{"id":27608,"date":"2024-06-07T11:36:04","date_gmt":"2024-06-07T08:36:04","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/inflation-sinkt-langsam-wirtschaft-fasst-tritt-auch-weil-deutsche-mehr-kaufen\/"},"modified":"2024-06-07T11:36:04","modified_gmt":"2024-06-07T08:36:04","slug":"inflation-sinkt-langsam-wirtschaft-fasst-tritt-auch-weil-deutsche-mehr-kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/inflation-sinkt-langsam-wirtschaft-fasst-tritt-auch-weil-deutsche-mehr-kaufen\/","title":{"rendered":"Inflation sinkt langsam: Wirtschaft fasst Tritt &#8211; auch weil Deutsche mehr kaufen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Inflation sinkt nach und nach und die Deutschen kaufen wieder mehr.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24923923-1714999332000\/16-9\/750\/imago0311402254h.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Inflation sinkt nach und nach und die Deutschen kaufen wieder mehr.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Seit zwei Jahren schw\u00e4chelt die deutsche Wirtschaft. Jetzt geht es laut Konjunkturprognose der Bundesbank langsam bergauf, was auch an kauffreudigeren Privathaushalten liegt. F\u00fcr 2025 sieht Wirtschaftsminister Habeck sogar deutlich mehr Wachstum. <\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft nach einer rund zweij\u00e4hrigen Schw\u00e4chephase langsam auf dem Aufw\u00e4rtspfad. Getragen von einem anziehenden privaten Konsum und besseren Exportgesch\u00e4ften ab der zweiten Jahresh\u00e4lfte des laufenden Jahres fasse die deutsche Wirtschaft allm\u00e4hlich wieder Tritt.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Das-bedeutet-die-Zinssenkung-der-EZB-fuer-Verbraucher-article24995825.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"ezb.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24995858-1717696542000\/16-9\/1136\/ezb.jpg\"\/>    01:44 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  06.06.24    Traut sich keine andere Notenbank Das bedeutet die Zinssenkung der EZB f\u00fcr Verbraucher    <\/p>\n<p>&quot;Die privaten Haushalte profitieren von kr\u00e4ftig steigenden L\u00f6hnen, einer allm\u00e4hlich sinkenden Inflation und dem stabilen Arbeitsmarkt&quot;, erl\u00e4uterte Bundesbank-Pr\u00e4sident Joachim Nagel die j\u00fcngste halbj\u00e4hrliche Konjunkturprognose seines Hauses. Im ersten Quartal hatte die deutsche Wirtschaft gest\u00fctzt vom Export und gestiegenen Bauinvestitionen mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent \u00fcberrascht. <\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr 2024 erwartet die Bundesbank ein Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Im Dezember war noch 0,4 Prozent Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) prognostiziert worden. Mittelfristig rechnen die Volkswirte der Notenbank wieder mit einem etwas st\u00e4rkeren Wachstum von 1,1 (Dezember-Prognose: 1,2) Prozent im Jahr 2025 und 1,4 (1,3) Prozent im Jahr 2026.<\/p>\n<h2>Inflation geht in verhaltenem Tempo zur\u00fcck<\/h2>\n<p>Die Teuerungsrate in Deutschland geht zwar weiter zur\u00fcck, aber in einem etwas verhalteneren Tempo. Die Bundesbank rechnet nun mit einer nach europ\u00e4ischer Methode (HVPI) berechneten Inflationsrate von 2,8 Prozent in diesem Jahr und 2,7 Prozent 2025. In der Dezember-Prognose waren noch etwas geringere Werte vorhergesagt worden: 2,7 Prozent f\u00fcr 2024 und 2,5 Prozent 2025. Die Bundesbank-Inflationsprognose f\u00fcr Europas gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft f\u00fcr 2026 liegt unver\u00e4ndert bei 2,2 Prozent.<\/p>\n<p>&quot;Vor allem die Teuerung von Energie und Nahrungsmitteln l\u00e4sst in diesem Jahr erheblich nach&quot;, erl\u00e4uterte die Bundesbank. &quot;Allerdings erweist sich die Inflation als hartn\u00e4ckig, vor allem bei den Dienstleistungen. Dabei spielen die kr\u00e4ftig steigenden L\u00f6hne und der davon ausgehende Kostendruck eine wichtige Rolle.&quot;<\/p>\n<h2>EZB bei Zinssenkungen &quot;nicht mit Autopilot&quot;<\/h2>\n<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) strebt f\u00fcr den gesamten Euroraum mittelfristig Preisstabilit\u00e4t bei einer j\u00e4hrlichen Inflationsrate von zwei Prozent an. H\u00f6here Teuerungsraten schm\u00e4lern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie k\u00f6nnen sich dann f\u00fcr einen Euro weniger leisten. Nagel bekr\u00e4ftigte nach der am Donnerstag vom EZB-Rat beschlossenen Zinssenkung den vorsichtigen Kurs bei weiteren Schritten nach unten: &quot;Mit Blick auf Zinssenkungen fahren wir im EZB-Rat nicht mit Autopilot.&quot;<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Hoffen auf Trendwende ab Sommer Auftragslage in der Industrie \u00fcberraschend schwach       EZB reguliert runter Was die Zinssenkung f\u00fcr Sie bedeutet       Rekordzahl an Million\u00e4ren Reiche waren noch nie so reich wie jetzt    <\/p>\n<p>Unterdessen rechnet Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck f\u00fcr 2025 mit deutlich mehr Wachstum. Wenn es gut laufe, w\u00fcrden es ein bis eineinhalb Prozent sein, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker beim Tag der Familienunternehmen. Im April hatte die Bundesregierung f\u00fcr 2025 ein Plus von 1,0 Prozent vorausgesagt. <\/p>\n<p>Habeck sprach von zwei schlimmen Jahren f\u00fcr die Wirtschaft. Er f\u00fchrte dies vor allem auf die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine zur\u00fcck &#8211; beispielsweise zwischenzeitlich sprunghaft gestiegene Energiepreise und eine insgesamt hohe Inflation. &quot;Diesen Grund haben wir jetzt im Griff.&quot; <\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, toh\/dpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Die Inflation sinkt nach und nach und die Deutschen kaufen wieder mehr. Seit zwei Jahren schw\u00e4chelt die deutsche Wirtschaft. 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