{"id":27327,"date":"2024-04-22T06:18:46","date_gmt":"2024-04-22T03:18:46","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-liegt-auf-platz-drei-ukraine-krieg-treibt-weltweite-militarausgaben-auf-hochststand\/"},"modified":"2024-04-22T06:18:46","modified_gmt":"2024-04-22T03:18:46","slug":"russland-liegt-auf-platz-drei-ukraine-krieg-treibt-weltweite-militarausgaben-auf-hochststand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-liegt-auf-platz-drei-ukraine-krieg-treibt-weltweite-militarausgaben-auf-hochststand\/","title":{"rendered":"Russland liegt auf Platz drei: Ukraine-Krieg treibt weltweite Milit\u00e4rausgaben auf H\u00f6chststand"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"T-14-Panzer in einem russischen Werk. 16 Prozent des Haushalts hat der Kreml 2023 in R\u00fcstung investiert. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24890568-1713747360000\/16-9\/750\/imago0446999784h.jpg\"\/><figcaption>\n<p>T-14-Panzer in einem russischen Werk. 16 Prozent des Haushalts hat der Kreml 2023 in R\u00fcstung investiert.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die weltweiten R\u00fcstungsausgaben klettern weiter, wie der j\u00fcngste Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri zeigt. Der wichtigste Grund liegt auf der Hand: Der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine. Letztere investiert weit mehr als die H\u00e4lfte ihres Staatshaushalts ins Milit\u00e4r. <\/strong><\/p>\n<p>Wieder haben die weltweiten Milit\u00e4rausgaben einen H\u00f6chststand erreicht. Bereits zum neunten Mal in Folge \u00fcbertrafen die Zahlen die Ausgaben des Vorjahres, wie aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht. Demnach stiegen die Ausgaben im Jahr 2023 inflationsbereinigt um 6,8 Prozent auf 2,44 Billionen US-Dollar &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Anstieg im Jahr-zu-Jahr-Vergleich seit 2009. 2022 waren es noch 2,24 Billionen Dollar gewesen. Die gr\u00f6\u00dften zehn Geldgeber haben allesamt ihre Ausgaben deutlich erh\u00f6ht.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Russen-haben-unangenehme-Uberraschungen-zu-erwarten-article24877907.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Waffenschau.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24878222-1713278995000\/16-9\/1136\/Waffenschau.jpg\"\/>    01:47 min  <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  16.04.24    Waffenschau in der Ukraine &quot;Russen haben unangenehme \u00dcberraschungen zu erwarten&quot;    <\/p>\n<p> Die USA bleiben ungeschlagen an der Spitze. Mit 916 Milliarden US-Dollar machten sie 37 Prozent der weltweiten Milit\u00e4rausgaben aus &#8211; etwa das Dreifache vom zweitplatzierten China mit gesch\u00e4tzten 296 Milliarden Dollar. Zusammen waren China und die USA somit f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte der weltweiten Ausgaben 2023 verantwortlich.<\/p>\n<p>Auf Platz drei steht demnach Russland, gefolgt von Indien und Saudi-Arabien, wie auch bereits 2022. Deutschland rangierte abermals auf dem siebten Platz der Staaten mit den h\u00f6chsten Ausgaben &#8211; kurz hinter Gro\u00dfbritannien. Die weltweiten Milit\u00e4rausgaben entsprachen 2,3 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts.<\/p>\n<h2>Streben nach &quot;harter Sicherheit&quot;<\/h2>\n<p>Einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den wiederholten Anstieg sei der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. &quot;Alle Regionen, die wir abbilden, haben zugenommen. Das gibt uns eine Perspektive f\u00fcr eine Welt, die sich weniger sicher f\u00fchlt und vielleicht eher auf harte Sicherheitsma\u00dfnahmen als auf diplomatische Mittel zur\u00fcckgreift&quot;, sagte Sipri-Forscher Lorenzo Scarazzato. Ein Land nehme Spannungen und Instabilit\u00e4t wahr und strebt daher statt diplomatischer Mittel lieber nach harter Sicherheit, investiere also m\u00f6glicherweise mehr in Milit\u00e4rausgaben. <\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    &quot;Kann den Taurus tragen&quot; Airbus verlangt Bekenntnis zu neuen Eurofightern        Mehr Klarheit bei Finanzierung Bundeswehrverband fordert &quot;Machtwort&quot; von Scholz       Schutz vor gef\u00e4hrlichem Nachbarn Norwegen will Verteidigungsausgaben deutlich erh\u00f6hen    <\/p>\n<p>&quot;Wenn es um Deutschland geht, wird es oft kritisiert, weil es das Zwei-Prozent-Ziel der NATO noch nicht erreicht hat&quot;, sagte der Sipri-Forscher im Bezug auf die Auswertungen. &quot;Was wir vielleicht nicht vergessen sollten, ist, dass Deutschland eine der wichtigsten Wirtschaftsm\u00e4chte in Europa ist und nach dem Vereinigten K\u00f6nigreich die zweitgr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rausgaben in Europa t\u00e4tigt.&quot; Deutschland habe damit einen hohen effektiven Anteil an den Ausgaben. <\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte prozentuale Anstieg in der Gruppe der Top 10 war in der Ukraine zu verzeichnen. Ihre Milit\u00e4rausgaben stiegen um 51 Prozent auf 64,8 Milliarden Dollar. Mit 58 Prozent machten die Milit\u00e4rausgaben mehr als die H\u00e4lfte der gesamten Staatsausgaben aus. Damit lag der Anteil auch deutlich h\u00f6her als in Russland, wo 16 Prozent der gesamten Staatsausgaben in die R\u00fcstung flossen. Effektiv investiert Russland aber mehr in die R\u00fcstung. Zusammen mit den Milit\u00e4rhilfen anderer L\u00e4nder von mindestens 35 Milliarden Euro wurden etwa 91 Prozent des russischen R\u00fcstungsvolumens erreicht.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, ino\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik T-14-Panzer in einem russischen Werk. 16 Prozent des Haushalts hat der Kreml 2023 in R\u00fcstung investiert. 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