{"id":27566,"date":"2024-05-31T07:16:14","date_gmt":"2024-05-31T04:16:14","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukrainetalk-bei-illner-kiesewetter-der-kanzler-hat-sich-zu-andern\/"},"modified":"2024-05-31T07:16:14","modified_gmt":"2024-05-31T04:16:14","slug":"ukrainetalk-bei-illner-kiesewetter-der-kanzler-hat-sich-zu-andern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukrainetalk-bei-illner-kiesewetter-der-kanzler-hat-sich-zu-andern\/","title":{"rendered":"Ukrainetalk bei Illner: Kiesewetter: &#8220;Der Kanzler hat sich zu \u00e4ndern&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Seit Wochen greift Russland Charkiw an - vom eigenen Territorium aus. Die Ukraine soll nun auch US-Waffen nutzen k\u00f6nnen, um die Attacken jenseits der Grenze abwehren zu k\u00f6nnen.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24979232-1717125959000\/16-9\/750\/imago0481249371h.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Seit Wochen greift Russland Charkiw an &#8211; vom eigenen Territorium aus. Die Ukraine soll nun auch US-Waffen nutzen k\u00f6nnen, um die Attacken jenseits der Grenze abwehren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die Ukraine muss mit westlichen Waffen milit\u00e4rische Ziele in Russland angreifen d\u00fcrfen. Das ist die Aussage aller G\u00e4ste, die Maybrit Illner in ihrer Talkrunde versammelt hat. W\u00e4hrend die Sendung l\u00e4uft, wird bekannt, dass US-Pr\u00e4sident Biden sein Okay f\u00fcr den Einsatz gegeben hat. <\/strong><\/p>\n<p>Die ZDF-Talkshow &quot;Maybrit Illner&quot; ist am Donnerstagabend fast zu Ende, als die Eilmeldung kommt: US-Pr\u00e4sident Biden hat der Ukraine erlaubt, US-Waffen gegen russische Ziele in der N\u00e4he der ukrainischen Stadt Charkiw einzusetzen. Das berichten US-Medien, die sich auf US-Regierungskreise berufen. Charkiw liegt etwa 30 Kilometer vor der russischen Grenze und wird seit Tagen von Milit\u00e4rbasen auf russischem Boden beschossen. Zuletzt hatten unter anderem Frankreichs Pr\u00e4sident Macron und NATO-Chef Stoltenberg gefordert, westliche L\u00e4nder m\u00fcssten der Ukraine erlauben, Waffen aus dem Westen auch gegen milit\u00e4rische Ziele auf russischem Boden einzusetzen. Die Entscheidung ist umstritten, denn Russlands Pr\u00e4sident Putin hatte im russischen Fernsehen f\u00fcr diesen Fall Vergeltungsma\u00dfnahmen vor allem auf kleine, dicht bev\u00f6lkerte NATO-L\u00e4nder angedroht. Vermutlich spielte er dabei auf Staaten im Baltikum an.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Gegen-US-Waffenfreigabe-ist-wenig-vorzubringen-article24978011.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"425819386.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24978151-1717069815000\/16-9\/1136\/425819386.jpg\"\/>    04:01 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  30.05.24    Weber: Leere Drohungen Putins &quot;Gegen US-Waffenfreigabe ist wenig vorzubringen&quot;    <\/p>\n<p> Als die Meldung kommt, ist die Diskussion zu diesem Thema schon vorbei, und Moderatorin Illner nutzt die Entscheidung des US-Pr\u00e4sidenten nicht, noch einmal darauf zur\u00fcckzukommen. Zuvor hatte der ehemalige Oberkommandeur der amerikanischen Streitkr\u00e4fte in Europa, Ben Hodges, die z\u00f6gerliche Haltung Bidens kritisiert. &quot;Der politische Ansatz, Beschr\u00e4nkungen auszusprechen, so dass nicht \u00fcber die ukrainische Grenze geschossen werden soll, ist schrecklich. Es gibt keine milit\u00e4rische, moralische oder rechtliche Grundlage daf\u00fcr. Es ist eine schlechte Politik, denn die US-Regierung hat bisher noch kein strategisches Ziel f\u00fcr sich identifiziert. Und weil es dieses Ziel nicht gibt, ist es schwer, eine entsprechend gute Politik zu entwickeln.&quot; Die Bedrohung f\u00fcr Europa und Deutschland durch Russland sei riesengro\u00df. Deswegen werde US-Pr\u00e4sident Biden dem Beschuss russischer Ziele irgendwann zustimmen. &quot;Es ist von essentieller Bedeutung f\u00fcr uns alle, dass Russland in der Ukraine besiegt wird.