnachmittag hielt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eine sehr emotionale Rede vor dem Parlament. Die Pl\u00e4tze der Abgeordneten von BSW und AfD blieben leer. Nahezu einm\u00fctig kritisierten die anderen Abgeordneten und die Medien das Verhalten der beiden Parteien. <\/p>\n<p>Eigentlich sollten sich die G\u00e4ste in der ZDF-Talkshow &quot;Maybrit Illner&quot; mit der Zukunft der Ukraine besch\u00e4ftigen. Tats\u00e4chlich diskutieren sie auch \u00fcber die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen Frieden in dem durch einen russischen Angriffskrieg ersch\u00fctterten Land. Doch es ist Moderatorin Illner, die mit einer Frage die Diskussion in eine andere Richtung lenkt. Sie will mehr \u00fcber die Gr\u00fcnde wissen, warum das BSW die Rede Selenskyjs nicht im Bundestag verfolgt hat.<\/p>\n<h2>&quot;Das ist wirklich infam&quot;<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wagenknecht-Ich-vertraue-Putin-nicht-article25010466.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"maischberger822_089.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25010468-1718246685000\/17-6\/1136\/maischberger822-089.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  13.06.24    Ukraine-Talk bei Maischberger Wagenknecht: &quot;Ich vertraue Putin nicht&quot;    <\/p>\n<p> Als Amira Mohamed Ali antwortet, benutzt sie zun\u00e4chst die gleichen Worte, die auch ihre Co-Chefin Wagenknecht in der ARD-Talkshow &quot;Maischberger&quot; gebraucht hat. Es klingt ein wenig wie auswendig gelernt. Im Bundestag sei keine Debatte \u00fcber die Rede geplant gewesen &#8211; das ist bei derartigen Staatsakten nie der Fall -, und die Veranstaltung sollte dazu dienen, dass Selenskyj gefeiert werde. &quot;Das wollten wir nicht mitmachen.&quot; Man w\u00e4re auch nicht hingegangen, wenn Putin im Bundestag geredet h\u00e4tte. Die Behauptung, die Ukraine sei dem BSW egal, sei falsch. &quot;Wir sind der Auffassung, dass der Krieg in der Ukraine enden muss. Wir sind nur anderer Auffassung, wie das geschehen soll.&quot; Immer weiter auf einen milit\u00e4rischen Sieg zu setzen, sei falsch. Falsch sei auch, dass das BSW im Zusammenhang mit den Ereignissen von Dienstagnachmittag immer in einem Atemzug mit der AfD genannt werde, f\u00fcgt Mohamed Ali hinzu.<\/p>\n<p>&quot;Ihr seid zusammen rausgegangen&quot;, wirft der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil ein. Und er f\u00fcgt hinzu: &quot;Ich finde es kein richtiges Signal, im Bundestag die Pl\u00e4tze leer zu lassen, wenn Herr Selenskyj spricht.&quot; &quot;Mich regt das schon auf, wenn Sie permanent hergehen und uns in einen Topf werfen mit den Rechtsextremisten. Ich habe davon die Nase voll. Das ist unglaublich&quot;, antwortet Mohamed Ali.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Wir-haben-bewiesen-Russland-kann-verlieren-article25006936.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"467474458.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25007198-1718118509000\/16-9\/1136\/467474458.jpg\"\/>    17:29 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  11.06.24    Selenskyjs Rede vor dem Bundestag &quot;Wir haben bewiesen: Russland kann verlieren&quot;    <\/p>\n<p> Der CDU-Au\u00dfenpolitiker Norbert R\u00f6ttgen springt Klingbeil bei. &quot;Sie m\u00fcssen das schon akzeptieren. Wenn Sie die gleichen Reaktionen machen, weil Sie es nicht akzeptieren k\u00f6nnen, bei einem Pr\u00e4sidenten eines Landes, das angegriffen wird, auch nur zuzuh\u00f6ren, dann zeigen Sie, dass BSW und AfD die beiden Pro-Putin-Parteien sind. Seit langem.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Das ist wirklich infam&quot;, unterbricht Mahamed Ali. &quot;Ich sage Ihnen, dass wir mit unserem Fernbleiben vielen Menschen in diesem Land aus dem Herzen gesprochen haben, die auch nicht damit einverstanden sind.&quot; &quot;Sie vergiften die Herzen der Menschen&quot;, antwortet R\u00f6ttgen. Darauf Mohamed Ali: &quot;Wenn zwei das Gleiche machen, hei\u00dft das nicht, dass wir auch das Gleiche meinen.&quot;<\/p>\n<h2>Ischinger: Wer hat denn Atomwaffen?