{"id":27405,"date":"2024-05-04T09:06:39","date_gmt":"2024-05-04T06:06:39","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/veranderte-sicherheitslage-marine-chef-zwei-neue-fregatten-absolut-erforderlich\/"},"modified":"2024-05-04T09:06:39","modified_gmt":"2024-05-04T06:06:39","slug":"veranderte-sicherheitslage-marine-chef-zwei-neue-fregatten-absolut-erforderlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/veranderte-sicherheitslage-marine-chef-zwei-neue-fregatten-absolut-erforderlich\/","title":{"rendered":"Ver\u00e4nderte Sicherheitslage: Marine-Chef: Zwei neue Fregatten &#8220;absolut erforderlich&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Die Fregatte &quot;Hessen&quot; soll morgen von ihrem EU-Einsatz &quot;Aspides&quot; im Roten Meer zur\u00fcckkehren. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24919949-1714799346000\/16-9\/750\/448310986.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Die Fregatte &quot;Hessen&quot; soll morgen von ihrem EU-Einsatz &quot;Aspides&quot; im Roten Meer zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Damit die deutsche Marine arbeitsf\u00e4hig bleibt, d\u00fcrfe die Politik bei der Modernisierung nicht z\u00f6gern, mahnt Inspekteur Kaack. Konkret geht es um den Kauf von zwei weiteren Fregatten. Investitionen seien auch mit Blick auf die Aktivit\u00e4ten der russischen Seestreitkr\u00e4fte notwendig. <\/strong><\/p>\n<p>Marine-Inspekteur Jan Christian Kaack fordert eine Bestellung von zwei weiteren Fregatten f\u00fcr die Seestreitkr\u00e4fte und warnt vor sonst drohenden Kostensteigerungen. &quot;Ich halte es f\u00fcr absolut erforderlich, dass Deutschland diese Option zieht und diese beiden Fregatten bestellt. Und ich bin mir da mit dem Minister einig, denn wir m\u00fcssen jetzt in die Flotte der Zukunft investieren, damit wir auch dauerhaft unsere Aufgaben zum Schutz unserer Menschen gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen&quot;, sagte der Vizeadmiral. Kaack verwies auch auf eine ver\u00e4nderte Sicherheitslage und die Bedeutung der deutschen Marine f\u00fcr den Schutz kritischer Infrastruktur.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Baerbock-will-Ruestungskooperation-mit-Australien-vertiefen-article24919324.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago0470812659h.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24919508-1714753575000\/17-6\/1136\/Bundesauenministerin-Annalena-Barbock-und-ihre-australische-Amtskollegin-Penny-Wong-wollen-die-Beziehungen-ihrer-beiden-Lander-vertiefen.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  03.05.24    Ministerin auf Indopazifik-Reise Baerbock will R\u00fcstungskooperation mit Australien vertiefen    <\/p>\n<p>Kaack \u00e4u\u00dferte sich vor der am morgigen Sonntag in Wilhelmshaven erwarteten R\u00fcckkehr der Fregatte &quot;Hessen&quot; aus dem EU-Einsatz &quot;Aspides&quot; im Roten Meer. Am Dienstag sollen zudem der Einsatzgruppenversorger &quot;Frankfurt am Main&quot; und die Fregatte &quot;Baden-W\u00fcrttemberg&quot; in den Indo-Pazifik ablegen. Im Dezember war mit dem Bau der ersten Fregatte der Klasse F126 begonnen worden. <\/p>\n<p>Die Bundeswehr plant den Bau von Schiffen, die &quot;weltweit und umfassend zur dreidimensionalen Seekriegf\u00fchrung bef\u00e4higt&quot; sein sollen. Dies bedeute, es k\u00f6nnten Ziele unter Wasser, auf dem Wasser und in der Luft bek\u00e4mpft werden. Seeraum\u00fcberwachung, das Durchsetzen von Embargos, das Unterst\u00fctzen von Spezialkr\u00e4ften sowie Evakuierungsoperationen werden als wichtigste Aufgaben genannt.