&quot; Biden und Bundeskanzler Scholz teilten die \u00fcbertriebene Angst, dass Russland irgendwann Nuklearwaffen einsetzen w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich verf\u00fcge Russland \u00fcber tausende derartiger Waffen, und Putin schere sich nicht um den Tod vieler unschuldiger Menschen, seine eigenen Landsleute eingeschlossen. &quot;Aber ich glaube, es ist sehr unwahrscheinlich, dass Russland eine Nuklearwaffe einsetzen wird, denn das w\u00e4re f\u00fcr Russland kein Vorteil.&quot; <\/p>\n<h2>Zustimmung von Scholz gefordert<\/h2>\n<p>Wie wird sich Bundeskanzler Olaf Scholz nun verhalten? Vor dem Entschluss von Pr\u00e4sident Biden sind sich die G\u00e4ste bei &quot;Maybrit Illner&quot; schon klar dar\u00fcber: Scholz wird einem Einsatz westlicher Waffen gegen milit\u00e4rische Ziele in Russland zustimmen. Der Vorsitzende der Atlantikbr\u00fccke und SPD-Politiker Sigmar Gabriel: &quot;Deutschland wird sich immer im Kontext der NATO bewegen. Und wenn die Vereinigten Staaten ihre Positionen ver\u00e4ndern, wird Scholz das auch tun.&quot;<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Zur Verteidigung Charkiws USA erlauben Ukraine offenbar Einsatz von US-Waffen in Russland       NATO-Treffen in Prag Stoltenberg fordert 40 Milliarden Euro pro Jahr f\u00fcr Ukraine       &quot;Dies alles wird Folgen haben&quot; Kreml warnt erneut vor Erlaubnis des Westens f\u00fcr Einsatz seiner Waffen in der Ukraine       &quot;Kampf mit gebundenen H\u00e4nden&quot; Soll die Ukraine mit westlichen Waffen Ziele in Russland angreifen d\u00fcrfen?    <\/p>\n<p>Deutschland d\u00fcrfe nicht nur auf Russland schauen wie die Maus auf die Schlange, sondern m\u00fcsse auch die russischen Partner im Blick haben, sagt CDU-Au\u00dfenpolitiker und Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter. &quot;Wir m\u00fcssen uns bereithalten, insgesamt abwehrbereiter zu werden&quot;, fordert er. &quot;Also, der Kanzler hat sich zu \u00e4ndern.&quot;<\/p>\n<p>Um Deutschland herum sei eine Allianz von Staaten entstanden, die fordern, der Westen m\u00fcsse in der Ukraine mehr tun, sagt Kiesewetter. &quot;Ich glaube, dass Deutschland mehr tun muss. Die Regierung w\u00e4re bereit, die Opposition w\u00fcrde es auch unterst\u00fctzen, nur das Kanzleramt muss sich bewegen.&quot;<\/p>\n<p>Was man schon jetzt sagen kann: Der Krieg in der Ukraine ist am Donnerstababend in eine neue Phase eingetreten. Wie er sich in Zukunft ver\u00e4ndern wird, m\u00f6chte die Moderatorin gegen Ende der Sendung wissen: K\u00f6nnte es bald eine Flugverbotszone \u00fcber der Westukraine geben? Werden bald vielleicht sogar NATO-Truppen in der Ukraine k\u00e4mpfen? Die Politiker antworten wortreich, beantworten die Fragen aber nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kiesewetter ist jedoch klar: Die Ukraine muss so schnell wie m\u00f6glich Mitglied der Europ\u00e4ischen Union werden, und auch die NATO-Mitgliedschaft m\u00fcsse bald kommen. Und f\u00fcr den Westen gelte: &quot;Frieden hei\u00dft: Frieden in Freiheit. Und das m\u00fcssen wir f\u00fcr die Ukraine bewirken. Darum brauchen wir eine andere Strategie: Wir m\u00fcssen alles verwenden, was v\u00f6lkerrechtlich zul\u00e4ssig ist.&quot; Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Macron und die baltischen Staaten verlangten von Deutschland mehr Leistungen. &quot;Dieses mehr verlangen hei\u00dft, dass wir sagen, es ist jetzt ein Krieg auf unserem Boden.&quot; Ab Januar n\u00e4chsten Jahres d\u00fcrfe man sich nicht mehr auf die amerikanische Unterst\u00fctzung verlassen. Deutschland m\u00fcsse umdenken, damit Russland einged\u00e4mmt werde. Das m\u00fcsse auch die Bev\u00f6lkerung verstehen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Seit Wochen greift Russland Charkiw an &#8211; vom eigenen Territorium aus. Die Ukraine soll nun auch US-Waffen nutzen k\u00f6nnen, um die Attacken jenseits der Grenze abwehren zu k\u00f6nnen. 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