<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Dmitri-Medwedew-reklamiert-mit-Karte-gesamte-Ukraine-fuer-Russland-article25009380.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"450817243.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25009391-1718197114000\/17-6\/1136\/450817243.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  12.06.24    Hardliner zeigt groteske Karte Medwedew reklamiert gesamte Ukraine f\u00fcr Russland    <\/p>\n<p> Dann schaltet sich auch der ehemalige Diplomat und Chef der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, ein. &quot;Man kann sagen, das ist ein schlechter Stil. Dar\u00fcber w\u00fcrde ich mich nicht aufregen.&quot; Doch dann kritisiert Ischinger die Erkl\u00e4rung, die das BSW herausgegeben habe, um sein Verhalten zu begr\u00fcnden. Darin habe das BSW behauptet, Selenskyj w\u00fcrde mit seinem Verhalten einen Nuklearkrieg riskieren. &quot;Darf ich mal fragen: Wer hat denn Atomwaffen? Die Ukraine hat die dort stationierten Atomwaffen auf Druck von Russland und den USA 1994 restlos abgegeben. Und wer hat in den letzten zwei Jahren mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht? War das Selenskyj? Der hat keine und hat auch nicht damit gedroht. Es war der russische Zwischenpr\u00e4sident Medwedew mit massiver Art. Der macht das in den letzten Wochen best\u00e4ndig, weil er wei\u00df: Hier wird Angst gepredigt. Und Sie haben diese Angst ins Groteske verzerrt. Es kann doch nicht wahr sein, dass Sie die Wahrheit allen Ernstes so verdrehen.&quot; Der Einzige, der f\u00fcr seine Drohungen mit Nuklearwaffen verurteilt werden m\u00fcsse, sei Wladimir Putin, aber nicht &quot;der arme Selenskyj.&quot;<\/p>\n<p>Das BSW verurteile Putin aufs Sch\u00e4rfste, entgegnet Mohamed Ali. Es sei richtig, Putin besitze diese Atomwaffen. Aber Selenskyj wolle die NATO in den Krieg hineinziehen. &quot;Und wer das m\u00f6chte, der riskiert in der Tat einen Atomkrieg. Das wollten wir damit sagen.&quot;<\/p>\n<p>Die Politologin Nicole Deitelhoff wirft ein, dass es nicht Selenskyj sei, der den Atomkrieg riskiere, sondern wenn \u00fcberhaupt, dann die Bundesregierung. &quot;Dann m\u00fcssten Sie ja st\u00e4ndig dem Parlament fernbleiben, weil die ja recht h\u00e4ufig dort anwesend ist.&quot; Was die Bedrohung mit Nuklearwaffen angehe, sehe man eine gro\u00dfe Besonnenheit bei den NATO-Staaten, und man erkenne, dass auch Russland den Krieg nicht eskaliere. <\/p>\n<h2>Ein erster Anfang in der Schweiz<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/G7-Staaten-einigen-sich-auf-Milliardenkredit-fuer-Ukraine-article25013184.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"467709760.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25013199-1718301626000\/17-6\/1136\/467709760.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  13.06.24    Biden spricht von &quot;Game Changer&quot; G7-Staaten einigen sich auf Milliardenkredit f\u00fcr Ukraine    <\/p>\n<p> Der Westen m\u00fcsse auch weiterhin Waffen an die Ukraine liefern, betont Klingbeil. &quot;Keine Waffen zu liefern, ist ein Einknicken vor Putin&quot;, sagt er. Da sei er sich auch mit Norbert R\u00f6ttgen einig. Beide unterscheide allerdings, dass er, Klingbeil, mehr auf diplomatische L\u00f6sungen setze.<\/p>\n<p>Wie diese L\u00f6sungen aussehen k\u00f6nnten, soll zum ersten Mal auf multinationaler Ebene an diesem Wochenende besprochen werden. Dann findet im Schweizer Luxus-Resort B\u00fcrgenstock eine Friedenskonferenz statt, an der mehr als 160 Delegationen teilnehmen. Wichtige L\u00e4nder wie Brasilien oder China werden dort zwar nicht vertreten sein, aber zum Beispiel Indien, lobt die Politologin Deitelhoff. Sie geht davon aus, dass es zun\u00e4chst nur winzige Schritte in Richtung Frieden in der Ukraine geben werde. Aber immerhin w\u00e4re ein Anfang gemacht.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Im Gleichschritt mit der AfD aus dem Bundestag marschiert: Die BSW-Chefinnen Wagenknecht und Mohamed Ali. In der ZDF-Talkshow &quot;Maybrit Illner&quot; soll es um die Zukunft der Ukraine gehen. 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