<\/p>\n<h2>&quot;Brauchen hochwirksame Kampfeinheiten&quot;<\/h2>\n<p>Vier Fregatten sind finanziert, und es gibt eine Option auf zwei weitere Schiffe zu einem \u00e4hnlichen Preis. &quot;Jede Verz\u00f6gerung oder Nichtnutzung dieser Option w\u00fcrde bei einem sp\u00e4teren Bestellen zu einer Kostenerh\u00f6hung f\u00fchren&quot;, warnte Kaack. Operativ seien die zwei weiteren Schiffe n\u00f6tig mit Blick auf erwartete Bedrohungen der n\u00e4chsten Jahre. Er forderte: &quot;Wir brauchen hochwirksame Kampfeinheiten, die sich im Gefecht durchsetzen k\u00f6nnen, und zwar in einer Zahl, dass wir auch sicherstellen, dass wir sie dauerhaft einsetzen k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rheinmetall-sieht-sich-auf-dem-Weg-zum-Worldwide-Player-article24918023.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"302518703.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24918153-1714726566000\/17-6\/1136\/302518703.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  03.05.24    Rasanter Wachstumskurs Rheinmetall sieht sich auf dem Weg zum &quot;Worldwide Player&quot;    <\/p>\n<p>Er verweist dazu auf die &quot;Mathematik der Marine&quot;, in der Einsatzbereitschaft und Abl\u00e4ufe der Instandsetzung in einer Vielzahl von dreien gedacht w\u00fcrden: ein Schiff gefechtsbereit, eines auf dem Weg zur Gefechtsbereitschaft und eines in der Instandsetzung. &quot;Insofern ist eine Zahl von sechs Fregatten der Klasse 126 etwas, wo wir durchhaltef\u00e4hig und durchsetzungsf\u00e4hig die Auftr\u00e4ge Deutschlands im Nordatlantik, in der weitreichenden U-Boot-Jagd von Atom-U-Booten, aber auch im Schutz kritischer maritimer Infrastruktur &#8211; auch weltweit &#8211; sicherstellen k\u00f6nnen.&quot; <\/p>\n<p>Die Marine sieht zunehmende Bem\u00fchungen der russischen Seestreitkr\u00e4fte, kritische maritime Infrastruktur &#8211; also Pipelines, Kommunikationsleitungen und die Str\u00e4nge der Energieversorgung &#8211; auszukundschaften. Kaack sagte dazu: &quot;Die sehen sich ganz genau an, wo was liegt und schauen sich auch an, wo vielleicht Schwachstellen sind. Aber sie stellen dann eben auch fest, dass wir es merken und dass wir sofort draufgehen&quot;, sagte Kaack. Zugleich bescheinigte er der russischen Marine bei Begegnung auf See absolutes Normverhalten, bei dem eingespielte Verfahren beachtet werden. <\/p>\n<h2>&quot;Abschreckung durch Attribuierbarkeit&quot;<\/h2>\n<p>Im September 2022 hatte die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee Politik und Sicherheitsexperten aufgeschreckt, ohne dass die Urheberschaft ermittelt wurde. Verst\u00e4rkte Bem\u00fchungen f\u00fcr den Schutz solcher Anlagen sind angelaufen, jedoch nicht einfach, teils kommen auch Zust\u00e4ndigkeiten und Verfahren auf den Pr\u00fcfstand. &quot;Das Motto ist f\u00fcr mich Abschreckung durch Attribuierbarkeit. Wenn der Gegner wei\u00df, dass wir wissen, dass er da agiert, ist es weniger wahrscheinlich, dass er etwas machen wird&quot;, sagte Kaack. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Hoegl-Bundeswehr-hat-immer-noch-von-allem-zu-wenig-article24900963.