{"id":27549,"date":"2024-05-28T09:27:23","date_gmt":"2024-05-28T06:27:23","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/luthes-ganz-groser-abgang-nach-relegations-drama-bochumer-kultspieler-beendet-karriere\/"},"modified":"2024-05-28T09:27:23","modified_gmt":"2024-05-28T06:27:23","slug":"luthes-ganz-groser-abgang-nach-relegations-drama-bochumer-kultspieler-beendet-karriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/luthes-ganz-groser-abgang-nach-relegations-drama-bochumer-kultspieler-beendet-karriere\/","title":{"rendered":"Luthes ganz gro\u00dfer Abgang: Nach Relegations-Drama: Bochumer Kultspieler beendet Karriere"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Fu\u00dfball         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Das war&#039;s: Andreas Luthe (l.) hat fertig.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24971123-1716863852000\/16-9\/750\/096959cd3bc60e9f6baf7ed73a963bce.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Das war&#039;s: Andreas Luthe (l.) hat fertig.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der VfL Bochum bleibt erstklassig. Einen Anteil daran hat Andreas Luthe, der im Relegations-R\u00fcckspiel ein sicherer R\u00fcckhalt seiner Mannschaft ist. Doch den Weg ins vierte Bundesliga-Jahr nacheinander geht der Torwart nicht mit. Er beendet seine Karriere.<\/strong><\/p>\n<p>Der kitschigste aller Abschiedsmomente blieb Andreas Luthe verwehrt. Den entscheidenden Elfmeter zum Verbleib in der Fu\u00dfball-Bundesliga konnte der 37 Jahre alte Schlussmann des VfL Bochum nicht halten, der D\u00fcsseldorfer Takashi Uchino hatte den Ball \u00fcber sein Tor genagelt. Aber nichts k\u00f6nnte Luthe in diesem Moment egaler gewesen sein. Er war in die rechte Ecke gesprungen, ohne Chance auf den Ball. Sein letzter Sprung als Profi-Torwart. Denn mit diesem Abend, mit dem geschafften Klassenerhalt in der Relegation, endet die Karriere des Torwarts, der von 2001 bis 2016 beim VfL gespielt hatte, dann weiterzog, und erst im vergangenen Winter zur\u00fcckgekehrt war.<\/p>\n<p>&quot;Das war mein letztes Spiel im Profifu\u00dfball, wenn man das so sieht, das ist auch nichts mehr f\u00fcr mein Herz&quot;, sagte er am Sat.1-Mikrofon: &quot;Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um aufzuh\u00f6ren &#8211; bei meinem Verein.&quot; Bis zur vergangenen Woche hatte nichts darauf hingedeutet, dass Luthe noch einmal ein Protagonist werden w\u00fcrde. Eher auf der stillen Spur schien die Karriere zu Ende zu gehen. Doch dann, nach der Pleite am 34. Spieltag gegen Werder Bremen, hatten sich die Ereignisse beim Klub \u00fcberschlagen. Stammtorwart Manuel Riemann wurde f\u00fcr die Duelle aus dem Kader gestrichen. Es hatte un\u00fcberbr\u00fcckbare Differenzen gegeben. Eine Aussprache soll folgen.<\/p>\n<h2>&quot;Aber auch ich habe gezweifelt&quot;<\/h2>\n<p>So musste Luthe ran. Im Hinspiel machte er noch eine ungl\u00fcckliche Figur &#8211; trotz mehrerer starker Paraden. Er lie\u00df sp\u00e4t einen Freisto\u00df nach vorne klatschen, den Yannick Engelhardt zum 3:0 f\u00fcr die D\u00fcsseldorfer verwertete. In Bochum gingen die Lichter aus. Die Hypothek f\u00fcr das R\u00fcckspiel wirkte gigantisch, unaufholbar. &quot;Das ist doch schei\u00dfegal. Der Andi hat heute die null gehalten &#8211; egal, wie. Das war heute die Zielsetzung&quot;, sagte Abwehrchef Keven Schlotterbeck. Der VfL rappelte sich auf, spielte sich phasenweise in einen Rausch, war nah dran, das Duell in den 90 Minuten zu entscheiden. Und musste doch nachsitzen, weil beste Gelegenheiten ungenutzt blieben.