{"id":27399,"date":"2024-05-03T08:17:29","date_gmt":"2024-05-03T05:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/eindeutiges-ergebnis-bundesregierung-russland-steckt-hinter-cyberangriff-auf-spd\/"},"modified":"2024-05-03T08:17:29","modified_gmt":"2024-05-03T05:17:29","slug":"eindeutiges-ergebnis-bundesregierung-russland-steckt-hinter-cyberangriff-auf-spd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/eindeutiges-ergebnis-bundesregierung-russland-steckt-hinter-cyberangriff-auf-spd\/","title":{"rendered":"&#8220;Eindeutiges&#8221; Ergebnis: Bundesregierung: Russland steckt hinter Cyberangriff auf SPD"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der Angriff werde nicht ohne Konsequenzen bleiben, k\u00fcndigt Au\u00dfenministerin Baerbock an. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24917453-1714710561000\/16-9\/750\/460851031.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der Angriff werde nicht ohne Konsequenzen bleiben, k\u00fcndigt Au\u00dfenministerin Baerbock an.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>\u00dcber eine Sicherheitsl\u00fccke bei Microsoft greifen Unbekannte im Januar vergangenen Jahres E-Mail-Konten der SPD-Parteizentrale an. Nun sind die Ermittlungen abgeschlossen &#8211; und die Regierung hat keine Zweifel mehr daran, dass der russische Milit\u00e4rgeheimdienst hinter der Attacke steckt. <\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung macht eine Einheit des russischen Milit\u00e4rgeheimdienstes GRU f\u00fcr einen Cyber-Angriff auf die SPD Anfang vergangenen Jahres verantwortlich. &quot;Staatliche russische Hacker haben Deutschland im Cyberraum angegriffen&quot;, sagte Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock w\u00e4hrend ihres Australien-Besuchs in Adelaide und k\u00fcndigte Konsequenzen an. <\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-wurde-Opfer-russischer-Hacker-article24219192.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"383185409.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24219252-1687790592000\/17-6\/1136\/383185409.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  26.06.23    E-Mails von Vorstand angezapft SPD wurde Opfer russischer Hacker    <\/p>\n<p>Die SPD hatte im Juni 2023 bekannt gegeben, dass E-Mail-Konten des SPD-Parteivorstands bereits im Januar Ziel eines Cyberangriffs geworden seien. M\u00f6glich sei das durch eine zum Zeitpunkt des Angriffs noch unbekannte Sicherheitsl\u00fccke beim Softwarekonzern Microsoft geworden, hie\u00df es damals aus der SPD &#8211; und: &quot;Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass es zu einem Abfluss von Daten aus vereinzelten E-Mail-Postf\u00e4chern kam.&quot; <\/p>\n<p>Laut Baerbock sind die Ermittlungen der Bundesregierung unter Federf\u00fchrung des Ausw\u00e4rtigen Amts dazu, die in der Diplomatensprache &quot;Attributierungsverfahren&quot; genannt werden, nun abgeschlossen. &quot;Wir k\u00f6nnen diesen Angriff vom letzten Jahr heute eindeutig der Gruppe APT28 zuordnen, die vom russischen Geheimdienst GRU gesteuert wird&quot;, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin auf einer Pressekonferenz mit ihrer australischen Amtskollegin Penny Wong in Adelaide auf Nachfrage. &quot;Das ist v\u00f6llig inakzeptabel und wird nicht ohne Konsequenzen bleiben.&quot; <\/p>\n<h2>APT28 seit 2004 aktiv<\/h2>\n<p>Welche Konsequenzen das sein k\u00f6nnten, sagte Baerbock nicht. In solchen F\u00e4llen ist es \u00fcblich, dass zun\u00e4chst der Botschafter des verantwortlichen Landes ins Ausw\u00e4rtige Amt einbestellt wird, um offiziell zu protestieren. In \u00e4hnlichen F\u00e4llen hat es fr\u00fcher schon Sanktionen der Europ\u00e4ischen Union gegen Einzelpersonen oder Einrichtungen gegeben. Denkbar sind Reiseverbote oder das Einfrieren von Verm\u00f6genswerten.