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"ntv.PNG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24901662-1714055063000\/16-9\/1136\/ntv.jpg\"\/>    02:04 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  25.04.24    Jahresbericht der Wehrbeauftragten H\u00f6gl: &quot;Bundeswehr hat immer noch von allem zu wenig&quot;    <\/p>\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr sei ein bewertetes \u00dcber- und Unterwasserlagebild, das Zusammenf\u00fchren der Sensorinformationen und Daten. Dazu gebe es Projekte. Er nennt &quot;From Seabed to Space&quot;, das Informationen von zivilen und milit\u00e4rischen Satelliten zusammenf\u00fchre, um Auff\u00e4lligkeiten von Schiffsbewegungen auszuwerten &#8211; auch und gerade, wenn automatisierte Informationssysteme zum Standort ausgeschaltet werden. Dabei wird auch k\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt. <\/p>\n<p>Die NATO hat f\u00fcr solche Aufgaben ein eigenes B\u00fcro gegr\u00fcndet und sechs europ\u00e4ische Staaten, darunter Deutschland, D\u00e4nemark und Gro\u00dfbritannien, wollen die Infrastruktur in der Nordsee gemeinsam besser sch\u00fctzen. Zudem hat Deutschland der NATO angeboten, ein regionales maritimes Hauptquartier f\u00fcr die Ostsee zu f\u00fchren, wird also bald die sogenannte Raumverantwortung f\u00fcr das wichtige Seegebiet \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h2>Zust\u00e4ndigkeiten auf dem Pr\u00fcfstand<\/h2>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Video   USA einsame Spitze Milit\u00e4rausgaben h\u00f6her als zum Ende des Kalten Kriegs       Mehr Hilfe f\u00fcr Gesch\u00e4digte Ampel und Union einigen sich auf Antrag f\u00fcr Veteranentag       Bitte um mehr Geld an Lindner Pistorius f\u00fcrchtet R\u00fcstungs-Stopp bei Bundeswehr    <\/p>\n<p>Kaack ist \u00fcberzeugt, dass solche Angriffe wie auf die Infrastruktur auch k\u00fcnftig in einer Grauzone stattfinden w\u00fcrden, um einen Verteidigungs- oder B\u00fcndnisfall eben gerade nicht auszul\u00f6sen. Deswegen sollen Zust\u00e4ndigkeiten und Verfahrensweisen auf den Pr\u00fcfstand. &quot;Ich w\u00fcrde das immer von hinten denken: Was will ich f\u00fcr einen Effekt erzielen&quot;, sagte Kaack. &quot;Wenn Sie jetzt in den verschiedensten Ressorts nachfragen, wird man Ihnen sagen, dass die Zust\u00e4ndigkeiten geregelt sind. Innerhalb der Hoheitsgew\u00e4sser die Wasserschutzpolizei, dar\u00fcber hinaus in der Ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszone die Bundespolizei und wenn es sozusagen knallt, die Marine. Inwieweit die jetzigen Zust\u00e4ndigen jedoch M\u00f6glichkeiten zu wirken haben, das ist zu hinterfragen.&quot;<\/p>\n<p>Die Marine habe deswegen in einer Arbeitsgruppe der Ressorts daf\u00fcr geworben, konkrete Szenarien und die dann greifenden Prozesse in den Fokus zu r\u00fccken. &quot;Und wer am Ende eigentlich entscheidet, dass wir innerhalb unserer Hoheitsgew\u00e4sser eine erkannte Gefahr durch einen Gegner auch aktiv bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Also \u00e4hnlich wie im Luftsicherheitsgesetz&quot;, sagte der Inspekteur. Und: &quot;Die Diskussion wird gef\u00fchrt. Sie muss auch gef\u00fchrt werden.&quot;<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, spl\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Die Fregatte &quot;Hessen&quot; soll morgen von ihrem EU-Einsatz &quot;Aspides&quot; im Roten Meer zur\u00fcckkehren. 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