{"id":27633,"date":"2024-06-11T17:48:07","date_gmt":"2024-06-11T14:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/prognose-leicht-angehoben-weltwirtschaft-bereitet-sich-auf-sanfte-landung-vor\/"},"modified":"2024-06-11T17:48:07","modified_gmt":"2024-06-11T14:48:07","slug":"prognose-leicht-angehoben-weltwirtschaft-bereitet-sich-auf-sanfte-landung-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/prognose-leicht-angehoben-weltwirtschaft-bereitet-sich-auf-sanfte-landung-vor\/","title":{"rendered":"Prognose leicht angehoben: Weltwirtschaft bereitet sich auf &#8220;sanfte Landung&#8221; vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Dass sich die Weltwirtschaft schneller als erwartet stabilisiere und die Inflation zur\u00fcckgehe, sei ein gutes Zeichen, sagte Chef\u00f6konom Indermit Gill.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25006907-1718113969000\/16-9\/750\/404876575.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Dass sich die Weltwirtschaft schneller als erwartet stabilisiere und die Inflation zur\u00fcckgehe, sei ein gutes Zeichen, sagte Chef\u00f6konom Indermit Gill.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Noch im Januar hat die Weltbank ein d\u00fcsteres Bild von der Weltwirtschaft gezeichnet. Eine neue Prognose blickt etwas optimistischer in die Zukunft. Demnach wird ein Wachstum von 2,6 Prozent erwartet. Gleichzeitig bleibt die Lage f\u00fcr viele Entwicklungsl\u00e4nder d\u00fcster.<\/strong><\/p>\n<p>Die Weltwirtschaft stabilisiert sich einer Prognose der Weltbank zufolge trotz geopolitischer Spannungen und hoher Zinsen erstmals seit drei Jahren wieder &#8211; allerdings auf niedrigem Niveau. Wie im vergangenen Jahr werde die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 2,6 Prozent wachsen, teilte die Weltbank in Washington mit. Damit hob sie Prognose f\u00fcr 2024 im Vergleich zum Januar leicht an (plus 0,2 Prozentpunkte). <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Dombret-China-faellt-auf-mittlere-Sicht-als-Zugpferd-aus-article24886071.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"dombret1.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24886149-1713518735000\/16-9\/1136\/dombret1.jpg\"\/>    05:55 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  19.04.24    Entwicklung der Weltwirtschaft Dombret: &quot;China f\u00e4llt auf mittlere Sicht als Zugpferd aus&quot;    <\/p>\n<p>Dass sich die Weltwirtschaft schneller als erwartet stabilisiere und die Inflation zur\u00fcckgehe, sei ein gutes Zeichen, sagte Chef\u00f6konom Indermit Gill. Weniger positiv sei allerdings, dass das durchschnittliche Wachstum im Prognosezeitraum rund einen halben Prozentpunkt niedriger als im Jahrzehnt vor der Coronapandemie sei. Eine schlechte Nachricht sei auch, dass die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt weiter wirtschaftlich besonders schlecht dast\u00fcnden. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Jahre 2025 und 2026 sagt die Weltbank ein Wirtschaftswachstum um 2,7 Prozent voraus. Die Weltwirtschaft scheine sich endg\u00fcltig auf eine sogenannte sanfte Landung einzustellen, hei\u00dft es in dem Bericht. Das bedeutet weniger Inflation, ohne dass es zu einer Rezession und hoher Arbeitslosigkeit kommt. Doch mehr als vier Jahre nach dem Beginn der Pandemie und den nachfolgenden globalen Schocks sei klar, dass die Welt &#8211; und insbesondere die Entwicklungsl\u00e4nder &#8211; noch keinen verl\u00e4sslichen Weg zum Wohlstand gefunden h\u00e4tten, warnt die Weltbank. <\/p>\n<h2>USA ist &quot;bemerkenswerter Lichtblick&quot;<\/h2>\n<p>&quot;F\u00fcr die kleinsten und \u00e4rmsten Volkswirtschaften sieht es weder in Bezug auf Stabilit\u00e4t noch in Bezug auf Wachstum gut aus&quot;, sagt Chef\u00f6konom Gill. Sie litten unter einer hohen Verschuldung und Klimakatastrophen. Die Weltbank mahnt, dass am Ende dieses Jahres jedes vierte Entwicklungsland \u00e4rmer sein werde als am Vorabend der Pandemie. Bis 2026 werden die L\u00e4nder, in denen mehr als 80 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung leben, der Prognose zufolge im Durchschnitt immer noch langsamer wachsen als in den zehn Jahren vor der Coronapandemie. Die Weltbank geht davon aus, dass viele Entwicklungsl\u00e4nder ihren R\u00fcckstand gegen\u00fcber den Industrienationen in naher Zukunft nicht aufholen werden. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Brummender-US-Jobmarkt-liefert-Fed-keine-Gruende-article24998469.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"2021-06-30T193108Z_2049625689_RC26BO9GZML1_RTRMADP_3_USA-WEATHER(1).JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24998473-1717776184000\/17-6\/1136\/2021-06-30T193108Z-2049625689-RC26BO9GZML1-RTRMADP-3-USA-WEATHER-1-.