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/BSI-Chefin-sieht-gefaehrliche-Luecken-in-Hacker-Abwehr-article24841893.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"cb1ae8b61e730fa22a2f7d6b02166633.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24841921-1711888636000\/17-6\/1136\/cb1ae8b61e730fa22a2f7d6b02166633.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  31.03.24    &quot;Koordination nicht einge\u00fcbt&quot; BSI-Chefin sieht gef\u00e4hrliche L\u00fccken in Hacker-Abwehr    <\/p>\n<p>Die Gruppierung APT28 ist nach Angaben des deutschen Verfassungsschutzes seit mindestens 2004 weltweit vor allem im Bereich Cyberspionage aktiv. Sie habe in der Vergangenheit auch Desinformations- und Propagandakampagnen im Cyberraum gef\u00fchrt und z\u00e4hle &quot;zu den aktivsten und gef\u00e4hrlichsten Cyberakteuren weltweit&quot;. Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz rechnet APT28 eindeutig dem russischen Milit\u00e4rnachrichtendienst GRU zu. Die Gruppe, die auch unter dem Namen &quot;Fancy Bear&quot; firmiert, wurde 2015 schon f\u00fcr eine gro\u00dfe Cyberattacke auf den Bundestag verantwortlich gemacht und sp\u00e4ter in den USA f\u00fcr eine Attacke auf die Demokratische Partei vor der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2017. <\/p>\n<p>An den Ermittlungen der Bundesregierung waren nach dpa-Informationen mit dem Verfassungsschutz, dem Bundesnachrichtendienst und dem Milit\u00e4rischen Abschirmdienst alle deutschen Geheimdienste beteiligt. Die Attacke auf die SPD soll nach bisherigen Erkenntnissen Teil einer Kampagne der APT28 in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern gewesen sein, die gegen Regierungsstellen, aber auch gegen Unternehmen gerichtet ist, die mit Energieversorgung, IT, R\u00fcstung oder Luft- und Raumfahrt zu tun haben.<\/p>\n<h2>Vorf\u00e4lle &quot;Teil einer sich verst\u00e4rkenden Kampagne&quot;<\/h2>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Hackerangriff auf Putin-Partei Beschuss auf Belgorod begleitet zweiten Wahltag in Russland       Schadsoftware &quot;Infamous Chisel&quot; London meldet russischen Angriff auf ukrainische Milit\u00e4r-Daten       &quot;M\u00fcssen deutschen Weg gehen&quot; Cyberagentur-Chef pocht auf Umdenken bei Verteidigung    <\/p>\n<p>Der Nordatlantikrat, das wichtigste Entscheidungsgremium der NATO, hatte sich bereits am Donnerstagabend &quot;zutiefst besorgt&quot; \u00fcber zunehmende russische Cyber-Attacken ge\u00e4u\u00dfert &#8211; ohne Einzelheiten zu nennen. In einer Erkl\u00e4rung war von &quot;feindlichen Aktivit\u00e4ten&quot; die Rede, die gegen Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien und Gro\u00dfbritannien gerichtet seien. <\/p>\n<p>&quot;Diese Vorf\u00e4lle sind Teil einer sich verst\u00e4rkenden Kampagne von Aktivit\u00e4ten, die Russland im gesamten euro-atlantischen Raum ausf\u00fchrt, auch im B\u00fcndnisgebiet und \u00fcber Proxies (Stellvertreter). Dazu geh\u00f6ren Sabotageakte, Gewaltakte, Cyber- und elektronische St\u00f6rungen, Desinformationskampagnen und andere hybride Operationen&quot;, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung. Die Aktivit\u00e4ten stellten &quot;eine Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit der B\u00fcndnispartner&quot; dar.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, spl\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Der Angriff werde nicht ohne Konsequenzen bleiben, k\u00fcndigt Au\u00dfenministerin Baerbock an. \u00dcber eine Sicherheitsl\u00fccke bei Microsoft greifen Unbekannte im Januar vergangenen Jahres E-Mail-Konten der SPD-Parteizentrale an. 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