<\/p>\n<p>Ob er wirklich an den Klassenerhalt geglaubt habe, wurde Luthe sp\u00e4ter gefragt: &quot;Ich bin wahrscheinlich einer der Verr\u00fcckten, aber auch ich habe gezweifelt&quot;, gestand er. &quot;Das Hinspiel war hart, es war eine herbe Niederlage, wo wir einen unheimlich schlechten Tag erwischt haben. Nach ein paar Tage hat man wieder gemerkt, dass da der eine oder andere dabei ist, der den einen oder anderen aus dem Loch zieht. Das ist geil, das ist Teamsport.&quot;<\/p>\n<p>Dazu trug Luthe im R\u00fcckspiel bei. Anders als Riemann ist er zwar nicht in der Lage, das Spiel seiner Mannschaft schnell zu machen. Daf\u00fcr strahlte er eine extreme Ruhe aus. War bei den Ecken, den gef\u00e4hrlichsten Momenten der Fortuna, stets zur Stelle, pfl\u00fcckte die Hereingabe souver\u00e4n herunter. Und er motivierte. Etwas, das Riemann zuletzt immer h\u00e4ufiger abhandengekommen war. Ein schimpfender Rohrspatz war er gewesen. Das hatte sich auf seine Mitspieler nicht positiv ausgewirkt. Mit Riemann hatte Luthe vor dem Spiel \u00fcbrigens Kontakt: &quot;Ich habe mit ihm telefoniert. Manu ist ein wichtiger Teil von uns und hat mit uns daf\u00fcr gesorgt, dass wir lange in einer tollen Position waren, um die Klasse zu halten. Er ist mit dem Herzen immer VfLer gewesen &#8211; auf seine Art und Weise, mit viel Emotionen. Da muss man ihn so nehmen, wie er teilweise ist. Wir beide k\u00f6nnten uns nicht mehr unterscheiden. In der Kombination sieht man, dass wir beide es geschafft haben, dass wir in der Liga bleiben. Daher ist es Teamsport. Der eine ist nicht da, der andere \u00fcbernimmt. Ganz einfach.&quot;<\/p>\n<h2>R\u00fcckzug m\u00f6glich? Nein!<\/h2>\n<p>Vor dem Elfmeterschie\u00dfen wurde Luthe von der eigenen Kurve lautstark gefeiert. Und er packte direkt zu, den ersten Schuss von Andre Hoffmann wehrte er ab. Es war seine einzige Parade, aber sie war wichtig. Sie brachte Bochum den Vorteil vom Punkt. Den egalisierte sein Gegen\u00fcber Florian Kastenmeier zwar, als er den Schuss von Erhan Masovic stark entsch\u00e4rfte. Aber die Bochumer Nerven hielten. Der siebte Schuss von Uchino brachte die Entscheidung, die komplette Ekstase. &quot;Heute werden wir geb\u00fchrend feiern und die Nacht zum Tag machen&quot;, k\u00fcndigte Luthe an und hielt Wort. Im Bermuda-Dreieck, der heimischen Party-Meile, ging es wild zur Sache.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Brutales Relegations-Drama Die Welt von Fortuna D\u00fcsseldorf bricht zusammen       Mausetote Bochumer quicklebendig Das epischste Relegations-Duell der Geschichte       0:3 gegen D\u00fcsseldorf gedreht Bochum vollbringt Relegations-Wunder im Elfmeterschie\u00dfen    <\/p>\n<p>Die Entscheidung, die Hand- und Stollenschuhe an den Nagel zu h\u00e4ngen, ist \u00fcbrigens unumst\u00f6\u00dflich: &quot;Nein, ich habe 16 Jahre Profifu\u00dfball hinter mir und eine tolle Karriere gehabt&quot;, sagte er auf die Frage, ob ein R\u00fcckzieher doch noch m\u00f6glich ist. In Bochum fing alles an, \u00fcber den FC Augsburg kam er zu Union Berlin. Dort spielte er in der Conference League europ\u00e4isch, ehe es ihn zum 1. FC Kaiserslautern und schlie\u00dflich wieder in die Heimat, nach Bochum, zog.<\/p>\n<p>&quot;Ich habe viel von Mitspielern und Trainern profitiert. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um Danke zu sagen. Dann freue ich mich auf alles, was danach kommt.&quot; Kapit\u00e4n Anthony Losilla konnte sein Gl\u00fcck, dass des VfL und jenes von Luthe nicht fassen. &quot;Ich freue mich einfach wahnsinnig f\u00fcr ihn, weil er so ein geiler Typ ist.&quot;<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, tno<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fu\u00dfball Das war&#039;s: Andreas Luthe (l.) hat fertig. Der VfL Bochum bleibt erstklassig. Einen Anteil daran hat Andreas Luthe, der im Relegations-R\u00fcckspiel ein sicherer R\u00fcckhalt seiner Mannschaft ist. 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