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  07.06.24    Keine Eile f\u00fcr Zinswende Brummender US-Jobmarkt liefert Fed keine Gr\u00fcnde    <\/p>\n<p> Anders sieht es in den USA aus. Der Weltbank zufolge handelt es sich bei der Konjunkturentwicklung in der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt um einen &quot;bemerkenswerten Lichtblick&quot;. Die US-Wirtschaft habe eine beeindruckende Widerstandsf\u00e4higkeit bewiesen. &quot;Das Wachstum ist trotz der h\u00e4rtesten geldpolitischen Straffung seit vier Jahrzehnten kr\u00e4ftig geblieben&quot;, so die Weltbank. Die Dynamik in den USA sei ein Grund daf\u00fcr, dass die Weltwirtschaft in den kommenden zwei Jahren ein gewisses Aufw\u00e4rtspotenzial habe. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/IWF-und-Weltbank-Krisen-bremsen-Weltwirtschaft-article24044351.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"403799353.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24044669-1681203377000\/16-9\/1136\/403799353.jpg\"\/>    01:36 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  11.04.23    Arme L\u00e4nder haben kaum Chance IWF und Weltbank: Krisen bremsen Weltwirtschaft    <\/p>\n<p>F\u00fcr Europa zieht die Weltbank eine gemischte Bilanz. Nachdem sich das Wachstum im Jahr 2023 im Euroraum deutlich verlangsamt hatte, prognostiziert die Weltbank f\u00fcr 2024 ein Wachstum von 0,7 Prozent (Januar: 0,7 Prozent) und f\u00fcr das kommende Jahr 1,4 Prozent (Januar: 1,6 Prozent). Das Wachstum scheine die Talsohle durchschritten zu haben, wenn auch mit deutlichen Unterschieden zwischen einzelnen Sektoren und Mitgliedsl\u00e4ndern, hei\u00dft es in dem Bericht. Die Dienstleistungskonjunktur deute auf eine beginnende Verbesserung hin. Diese werde jedoch durch eine schw\u00e4cher als erwartet ausgefallene Industriekonjunktur ausgeglichen &#8211; besonders im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. <\/p>\n<h2>Weltbank blickt mit Sorge in Nahen Osten und Ukraine<\/h2>\n<p>Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine belegte der Westen Russland mit weitreichenden Sanktionen &#8211; die dortige Konjunktur erwies sich dennoch als widerstandsf\u00e4hig. Das lag der Weltbank zufolge an der hochgefahrenen Kriegswirtschaft, Subventionen und der privaten Nachfrage, die st\u00e4rker ausgefallen sei als erwartet. F\u00fcr 2024 prognostiziert die Weltbank ein Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent (Januar: 1,3 Prozent), f\u00fcr das kommende Jahr werden 1,4 Prozent (Januar: 0,9 Prozent) gesch\u00e4tzt. Die Milit\u00e4rproduktion habe weiter positive Effekte, die private Nachfrage d\u00fcrfte allerdings zur\u00fcckgehen. Die Weltbank betont, dass vor allem Russlands Handelsbeziehungen mit China gewachsen seien. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scholz-Bauen-Ukraine-wieder-auf-staerker-freier-wohlhabender-article25005855.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"1028bb39d87cd56e85030260fc4a0605.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/25005867-1718096840000\/17-6\/1136\/1028bb39d87cd56e85030260fc4a0605.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  11.06.24    Selenskyj in Berlin Scholz: &quot;Bauen Ukraine wieder auf &#8211; st\u00e4rker, freier, wohlhabender&quot;    <\/p>\n<p> Die Weltbank blickt mit Sorge in den Nahen Osten und die Ukraine. Konfliktbedingte Unterbrechungen der \u00d6llieferungen aus dem Nahen Osten k\u00f6nnten zu betr\u00e4chtlichen \u00d6lpreiserh\u00f6hungen f\u00fchren, warnt der Bericht. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte das die Fortschritte im Kampf gegen die hohe Inflation blockieren. Auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine berge Unsicherheiten f\u00fcr die Rohstoffm\u00e4rkte &#8211; besonders mit Blick \u00d6l und Getreide. Die weltweite Inflation wird der Prognose zufolge in diesem Jahr voraussichtlich im Schnitt bei 3,5 Prozent liegen, im kommenden Jahr bei 2,9 Prozent. Das sei eine langsamere Abschw\u00e4chung als erwartet. <\/p>\n<p>Die Weltbank geht davon aus, dass die Zentralbanken angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks bei der Lockerung der Geldpolitik zur\u00fcckhaltend bleiben. Die Expertinnen und Experten sch\u00e4tzen, dass die durchschnittlichen Leitzinsen in den kommenden Jahren etwa doppelt so hoch sein werden wie im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019. Zuletzt hatte die Europ\u00e4ische Zentralbank EZB die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Am Mittwoch wird die US-Notenbank Fed \u00fcber ihre weitere Geldpolitik entscheiden. Beobachter gehen davon aus, dass die Fed den Leitzins auf hohem Niveau belassen wird.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, jki\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Dass sich die Weltwirtschaft schneller als erwartet stabilisiere und die Inflation zur\u00fcckgehe, sei ein gutes Zeichen, sagte Chef\u00f6konom Indermit Gill. 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